Weihnachtsspende 2011
Spende statt Geschenke
Seit Jahren verzichtet die Tuttlinger Wohnbau auf die Überreichung von Weihnachtsgeschenken. Dafür wollen wir dort, so Geschäftsführer Horst Riess, unterstützend wirken wo Hilfe notwendig und angesagt ist. Viele gemeinnützige Projekte, insbesondere in Tuttlingen, wurden über die Jahre hinweg bedacht. In diesem Jahr unterstützt die Wohnbau den Ortsverband Tuttlingen der DLRG. Diese rührige Truppe, die sich ausschließlich aus ehrenamtlichen Menschen zusammensetzt, heiße nicht umsonst Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft, betonte die bei der Wohnbau für das Sponsoring zuständige Assistentin der Geschäftsleitung, Rebekka Schuhknecht. Bei der Wohnbau freute man sich auch darüber, dies klang bei der Schecküberreichung an, dass die DLRG-Ortsgruppe so ganz „nebenbei“ auch maßgeblich daran mitgewirkt hat, dass das Stadtfest in Tuttlingen unter dem Titel „Donaufest“ auf attraktive Weise am Leben erhalten werden konnte. Thomas Hauser, der Vorsitzende der Tuttlinger Ortsgruppe, zeigte sich zusammen mit seinem Team hoch erfreut und versicherte, dass die Spende ausschließlich in notwendiges Inventar und in die Ausbildung der Rettungsschwimmer gesteckt werde.

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Bei der Schecküberreichung in den Räumen der Tuttlinger Wohnbau fanden sich ein (v.l.): Rebekka Schuhknecht (Assistentin der Geschäftsleitung -Wohnbau), Thomas Hauser (Vorsitzende DLRG), Horst Riess (Geschäftsführer der Wohnbau), Jana Lang (Jugendleiterin DLRG), Gernot Papenbrock (Öffentlichkeitsarbeit DLRG), Mareike Diettrich (Stellv. techn. Leiterin DLRG), Kathrin Kintscher (Techn. Leiterin DLRG)
Siegerehrung anlässlich Preisausschreiben zum 70. Geburtstag
02.11.2011
Tuttlingen. Der 70. Geburtstag der Tuttlinger Wohnbau GmbH, der in diesen Tagen gefeiert worden ist, hat noch „Nachwirkungen“. Bei allen 1.650 Mietern und 1.250 Eigentümern wurde eine Umfrage gemacht, um letztendlich eine Zufriedenheitsanalyse erstellen zu können. Die Teilnehmer an dieser Umfrage hatten die Chance attraktive Preise zu gewinnen. Der Hauptpreis für die Mieter war der Erlass einer Monatskaltmiete und bei den Eigentümern war der Siegerpreis mit dem einmaligen Verzicht auf eine jährliche Verwaltergebühr verbunden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Wohnbau, Oberbürgermeister Michael Beck, lies es sich nicht nehmen, die Preisträger im Wöhrdensaal persönlich zu beglückwünschen. Beck verwies neben dem Dank an die Teilnehmer auch darauf, dass der Aufsichtsrat in einer seiner nächsten Sitzungen, die Auswertung dieser Umfrage in einem eigenen Tagesordnungspunkt behandeln werde. So könne ermittelt werden, wo die Kunden der Wohnbau zufrieden sind und wo es noch Verbesserungsbedarf gäbe.
Nachstehend die Siegerliste: Eine Monatskaltmiete bekommen erlassen: Katharina Maisner, Theresia Hörtner und Hatice Özler; einen Gutschein in Höhe von 200 € vom Fotostudio Krum erhält Karl-Heinz Sotow; einen Gutschein in Höhe von 100 € aus der Rôtisserie und Vinothek Gartner erhalten die Eheleute Colucci und Albrecht Werwigk; einen Gutschein in Höhe von 75 € ebenfalls aus der Rôtisserie und Vinothek Gartner erhält Christel Wilhelm; einen Gutschein in Höhe von 50 € aus dem La Vie erhalten: Jörg Joch, Lothar Schleicher, Valerij Rau, Harald Hachmann und Pablo Sias; einen Gutschein in Höhe von 50 € aus dem Irish Pub erhalten: Ulrich Mayer, Werner Luz, Wolfgang Dietl, Rita Gregorowski, Vladimir Gitt, Ethem Demirci und Jehona Sadiku; einen Gutschein in Höhe von 25 € für das Scala Kino erhalten: Christel Schöndienst, H. Weidling, Dino Ilijev, Esther Kunzmann, Friedel Mäntele, Ekaterina Prach, Janus Bialas, Rita Klipphahn, Elke Andres und Jylov Jeske.
Spatenstich auf dem Donaukarree: Start für 16-Millionen-Projekt
28.10.2011
Mit dem symbolischen Baggerbiss begannen am Freitag die Bauarbeiten auf dem Donaukarree. In zentraler Lage entstehen dort ein 114-Zimmer-Hotel sowie 20 Wohnungen.

