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Aktueller Stand unserer Bauprojekte

12 neue Eigentumswohnungen entstehen in der Goethestr. 14+14/1

Mit der Fertigstellung wird im März 2020 gerechnet.

 

Mehr Informationen zu den Wohnungen finden Sie in der Rubrik KAUFEN.

20 Wohnungen entstehen auf dem Schafrain 17

Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2020 gerechnet.



Baustart demnächst

Röntgenstraße 104

Interessante Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen im beliebten Wohngebiet.

 

Weitere Informationen erhalten Sie demnächst.

dREI-kRONEN-hOF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationen folgen!


Union-Areal: Zeitplan hinkt hinterher

 

Mehr als 30 Millionen Euro nimmt die Tuttlinger Wohnbau zur Bebauung des Union-Areals in die Hand. Der Start war auf Mitte 2019 geplant gewesen, nun wird es wohl Frühling 2020 werden, bis der erste Spatenstich gemacht wird. „Wir liegen insgesamt rund eineinhalb bis zwei Jahre hinter dem Zeitplan“, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Das verteuere die Baukosten um rund 15 Prozent. Riess: „Sozialen Wohnungsbau wird es hier nicht geben.“

 

Die Einladung zur Bilanz-Pressekonferenz der Wohnbau am Montag geriet zu einem Ausblick auf die aktuellen Projekte des Wohnungsbauunternehmens, das zu zwei Dritteln in städtischer Trägerschaft ist. Ein Großprojekt: Die Bebauung des Union-Areals mit dem Drei-Kronen-Hof. Das habe sich in Abstimmungsgesprächen mit Behörden und Beteiligten zu „zeitraubenden Planungsprozessen“ entwickelt. Neben dem Hin und Her um das denkmalgeschützte Enslin-Haus (wir berichteten) spielt dabei auch die geplante Änderung der Verkehrsführung eine Rolle.

Dabei ist die Wohnbau laut Riess selbst auf die Tuttlinger Stadtverwaltung zugegangen, mit dem Vorschlag, die Katharinenstraße vierspurig, mittig mit Baumbepflanzung, und mit Begegnungsverkehr auszubauen. Das sei nur dann möglich, wenn einer der drei geplanten Baukörper im südlichen Bereich des Union-Areals zurückgesetzt wird. Zudem müsste es der Stadt gelingen, weitere Häuser in diesem Viertel aufzukaufen. Die Wohnbau erhofft sich dadurch eine Beruhigung des Verkehrs im Bereich der Schützenstraße/Willy-Brandt-Platz - die Verbindung des Drei-Kronen-Hofs in die Fußgängerzone. Riess sagt aber auch: „Was nicht sein kann, ist, dass durch verkehrliche Veränderungen unser Projekt teurer wird.“ Auch das Abgeben der Fläche müsste kompensiert werden.

Zum weiteren Zeitplan: Dem Bebauungsplan für den Drei-Kronen-Hof wurde im Gemeinderat bereits zugestimmt. Nun arbeitet die Wohnbau am Bauantrag, der im Herbst eingereicht werden soll. Mit einem Bescheid der Stadt rechnet der Wohnbau-Chef noch in diesem Jahr, sodass Baubeginn im Frühjahr 2020 sein könnte. Ende 2021 würden dann die ersten Mieter einziehen.

Riess spricht von aufwändigen Bauarbeiten, auch durch die zweistöckige Tiefgarage. „Wenn wir die bauen, darf die Katharinenstraße nicht in die Baugrube fallen.“ Deshalb brauche es eine spezielle Sicherung.

