aktueller stand unserer Bauprojekte


Bodenseestraße 51 + 53

Die Gebäude der Bodenseestraße werden insgesamt 100 Wohnungen umfassen. 50 davon im Gebäude 51 – dieses bleibt im Eigentum der Wohnbau und wird komplett als Mietwohnungsbau angeboten.

 

Mit den umlaufenden Balkonen und bodentiefen Fenstertüren werden alle Wohnungen über eine große Privatheit und einen attraktiven Außenbereich verfügen.



dREI-kRONEN-hOF

Beim Projekt Drei-Kronen-Hof handelt es sich um ein beachtliches Projekt, das die Innenstadt erheblich aufwerten wird. Der sensible Umgang mit Materialität, Nutzer und Umfeld zählt hier zu der zentralen Aufgabe, die die Tuttlinger Wohnbau zwar fordert, ihr aber auch viel Freude bereitet.



BAUSTART demnächst


Wohnpark beim heiligental

Im Zuge der Arrondierung des Wohngebiets "Unter Jennung" enstehen 26 Einfamilienhäuser. Das Büro KTP | Kauffmann Theilig und Partner aus Ostfildern ist für diese gestalterisch und technisch anspruchsvolle Aufgabe ausgewählt worden.

 

Ziel ist es, an dem Standort eine moderne Architektur zu bezahlbaren Preisen für die Kunden anbieten zu können.



PRESSE


Café Herzlich eröffnet in der Stadtkirchstraße

TUTTLINGEN (pm) - Das Café Herzlich in der Stadtkirchstraße hat am Dienstag  eröffnet. An gleicher Stelle, an dem das traditionsreiche Café Ribler 2016 nach 60  Jahren zugemacht hat. Die neuen Pächter des Cafés sind Gerlinde und Stefanie  Gross. Mutter und Tochter wollen gemeinsam den aktuellen wirtschaftlichen  Widrigkeiten trotzen. Unterstützung bekommen sie dabei auch von Stefanie Gross’  Schwester und ihrem Verlobten – ein echter Familienbetrieb. Ein Café geführt  haben die beiden bislang noch nicht, Stefanie Gross hat allerdings Erfahrungen in  der Gastronomie. Gerlinde Gross stammt aus dem rumänischen Siebenbürgen und  arbeitete elf Jahre lang in der Gebäudereinigungsbranche. Das Café ist ihr großer  Traum. Nicht nur Kaffee und Kuchen soll es dort geben, sondern auch einen  wöchentlich wechselnden Mittagstisch. Neben deutschen Gerichten sollen auch  einige deftige Spezialitäten der rumänischen Küche, wie Gulasch oder gefüllte  Paprika, auf der Speisekarte stehen. Festlegen will sich Gerlinde Gross aber nicht: „Wir sind sehr offen.“

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.09.2022


Zwei Jahre Bauzeit: Häuser an Bodenseestraße fast fertig

TUTTLINGEN (pm) - Berlin, Hamburg, Stuttgart? Leicht hätte der Eindruck aufkommen können, es handele sich um eine Wohnungsbesichtigung in einer Großstadt. Doch weit gefehlt: Die mehr als 20 Frauen und Männer, die sich zeitgleich an der Bodenseestraße die Wohnungen anschauten, waren ausschließlich gekommen, um sich im Rahmen der Serie „SZ öffnet Türen“ über die Fortschritte auf der Baustelle zu informieren. Dort eine neue Bleibe zu kaufen, sei aber längst ausgeschlossen, meinte Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau.

 

„Die 50 Eigentumswohnungen waren schon verkauft, bevor wir überhaupt ein Richtfest feiern konnten“, sagt Riess, dessen Unternehmen am südöstlichen Zipfel des Stadtgebiets insgesamt 100 neue Wohnungen gebaut hat – die Hälfte zur Miete als geförderter Wohnraum. Spätestens im November sollen die ersten Bewohner einziehen. „Wir liegen zeitlich im Plan. Bald ist die Abnahme“, erklärte er. Und obwohl die Mietwohnungen nur an Menschen vergeben werden dürfen, die einen Wohnberechtigungsschein haben, werde man in den neuen Häusern eine „schöne, solide Mieterschaft einziehen lassen. Das sind dann sicher nicht die Ärmsten“, erklärte der Wohnbau-Chef. Wohnberechtigungsscheine bekommen längst nicht mehr nur Personen mit einem geringen Einkommen. Schließlich darf ein Single brutto fast 52 000 Euro im Jahr verdienen und dennoch Wohnraum mit günstigen Mieten in Anspruch nehmen – ein Drittel unter dem örtlichen Mietspiegel. Dies, so Riess, sei allerdings an die Größe der Wohnung gebunden. Eine Person darf auf 45 Quadratmetern wohnen, für jede weitere Person sind 15 zusätzliche Quadratmeter vorgesehen.

 

Mit Wohnungen zwischen 37 und 95 Quadratmetern deckt die Wohnbau im linken der beiden Wohntürme alle Anforderungen – vom Alleinstehenden bis zur Familie mit mehreren Kindern – ab. Das Mietshaus in der Bodenseestraße sei das Signal, erklärt Riess, dass man „bei der Wohnungsbauförderung an breite Schichten gedacht“ habe. Und man habe sogar mehr gemacht, als es in Tuttlingen verlangt wird. Statt nur die vom Gemeinderat festgelegte Quote von 30 Prozent gefördertem Wohnraum zu erfüllen, legte der Bauträger bei den günstigen Wohnungen noch ein Fünftel oben drauf. Auch bei der Konzeption des Hauses haben sich die Wohnbau und Architektin Eva Zepf viele gute Gedanken gemacht, um den neuen Bewohnern ein schönes Wohnerlebnis zu schaffen. Das innenliegende Treppenhaus, das schallgeschützt und selbst im Brandfall rauchfrei bleibt, ermöglicht es, dass jede Wohnung einen eigenen Balkon hat. Mit Ausnahme des Sockel- und Erdgeschosses seien alle darüber liegenden Etagen baugleich, erklärt Zepf. Diese sind dank großer Fenster hell und wirken mit einem Fußboden in Holzoptik gleich wohnlich. Zudem haben alle Mietwohnungen die Küche bereits integriert. Drei Wohnungen pro Etage sind altengerecht gebaut worden, unter anderem mit ebenerdigen Duschwannen.

 

Der Clou des Hauses liegt aber einige Meter darunter. Unterhalb der Tiefgarage, die auf zwei Ebenen 80 Stellplätze bereit hält, steht das Blockheizkraftwerk. Auch wenn dieses mit Gas betrieben wird, sei es „ökologisch und ökonomisch sinnvoll“, findet Riess. Aus heutiger Sicht würde man sicherlich eher Holzhackschnitzel verfeuern anstelle von Gas. Aber: „Das Blockheizkraftwerk war schon vor dem Ukraine-Krieg fertig“, erklärt Riess. „Wir haben das Beste versucht und guten Gewissens investiert.“ Bei der Bewertung des Energieträgers müsse der Nutzen der Anlage insgesamt beachtet werden. Neben den neuen 100 Wohnungen werden auch benachbarte Gebäude der Wohnbau in der Bodenseestraße und „In Aspen“ durch das Blockheizkraftwerk versorgt. Und zwar mit Wärme und Strom. Beides kann das Blockheizkraftwerk, das auch mit Wasserstoff oder Biogas laufen könnte, erzeugen. Zudem besitzt es Spitzenlastkessel, die die Energie auffangen. „Bisher speisen wir den Strom bei den Stadtwerken ein. Wir könnten ihn aber auch selbst nutzen“, meinte Zepf. Als Notstromaggregat, so die Frage eines Besuchers, sei das Blockheizkraftwerk aber nicht zu nutzen. „Wenn der Strom ausfällt, geht da nichts. Aber es ist schon ein sehr gutes Blockheizkraftwerk“, so die Architektin, die dann den Besuchern die „Stromzentrale“ zeigt. Dort werde der Strom gebündelt und auf die Häuser und die Tiefgarage verteilt.

 

 

Ob dort auch E-Lade-Säulen vorgesehen seien, wollte ein anderer Teilnehmer wissen. Ja und nein, erklärten die Verantwortlichen. „Es gibt die Elektroinstallation bis zum Stellplatz“, meinte Riess. Für die Ladestation und die Freischaltung müsse aber jeder Hausbewohner dann noch selbst sorgen, ergänzte Zepf. Beide versicherten, selbst wenn an jedem Stellplatz ein E-Auto geladen würde, wäre die Stromversorgung im Haus gesichert. „Wir haben ein Lastenmanagement eingebaut. Das Haus hat immer Vorrang. Es kann immer nur der überschüssige Strom zum Laden der Autos genutzt werden.“ Da dies vor allem nachts passiere, sei das Laden mehrere Autos gut möglich.

 

Mit sieben Etagen – die Dächer werden begrünt oder mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet – gehören die Häuser an der Bodenseestraße zu den höheren Gebäuden der Stadt. Das Löschen wird für die Feuerwehr durch einen Kniff wesentlich erleichtert. Auf jedem Balkon ist eine Wasserentnahmestelle vorgesehen. Die Feuerwehr müsste ihre Schläuche nur über einen Hydranten mit dem Haus verbinden, das Wasser würde dann auf jede Etage durchgeleitet. Damit dürfte das Schleppen von Schläuchen weitgehend entfallen. Begonnen hatte der Bau im Oktober 2020. Dafür sei aber ein langer Vorlauf nötig gewesen, meinte Zepf. Als man erfahren habe, dass man private Grundstücke in der Bodenseestraße erwerben könne, habe man im November 2015 mit den ersten Planungen begonnen. Bis zur Fertigstellung innerhalb von zwei Jahren werden unter anderem 1000 Tonnen Stahl, 7000 Kubikmeter Beton, ein Kilometer Balkongeländer und 25000 Quadratmeter Tapete verbaut sein.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.08.2022


Auf den Spuren der Tuttlinger Wohnbau

TUTTLINGEN (pm) - Anlässlich des 80sten Firmenjubiläums veranstaltete die  Tuttlinger Wohnbau für die Öffentlichkeit einen Stadtrundgang und eine  Stadtrundfahrt durch Tuttlingen „auf den Spuren der Wohnbau“. Geschäftsführer  Horst Riess persönlich machte es sich zur Aufgabe, die beide Teilnehmergruppen  zum Staunen zu bringen und hatte spannende Informationen rund um die  Wohnbau-Projekte parat. Die Ausmaße der Objekt- und Projektvielfalt war kaum  einem der Teilnehmer bewusst. Der Rundgang startete beim eigenen Firmensitz  und führte an Baustellen, Bestandsbauten und Sanierungsprojekten in der  Innenstadt vorbei bis hin zu den Tuttlinger Höfen. Der eigens für die Stadtrundfahrt  gemietete Bus brachte die Gruppe auch zu ferner gelegenen Projekten der  Tuttlinger Wohnbau. Zu den Haltestellen zählten neben vielen weiteren die beiden  Neubauten in der Bodenseestraße 51 und 53, der ehemalige Firmensitz in der  Lessingstraße und eines der jüngsten Projekte – das Torhaus Thiergarten. Nach  zwei gelungen Veranstaltungen sind nun die Kinder gefragt! Bis zum 15. September  läuft der Kindermalwettbewerb der Tuttlinger Wohnbau. Mehr Informationen gibt es  unter www.wohnbau-tuttlingen. de/malwettbewerb. Auf dem Bild: Eine kleine Stärkung gab´s bei Bäckerei Schneckenburger.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 30.07.2022


Neubau schafft Platz für 100 Pflege-Azubis

TUTTLINGEN (pm) - Stadt und Landkreis wollen auf der Fläche des ehemaligen Landratsamts an der Alleenstraße ein neues Gebäude ein Personalwohnheim für das Kreisklinikum bauen. Das hat der Kreistag jetzt einstimmig und ohne Diskussion beschlossen. In dem Neubau sollen Appartements vor allem für bis zu 100 Auszubildenden Platz finden; im Erdgeschoss will man Büros ansiedeln.