“Dies ist ein Ereignis, auf das Tuttlingen 20 Jahre gewartet hat“, stellte OB Michael Beck fest und blickte auf die Vorgeschichte des Projekts zurück: Seit dieser Zeit wurden die ersten Forderungen von Tuttlinger Unternehmen nach mehr Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt laut – und seither gab es auch mehrere Anläufe, diesen Wunsch zu erfüllen. So sahen zum Beispiel die Wettbewerbsvorgaben für den Bau der Stadthalle vor, dass auf dem Vorplatz hin zur Alleenstraße Platz für ein Hotel sein muss.

Um so erfreuter war OB Beck, dass mit der Fibona und den Légère-Hotels sowie der Tuttlinger Wohnbau nun die Partner zusammen gekommen sind, die das Projekt gemeinsam realisieren werden. „Stadtentwicklung braucht oft einen langen Atem“, stellte er fest. Zehn Millionen Euro wird die Fibona in das Hotel investieren, sechs Millionen wird die Wohnbau für die Wohnhäuser ausgeben. Die Stadt wird sich um eine Aufwertung der angrenzenden Straßen kümmern.

Architekt Prof. Jörg Aldinger ging auf den städtebaulichen Kontext ein. Zum Tuttlinger Stadtgrundriss passe eigentlich nur eine klassische Blockrandbebauung, die ohnehin sinnbildhaft für Urbanität und die europäische Stadt stehe. Das Gelände erhalte so zwar eine neue Nutzung, man bewege sich aber weiter „in der Grammatik dieser Stadt.“ Äußerlich wird das Hotel als solches leicht zu erkennen sein – als offenes und einladendes Gebäude ohne die in den letzten Jahren zur Mode gewordenen, so Aldinger „Barcode-Fassaden.“

Investor Jürg E. Köllmann von der Finbona kündigte an, dass schon am Mittwoch die eigentlichen Bauarbeiten beginnen werden. Über die Entscheidung für Tuttlingen sei er froh – „Standortfragen haben immer auch etwas mit Baugefühl zu tun.“ Und: „Jede Stadt bekommt das Hotel, das sie verdient.“ In Tuttlingen wird dies eines aus der Designer-Linie der Légère-Gruppe sein.

Einen Ausblick auf „beste Wohnungen in bester Innenstadtlage“ gab Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Hell freundlich würden die 22 Wohnungen und somit eine spürbare Aufwertung der Innenstadt als Wohnstandort. In Anbetracht der langen Vorlaufphase dankte Riess „all denen, die Geduld mit uns hatten.“ Denn die Wohnbau wolle die Stadt mit gestalten – im übrigen nicht nur die Besserverdienenden: „Wir sind für alle da.“