Rund 60 Wohnungen sollen entstehen, ebenso Büro- und Einzelhandelsflächen sowie Gastronomie. Gesamtnutzfläche: rund 11 000 Quadratmeter. Gespräche mit Einzelhandelsketten habe es bereits gegeben. Riess macht aber klar: „Die Tiefgarage im Quartier wird auf Wunsch der Stadt nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. 90 Prozent des Einzelhandels kommen dann nicht.“ Da die Nutzer noch nicht feststehen, wird die Aufteilung des Erdgeschosses flexibel geplant. „So können wir mehrgleisig verhandeln.“

Vorgesehen sei ein Wohnungsmix mit vielen eher kleineren Wohnungen und ein paar größeren für Familien. Insgesamt gehe der Anspruch bei der Wohnungsgröße eher wieder zurück. Der Innenhof des Drei-Kronen-Hofs ist so geplant, dass in Teilen ein „grüner Deckel“ über das Erdgeschoss gelegt wird, sodass eine kleine Passage entsteht und die Wohnungen im ersten Stock ebenerdig liegen. „Das wird in Qualität und Ausführung herausragend“, sagt Riess zum Gesamtprojekt. „Also kein sozialer Wohnungsbau.“

 

 

Geförderter Wohnungsbau

Bei einigen Bauvorhaben der Wohnbau werden neu aufgelegte Förderprogramme in Anspruch genommen, die Auswirkungen auf den Mietpreis haben, wie Rita Hilzinger, Prokuristin der Wohnbau, im Pressegespräch darlegt. So beim Bau des Torhauses in Thiergarten. Neben einem Kindergarten entstehen 16 Wohnungen. Fünf davon sollen 33 Prozent unter der ortsüblichen Miete liegen - also rund 6,58 Euro pro Quadratmeter kosten. Dafür nimmt die Wohnbau von den 9,5 Millionen Euro an Projektkosten ein gefördertes Landesdarlehen in Höhe von einer Million Euro in Anspruch.

Die neuen Förderprogramme seien viel flexibler, ebenso habe sich das Anheben der Einkommensgrenze für Berechtigte als sinnvoll erwiesen. Hilzinger: „In den vergangenen Jahren haben sich kaum noch Menschen mit Wohnberechtigungsschein bei uns gemeldet.“ Was sie nach wie vor bemängelt, ist der große bürokratische Aufwand, den die Förderprogramme mit sich bringen, sowie die Durchmischung der künftigen Mieter, wie im Falle Thiergarten: „Fünf zahlen 6,58 Euro Miete, elf andere um die 9,82 Euro. Wir glauben, dass das ein Problem gibt.“

Sinnvoller ist es aus Sicht der Wohnbau, wenn ganze Wohneinheiten gefördert würden. Das ist in der Bodenseestraße geplant, in der knapp 100 Wohnungen entstehen sollen: „Den Mietwohnungsbau wollen wir so weit wie möglich ganz fördern.“ Für das Projekt Auf dem Schafrain 17, das bereits im Entstehen ist, wird ein Förderprogramm für Bestandsbauten in Anspruch genommen. Dort entstehen rund 20 Wohnungen. (iw)

 

Weitere Projekte

Stadtkirchstraße 17: Die Wohnbau hat das ehemalige Geschäftshaus von privat gekauft und baut es um. Die Stiftung Liebenau als Pächter wird an diesem Standort Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung anbieten. Die Nutzungsänderung ist beantragt, im Erdgeschoss soll es einen Empfangsbereich mit Aufenthaltsraum und Besprechungsraum geben. Das erste und zweite Obergeschoss soll zu altersgerechtem Wohnen umgenutzt werden.

Wettbewerb Bahnhof: Die Tuttlinger Wohnbau hat sich am Investorenwettbewerb Tuttlinger Bahnhof beteiligt und gehört zu einem von zwei Unternehmen, mit denen Stadt und Aesculap die Entwürfe weiterverfolgen wollen, wie Horst Riess im Pressegespräch sagte. Dafür hat sich die Wohnbau das Architekturbüro RKW Architektur Plus ins Boot geholt. Ziel ist es, eine deutliche Aufwertung für den westlichen Stadteingang rund um den Bahnhof zu erhalten. (iw)

 

 