 

Das frühere Landratsamt an der Alleenstraße hat seine Nutzung durch den Neubau des Landratsamtes an der Bahnhofstraße verloren. Die Stadt hat seit langem Interesse an einem Kauf vom Bund, dem derzeitigen Besitzer der Immobilie. Mit dem Erwerb will die Stadt nicht zuletzt unerwünschte Nutzungen auf diesem Filetgrundstück verhindern. Mit der Kreisverwaltung hat sie sich auf das Modell geeinigt, das der Kreistag nun gebilligt hat: Die Stadt erwirbt das Gebäude über die Wohnbau, das kommunale Unternehmen sorgt für den Neubau, später vermietet die Stadt das Haus an den Kreis, wobei bekräftigt wird, dass die Mieten günstig sein sollen. Bisher stand das Personalwohnheim am Luginsfeldweg 11in direkter Krankenhausnähe im Blick der Planungen. Dort stehen etwa 80 Plätze zur Verfügung. Das Haus stammt aus dem Jahr 1966 und ist erheblich sanierungsbedürftig – und zu klein, da das Klinikum mit steigenden Auszubildenden-Zahlen rechnet. Kriterien bei der Planung sind „bezahlbare“ Mieten, modernen Standards (Ein-Zimmer-Appartements statt WGs) und die fußläufige Entfernung zum Krankenhaus.

 

Diese Kriterien können an den Alleenstraße alle erfüllt werden, auch wenn die Entfernung zum Klinikum etwas größer ist – dafür liegt die Innenstadt näher, auch kein Nachteil. Nach aktuellem Verhandlungsstand soll die Tuttlinger Wohnbau das Gebäude erwerben. Das Landratsamt rechnet für einen Neubau mit einer Förderung des Landes; Kosten und Zahlen werden allerdings derzeit noch nicht genannt. Die Stadt Tuttlingen hat bei diesem Gebäude ihr kommunales Vorkaufsrecht geltend gemacht. Um zu verhindern, dass der Deal nicht doch noch platzt und womöglich ein anderer Investor zum Zuge kommt, hat die Stadt auch eine Veränderungssperre verhängt. Damit wurde unter anderem ausgeschlossen, dass das Haus als Wohngebäude genutzt werden kann. Schon während der Verhandlungen mit dem Amt Vermögen und Bau war klar, dass das Gebäude aufgrund seines Zustands abgerissen werden muss. Das Haus ist Baujahr 1930 und wurde um weitere Geschosse und einen Neubau erweitert. Die Nutzfläche umfasst rund 2000 Quadratmeter. Im Juli sind die letzten Mitarbeiter aus dem alten Landratsamt in der Alleenstraße ausgezogen. Das Forstamt befindet sich nun in der Bahnhofstraße 2, das Landwirtschaftsamt in der Außenstelle Gänsäcker 36. Zuletzt war noch das Landwirtschaftsamt mit rund 25 Personen in der Alleenstraße. Arbeitsplätze insgesamt in der Alleenstraße waren es 85. Dort waren zuletzt auch teilweise über 20 Mitarbeiter vom Gesundheitsamt und der Bundeswehr untergebracht, Stichwort Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infizierten. "Der Platz dafür wurde durch das Zusammenrücken der Bestandsämter geschaffen", heißt es im Landratsamt.

 

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.07.2022


Aufsichtsrat verabschiedet Mitglieder

TUTTLINGEN (pm) - Im Rahmen der Gesellschafterversammlung verabschiedete  Oberbürgermeister Michael Beck als Aufsichtsratsvorsitzender und Vertreter des  Hauptgesellschafters Stadt Hellmut Dinkelaker und Joachim Schulz aus dem  Aufsichtsrat der Tuttlinger Wohnbau. Hellmut Dinkelaker war im Wohnbau-Gremium  ab Juli 2019 für die SPD-Fraktion des Gemeinderats tätig. Beck würdigte  die kommunalpolitisch geprägte Arbeit von Hellmut Dinkelaker. Sein Blick war stets  ausgerichtet auf die Wohnraumversorgung der Menschen in Tuttlingen. Nicht nur in  diesem Thema habe er das Wohnungsunternehmen während seiner Zeit im  Aufsichtsrat gut begleitet. Beck bedankte sich bei Dinkelaker für sein Engagement  im Gremium. Nach dem Ausscheiden aus dem Gemeinderat habe Dinkelaker nun  auch den Platz im Aufsichtsrat der Wohnbau freigemacht. Als sein Nachfolger  wählte die Gesellschafterversammlung Henner Lamm, ebenfalls von der SPD-  Fraktion des Gemeinderats. Als Firmenchef der freien Wirtschaft habe Joachim  Schulz sein Aufsichtsratsmandat aus einem anderen Blickwinkel wahrgenommen,  kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende Beck dessen Abschied aus dem  Aufsichtsrat. Mit einem tiefen Blick für Zahlen, Cash Flow und Liquidität war seine Arbeit geprägt von der betriebswirtschaftlichen Sichtweise. Der Aesculap-Chef  war seit Februar 2020 im Aufsichtsratsgremium. Dabei hatte er auch das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Zudem gehörte er dem Personalausschuss  an. Beck bedankte sich bei Schulz für seine leidenschaftliche Mitarbeit im Gremium. Als Nachfolger und Vertreter des zweitgrößten  Gesellschafters wurde Jens von Lackum gewählt. Durch eine veränderte Sitzverteilung beim Hauptgesellschafter Stadt im Gemeinderat wurde von der  Gesellschafterversammlung der Wohnbau als zusätzliches Mitglied des Aufsichtsrats Jürgen Hau von der LBU-Fraktion gewählt.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 26.07.2022


Die Wohnbau als Gastgeberin der KoWo-Tagung

TUTTLINGEN (pm) - Rund um die zentrale Frage „Mehr Wohnungen, mehr  Klimaschutz, weniger Zeit: Wie setzen wir die ambitionierten Ziele der  Bundesregierung auf Landesebene und in den Kommunen um?“ tagten die  Führungskräfte aus der Vereinigung baden-württembergischer kommunaler  Wohnungsunternehmen (KoWo) in Tuttlingen. Die Vereinigung zählt rund 60  Wohnungsunternehmen. Ziel der seit 1990 bestehenden Vereinigung ist es, ihre  spezifischen Interessen auf Landesebene zu vertreten und zu bündeln. Das  Organisationsteam der Tuttlinger Wohnbau GmbH nahm die Aufgaben als  Gastgeber ernst und punktete mit einem außergewöhnlichen Einfall. Zum ersten  Mal überhaupt verlegte man die KoWo-Tagung kurzerhand in einen Saal des Scala  Kinos. Das besondere Flair dieses Veranstaltungsraumes wird den Teilnehmern  vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben, ebenso das exzellente Catering des  Scala- Teams. Zum Tagungsbeginn begrüßten KoWo-Vorsitzender Peter Bresinski  aus Heidelberg, Oberbürgermeister Michael Beck und Wohnbau- eschäftsführer  Horst Riess die Teilnehmer, Referenten und Gäste. Beck und Riess betonten, dass  sie es als Ehre empfinden, wenn die Stadt Tuttlingen zu dieser hochkarätigen Tagung auserwählt wurde. Das Irish Pub Tuttlingen empfing die große Gruppe nach  den Beratungen und servierte ein feines Tagungsmenü.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 11.06.2022


Baers Place ist eines der schönsten Restaurants

TUTTLINGEN (pm) - Das Tuttlinger baers-place wurde im Pandemiejahr 2020 von  der Betreiberfamilie Bär neu eröffnet. Überzeugt von der Schönheit und der  Gemütlichkeit des Restaurants nahm die Tuttlinger Wohnbau als Eigentümerin und  Projektentwicklerin zusammen mit der Innenarchitektin Margrit Marquardt am  Wettbewerb teil. Die Jury bestehend aus Fachleuten des Deutschen Hotelund  Gaststättenverbands DEHOGA und der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-  Zeitung AGHZ sowie Architekten, Innenarchitekten, Gastronomen und Köchen teilte  die Auffassung. Mit den „von Innenarchitektin Marquardt geschickt verknüpften  traditionellen und zeitgenössischen Elementen“ wurde „ein Sinnbild moderner  Wirtshauskultur geschaffen“, resümieren die Fachleute. Gelobt wurde das „Indoor-  Grillerlebnis“ gepaart mit dem Angebot „regionaler Spezialitäten“. Ein besonderes  „Wohnzimmer- Gefühl“ vermittle die „umfangreiche Bildergalerie mit über 100  Schwarz-Weiß-Fotographien, die heimische Geschichten über bedeutende Gäste  und Tuttlinger Originale erzählen.“ „Beeindruckt vom Einfallsreichtum der Gestalter  und Betreiber, wie sie die Anliegen unserer Gesellschaft in erlebbare Räume  umsetzen, würdigen wir mit dem Award und der Publikation „Die schönsten Restaurants  & Bars 2022“ die gesamte Branche gerade im vergangenen  Pandemiejahr“, so die Auslober.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 23.04.2022


Wieder ein Stern für das Anima in Tuttlingen

TUTTLINGEN (pm) - Auch im Jahr 2022 darf sich das Tuttlinger Restaurant Anima  über die Verleihung des Guide Michelin Sterns freuen. Inzwischen zum fünften Mal  in Folge erarbeitete sich der Geschäftsführer, Heiko Lacher (Foto links), mit seinem  Team die begehrte Auszeichnung. Voller Freude berichtet Frau Lacher (zweite von  links) auch von einem deutlichen Aufstieg in der Geroldsteiner Restaurant-  Bestenliste. In Baden-Württemberg erkämpfte sich das Anima Platz 38 –  deutschlandweit Platz 149 von 350 betrachteten Restaurants. Die Freude über die  Auszeichnungen ist auch bei der Tuttlinger Wohnbau besonders groß. Ihren Stolz  über die Leistung ihres Pächters brachten Geschäftsführer Horst Riess (Foto  rechts) und Rita Hilzinger (zweite von rechts) ganz persönlich zum Ausdruck. Als  Zeichen der Anerkennung überreichten sie den Eheleuten Lacher ein kleines Präsent  und Blumen. „Weiter so!“, heißt es zum Abschluss vom Wohnbau-Chef.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 20.03.2022


Wohnbau spendet an zwei Sozialprojekte

TUTTLINGEN (pm) - Viele Jahre zählt es bei der Tuttlinger Wohnbau zur Tradition, auf Kundengeschenke zu  verzichten und stattdessen eine Weihnachtsspende zu tätigen. In diesem Jahr dürfen sich gleich zwei  Spendenempfänger über einen Scheck freuen. Das soziale und gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen Mutpol  unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Teilnahme am sozialen Leben und der Überwindung schwieriger  Lebenssituationen. Die Weihnachtsspende von der Tuttlinger Wohnbau über 1500 Euro kommt dem besonderen  Projekt „Wege 2“ zugute. Inspiriert durch den Künstler Keith Haring werden die Kinder und Jugendlichen motiviert,  Bezüge zu ihrer eigenen Lebensrealität zu finden und über ihre individuelle Kunstform auszudrücken. Dies alles  geschieht in einer Kooperation mit dem Team der Städtischen Galerie unter der Leitung von Anna-Maria Ehrmann-  Schindlbeck. Dieter Meyer (Mutpol Gesamtleiter, 2.v.l.) und Petra Bäßler (Mutpol Bereichsleiterin, rechts) freuen sich  über die Spende von Horst Riess (Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, 2.v.r.) und Michaela Möller  (Sponsoringbeauftragte der Tuttlinger Wohnbau, links). Ebenfalls einen Spendenscheck über 1500 Euro erhält der  Freiburger Verein Duwa Lofunga, der sich in Malawi um die Bildungsperspektive mittelloser Kinder bemüht.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.01.2022


abriss macht platz für neugestaltung

TUTTLINGEN-NENDINGEN – Das gelbe Vierfamilienhaus in der Ortsmitte von Nendingen lässt die Tuttlinger  Wohnbau GmbH um den Geschäftsführer Horst Riess und den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Beck seit  Mittwoch abreißen. Das einstige benachbarte Hanneleshaus wurde im Winter vergangenen Jahres abgerissen.  Somit ist das Vierfamilienhaus bereits das zweite Gebäude, das das Nendinger Ortsbild viele Jahrzehnte  maßgeblich geprägt hat und nun dem Bagger zum Opfer fällt.