Schmelzeturm ist fertig
25.07.2011


Wieder Grund zu feiern hatten die Bewohner des Stadtteils Schmelze: Nach etwas einjähriger Bauzeit wurde der neue Schmelzturm eingeweiht. Rund vier Millionen Euro hat das Neubauprojekt der Tuttlinger Wohnbau, zu den noch Gebäuden und 20 Tiefgaragenplätze gehören, im Rahmen der „sozialen Stadt“ gekostet. 1,1 Millionen Euro flossen bereits in Sanierungsmaßnahmen des Altbestands. Mit dem Turm sind 32 neue Wohnungen entstanden, von denen Lt. OB Michael Beck alle vermietet sind. Wichtig sei es, den Mietwohnungsbau auch in Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren.
Bilanzpressekonferenz
06.06.2011
Die Tuttlinger Wohnbau hat ihren Kurs eines Wohnungsbaus, der auch sozialen Gesichtspunkten verpflichtet ist, im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt. Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehörten der Bau von 32 neuen Mietwohnungen in der Schmelze und 14 Eigentumswohnungen Auf Berken.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Sanierung bestehender Wohnungen unter anderem in energetischer Sicht. Geschäftsführer Horst Riess wies auf den Mehrwert von hohen energetischen Standards für Mieter hin, warnte aber vor einem übertriebenen Tempo. „Manche Gesetze sind in Windeseile zusammengeschustert, so dass zum Beispiel die Baubranche mit den immer neuen Anforderungen nicht mitkommt“, so Riess bei der Vorlage des Geschäftsberichts 2010. Die Ausgaben für Instandhaltung und Modernisierungen stieg 2010 von 2,22 auf 2,47 Millionen Euro, erläutert Prokuristin Rita Hilzinger.
Die hören Aufwendungen spiegeln sich in einem Rückgang beim Jahresüberschuss von 788.000 € auf 512.000 € in 2010. Wie in den Vorjahren schüttet die Wohnbau nur den vorgeschriebenen Mindestbetrag von 6.000 € an die Gesellschafter – also vor allem die Stadt – aus. Der Großteil bleibt damit wieder im Unternehmen. Insgesamt kletterte die Bilanzsumme von 49,59 auf 49,98 Millionen Euro.
Richtfest Schmelze
01.07.2010
Am Donnerstag, den 01. Juli 2010 feierte die Tuttlinger Wohnbau das Richtfest von 32 neuen Wohnungen im Wohngebiet „Bei der Schmelze“.

Die drei Gebäude, insbesondere der 8-geschossige „Schmelzeturm“, werden den Stadteingang aus Richtung Nendingen aufwerten.

Als Gäste durfte die Tuttlinger Wohnbau den Oberbürgermeister Michael Beck, die Aufsichtsräte, Vertreter aus dem Gemeinderat, Handwerker sowie Bewohner aus den benachbarten Häusern begrüßen.

Mit der Fertigstellung der Wohnungen wird in ca. sechs Monaten gerechnet.

Beitrag REGIO TV

Bilanzpressekonferenz
29.06.2010
"Wir haben viele fleißige Bienen"

„Die Bilanz ist gut“, resümierte Geschäftsführer Horst Riess: Die Tuttlinger Wohnbau hat das Jahr 2009 mit einem ordentlichen Überschuss abgeschlossen.

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 49,6 Millionen Euro, die Umsatzerlöse auf 9,5 Millionen, davon 6,5 Millionen an Kaltmieten für die Wohnungen. Ein Drittel davon fließt in die Erhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes. Am Ende des Jahres blieben 787.000 Euro an Überschuss.
Besonders stolz ist Riess auf die Eigenkapitalquote von 56,2 Prozent – branchenüblich seien um die 30 Prozent, wie er sagte. „Wir haben geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“.
Die gegenwärtige Krise macht sich zwar auch bemerkbar, aber „nicht gravierend“: Es gibt mehr Mietrückstände. Derzeit seien es 300.000 Euro, sonst um die 150.000 Euro. Außerdem gebe es derzeit auch mehr Fluktuation – hin zu kleineren und billigeren Wohnungen.
Dabei orientieren sich die Mieten nicht am oberen Ende des Mietpreisspiegels, wie Riess betonte. Wenn Wohnungen energetisch saniert werden, kann nach dem Gesetz die Miete entsprechend der Investitionssumme erhöht werden – das nützt die Wohnbau nur zur Hälfte aus. Auch wenn mal eine Mieterhöhung um 1,80 Euro je Quadratmeter gesetzlich möglich wäre – „über einen Euro gibt es nicht. Der Mieter muss die Belastung aushalten und soll weiter Freude an der Wohnung haben“, sagte Riess.
„Wir haben viele fleißige Bienen“, lobte Riess den Erfolg des Unternehmens als den der 30 Mitarbeiter. Die Auszubildenden hätten beispielsweise den Stand der Ausbildungsbörse allein gestaltet.
Nach 41 Jahren im Aufsichtsrat wurde Dr. Hans Hennig Winkler verabschiedet – Riess lobte dessen fachliche Kompetenz. Ausgeschieden sind auch Edgar Nerz und Michael Seiberlich.
Die Wohnbau, so sagte Riess, werde auch 1.000 Euro an die Draguignan-Hilfe spenden.

Quelle: Wochenblatt, Artikel vom 01.07.2010, Wolf-Dieter Bojus

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