Quelle: Gränzbote, Artikel vom 25.06.2019, Ingeborg Wagner


Tuttlinger Wohnbau Erzielt sattes Plus

Vorjahresüberschuss wird um eine Million Euro übertroffen - Zuwächse dank Zinszahlung

 

Die Tuttlinger Wohnbau GmbH hat den Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um beinahe eine Million Euro gesteigert. In der Gemeinderatssitzung am Montag präsentierte Geschäftsführer Horst Riess die Zahlen. Einstimmig wurde dessen Entlastung sowie der Verwendung des Bilanzgewinns zugestimmt.

Die Tuttlinger Wohnbau sei ein gut aufgestelltes Unternehmen, schreibt die Verwaltung in der Vorlage. Eine These, die Riess mit Zahlen untermauerte. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan erzielte die Wohnbau ein um 1,64 Millionen Euro besseres Ergebnis. Das Plus ergibt sich aus Veränderungen auf der Ertragsseite. Bei den Aufwendungen lagen die Zahlen ungefähr im Bereich des Vorjahres.

Die Umsatzerlöse gingen im Jahr 2018 zwar von 16,66 Millionen Euro auf 13,12 Millionen Euro zurück. Bei den Bestandsveränderungen und aktiven Eigenleistungen (2018: 3,5 Millionen Euro; 2017: 606 000 Euro), sonstigen betrieblichen Erträgen (2018: 1,27 Millionen Euro; 2017: 98 000 Euro) und Zinserträgen (2018: 469 000 Euro; 2017: 2000 Euro) gab es ein Plus. Warum gerade die sonstigen Erträge und die Zinsen so hoch gewesen wären, wollte Franz Schilling (CDU) wissen. Das sei ein Fehler bei den Finanzbehörden gewesen, sagte Oberbürgermeister Michael Beck.

 

Wohnbau erkämpft sich Umsatzsteuer-Erstattung

In den Jahren 2011 und 2012 habe es Fälle von „umgekehrter Umsatzsteuer“ gegeben, erklärte Riess auf Nachfrage unserer Zeitung. Seinem Unternehmen seien Netto-Rechnungen gestellt worden. Als Empfänger oder Besteller der Handwerker-Leistungen habe die Wohnbau dann auch noch die Umsatzsteuer zahlen müssen. „Die Steuerzahlungsverpflichtung ist uns aufgetragen worden. Das ist gegen jede steuerrechtliche Logik“, sagte Riess, dessen Unternehmen gegen die Entscheidung vorging und Recht bekam. „Das Verfahren hat ergeben, dass das nicht in Ordnung war“, meinte Riess.

Weil die Zinssätze der Umsatzsteuer trotz Niedrigzinsphase nicht abgesenkt worden sind, musste der Staat auch sieben Prozent an Zinsen zurückzahlen. Der Wohnbau wurden 467 000 Euro an Zinsen zurückgezahlt. „Mit dieser Summe können wir uns entschädigt fühlen. Der Staat hätte bei der Verzinsung aber auch noch Jahre warten können“, erklärte Riess. Unter den sonstigen Erträgen verbuchte die Wohnbau einen Schadenersatz am Kino-Gebäude.

 

Wohnungsbau-Gesellschaft mit guter Eigenkapitalquote

Mit 52,4 Prozent hat das Unternehmen eine gute Eigenkapitalquote. „Das ist sicher eine der höchsten im Land“, sagte der Wohnbau-Geschäftsführer. Der Cashflow beträgt 4,68 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten von 34 Millionen Euro stammen vor allem aus Bankdarlehen (26,4 Millionen Euro).

Vom Jahresüberschuss wurden zwei Millionen Euro in Gewinnrücklagen eingestellt. Die Gesellschafterversammlung, die am 3. Juni tagt, entscheidet über den Bilanzgewinn von 515 468 Euro. „Das Geld bleibt im Unternehmen. Daran bedient sich niemand. Wir bei der Wohnbau wollen alle eine gute Versorgung mit Wohnraum“, erklärte Riess. Wie in den Vorjahren wird die Maximaldividende von vier Prozent ausgeschüttet.