 

Die derzeit durchgeführten Abbrucharbeiten werden  von einem mehrfach beauftragten Abbruchunternehmen durchgeführt, das für das Bauträgerunternehmen entlang  der Ortsdurchfahrt bereits mehrere Abbrüche in den vergangenen Jahren umsetzte. Die Abbrucharbeiten sollen bis  Ende nächster Woche andauern. Auf der dadurch entstehenden freien Fläche an der Mühlheimer Straße nahe der  Schule soll die Gestaltung einer neuen Ortsmitte vorangetrieben werden.

 

Bei dieser Neugestaltung sollen die  Wünsche der Bürger, die ihm Rahmen einer Bürgerwerkstatt vor wenigen Jahren geäußert wurden, berücksichtigt  werden. Auch die Fläche des seit vielen Jahren nicht funktionierenden Brunnens, der letztlich nur eine kurze Zeit  funktionierte, abgebaut wurde und dessen Wasserrinne nur eine Stolperfalle mitten im Ort darstellte, soll auf  Wunsch der Einwohner ebenso in eine Neugestaltung mit einbezogen werden. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 03.12.2021


Neuer Nachwuchs bei der Tuttlinger Wohnbau

TUTTLINGEN - Die Tuttlinger Wohnbau begrüßt ihre neuen Nachwuchskräfte für das Ausbildungsjahr 2021.


Am 01.09.2021 startete Leia Schneckenburger ihre Ausbildung zur Bau-zeichnerin mit Fachrichtung Architektur. Der Berufsschulunterricht findet an der Gewerblichen Schule Donaueschingen statt.


Jasmin Schölzel hat zum 01.10.2021 ihr Duales Studium im Studiengang BWL-Immobilienwirtschaft begonnen. Sie verbringt ihre Theoriephase an der Dualen Hochschule in Stuttgart. Die Tuttlinger Wohnbau stellt sich dabei als Dualer Partner zur Verfügung.


Geschäftsführer Horst Riess und Prokuristin Rita Hilzinger heißen die beiden herzlichen willkommen. Außerdem dürfen sich Anita Kurz und Tony Rempel über ihre erfolgreiche Ausbildung und Übernahme bei der Tuttlinger Wohnbau freuen.


Anita Kurz hat eine dreijährige Ausbildung zur Bauzeichnerin mit dem Schwerpunkt Architektur absolviert und hat bei ihren Prüfungen einen Preis abgeräumt. Als frischgebackene Bauzeichnerin wurde sie in das Architekturbüro des Unternehmens übernommen.


Tony Rempel hat eine dreijährige Ausbildung zum Immobilienkaufmann absolviert und seine Prüfungen ebenfalls erfolgreich abgeschlossen. Er widmet sich künftig dem Thema Digitalisierung und unterstützt zusätzlich das Team der Wohnungseigentumsverwaltung.


Seit Jahren zieht die Tuttlinger Wohnbau eigene Nachwuchskräfte heran. Zusammen mit der Ausbildungskoordinatorin Diana Kolesnikov sind sie bereits auf der Suche nach neuen Auszubildenden und Studenten für das Jahr 2022.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 15.10.2021


Tuttlinger Wohnbau als familienfreundlich ausgezeichnet

TUTTLINGEN - Der Tuttlinger Wohnbau war und ist es ein Anliegen, im Zusammenhang mit der Zufriedenheit am Arbeitsplatz, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bestmöglich sicherzustellen. Gerade für Eltern, die die Kindererziehung und die Ausübung des Berufes unter einen Hut bringen wollen, sei es von ausschlaggebender Bedeutung, ob ein Arbeitgeber Entgegenkommen und Rücksicht gewährleiste, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Tuttlinger Wohnbau ist nun von der Bertelsmann Stiftung als familienfreundlichen Arbeitgeber ausgezeichnet worden.


Zahllose, flexible Arbeitszeitmodelle von der Gleitzeit, über Teilzeit oder Homeoffice werden bei der Wohnbau gelebt. Aber auch die zusätzliche Altersvorsorge oder die Förderung von Jobrad, Hansefit und der Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, haben eine hohe Bedeutung.


Viele gesellige Anlässe münden auch in diesem Jahr in einem Familienfest, bei dem nicht nur die Mitarbeiter, sondern eben auch deren Familienangehörige zu einer bunten Unterhaltung mit Sport, Spiel und Spaß sowie einem Imbiss eingeladen werden. Nun war es naheliegend, die Bertelsmann Stiftung, die familienfreundliche Arbeitgeber zertifiziert, anzufragen und um eine objektive, neutrale Untersuchung zu bitten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden anonym mit einem durchaus umfangreichen Fragenkatalog befasst und die Bereitschaft zur Teilnahme war enorm. Fast alle Wohnbau-Beschäftigten haben mitge-macht.


Die Bertelsmann Stiftung hat der Tuttlinger Wohnbau als familienfreundlichen Arbeitgeber ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Diese Bewertung, so der Vertreter der Bertelsmann Stiftung, Oliver Schmitz, hebe sich auch im Vergleich zu den anderen bislang zertifizierten Unternehmen ab.  Die Tuttlinger Wohnbau gehört damit im ganzen süddeutschen Raum zu den wenigen Arbeitgebern, denen diese Auszeichnung zu Teil wird. Geschäftsführer Horst Riess betonte bei der Übergabe der Urkunde und Plakette, dass es aus vielerlei Hinsicht für einen Arbeitgeber wichtig sei, die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen. Dies fördere das Betriebsklima, das Wohlbefinden, aber auch das Engagement der Kolleginnen und Kollegen und in manchmal schwierigen Zeiten die Gewinnung von qualifiziertem Personal.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 11.09.2021


Rainer Buggle bekommt Ehrennadel überreicht

TUTTLINGEN - Seit 25 Jahren ist Rainer Buggle im Aufsichtsrat der Tuttlinger Wohnbau. Über die Jahre hinweg seien ihm vor allem die Familienfreundlichkeit und das Kummern um sozial Schwachere stets am Herzen gelegen, so Oberbürgermeister Michael Beck als Vertreter und als Aufsichtsratsvorsitzender in seiner Laudatio. Sein Wort werde gehört und die Loyalitat zum Unternehmen sehr geschätzt. Seit 15 Jahren führe Buggle im Gremium das Schriftführeramt aus. Auch die Tatigkeit im Personalausschuss der Wohnbau nehme er sehr ernst. Mit den besten Glückwünschen zum soeben gewesenen 70. Geburtstag des Jubilars gratulierte auch Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess und dankte für die gute Zusammenarbeit. Buggle bekam die Ehrennadel in-Silber vom Verband Baden-Württembergischer Wohnungs- und lmmobilienunternehmen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 10.08.2021


Wohnbau plant Ausstellungs- und Besucherzentrum

TUTTLINGEN - Die Tuttlinger Wohnbau plant, in der Honbergstraße 3 ein Ausstellungs- und Besucherzentrum einzurichten. Das sogenannte Wohnbauforum soll im kommenden Frühjahr in Betrieb genommen werden.


Schon lange hege man diesen Gedanken, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess – auch deshalb, da das Büro Albert Speer und Partner im Masterplan für die Stadt Tuttlingen genau so ein Forum angeregt habe. „Wir wollen nun ein Forum einrichten, das einen kleinen Akademie-Charakter in Sachen Bauen und Wohnen bekommt“, so Riess.


Konkret heißt das: Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Honbergstraße 3 werden so umgestaltet, dass sie zum einen als Versammlungs- und Seminarraum für bis zu 50 Personen dienen können. Zum anderen soll die Fläche als Ausstellungsraum genutzt werden, um Projekte der Wohnbau zu präsentieren. Auch sollen Wohnbau-Kunden dort künftig mögliche Produkte, wie verschiedene Fliesen- oder Bodenarten, zur Auswahl präsentiert bekommen. „Das geschieht bis jetzt bei uns im Architekturbüro“, so Riess.


Die Umsetzung soll bis zum Frühling geschehen – passend zum 80. Geburtstag, den die Wohnbau im November begehen wird.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 06.08.2021


Bauboom bei der Tuttlinger Wohnbau

TUTTLINGEN - Noch nie hat die Tuttlinger Wohnbau so viel gebaut, wie derzeit. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Wohnraum groß. Beim jährlichen Bilanzpressegespräch blickte Geschäftsführer Horst Riess indes auch auf kommende Bauprojekte, für die es zum Teil bereits rund 100 Interessenten gibt.


48 neue Wohnungen stellte die Wohnbau im Jahr 2020 fertig. Einige davon, wie etwa in der Goethestraße 14, wurden verkauft – andere, wie 20 Wohnungen auf dem Schafrain 17, bleiben im Besitz der Wohnbau und werden vermietet. Insgesamt 1743 Mietwohnungen besaß die Wohnbau Ende 2020. Das sind rund 250 mehr, als noch vor zehn Jahren. Einige andere Projekte stehen kurz vor dem Abschluss: Für das Torhaus im Wohngebiet Thiergarten werden derzeit die letzten Mieter gesucht. 14 neue Eigentumswohnungen gibt es an der Röntgenstraße 104, weitere 28 werden aktuell an der K-tharinenstraße gebaut. Das größte Projekt entsteht jedoch an der Bo-denseestraße: 100 Wohnungen in zwei Neubauten sollen ab Anfang 2023 bezugsfertig sein. Die Wohnungen des einen Hauses werden dabei komplett verkauft, die des anderen Gebäudes an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet.


Doch wann sind die Grenzen des Baubooms erreicht, wann lässt die Nachfrage in Tuttlingen nach? Noch sei dieser Punkt nicht erreicht, meint der Wohnbau-Chef. „Die Grenzen setzt die Bedarfssituation“, sagt er. Besonders bei den Verkäufen sei die Nachfrage ungebremst hoch. „Das sind hauptsächlich Kapitalanleger, die die Wohnungen dann vermieten“, beobachtet er. „Immobilien sind nach wie vor eine vortreffliche Kapitalanlage.“ Auch generell denke er nicht, dass die Nachfrage nach Wohnraum so schnell nachlassen werde. „Bevölkerungswachstum wird in prosperierenden Städten weiterhin stattfinden – und dazu zähle ich auch Tuttlingen“, meint Riess. Wo die Nachfrage bald nachlassen könnte, ist in Riess’ Augen der Bereich des geförderten Woh-nungsbaus. In solche Wohnungen dürfen nur Personen ziehen, die einen Wohnberechtigungsschein besitzen. Seit diese Grenzen von der Landesregierung ausgeweitet wur-den, sind deutlich mehr Personen berechtigt, als das früher der Fall war. So ist etwa berechtigt, wer als Einzelperson nicht mehr als 51 850 Euro brutto pro Jahr verdient. Bei einer vierköpfigen Familie liegt die Grenze bei einem Jahres-Bruttoeinkommen von 69 850 Euro. Das Angebot an derartigen Wohnungen sieht Riess für Tuttlingen mittlerweile gut abgedeckt: „Wenn nun die 50 öffentlich geförderten Wohnungen an der Bodenseestraße noch hinzugekommen sind, muss beobachtet werden, wie sich die Nachfrage entwickelt“, meint der Wohnbau-Chef.


Groß ist das Interesse jedenfalls an einem neuen Wohnbau-Projekt, für das noch in diesem Jahr der Bauantrag eingereicht werden soll: die geplante Siedlung „Wohnpark beim Heiligental“ in der Möhringer Vorstadt. Auf einer Fläche von 7600 Quadratmeter sollen 26 baugleiche Einfamilienhäuser entstehen. „Wir haben bereits 100 Interessenten auf unserer Liste“, berichtet Riess. Gro-ße Sorgen bereitet ihm allerdings der Holzpreis, da die Häuser eine Holzfassade erhalten sollen. Ob der bislang ungefähr angestrebte Verkaufspreis von rund 550 000 Euro pro Haus gehalten werden kann, sei noch nicht sicher. Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag eingereicht werden, der Baubeginn ist im kommenden Jahr geplant.


Vorhaben gibt es auch in den Stadtteilen. Bereits vor Weihnachten wurde bei der Stadtverwaltung die Bauvoranfrage für ein Wohnhaus in der Ortsmitte Nendingens eingereicht. Bis zu 40 Wohnungen könnten dort entstehen. Pläne gibt es auch für das freie Grundstück in der Möhringer Marktgasse. Dort soll ein Ge-bäude entstehen, das eine Arztpraxis und Wohnungen vereint. Einige Schritte weiter ist die Wohnbau in einem ihrer Großprojekte: die Entwicklung des Tuttlinger Union-Areals. Die Genehmi-gung für den Bau des Drei-Kronen-Hofs liegt vor, aktuell laufen die Ver-gaben für die Bauarbeiten. „In etwa zwei bis drei Wochen geht es mit dem Erdaushub weiter“, so Riess. Schwierigkeiten bereitet derzeit die Suche nach Mietern für die Ladenflächen. „Vor der Pandemie hatten wir gute Kontakte zum Einzelhandel, aber jetzt fangen wir praktisch wieder bei Null an“, sagt der Wohnbau-Chef.


Wo es derzeit hingegen nicht wei-tergeht, ist der Investorenwettbewerb zur Entwicklung des Bahnhofareals. Die Wohnbau und ein Mitbewerber hatten ihre Entwürfe samt späteren Optimierungen eingereicht. Wer das Rennen macht, müssen die Stadt Tuttlingen und die Firma Aesculap entscheiden, denen das Areal gehört. „Das stockt im Moment und wir von der Wohnbau warten ab“, meint Riess. Auch im Bereich der Stadtentwicklung mischt die Wohnbau mit: Allein in den vergangenen fünf Jahren wurden rund 20 innenstadtnahe Gebäude gekauft. „Die Entwicklung der Innenstadt liegt mir am Herzen“, sagt Riess. Prominentestes Beispiel ist das Gebäude des ehemaligen Café Martin, in dem nun vor kurzem ein indisches Restaurant eröffnete. Auch ein großes Eckhaus in der Unteren Vorstadt 30/32 kaufte die Wohnbau jüngst. Es soll abgerissen werden, um Platz für einen Neubau zu schaffen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 02.08.2021


Feuer verwüstete Wohnung einer Familie an der Uhlandstraße – Wohnbau hatte erst frisch saniert

TUTTLINGEN - Der Alarm ging am Sonntag um kurz vor 19 Uhr ein: In der Tuttlinger Uhlandstraße brennt es in einem Mehrfamilienhaus – Bewohner werden vermisst, so lautete die Meldung, die die Feuerwehr bekam. Gebrannt hat es ordentlich, aber Menschen kamen nicht zu Schaden, wie Feuerwehr-Pressesprecher Andreas Hand sagte. Alle Bewohner hatten die Wohnung rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit gebracht.

 

Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang aus den Fenstern im ersten Obergeschoss zur Straße dichter, schwarzer Rauch. Im rückwärtigen Teil schlugen Flammen aus dem Gebäude. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und rund 35 Einsatzleuten vor Ort. Ihr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung darüber zu vermeiden, erklärte Hand.

 

Bewohner kommen in Notunterkunft

Dennoch: Beide Wohnungen in dem Gebäude – im Erdgeschoss sind Garagen untergebracht – sind nicht mehr bewohnbar. Die Familie, in deren Wohnung das Feuer ausbrach, kommt bei Freunden oder Verwandten unter. Für die Bewohner des oberen Geschosses, deren Wohnung durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist eine städtische Notunterkunft zur Verfügung gestellt worden. Was war die Brandursache? Dazu konnte die Polizei am Sonntagabend keine Auskünfte geben. Auch die Kriminalpolizei war vor Ort, die Beamten konnten das Gebäude aber wegen des Feuers und der Löscharbeiten zunächst nicht betreten. Bei einer ersten Schätzung der Schadenshöhe gehen die Beamten von rund 200 000 Euro aus.

 

Menschen konnten sich selbstständig retten

Dadurch, dass bei Alarmmeldung auch Menschenrettung gemeldet war, war ein Großaufgebot des DRK vor Ort, samt Notärzten. Laut des Feuerwehrsprechers hat es beim Alarm Probleme gegeben. „Notrufe, egal welcher Art, sind grundsätzlich über die 112 zu melden“, betont er. In diesem Fall seien sowohl Anrufe bei der integrierten Leitstelle eingegangen wie auch direkt bei der Feuerwache. Diese ist aber nicht durchgehend besetzt. Hand: „Diesen Notruf kann dann natürlich keiner annehmen.“

 

Ein Teil der Familienmitglieder, die in der ausgebrannten Wohnung lebte, waren beim Ausbrechen des Brandes in der Wohnung, erklärte Andreas Hand. Sie haben sich selbstständig retten können. Zur Brandursache konnten sie keine Auskünfte machen. Am Montag wird die Kriminalpolizei zur Spurensicherung erneut in das Gebäude gehen, dann vermutlich auch mit einem Brandsachverständigen, so die Auskunft der Polizeipräsidiums in Konstanz.

 

 Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 26.07.2021


neue gastro in der innenstadt

TUTTLINGEN - Das ehemalige Café Martin ist endgültig Geschichte. Am Donnerstag hat dort das indische Restaurant Pandori Palace eröffnet. Die Betreiber Celina und Sukhjinder Singh sind dafür extra in die Donaustadt gezogen und wohnen nun sogar im gleichen Haus, in dem sie arbeiten. Dreieinhalb Monate lang wurden die Räumlichkeiten vom Eigentümer, der Tuttlinger Wohnbau, komplett renoviert. „Neben dem Mobilar ist auch die Küche neu“, sagt Geschäftsführer Horst Riess. „Ein Umbau ist meistens komplizierter als ein Neubau“, fügt er hinzu. Rund eine Million Euro hat das Projekt insgesamt gekostet. Die neuen Betreiber freuen sich nun endlich starten zu können.„Das ist schon unser drittes Restau-rant. Wir bringen also bereits ein bisschen Erfahrung mit“, sagt Celina Singh. Künftige Gäste finden dann auf insgesamt zwei Etagen Platz. Einen eigenen Verkaufsraum, wie früher im Café Martin, gibt es nicht mehr. Dieser wurde umgebaut und in den großen Hauptraum integriert.

Der Pandori Palace ist eines von zwei indischen Restaurants in Tuttlingen. Das andere, mit dem Namen „Curryleaf“, befindet sich in der Möhringer Straße 88.

 

 Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 23.07.2021


Bezahlbare Wohnungen auch für gutverdienende Singles - trotzdem bleiben sie leer

TUTTLINGEN - „Wohnen ist ein Grundrecht“. Damit macht Jürgen Hau, Diakon und Geschäftsführer der Diakonie im Landkreis Tuttlingen, deutlich, dass jeder „menschenwürdig“ wohnen sollte. Zwar haben die Kommunen und der Bund ihre Bemühungen verstärkt. Gerade für einkommensschwache Gruppen ist es aber nicht leicht, eine passende Wohnung zu finden. Das hat viele Gründe.

 

Mitunter, schreibt Rita Hilzinger, Leiterin der kaufmännischen Abteilung der Tuttlinger Wohnbau, im Jahresbericht 2019, trete die „absurde Situation“ ein, dass geförderter Wohnraum in der Kreisstadt leer bleiben müsse. Dies liegt allerdings nicht daran, dass es bereits zu viel sozialen Wohnungsbau in Tuttlingen gebe. Bei der Wohnbau, die als Tochter der Stadt 1997 alle Wohnungen und damit einen Großteil der öffentlich geförderten Räume von der Kommune gekauft hat, sind 282 der 1743 Wohnungen an einen Wohnberechtigungsschein (WBS) gebunden. Viel mehr machten erst die Einkommens-, und jetzt die Wohnungsgrößen die Vermittlung schwer.

 

Die Zahl der potentiellen Anwärter ist hoch. Seit 2017 sind von der Stadt Tuttlingen insgesamt 513 Wohnberechtigungscheine ausgestellt worden. Wie viele Menschen insgesamt eine Berechtigung zum günstigeren Wohnen – bei einer Bindung wird die Miete gegenüber den ortsüblichen Zahlungen um bis zu 33 Prozent gesenkt – erhalten haben, kann die Verwaltung nicht sagen. „Die absolute Zahl kennen wir nicht“, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Der Wohnberechtigungsschein gelte immer zunächst nur für ein Jahr, müsse – falls er nicht für das Mieten einer Wohnung genutzt wird – neu beantragt werden. Zudem seien die mietgebundenen Wohnungen im Stadtgebiet schon seit Jahren vergeben.

Einkommensgrenzen erweitert: Single darf 30 000 Euro mehr verdienen

Die jährliche Zunahme der WBS-Ausstellungen hat auch mit den geänderten Zugangsbedingungen zu tun. „Der Kreis der Berechtigten ist deutlich größer geworden“, sagt Specht. Eine allein lebende Person darf im Vergleich zu 2008 (21 730 Euro) mehr als 30 000 Euro mehr verdienen (2021: 51 850 Euro) – und dennoch dürften sie in eine geförderte Wohnung einziehen. Bei einer fünfköpfigen Familie sind es 24 000 Euro mehr (2008: 54 040 Euro; 2021: 78 850 Euro). Allein die Einkommensgrenze würde schon zeigen, dass es sich bei den Personen nicht um Sozialfälle handelt, meint Hilzinger. „Das ist die Mittelschicht“, sagt sie. Den früher gültigen Begriff der „Sozialwohnung“ vermeidet sie. Dieser sei aus heutiger Sicht unberechtigt „negativ belegt.“

 

Auf diese Tatsache, dass viel mehr Menschen in geförderten Wohnraum einziehen dürften, hat die Stadt Tuttlingen reagiert. Im Jahr 2019 ist die Gemeinde wieder in den geförderten Wohnungsbau eingestiegen und hat durch einen Gemeinderatsbeschluss festgelegt, dass im Geschosswohnungsbau mindestens 30 Prozent geförderte Mietwohnung gebaut werden müssen. Bisher sind 21 solcher Quartiere – auf dem Schafrain, in Torhaus Thiergarten und an der alten Feuerwache – entstanden. In den beiden gerade im Bau befindlichen Häusern in der Bodenseestraße werden es 49 von 100 sein.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 14.07.2021


bauprojekt wird zur herausforderung

TUTTLINGEN - Es mangelt an Handwerkern und an Material: Holz, Gipskarton, Stahl. Das treibt die Preise in die Höhe. In diesem Kreislauf befindet sich auch die Tuttlinger Wohnbau, die mit den Arbeiten am Drei-Kronen-Hof gestartet ist. „Bauen wird nicht billiger – wohnen auch nicht“, sagt Wohnbau-Chef Horst Riess dazu und verhehlt dabei nicht, dass ihm diese Entwicklung Sorgen macht.

 

60 Wohnungen sowie ein Gewerbekomplex entstehen in der Innenstadtlage Katharinen-/Schützenstraße. Ziel der Wohnbau ist es, ein Quartier zu errichten, in dem gewohnt und gearbeitet wird, in dem es aber auch Aufenthaltsqualität und Erlebniswelten geben soll.

Eine offene Rechnung

Insgesamt ist der Drei-Kronen-Hof schon jetzt „mit mehr als 30 Millionen Euro kalkuliert“. „Wir müssen zwingend davon ausgehen, dass über die Laufzeit zehn Prozent drauf kommen.“ Und selbst das sei nur mit diszipliniertem Handwerken zu erreichen. Bemerken werden diese Spirale auch die Menschen, die in die Wohnungen einziehen wollen.

Das Ende der Sozialwohnungen in Sicht?

Die Wohnbau will sich für die Zukunft noch breiter aufstellen und wird verstärkt auf Generalunternehmer setzen, wie am Beispiel Bodenseestraße, in der die Wohnbau ein Projekt mit Züblin umsetzt. Dort kostet der Quadratmeter im Erdgeschoss 3200 Euro, im ersten Obergeschoss 3300 Euro. „Das ist ein Sensationspreis in Tuttlingen“, so Riess und gehe nur, weil ein Generaler dort den Auftrag für 100 Wohnungen erhalten hat.

50 davon kommen auf den Mietmarkt, alle diese Wohnungen sind gefördert und nur mit Wohnberechtigungsschein zu bekommen, der abhängig ist vom Einkommen.

 

„Wenn die 50 geförderten Wohnungen in der Bodenseestraße stehen, dann ist der Drops auf Jahre gelutscht“, bezieht sich der Wohnbau-Chef auf die Nachfrage nach gefördertem Wohnraum. Auch im Neubauprojekt Torhaus in der Nordstadt entstanden fünf Wohnungen dieses Segments. Riess: „Der große Run darauf ist nicht da.“ Momentan sei eine dieser Einheiten bezogen. Auch wenn es keine Frage sei, dass die anderen auch vermietet werden können, gebe es doch alles andere als lange Warteschlangen.