Hellmut Dinkelaker (SPD) stellte die Frage, ob die Wohnbau nicht Räume zum Wohnen bereitstellen könne, die zwar saniert seien, aber man nicht die üblichen Auflagen erfüllen müsse. Er sei bei der Arbeiterwohlfahrt angesprochen worden, dass eine dreistellige Zahl dieser Wohnräume fehlen würden. Riess erklärte, dass man in diesem Bereich tätig, es aber auch nicht so einfach sei. „Wenn wir nichts anfassen, sind die Räume nicht bewohnbar“, erklärte er. Sobald die Wohnbau aber etwas umbaue, müssten Vorschriften - wie Statik oder energetische Maßnahmen - berücksichtigt werden. „Die ersten Kosten entstehen, da wohnt noch kein Mensch drin.“

Für Hans-Martin Schwarz (LBU) bleibt „Wohnen ein Riesenthema“ in Tuttlingen. Er sieht die Stadt durch die Wohnbau aber auf dem richtigen Weg. Auch im Bereich Wohnungen mit Sozialbindung werde die Aufgabe erfüllt. Beck lobte das „gesunde Wachstum im Wohnungsbau“ der Stadt. Man habe neu gebaut und aus dem Bestand nichts verkauft. „Bei der Wohnbau sind wir gut aufgestellt.“

 

Artikel vom 22.05.2019 von Matthias Jansen

Foto: Archiv Tuttlinger Wohnbau GmbH

 

 


Freiflächen an der Bodenseestraße im Wandel

Der Spatenstich könnte noch dieses Jahr sein:

Zwei große Mehrfamilienhäuser mit knapp 100 Wohnungen werden bis voraussichtlich 2021 an der Bodenseestraße entstehen (wir haben berichtet). Grünes Licht für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan hat nun der Technische Ausschuss gegeben. Am Montag entscheidet final der Gemeinderat. Und auch beim angrenzenden Gelände, auf dem die TG Tuttlingen einst ihren Sportpark bauen wollte, tut sich was.Auf der rund 630 Quadratmeter großen Fläche entlang der Bodenseestraße will die Tuttlinger Wohnbau bis 2021 fast 100 Wohnungen errichten. Einst waren acht Geschosse geplant, doch nach dem Überarbeiten der ersten Pläne werden es nur noch sieben sein.

 

Vermieten und verkaufen

Bei diesem Bauprojekt sollen verschiedene Förderprogramme zum Zuge kommen, um die Miet- und Verkaufspreise der Wohnungen niedrig zu halten. „Derzeit sind wir daran, verschiedene Förderprogramme auszuloten“, sagte Wohnbau-Chef Horst Riess im Gespräch mit dem Gränzboten. Während die Wohnungen im ersten Gebäude vermietet werden, sollen die des zweiten Hauses verkauft werden. Ein eigenes Blockheizkraftwerk soll die Häuser mit Wärme versorgen. Für die Fahrzeuge wird eine zweigeschossige Tiefgarage gebaut. Im Technischen Ausschuss empfahl Gesine Barthel-Wottke (FDP), die Gebäude an das Glasfaser-Netz anzuschließen. Dies könnte tatsächlich geschehen: Laut Aussage der Stadtverwaltung wird derzeit geprüft, ob die Häuser an das Wohngebiet Mattsteig angeschlossen werden könnten. Dort wurde erst vor einigen Monaten das von der Stadt verlegte Glasfaser-Netz in Betrieb genommen. Wie Michael Herre, Fachbereichsleiter für Planung und Bauservice, ausführte, wird der Radweg entlang der Bodenseestraße im Zuge der Bauarbeiten ein Stück verlängert. Weitere Pläne für das Areal beinhalten einen Bolzplatz, der nördlich neben den Häusern entstehen soll. Dieser wird jedoch nicht von der Wohnbau, sondern von der Stadtverwaltung geplant und gebaut. Trotz aller Neuerungen: Der kleine Fußweg hinüber zum Honbergrücken soll nach wie vor bestehen bleiben. Bislang lag das Grundstück allerdings im Landschaftsschutzgebiet des Honbergs. Dadurch, dass es nun bebaut wird, muss eine andere Fläche als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden – in diesem Fall eine vergleichbar große Fläche auf Höhe der Alexanderstraße etwas weiter stadteinwärts, ebenfalls am Honberg-Rücken.