 

Zu den gewerblichen Mietern der Wohnbau zählen unter anderem Cafés und Restaurants, Hotellerie, Kino und auch Reinigung und Metzgerei. „Wir haben die Gewerbetreibenden über diese Corona-Zeit hinweghelfen müssen, sonst schließen die nie megr auf“, sagte Riess im Ausschuss und sprach Mietstundungen an. Die Betriebsstärke der Wohnbau erlaube das eine gewissen Zeit, „aber auch nicht mehr lange“. Im Mietwohnungssektor habe die Pandemie nicht gravierend zugeschlagen. Die Zahl der Mietstundungen habe unter zehn gelegen – bei insgesamt mehr als 1700 Wohnungen. Mit den Betroffenen sei man im Gespräch, um nach Lösungen zu suchen.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 16.06.2021


Abriss vor Baustart

TUTTLINGEN - Die Tuttlinger Wohnbau hat das Haus in der Oberen Vorstadt 11 gekauft und reißt es ab, um die Zufahrt zur künftigen Tiefgarage des Drei-Kronen-Hofs breiter gestalten zu können. Das ist zugleich der Start für die Bebauung des Areals, auf dem die Wohnbau ein Wohn- und Geschäftskomplex erstellt. Die Baugenehmigung liegt seit Ende Mai vor. Für den Abriss des Hauses gibt es von der Stadt Tuttlingen aus Städtebaufördermitteln eine Förderung, „damit dieser städtebauliche Missstand beseitigt werden kann“, teilt Stadtsprecher Arno Specht mit. Die Stadt hat an der Katharinen- und der Schützenstraße bisher sechs Grundstücke erwerben können. Diese werden in die städtebauliche Weiterentwicklung dieses Bereichs eingebracht werden, so der Pressesprecher.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 08.06.2021


hier profitieren azubis

TUTTLINGEN - Die Tuttlinger Wohnbau GmbH ist ein geübter  Ausbildungsbetrieb und zuverlässiger Partner für duale Studienabschlüsse.  Eigenes Fachpersonal heranzuziehen, sichert die Zukunft des Unternehmens.  Denn nur mit kompetenten Mitarbeitern kann Unternehmenserfolg gelingen.

 

Die Immobilienbranche ist spannend, vielseitig und  zukunftssicher. Die Tuttlinger Wohnbau bietet das gesamte Spektrum. Und  gerade davon profitieren die Auszubildenden und Studierenden in diesem  Unternehmen, das seit 80 Jahren stabil am Markt besteht.

 

Die  Immobilienkaufleute vermieten, verwalten, verkaufen, vermitteln und  finanzieren Wohn- und Gewerbeimmobilien. Zudem werden sie während der  Ausbildung vorbereitet auf alle klassischen kaufmännischen Tätigkeiten. Die schulische Ausbildung findet im Blockunterricht in Pforzheim statt.

 

Als Dualer  Partner steht die Tuttlinger Wohnbau bei den Studiengängen BWL- Immobilienwirtschaft (B.A.) und Wirtschaftsingenieurwesen Facility Management (B.Eng.) zur Verfügung.

 

Vom ersten Bleistiftstrich an sind  Bauzeichner/innen Architektur an der Entstehung einer Immobilie beteiligt. Sie  erstellen Plan- und Ausführungsunterlagen nach den Entwurfsskizzen der  Architekten.

 

Ob Immobilienassistent oder Immobilienfachwirt, Masterstudiengang, Techniker oder vieles andere mehr – dem nächsten Karrieresprung steht nichts  im Wege.   

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 19.05.2021


neuer kindergarten hat eröffnet

TUTTLINGEN - Mitten im zweiten Lockdown hat der Kindergarten Torhaus in der Nordstadt eröffnet: am 15. Februar. Eine offizielle Einweihung gab es aufgrund der Pandemie nicht, aber der Betrieb läuft. Laut Stadtverwaltung finden momentan jede Menge Eingewöhnungen statt.

 

 

Die Stadt ist lediglich Mieter im Gebäude, das der Tuttlinger Wohnbau gehört. Zur monatlichen Pachthöhe gibt die Stadt keine Auskunft. Wohnbau-Chef Horst Riess äußert sich zu den Gesamtkosten des Projekts. Angegliedert an den Kindergarten ist eine Wohnbebauung mit 16 Wohneinheiten: knapp zehn Millionen Euro hat der Bau des Komplexes gekostet. Der Spatenstich war im Herbst 2019, damals waren die Baukosten noch mit rund neun Millionen Euro angekündigt gewesen. Nicht zuletzt Corona hat dieses Projekt verteuert.

 

 

 

Insgesamt gibt es im Torhaus-Kindergarten in Thiergarten 55 Betreuungsplätze. Die zehn Krippenplätze für unter Dreijährige werden bis zum Sommer belegt sein, heißt es vonseiten der Stadt. Von den 35 möglichen Kindergartenplätzen mit verlängerten Öffnungszeiten sind 20 belegt und von den zehn Ganztagsplätzen derzeit sieben. Wartelisten gebe es keine. „Durch die Eröffnung des Torhauses, die Eröffnung der Schmelze und zweier Gruppen in Nendingen vergangenen Sommer konnten wir bisher alle Platzanfragen bedienen“, so Stadtsprecher Arno Specht. Durch die frühe Personalausschreibung sei es auch gelungen, alle Erzieher-Stellen im Torhaus zu besetzen.

 

Wie plant man einen Kindergarten, wenn eine Pandemie herrscht? Gibt es dafür bauliche Anpassungen? Nein, sagt die Stadt. Das sei nicht geschehen, was aber auch daran gelegen habe, dass die Anforderungen der strengen Gruppenbindung, die Corona mit sich bringt, mit den örtlichen Gegebenheiten erfüllt werden konnten. Auch der Garten war von Beginn an in zwei Bereiche aufgeteilt – Krippe und Kindergarten – und wird nun in Corona-Zeiten den einzelnen Gruppen zugeordnet. Entweder in einem Zeitkorridor oder entsprechend der unterteilten Bereiche.

 

Zu Beginn der Planungen hieß es, dass das Tuttlinger Unternehmen Karl Storz Interesse an zwei Gruppen für Kinder von Firmenangehörigen habe. „Diese Gespräche gab es“, bestätigt der Stadtsprecher, allerdings seien sie nicht weiter vertieft worden: „Das verlief im Sande.“

 

Mit Fertigstellung der 16 Wohneinheiten rechnet Horst Riess Ende April, spätestens Mitte Mai. Dann kommen die Mietwohnungen auf den Markt, Interessenten seien bereits da. Fünf der Wohnungen sind gefördert und dürfen daher nur von Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein bezogen werden.

 

Auch eine Tiefgarage gehört zum Gesamtkomplex. Diese sei etwas größer konzipiert worden, um Reservestellflächen zu haben, wenn das Baugebiet Thiergarten West angegangen wird.

 

Auch die Wohnbau möchte sich dort engagieren. „Konkrete Pläne gibt es nicht, wir haben lediglich Habachtstellung bezogen“, sagt Riess.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 15.04.2021


Café Martin wird zu indischem Restaurant

TUTTLINGEN (pm) - Nun steht fest, was in das ehemalige Café Martin kommen wird: Familie Singh aus Metzingen wird in der Tuttlinger Innenstadt ein indisches Restaurant eröffnen. Die Eröffnung soll im Sommer stattfinden.

 

 

Nachdem der Betreiber des Cafés und Eigentümer des Hauses im vergangenen Jahr geschlossen hatte, hat die Tuttlinger Wohnbau GmbH das unter Denkmal stehende Haus in der Fußgängerzone erworben.

 

 

Nun wurde der Pachtvertrag unterzeichnet. „Es ist uns ein Anliegen, die gastronomische Vielfalt in Tuttlingen zu erhalten und weiter auszubauen“, betont der Geschäftsführer Horst Riess in einer Pressemitteilung. Ein indisches Restaurant werde diesem Anspruch gerecht. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir die Familie Singh für Tuttlingen gewinnen konnten“, ergänzt die Prokuristin Rita Hilzinger. „Ursprünglich haben sie sich in Konstanz nach einem passenden Haus für die Expansion umgeschaut.“ Die Familie, betsehnd aus einem indisch-deutschen Ehepaar und drei Kindern, betreibt bereits mehrere Restaurants im Süden Baden-Württembergs.

 

Tuttlingen soll nun ihr Hauptstandort werden. Daher werden sie laut Pressemitteilung auch im das Haus einziehen. Die anderen Restaurant sollen von Verwandten weitergeführt werden.

 

Riess und Hilzinger sind sich einig: „Es ist mutig, in dieser Zeit die Eröffnung einer neuen Gastronomie zu planen. Wir alle hoffen sehr, dass es eine gute Zeit nach Corona geben wird. Wir werden die Zeit nutzen, um mit unserem Architekturbüro das Haus zu richten. Dann kann sich Tuttlingen ab dem Sommer auf eine neue gastronomische Bereicherung freuen.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 30.03.2021


Drei-Kronen-Hof: Denkmalamt dokumentiert frühneuzeitliche Funde

TUTTLINGEN - Ein Archäologenteam des Landesamts für Denkmalpflege am Dienstsitz Freiburg war Ende  vergangener Woche bei den Baggerarbeiten am Drei-Kronen- Hof in Tuttlingen vor Ort. Dabei wurden einige  frühneuzeitliche Erdbefunde, wie Pflanzlöcher, dokumentiert. Die archäologischen Untersuchungen sind damit  abgeschlossen, das Landesamt hat die Baustelle freigegeben. Nun kann gebaut werden.

 

Fehlt nur noch die  Baugenehmigung. Auf die wartet Wohnbau-Chef Horst Riess, um den Baggerbiss für das geplante Wohn- und  Geschäftshaus vornehmen zu können. Der Antrag bei der Tuttlinger Stadtverwaltung ist gestellt und soll demnächst  durch den Gemeinderat gehen. Riess ist die Erleichterung anzumerken: Nach der archäologischen Untersuchung  steht zumindest aus dieser Richtung keine weitere zeitliche Verzögerung mehr an.

 

Das einstige Union-Areal (jetzt  Drei-Kronen-Hof) liegt am Rand einer denkmalgeschützten Fläche. Dort sind Reste von Gebäuden und Abfallgruben  aus der Urnenfelderzeit (12. bis 9. Jahrhundert vor Christus) sowie der Römerzeit (1. bis 3. Jahrhundert nach  Christus) nachgewiesen. Laut Mitteilung des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium  Stuttgart gibt es auch Hinweise auf ein merowingerzeitliches Gräberfeld, einzuordnen im sechsten und siebten Jahrhundert.

 

Nur: Durch den verheerenden Stadtbrand im Jahr 1803 ist in Tuttlingen einiges durcheinander geraten.  Der Wiederaufbau nach der Katastrophe erfolgte auf einem veränderten Grundriss, zudem wurde der Brandschutt  verwendet, um die Straßen der Altstadt dammartig aufzuschütten. Auch am Drei-Kronen-Hof erschwerten diese  Umstände die Suche nach Überresten früherer Besiedlungen. Das Areal wurde mit Schutt aufgefüllt, und die  Bebauung nach 1803 mit teilweise mehreren Kellergeschossen griff in den Unterboden ein. „Deshalb war es sehr  fraglich, ob überhaupt noch mit archäologischen Funden zu rechnen ist“, so das Regierungspräsidium Stuttgart.

 

Die  Wohnbau beauftragte in Absprache mit der Behörde ein Bauunternehmen, das auf einem Teilbereich des Areals – rund zehn Prozent Fläche, die nach 1803 nicht  bebaut waren – Grabungen nach Richtliniendes Denkmalschutzes vorgenommen hat. Ziel war es, die alte Oberfläche, also den gewachsenen Boden, freizulegen.

 

Dieser wurde in 1,60 Metern Tiefe angetroffen. Daraufhin wurden die Baggerarbeiten gestoppt. In den gewachsenen Boden sei nicht eingegriffen worden, die  Wohnbau habe alle Schritte bis dahin dokumentiert. So war es dem Archäologenteam, das sich vor Ort umgeschaut hat, möglich, „mit Humus verfüllte Gruben“ aus  rühneuzeitlichen Erdbefunden festzustellen. „Es könnte sich etwa um Pflanzlöcher handeln“, teilt die Behörde mit.

 

Die Kosten der Untersuchung hat die Wohnbau  etragen, erklärt Riess. „Diese halten sich in überschaubarem Rahmen.“ Er sei froh, dass das Denkmalamt „flott und zügig“ reagiert habe, und dass es erlaubt habe, dass die Wohnbau die Arbeiten in die Hand nimmt. Sobald die Baugenehmigung vorliegt „können wir bauen“, betont er.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 25.02.2021


Bahnhof: Entscheidung fällt im April

TUTTLINGEN - Eines der großen Themen, die Tuttlingen in den kommenden Jahren beherrschen wird, ist die  mgestaltung des Bahnhofs samt Vorplatz. Dafür ist ein Gesamtbudget von rund sechs Millionen Euro angesetzt und  ine erste Rate mit 500 000 Euro, die in diesem Jahr dafür ausgegeben wird. Doch wofür?

 

Unterscheiden muss man  wischen der Planung für das Bahnhofsgebäude samt dazugehörigen Nebenflächen und dem Bahnhofsvorplatz. Das  ahnhofsgebäude soll durch einen privaten Investor saniert werden, den Vorplatz wird die Stadt in eigener Regie  mgestalten (wir berichteten). Für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes und die Bebauung der angrenzenden Flächen gibt es mit der Tuttlinger Wohnbau und der Schoofs Immobilien GmbH zwei potenzielle Investoren. Beide  aben ihre ursprünglichen Entwürfe überarbeitet und konkretisiert. Nun liegt es daran, eine Auswahl zu treffen, wer  das Bahnhofsgebäude und auch das Umfeld neu gestalten wird.

 

Die Vorentscheidung fällt ein Gremium, dem Vertreter  on Aesculap und der Stadt angehören, wobei die Stadt mit der Verwaltungsspitze, Vertretern der Fraktionen und der zuständigen Fachbereiche dabei ist. Außerdem gehören Berater des Büros Albert Speer und Partner, die mit einem   onzept für den Bahnhofsvorplatzbeauftragt sind, dem Gremium an. „Dieses Auswahlgremium wird voraussichtlich   m März eine Empfehlungaussprechen“, teilt Stadtsprecher Arno Specht mit. Im April fällt der Gemeinderat dann die eigentliche Entscheidung.

 

Das ist erneut deutlich später, als im Zeitplan vorgesehen – eigentlich hätte das bereits  ergangenen November geschehen sollen. Woran liegt es? Ausnahmsweise nicht an Corona, macht der  tadtsprecher klar. Im vergangenen Jahr habe es in der Verwaltung und in der Klausurtagung  des Gemeinderats viele Diskussionen rund um das Thema Mobilität und Parken  gegeben, die beide ja auch den Bereich Bahnhof betreffen. „Da haben wir uns schlicht undeinfach etwas mehr Zeit dafür gelassen“, sagt Specht.

 

Beim  Bahnhofsvorplatz hat die Stadtverwaltung auf Grundlage der Planskizze von Albert Speer und Partner einen Förderantrag beim Land Baden-Württemberg  eingereicht. Durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gibt es derzeit attraktive Förderprogramme für die Umgestaltung von Bahnhöfen, ganz  esonders für die Realisierung von sogenannten nachhaltigen „Multimodalen Mobilitätsknotenpunkten“. Exakt so etwas ist in Tuttlingen geplant. Specht: „Bis März rechnen wir hier mit einer Entscheidung. Parallel dazu arbeiten wir derzeit am Vergabeverfahren.“

 

Die Planungsleistungen für den Bahnhofsvorplatz mussten  uropaweit ausgeschrieben werden. Dieses Verfahren soll im Februar abgeschlossen sein, um dem Gemeinderat dann einen Vorschlag zur Entscheidung vorlegen  zu können. Außerdem laufen derzeit Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über die Umgestaltung der Unterführung beziehungsweise den Durchbruch hin zur  Donau. Hier gibt es mittlerweile auch auf Seiten der DB ein eigenes Projektteam, demnächst werden regelmäßige Treffen eingeführt.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.01.2021


Mietschulden bei der Wohnbau häufen sich an

TUTTLINGEN - Auf fast eine Dreiviertel Million Euro beziffert Geschäftsführer  Horst Riess die Summe, die in der Kasse der Tuttlinger Wohnbau inzwischen  aufgrund von Corona fehlt. Das Geld würde die Wohnbau normalerweise  durch Pacht einnehmen, vor allem durch die Vermietung an Einzelhandel und  Gastronomie. Durch den Lockdown fallen diese Einnahmen weg.

 

Natürlich  komme die Wohnbau ihren Mietern entgegen, sagt Riess. Zu den Mietern, das  ist kein Geheimnis, gehören so prominente Namen wie das  Scala-Kino oder das Café Dream. Die Mieten würden gestundet, also erst  einmal aufgeschoben oder nur zum Teil verlangt, so Riess. Auch wenn die  Wohnbau finanziell gut dastehe, sei das nicht leicht wegzustecken und  schmerze. Klar sei aber: „Wenn wir die Mieten voll verlangen, machen die nie  wieder auf“, meint Riess. Und er hat auch die Zukunft im Blick: „In solchen  Zeiten ist es schwer, neue Mieter zu finden. Wir wollen unsere Mieter schon  langfristig behalten.“ Zudem sehe er es auch als Aufgabe der Wohnbau – die  zu zwei Dritteln in städtischem Eigentum ist – an, „eine gewisse Infrastruktur  in der Stadt aufrechtzuerhalten“. Kultur und Gastronomie gehörten dazu.

 

Zwar  haben die Vermietungen an Gewerbe bei der Wohnbau nur einen Anteil  von um die zwölf Prozent. Das Gros der fehlenden Mieteinnahmen ist dennoch dem Gewerbe zuzurechnen. Im Mietwohnungsbereich hat es laut Riess bislang nur  sieben oder acht Einzelfälle gegeben, in denen aufgrund fehlender Einnahmen in der Coronakrise die Miete nicht bezahlt werden konnte.

 

Dennoch ist auch der  Mietwohnungszweig von der Krise betroffen, vor allem die Studentenwohnungen und -zimmer. „Wir spüren merklich, dass sich die Vermietung in Zeiten von  Homeschooling und digitalen Vorlesungen schwieriger gestaltet“, heißt es im Wirtschaftsplan für 2021, den die Wohnbau dem Gemeinderat Ende vergangenen  Jahres vorgelegt hat. Das Unternehmen hat seine Erwartungen bei den Mieteinnahmen für 2021 deshalb heruntergeschraubt.

 

Trotz Corona-Hindernissen hat die  Wohnbau 2021 einige Investitionen vor. Da wäre der neue Kindergarten im Neubaugebiet Thiergarten, der Ende Januar eröffnet werden soll. Dann der  Wohnkomplex an der Bodenseestraße, in dem 100 Wohnungen entstehen – 50 stehen zum Verkauf, 50 zur Vermietung. Oder die Einfamilienhaussiedlung, die in  der Möhringer Vorstadt in Unter Jennung geplant ist. Auch der Bau des Drei-Kronen-Hof-Komplexes auf dem Union-Areal soll losgehen.

 

Daneben will die Wohnbau  weiter in Dachausbauten und Nachverdichtungen investieren. In den vergangenen zehn Jahren seien dadurch 80 bis 100 neue Wohnungen entstanden, so Riess.  „Uns gehen inzwischen aber die Dächer aus“, meint er. Im Gespräch seien nun Nachverdichtungen auf bestehenden Grundstücken. Auf diese Weise sei etwa ein  Wohnkomplex an der Röntgenstraße um ein Gebäude erweitert worden.

 

300 000 Euro stehen auch im Plan für die Sanierung des Gebäudes Königstraße 5. Das  ehemalige Café Martin hatte die Wohnbau vergangenes Jahr gekauft. „Das Haus steht unter Denkmalschutz, wir müssen es also sensibel anfassen“, sagt Riess.  An der Aufteilung – in den unteren beiden Geschossen Gastronomie, oben Wohnen – wolle man nichts ändern. Gespräche mit potenziellen Mietern für ein neues  Restaurant oder Café liefen. Allerdings sei die Suche coronabedingt nicht einfach. „Wichtig ist uns, dass wir dort eine Bereicherung für Tuttlingen schaffen, die es  aktuell noch nicht gibt“, so Riess.

 

Insgesamt rechnet die Wohnbau mit einem Umsatz von etwa 17,9 Millionen Euro für 2021. Die meisten Einnahmen kommen aus  der Miete (10,9 Millionen Euro), kleinere Beträge aus Fördermitteln, aus Architektenhonoraren für Drittprojekte und aus der Wohnungsverwaltung. Die Wohnbau  kalkuliert 2021 mit einem Gewinn von 1,2 Millionen Euro, voraussichtlich etwa eine halbe Million weniger als 2020.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 15.01.2021


Zwei Wohnblöcke: Bauarbeiten an der Bodenseestraße haben begonnen

TUTTLINGEN (skr) - An der Bodenseestraße haben die Bauarbeiten begonnen: Unter der Regie der Tuttlinger Wohnbau entstehen dort zwei große Mehrfamilienhäuser mit je 50 Wohnungen. Bezugsfertig sollen sie Ende 2022  ein.

 

Während die Wohnungen des einen Gebäudes komplett verkauft werden,  verbleiben die des anderen Gebäudes im Eigentum der Wohnbau und werden  förderfähig vermietet. Das heißt: Inhaber eines Wohnberechtigungsscheines können dort zu verbilligten Mieten einziehen. Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben Personen, deren Einkommen eine bestimmte Grenze unterschreitet. Er kann bei der Stadtverwaltung Tuttlingen beantragt  werden. „Berechtigt sind Personen, die ein Jahreseinkommen von etwa bis zu 60 000 Euro haben“, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Pro Kind  erhöhe sich diese Grenze. Für die künftigen Mieter des Neubaus an der  Bodenseestraße rechnet Riess mit Kaltmieten von weniger als sieben Euro pro Quadratmeter. Wie hoch hingegen die Verkaufspreise der zu verkaufenden Wohnungen ausfallen werden, steht derzeit noch nicht fest. Mit der Vermarktung der Wohnungen will die Wohnbau jedenfalls noch in diesem Jahr beginnen.  Interessenten gäbe es bereits – darunter auch Kapitalanleger auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage, so der Wohnbau-Chef.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 12.11.2020


In der Bodenseestraße entstehen 100 neue Wohnungen

TUTTLINGEN (lik) - Startschuss für den Bau von insgesamt 100 Wohnungen  in der Bodenseestraße – aufgeteilt in zwei Wohnhäuser. Die Besonderheit:  Während 50 Wohnungen im einen Gebäude verkauft werden, bleibt das andere  im Besitz der Wohnbau, die Bauträger des Projekts ist.

 

Nach  Fertigstellung soll das Projekt „Bodenseestraße 51 + 53“ dann komplett  förderfähigen Wohnraum beinhalten. „Bezahlbaren Wohnraum war und ist in  Tuttlingen immer ein wichtiges Thema“, sagt Tuttlingens Oberbürgermeister  Michael Beck. Nach dem Bau der Gebäude sei dann aber an dieser Stelle  Schluss mit weiterer Bebauung. Denn „wir bauen im Landschaftsschutzgebiet  des Honbergs“, erläutert Beck. Dafür soll im Tausch an anderer Stelle  Schutzgebiet entstehen.