 

Stadt möchte Grundstück zurück

Und noch mehr Neuerungen könnte es bald entlang der Bodenseestraße geben: Ein Stück weiter liegt das 3200 Quadratmeter große Gelände, auf dem die TG Tuttlingen für rund 4,5 Millionen Euro einst ein Sportzentrum samt Vereinsheim bauen wollte. Schon im vergangenen Jahr hatte OB Beck angekündigt, das Grundstück zurückhaben zu wollen, sollte sich weiterhin nichts tun. Wie beide Seiten bestätigen, laufen derzeit Gespräche, was mit dem Gelände künftig passieren soll. Die letzte Baugenehmigung für das geplante Sportzentrum datiert vom Oktober 2016 und ist noch bis August 2019 gültig. Da das Bauvorhaben nicht innerhalb der im Kaufvertrag vereinbarten Fristen gebaut wurde, hätte die Stadt danach ein Rückkaufsrecht. Wie Stadt-Pressesprecher Arno Specht sagt, rechne man noch in diesem Jahr mit einer Einigung. TG-Vorsitzender Thomas Ulrich wollte dieses Aussage allerdings nicht bestätigen. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 17.05.2019

Text: Sabine Krauss

 


Leute

Mit ihrer laut Pressemitteilung „charmanten und aufgeschlossenen Art“ hatte sich Michaela Möller einst als eine von mehr als 100 Bewerbungen auf die Stellenausschreibung am Empfang der Tuttlinger Wohnbau durchgesetzt. Nun feierte sie ihr zehnjähriges Betriebsjubiläum. Innerhalb kurzer Zeit habe Michaela Möller ihr „besonderes Talent in Sachen Organisation, strukturiertes Arbeiten, Loyalität und Kundenorientierung“ unter Beweis gestellt. Und so holte Geschäftsführer Horst Riess sie bereits nach zwei Jahren als Sekretärin in sein Vorzimmer. Heute gehöre Michaela Möller als Assistentin der Geschäftsleitung dem engen Führungsteam des Unternehmens an.

Als „herausgehobene Vertrauensperson“ sei sie zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle für interne und externe Gesprächspartner, so die Mitteilung.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 24.04.2019

 


Richtfest in der Goethestr. 14+14/1

Die Tuttlinger Wohnbau hat am Montagvormittag mit Handwerkern, Vertretern aus der Politik und Nachbarn das Richtfest in der Goethestr. 14+14/1 gefeiert. Die Gebäude entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Werkstatt der Tuttlinger Wohnbau in der Nordstadt. Den Richtspruch sprach die Firma Wiedenmann Holzbau, Herr Vosseler. Es entstehen zwölf helle Eigentumswohnungen mit zwei und drei Zimmern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Tuttlinger Wohnbau GmbH

 


Wohnbau wird auch auf Ostteil des Union-Areals aktiv

Sieben Flurstücke im östlichen Teil des Union-Areals in Tuttlingen, die der Stadt gehören, sollen an die Tuttlinger Wohnbau verkauft werden, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung ermächtigt, die Kaufverhandlungen mit dem Wohnbauunternehmen, das zu zwei Dritteln in städtischem Besitz ist, aufzunehmen. Wohnbau-Chef Horst Riess bestätigt die Verhandlungen.