 

Für die Mietwohnungen peilt die Wohnbau einen  Mietzins zwischen 6,36 und 7,08 Euro pro Quadratmeter an. Das sei 33  Prozent unter dem aktuellen Mietspiegel. „Die Förderbedingungen spielen den  künftigen Mietern in die Karten“, betont Wohnbau-Chef Horst Ries. Nötig dazu  sei aber ein Wohnberechtigungsschein. Auch wer seine gekaufte  Eigentumswohnung vermieten möchte, könnte Fördergelder beantragen,  betont Ries. „Und wenn die Käufer selbst drin wohnen möchten, sind die  Objekte in einem Preissegment, für das es ebenfalls öffentliche Fördergelder gibt“, ergänzt er. Auf dem Dach der Mietwohnungen seien außerdem  Photovoltaikanlagen geplant. Mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro ist es eines der größten Wohnbauprojekte.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 09.10.2020


Projekt bekommt Rückenwind durch Stadt

TUTTLINGEN -  Das Thema Wohnungsbau bleibt in Tuttlingen weiterhin wichtig: Wie im Juli bereits berichtet, plant die Wohnbau hoch oben am Hang in der Möhringer Vorstadt eine Reihenhaus-Siedlung mit 27 Häusern. Im Technischen Ausschuss sind am Donnerstag die Weichen dafür gestellt geworden, dass der entsprechende Bebauungsplan geändert werden kann.

 

Rund 200 Interessenten sind es, die derzeit auf der städtischen Warteliste für einen Bauplatz stehen. Die Nachfrage nach Einfamilien- oder Doppelhäusern ist in Tuttlingen nach wie vor groß – das zeigt allein schon das Beispiel der 16 Häuser, die die Deutsche Reihenhaus GmbH mit Sitz in Köln aktuell im Koppenland baut. Innerhalb von 24 Stunden seien alle Häuser verkauft gewesen. Darüber hinaus habe es weitere rund 100 Anfragen gegeben, hatte Oberbürgermeister Michael Beck am Montag bei der jährlichen Rundfahrt des Gemeinderats verkündet. „Wenn es in Tuttlingen weitere geeignete Grundstücke gäbe, würden wir solch ein Projekt gerne ein weiteres Mal verwirklichen“, so Beck.

 

Doch: Der Platz für Einfamilienhäuser ist begrenzt. Und so ist die Haltung der Stadtverwaltung klar. „Wir müssen das flächensparende Bauen forcieren“, sagt Pressesprecher Arno Specht nicht zuletzt auch aus ökologischer Sicht. Projekte wie das in der Möhringer Vorstadt seien deshalb ausdrücklich erwünscht. Die Grundstücksgröße von gerade einmal 200 Quadratmetern wird komplett ausgenutzt für ein Haus mit rund 130 bis 140 Quadratmeter Wohnfläche, für eine Terrasse, einen Stellplatz und ein bisschen Grün.

 

Dementsprechend gering fiel im Technischen Ausschuss auch das Verständnis des Oberbürgermeisters für die Einwände der Räte aus. Mehrere Mitglieder des Ausschusses wiesen erneut auf die knappe Parkplatz-Situation in der neuen Siedlung hin. Pro Haus wird es einen Stellplatz geben. Einige wenige Fahrzeuge können zudem am Fahrbahnrand der kleinen Sackgasse parken, die neu gebaut werden soll.

 

Doch: Das reiche bei weitem nicht aus, merkte Susi Hein (SPD) auch im Namen des Möhringer Ortschaftsrates an – ebenso wie Joachim Klüppel und Michael Seiberlich (beide CDU) sowie Michael Wolf (Freie Wähler). „In der Vorstadt ist das wirklich ein Thema“, betonte beispielsweise Wolf, dass es dort in manchen Straßenzügen viel zu wenig Parkplätze gäbe.

 

Die Planungen sehen vor, dass möglicherweise an der tieferliegenden Straße Im Heiligental ein kleiner Parkplatz entstehen könnte. Eine Treppe würde dann hinauf in die Reihenhaus-Siedlung führen. „Diese Plätze sollten auch tatsächlich angelegt werden“, forderte Michael Seiberlich.

 

Das Parken dürfe nicht das vorrangige Thema sein, entgegnete OB Beck. „Die Leute, die sich für ein Haus entscheiden, wissen auf was sie sich einlassen“, sagte er. Man setze ohnehin darauf, dass die Bürger in Zukunft mehr auf andere Verkehrsmittel – etwa Räder und E-Bikes – umsteigen würden. Überhaupt: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen“, betonte er. Dies gelinge im Fall des Reihenhaus-Projekts nur, wenn man so viele Häuser wie möglich baue, damit die Gesamtkosten auf möglichst viele umgelegt werden könnten. „Man muss schon wissen, was man will“, entgegnete er den Räten. Zustimmung fand er bei der LBU: „Wir sind da mehr auf der Seite des Oberbürgermeisters“, sagte Ulrike Martin.

 

Ein weiterer Knackpunkt des Projekts ist der gesetzlich vorgeschriebener Mindestabstand zum Wald, der in den Wohnbau-Plänen nicht eingehalten wird. So müssen zwischen Wohngebiet und Waldrand 30 Meter liegen. Danach erkundigte sich in der Sitzung Klaus Cerny (SPD). Laut Stadtverwaltung kommt hier eine sogenannte „Waldumwandlung“ in Frage, die allerdings noch mit der unteren Forstbehörde unter dem Dach des Landratsamts abgesprochen werden muss. Die Wohnbau dürfte dann so viel Wald roden, dass der nötige Abstand gegeben ist. Im Gegenzug muss an anderer Stelle aufgeforstet werden.

 

Das Gremium stimmte letztendlich zu, den vorhabenbezogenen Bebauungsplan in die Wege zu leiten. Angefertigt wird er von der Wohnbau, die auch die Kosten dafür trägt.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 19.09.2020


Wohnbau-Spende geht an den Tafelladen

Die aktuelle wirtschaftliche Lage stellt viele Unternehmen  und Privatpersonen vor eine Herausforderung. Die Wohnbau  verzichtete in dieser Zeit auf die Richtfeste bei den Neubauprojekten  „Röntgenstraße 104“ und „Torhaus Thiergarten“. Stattdessen wurde der  Betrag, der für die Feierlichkeiten als Kosten entstanden wäre, etwas  aufgerundet und an den Tafelladen Tuttlingen gespendet. Der sei durch die  Krise besonders auf die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung angewiesen.  Neben der Bereitstellung von Lebensmitteln sind Geldspenden ebenso wichtig,  um die Betriebskosten zu decken und den Ladenbetrieb  aufrechtzuerhalten. Einen Scheck im Wert von 1000 Euro übergab die  Geschäftsleitung der Tuttlinger Wohnbau an das Team Kreisdiakoniestelle.  Der Spendenbetrag soll vor allem auch eine „Wertschätzung der Arbeit“ im  Tafelladen sein, so Geschäftsführer der Wohnbau, Horst Riess. Der  Geschäftsführer der Kreisdiakoniestelle Tuttlingen, Jürgen Hau, die  Ladenleiterin der Tuttlinger Tafel, Annerose Speck und der Leiter Soziale  Projekte bei der Kreisdiakonie, Dieter Störk, freuten sich über die Geldspende  und nahmen den Scheck in den neuen Räumlichkeiten des Tafelladens entgegen.

 

Quelle: www.suedfinder.de, Artikel vom 15.09.2020


Wohnbau gratuliert auszubildenden

TUTTLINGEN (PM) Die Tuttlinger Wohnbau ist stolz auf ihre zwei frisch  ausgelernten Auszubildenden. Stephanie Ramsperger hat eine dreijährige  Ausbildung zur Immobilienkauffrau absolviert und hat nun ihre Prüfungen  erfolgreich abgeschlossen. Sie wird künftig das Team der  Wohnungseigentumsverwaltung unterstützen. Sie übernimmt die Verwaltung  von 19 Objekten und wird Versammlungen leiten.

 

Ebenfalls besonders stolz ist  die Tuttlinger Wohnbau auf ihre Auszubildende Hannah Dilger. Sie hat eine  Ausbildung zur Bauchzeichnerin mit Schwerpunkt Architektur absolviert und  hat bei ihren Prüfungen einen Preis abgeräumt. Hannah Dilger wird die  Wohnbau verlassen, da sie sich für ein aufbauendes Architekturstudium  entschieden hat. Auch hier freut sich die Wohnbau, dass sich junge Menschen  weiterbilden möchten.

 

Quelle: www.suedfinder.de, Artikel vom 26.08.2020


Wohnbezugsschein für viele möglich

Bezahlbarer Wohnraum ist inzwischen nicht nur in den Hotspots wie  München, Nürnberg, Frankfurt oder Düsseldorf ein Thema, sondern immer  mehr auch in Tuttlingen.

 

TUTTLINGEN (SK) Dabei geht es vor allem darum,  dass auch in dem von der Wohnbau neu geschaffenen Wohnraum die  Kaltmieten so gestaltet werden, dass diese auch für Durchschnittsverdiener  erschwinglich sind. Eine Möglichkeit dazu ist der Wohnberechtigungsschein,  der, angesichts von angepassten Einkommensgrenzen, inzwischen für viel  mehr Tuttlinger erreichbar ist, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. 

 

Dass die Wohnbau selber intensiv bestrebt ist, sich dieses Themas vermehrt  anzunehmen, zeigen die steigenden Quoten von gefördertem Wohnraum bei  einigen Neubauprojekten. So wurden etwa im Projekt Graf-von-Stauffenberg-  Platz fünf geförderte Wohnungen zwischen 69 und 87 Quadratmetern  Wohnfläche geschaffen.

 

Noch höher ist der Anteil des geförderten  Wohnraums beim neuen Prestigeprojekt an der Bodenseestraße. Dort werden  alle 49 Wohnungen, von insgesamt 100 geplanten Wohneinheiten, die im  Besitz der Wohnbau verbleiben, zum geförderten Wohnraum gehören und  damit mit einem Wohnberechtigungsschein zu erwerben sein. „Wir fühlen uns  der ehrenvollen Aufgabe, eine sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bebölkerung zu verfolgen, immer noch verpflichtet“, so Rita  Hilzinger, Prokuristin der Wohnbau.

 

Die Brutto-Einkommensgrenzen, die zum Erhalt eines solchen Berechtigungsscheines herangezogen werden, sind in den  vergangenen Jahren auch an die steigenden Bruttogehälter angepasst worden. So liegt die Einkommensgrenze bei ein und zwei Personen - und einem Wohnraum  von bis zu 63 Quadratmetern - bei 51 000 Euro. Bei einem Haushalt mit drei Personen, also der Größe einer aktuellen deutschen Durchschnittsfamilie, liegen die  Rahmenwerte bei 60 000 Euro und einer geförderten Wohnungsgröße von 79 Quadratmetern. Den Wohnberechtigungsschein kann man mit Vorlage der  Einkommensverhältnisse einer Familie etwa im Bürgerbüro der Stadt Tuttlingen beantragen.

 

Wer jetzt nicht mieten, sondern kaufen möchte - auch für den gibt es  angepasste Förderrichtlinien. So liegt die Brutto- Einkommensgrenze für eine Person bei 60 000 Euro, für drei Personen bei 69 500. Noch einmal höher liegen die  Einkommens- umd Raumgrenzen für geförderten Wohnraum, wenn Menschen mit Handicap einziehen oder kaufen wollen. Wer jetzt Interesse bekommen hat,  kann sich an die Experten der Wohnbau direkt wenden: info@wohnbau-tuttlingen.de

 

Quelle: www.suedfinder.de, Artikel vom 12.08.2020


Drei-Kronen-Hof: Wohnbau will Bauantrag im September stellen

Beim Innenstadt-Quartier „Drei-Kronen-Hof“ will die Tuttlinger Wohnbau im September den Bauantrag einreichen; Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Das erklärte Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess anlässlich der Vorstellung der Bilanz 2019 seines Unternehmens.

 

Geplant sind dort Wohn- und Geschäftsräume. Fraglich ist noch die Integration einer neuen Mediathek – da liegt die Entscheidung noch beim Gemeinderat. Die Wohnbau hat ihre Pläne so modular aufgebaut, dass die Konzeption mit oder ohne Mediathek funktioniert, ertklärt Riess. Geplant hat das Areal das Architekturbüro Kauffmann Theilig und Partner aus Ostfildern. Mit dem Vorhaben wollen Stadt und Wohnbau die Innenstadt „erheblich aufwerten“. Das Grundstück liegt in exponierter, zentraler Lage; zu den Rahmenmaßnahmen gehört auch eine neue Führung des Verkehrs rund um die dreieckige Fläche. Zum Bau gehört eine Tiefgarage. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Gewerbenutzern.