 

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Riess. Noch gehe es um Details, nicht um den Preis. Die Wohnbau hat den westlichen Teil des Union-Areals bereits gekauft und will, wenn alles nach Plan verläuft, Mitte kommenden Jahres mit der Bebauung beginnen. Neuer Name für das Projekt: Drei-Kronen-Hof.Die Stadt hat seit 2010 auch im nicht überplanten östlichen Bereich dieses Areals nach und nach Häuser und Grundstücke von privat aufgekauft – daher seien mittlerweile rund 40 Prozent dieser etwa 2800 Quadratmeter in städtischem Besitz. Diese sollen nun an die Wohnbau gehen.Deren Entwurf für eine Bebauung des westlichen Teils ging als Sieger aus einem Wettbewerb hervor. Riess: „Es macht keinen Sinn, wenn im Prinzip im gleichen Quartier andere weitermachen. Aber das soll beurteilen, wer will.“

 

Sanierungsgebiet soll verlängert werden

Um die Grundstücke in einen Zustand zu bringen, dass sie bebaut werden können – die sogenannte Baureifmachung – hat die Tuttlinger Stadtverwaltung vorgeschlagen, das Gelände im Rahmen des Sanierungsgebiets „Obere Vorstadt/Uhlandstraße“ zu fördern. Dieses Gebiet wurde bereits 2008 für den Bau der Hochschule aufgelegt. Nun sei eine Verlängerung beim Land bis 2021 beantragt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Grundstücksverkauf erfolgt sein, sagt Specht. Bezuschusst werden könnten dann unter anderem Abrisskosten, auch Substanzwertentschädigungen seien möglich, die der Stadtsprecher so erklärt: „Wer ein Grundstück kauft und das bestehende Gebäude abreißt, hat Geld für etwas ausgegeben, das er nicht benötigt.“ Eine Bebauung bis 2021 wird laut Specht dagegen nicht umsetzbar sein – das müsse es laut den Richtlinien auch nicht, stellt er fest. Der Wohnbau-Chef will sich zum jetzigen Zeitpunkt zu Plänen für den Ostteil nicht äußern. Etliche Häuser und Grundstücke sind in Privatbesitz, ebenso zwei Gebäude im West-Teil (wir berichteten).

 

 Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 20.12.2018, Ingeborg Wagner


Wohnbau rechnet mit Millionen-gewinn

Horst Riess hat in der Sitzung des Gemeinderats am Montagnachmittag den Wirtschaftsplan der Tuttlinger Wohnbau für das kommende Jahr vorgestellt. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass die GmbH einen Überschuss in Höhe von mehr als einer Million Euro erwirtschaften wird. Das Geld würde in weitere Wohnbauprojekte investiert.

Bei den Einnahmen aus der Kaltmiete kommt die Wohnbau im kommenden Jahr voraussichtlich auf zehn Millionen Euro. 80 Prozent der Mietwohnungen der Wohnbau seien günstiger als sechs Euro pro Quadratmeter. In Neuhausen ob Eck verfüge die Wohnbau sogar noch über Wohneinheiten, bei denen der Mietzins unter vier Euro pro Quadratmeter liegen würde.

Den Einnahmen stehen Investitionskosten bei den Mietwohnungen in Höhe von einer Million Euro gegenüber. Die Wohnbau könnte laut Riess deutlich mehr machen, sie würde aber keine Handwerker finden: „Wir könnten statt 40 Bädern 60 Bäder machen. Wir gehen an die Grenze von dem, was wir beauftragen können“, sagte er. 3,3 Millionen Euro seien eigentlich eingeplant. Zu den Instandsetzungsarbeiten kämen noch Modernisierungsarbeiten, etwa Dachausbauten, hinzu.

Einzelhandel bereitet Sorgen

Bei den Bautätigkeiten der Wohnbau rechnet Riess mit einer Fertigstellung des fünften Gebäudes der Tuttlinger Höfe und der Wohnbebauung an der Stuttgarter Straße neben der Geschäftsstelle der TG Tuttlingen im kommenden Frühjahr. Das größte anstehende Projekt sei die Überplanung des Drei-Kronen-Areals, wo 60 Wohneinheiten und mehrere Dienstleistungseinheiten entstehen sollen (wir berichteten).

„Wir müssen beim Einzelhandel dicke Bretter bohren. Derzeit machen in Tuttlingen mehr Geschäfte zu als auf. Das ist kein gutes Zeichen für das Drei-Kronen-Areal“, betonte Riess. Insgesamt würden derzeit 100 Wohnungen der Wohnbau gebaut, in der Pipeline seien weitere 200.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 18.12.2018,  Christian Gerards


Bagger beißt sich ins Enslin-Haus

TUTTLINGEN (iw) - Die Abrissarbeiten des denkmalgeschützten Enslin-
Hauses im Drei-Kronen-Quartier sind am Dienstag gestartet. Bis Anfang
kommender Woche sollen sie inklusive der Aufräumarbeiten abgeschlossen sein. Die Tuttlinger Wohnbau wird auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Gelände 60 Wohnungen sowie Handels- und Büroflächen bauen. Seit mehr als zwei Jahren waren die Stadtverwaltung Tuttlingen sowie der Wohnbauträger im Austausch mit dem Landesdenkmalamt. Mit Dokumentationen und Gutachten für rund 45 000 Euro, wie Wohnbau-Chef Horst Riess ausführte, musste der Aufwand für den Erhalt des Hauses nachgewiesen werden. Die Sanierung nach Richtlinien des Denkmalschutzes hätten laut Rita Hilzinger, Prokuristin bei der Wohnbau, rund zwei Millionen Euro gekostet. Der jährliche Unterhalt – trotz Pacht- und Mieteinnahmen – rund 50 000 Euro. Damit sei der Erhalt wirtschaftlich nicht zumutbar gewesen, so das Ergebnis der Landesbehörde. Riess hofft auf einen Spatenstich Mitte kommenden Jahres. „Jetzt können wir nach vorne schauen“, sagte Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Text und Artikel vom 05.12.2018, Ingeborg Wagner


Bei der Wohnbau gibt es "Relative Unschärfe"

Ralf Behrendt stellt in den Büroräumen aus

 

TUTTLINGEN (val) - Die Tuttlinger Wohnbau hat am Freitagabend in ihre Geschäftsräume im Wöhrden 2 eingeladen, um sich in besonderer Weise mit einer Ausstellung des Künstlers Ralf Behrendt dem Thema Kunst zu widmen – auch wenn sich die Wohnbau eigentlich das ganze Jahr über diesem Thema widme, wie
Geschäftsführer Horst Riess sagte: „Immer rechtzeitig vielen Menschen lebenswerte Bedingungen beim Wohnen zu schaffen – auch das ist Kunst.“ 
Der 1958 in Tuttlingen geborene Ralf Behrendt arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin, hat seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Schweden, Norwegen und Amerika präsentiert. Immer seien Landschaften zu sehen, und zu allermeist spiele der Horizont darin eine zentrale Rolle. Dieser Horizont ordne und sei zugleich die Trennung wie auch die Verbindung von oben und unten, erklärte Riess, der Behrendt seit seiner Kindheit kennt. „Schauen Sie genau hin. Sie werden Blick für Blick mehr sehen.
Wo führt die Linie hin? Schleicht da nicht ein Tier durch das Bild?“
Behrendt stellt unter dem Titel „Relative Unschärfe“ insgesamt 43
Bilder aus. Über seine Collagen, die er vor Kurzem in Berlin präsentierte, schreibt er: „Die Collage lebt von dem Drang zur Zerstörung, der Beachtung des zufälligen oft banalen Fundes und der Lust an ungewöhnlichen Verbindungen. Sie lehrt uns eine unvoreingenommene Sichtweise, eine Befreiung von Konvention und
Regeln.“ 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel und Foto vom 27.11.2018


Tuttlinger Wohnbau will 80 bis 90 Wohnungen am honberg bauen

Das nächste Bauprojekt steht an: Auf der Rückseite des Honbergs, an der Bodenseestraße, sollen zwei große Mehrfamilienhäuser entstehen. Acht Stockwerke sind geplant, insgesamt 80 bis 90 Wohnungen. Bauträger ist die Tuttlinger Wohnbau, und sie hat ein hehres Ziel: Ein Gebäude soll komplett förderfähigen Wohnraum beinhalten.

Dabei gehe es nicht nur um Sozialwohnungen zur Miete, sagte Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess in der Sitzung des Tuttlinger Gemeinderats am Montagabend. Einige Wohnungen in dem Haus sollen auch verkauft werden, und zwar in einem Preissegment, für das es öffentliche Fördergelder gibt. „Wir haben ziemlich alle Wohnungsgrößen im Fokus“, sagte Riess. Sowohl Ältere und Singles als auch Familien seien Zielgruppen. Auf einem Geschoss seien bis zu sechs Wohnungen untergebracht.

Förderprogramme ausgelotet

Erst kürzlich habe es ein Treffen mit einem Vertreter der L-Bank gegeben, mit dem man mögliche Förderprogramme ausgelotet habe. Auch wenn nicht alle Wohnungen förderfähig werden, ist in der Beschlussvorlage festgehalten, dass mindestens 30 Prozent diesen Kriterien entsprechen müssen.

Wie hoch die Mieten beziehungsweise die Verkaufspreise ausfallen werden, war bislang nicht zu erfahren. Klar ist: Im anderen Haus wird es wohl deutlich teurer. Das sei „dem Verkauf gewidmet“, so Riess.

Weitere Pläne für das Areal beinhalten einen Bolzplatz, der nördlich neben den Häusern entstehen soll. Schon lange gebe es in dem Gebiet die Nachfrage nach mehr Freizeitmöglichkeiten, heißt es in der Beschlussvorschlage. Die Idee dürfte auch von den Plänen der TG Tuttlingen übrig geblieben, die an der Bodenseestraße einen Sportpark bauen wollte.

Tausch für Landschaftsschutz

Im Gemeinderat wurde nun einstimmig der Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Ein paar Hürden gibt es allerdings noch. Die Bebauung ist zwischen In Aspen und der Bodenseestraße geplant und liegt damit im Landschaftsschutzgebiet des Honbergs. Werden die Grundstücke bebaut, muss die Stadt eine andere Fläche als Schutzgebiet ausweisen. Das sei ebenfalls am Honberg geplant, sagte Stadtsprecher Arno Specht auf Nachfrage. Eine vergleichbar große Fläche auf Höhe der Alexanderstraße am Honberg-Rücken soll neu Landschaftsschutzgebiet werden. Nach Aussage des Landratsamts könne diese Änderung parallel mit dem Bebauungsplan umgesetzt werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Bei den Räten kam das Bauvorhaben gut an. Schon vor zwei Jahren gab es einen Grundsatzbeschluss zu diesem und weiteren möglichen Bauprojekten entlang des Honbergs. Nur die massive Bebauung gefiel Hans-Peter Bensch (FDP) nicht hundertprozentig. Auf dem Nachbargrundstück gibt es zwar ein ähnliches Gebäude, das aber kleiner ist. „Das sind jetzt zwei Stockwerke mehr“, sagte er und regte an, die Gestaltung „etwas dezenter“ zu halten. Grundsätzlich sei die Bebauung „etwas massiver, aber noch verträglich“ mit der Umgebung, sagte Oberbürgermeister Michael Beck.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.11.2018 von Dorothea Hecht

Grafik: Tuttlinger Wohnbau GmbH