 

Zum nächsten Projekt: In der Bodenseestraße 51 und 53 entstehen demnächst 100 Miet- und Eigentumswohnungen der Wohnbau – eines der größten Vorhaben dieser Art weit und breit. Das Projekt hat gerade seine Baugenehmigung erhalten. „Wenn die beiden Objekte belegt sind, ist das Thema Wohnungsnot in Tuttlingen erst einmal erledigt“, gibt sich Wohnbau-Chef Horst Riess optimistisch. Das Konzept sieht zwei massive Blöcke vor, wo jetzt noch Schafe auf einer Wiese grasen. In einem sind 50 geförderte Mietwohnungen geplant, im anderen 50 Eigentumswohnungen. Beide Häuser nehmen eine große Fläche ein und verteilen – vereinfacht ausgedrückt - sieben Wohneinheiten auf einer von jeweils sieben Etagen. Clevere Planung sorgt für maßvolle Baukosten – etwa durch das Detail, dass in beiden Gebäuden nur jeweils ein Liftschacht die einzelnen Stockwerke erreicht.

 

Der Bebauungsplan ist in Kraft, der Vertrag mit einem Generalunternehmer ist unterzeichnet, Baubeginn soll im Herbst sein. Sie liegen am Fuße des Honbergs in einem früheren Landschaftsschutzgebiet, für das ein Ausgleich an anderer Stelle geschaffen wird.

 

Besonders die 50 geförderten Mietwohnungen liegen Horst Riess am Herzen – die sind nämlich das, was man früher „Sozialwohnung“ genannt hat, deren Bau der Wohnbau immer abverlangt wird. Die Wohnungen sind so dimensioniert, wie es gefordert wird – 45 Quadratmeter für Alleinstehende, 60 Quadratmeter für Paare und so weiter, jeweils mit Wohnungsberechtigungsschein. Auch die Mieten selber sollen in unteren Bereich liegen, beginnen bei 6 Euro / Quadratmeter kalt; zudem sollen sie alle standardmäßig mit Einbauküchen ausgestattet sein. Die Investitionssumme für beide Blöcke liegt im zweistelligen Bereich. Damit beweise die Wohnbau, so Horst Riess, einmal mehr, dass sie in Tuttlingen sozialpolitisch „eine große Nummer“ sei. Im Bodenseestraße-Mietblock werde sein Unternehmen „kein Geld verdienen“; das Vorhaben sei ein „Nullsummenspiel, vielleicht sogar darunter.“

 

Den Vorwurf, zu wenig sozialen Wohnungsbau zu leisten weist er zurück; das Problem liege nicht in Tuttlingen, sondern beim Fehlen entsprechender Förderprogramme des Staates. Immerhin erkennt er, dass der Bund das Thema erkannt habe und passende Fördermöglichkeiten auflege. Die nutze man gleich in den Bodenseestraße für alle geplanten Mietwohnungen; man verzichte dort am Ende auf 33 Prozent der möglichen Mieteinnahmen.

 

Das geplante Baugebiet Unter Jennung mit 27 nach dem gleichen Muster gebauten Gebäuden war ursprünglich als Areal mit Einfamilien-Häusern geplant. Das neue Konzept ist ein Experiment und muss sich am Markt bewähren: Vorgesehen sind vergleichsweise kleine Parzellen mit Häusern im gleichen Stil und einer Wohnfläche von jeweils 150 Quadratmetern und nur einem Stellplatz. Ziel ist „eine moderne Architektur zu bezahlbaren Preisen.

 

Der Hang oberhalb von Aesculap umfasst eine Fläche von etwa 8000 Quadratmetern, auf denen bis 2014 die sogenannte Metzger-Villa stand. Sie ist 2014 dem Bagger zum Opfer gefallen. Zuerst waren dort konventionelle Einfamilienhäuser vorgesehen; dann übertrug die Wohnbau die Planung dem Architekturbüro KTP Kauffmann Theilig und Partner aus Ostfildern, das schon auf dem Drei-Kronen-Hof tätig ist. Und KTP hat geliefert: 27 kleine Flächen um eine Erschließungstraße angeordnet, die Häuser quasi seriell konzipiert. Die erste Planung wird nach der Vorstellung im Technischen Ausschuss des Gemeinderats wird jetzt überarbeitet; Ziel ist laut Horst Riess, innerhalb eines Jahres Baurecht zu erlangen. Die Vermarktung muss dann zeigen, ob diese ungewöhnlichen Häuser angenommen werden.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 05.08.2020


DIE TUTTLINGER wohnbau schafft weiter

TUTTLINGEN – Mit ungebremsten Aktivitäten geht die Tuttlinger Wohnbau in die Zukunft – aufbauend auf eine gute Bilanz 2019. Die ist jetzt von der Geschäftsleitung vorgelegt worden, verspätet durch die Corona-Krise. Mehrere große Vorhaben werfen ihre Schatten voraus – sie werden das Bild der Stadt verändern.

 

Bahnhof, Drei-Kronen-Areal, Bodenseestraße, Unter Jennung – das sind nur einige der Projekte, die derzeit in der Pipeline liegen. Dabei hat Corona auch beim städtischen Wohnungsunternehmen seine Spuren im laufenden Jahr hinterlassen, vor allem beim Gewerbe. Die Wohnbau verpachtet zumal einige Gastronomie-Objekte, deren Mieten zwölf Prozent des Umsatzes ausmachen.

 

Die Restaurants, Hotels oder Cafés waren am meisten vom Lockdown gebeutelt; das Start-up-Café Dream in der Stadtkirchstraße etwa hatte es besonders schwer: Neu am Markt hatte es gleich zu Beginn eine langwierige Baustelle vor der Nase, die monatelang den Zugang erschwerte. Über den langsamen Baufortschritt ärgert sich Wohnbau-Chef Horst Riess noch heute: „Die Schwarzdecke hätte ich persönlich in einem Tag planiert“ – stattdessen ging fünf Monate lang nichts. „Da hängen Existenzen von ab!“ Und als der Betrieb wieder lief, kam das Virus.

 

In vielen solcher Fälle hat sich die Wohnbau bei den Pachten als kulant erwiesen, gestundet, auch mal erlassen – und weiß damit, dass sie in der Bilanz 2020 Abstriche wird hinnehmen müssen. Die gleiche Haltung gilt für die Wohnungsmieten, wo das Unternehmen bei einigen Mietern Probleme registrieren musste, die etwa in Kurzarbeit sind und finanzielle Sorgen hatten. Auch da ist die Wohnbau den Mietern entgegengekommen. Und hofft, dass einige Pächter Rückstände maßvoll aufarbeiten können, wenn‘s wieder läuft. Es gab aber auch Fälle von Stundungsanträgen, in denen die Probleme bereits vor Corona aufgetreten waren, stellt Horst Riess klar.

 

Mit ihrer Haltung kommt die Wohnbau ihrem Auftrag nach, ein sozialer Faktor in der Stadt zu sein. Zu ihrem Portfolio gehört auch, Immobilien zu erwerben, die wichtig fürs Stadtbild sind oder Tradition haben. Beispiel: das Café Martin. Das Unternehmen hat das Haus in bester Lage gekauft, um es zu sichern, nachdem es geschlossen worden war. Noch gibt es keine konkreten Pläne (Riess: „Das hat keine Übereile“); Gastronomie ist möglich, aber nicht zwingend. Klar ist: Es wird nicht abgerissen; „das hat das Haus nicht verdient“, so Riess.

 

Das gleiche gilt für das alte Burgtheater, das „in Würde überleben soll“, und ein Beispiel für gelungene Substanzerhaltung ist das Paul-Anger-Haus an exponierter Stelle, wo jetzt das Gasthaus Baer‘s Place sein Domizil hat.

 

Geschlossen hatten in der Krise auch die Hotels wie das Légère, bei dessen Bau die Wohnbau mitgewirkt hat. Verpächterin ist sie nach wie vor bei „Charly‘s House“, das noch nicht wieder offen ist, weil es renoviert wird. Und es ändert seinen Namen in Légère Express, um die Nähe zur Gruppe zu symbolisieren. Bedarf sieht der Wohnbau-Geschäftsführer auf lange Sicht für ein Boarding House in der Stadt. Aber auch das hat keine Eile.

 

Die Wohnbau ist also auch in der Krise im Schaffermodus. Horst Riess lässt sich auch nicht von dem Thema bremsen, an dem er seit Jahren Kritik übt: die aus seiner Sicht Überregulierung am Bau. Die Zahl der laut Riess überflüssigen Vorschriften steige nach wie vor: „Das ist kolossal schwierig.“ Und erschwere Bau und Finanzierung: „Da geben Sie sechsstellige Summen für Gutachten aus, bevor es überhaupt losgeht.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 31.07.2020


corona schlägt bei den pachteinnahmen durch

Zwölf Prozent der Mieteinnahmen der Tuttlinger Wohnbau stammen aus dem gewerblichen Bereich. Die wochenlange Schließung durch den Lockdown hat die Gewerbetreibenden – auch die Gastronomie – an den Rand ihrer Existenz gebracht. Die Wohnbau hat deshalb bei den Pachtzahlungen überwiegend Stundungen mit den Mietern vereinbart, so Geschäftsführer Horst Riess, mit der Ankündigung, „dass wir nicht versuchen, alle Ausstände nach einer Woche einzutreiben“.

 

Riess gab sich zuversichtlich, dass „unsere Läden diese Krise alle überleben werden“ und wandte sich dabei auch an die Stadtverwaltung und die Gemeinderäte, denen er in der Ausschusssitzung den Jahresabschluss 2019 vorstellte: „Wir hoffen darauf, dass die Stadt großzügig beim Thema Außenbestuhlung ist. Dann kommen die Cafés und Restaurants wieder in die Spur“, sagte er.

 

Dabei sprach er zum Beispiel das Café Dream in der Stadtkirchstraße an. Erst gebeutelt durch die Sanierung der Fußgängerzone, dann für mehr als zwei Monate der komplette Lockdown. Riess: „Wir werden unsere treuen Mieter so gut es geht über diese Zeit retten.“ Die Wohnbau habe aber auch nichts zu verschenken. „Man muss sich das Leid da schon mal teilen.“

 

In der krisenhaften Zeit gibt es zudem immer mehr Haushalte, die in eine prekäre Lage kommen, sagte OB Beck und sprach Entlassungen und Kurzarbeit an. Stadtrat Jürgen Hau (LBU) hatte zuvor geäußert, dass er im Bereich des sozialen Wohnungsbaus und der Schaffung bezahlbarer Mietwohnungen beim Wohnbauträger, der zu zwei Dritteln in städtischer Trägerschaft ist, durchaus Luft sieht: „Der Zweck der Wohnbau ist es nicht, die Eigenkapitalquote ins Unermessliche zu erhöhen“, bilanzierte Hau. Was in Tuttlingen fehle, sei der Bereich unter acht Euro. „Das wird uns gerade in Coronazeiten noch beschäftigen“, ist er sich sicher.

 

Bei den Kaltmieten liege die Wohnbau bei 80 Prozent ihrer Immobilien unter sieben Euro, bei gut der Hälfte unter sechs Euro, sagte der Wohnbau-Chef. 9,60 Euro den Quadratmeter betrage die Miete in einer Penthouse-Wohnung im Schafrain. Riess: „Ein solcher Mietzins wäre ohne eine gute Eigenkapitaldecke nicht möglich. Dann wären es deutlich mehr.“

 

Knapp 300 Wohnungen der Wohnbau fallen unter die Rubrik geförderter Wohnungsbau. Die Mieter müssen einen Wohnberechtigungsschein vorweisen und die Kosten müssen 30 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Weitere 49 geförderte Wohnungen entstehen in der Bodenseestraße (wir berichteten). Riess ging dabei auf den schwierigen Prozess mit den Förderbehörden ein: „Die Anträge bleiben wochenlang liegen, man zeigt sich demütig, weil man ja gewogen bleiben will.“ Zudem sieht er teilweise Probleme, passende Mieter zu finden. Seit die Einkommensgrenzen gesenkt wurden, habe sich die Zahl der Berechtigten erhöht. Das Problem sei aber, dass die Quadratmeterbegrenzung (zwei Personen bis 60, drei Personen bis 75 Quadratmeter) nicht passe. Diese Größen seien nicht mehr zeitgemäß. Das habe sich bei einer Wohnung mit Berechtigungsschein im Paracelsusweg gezeigt, die monatelang leer gestanden habe.

 

„Die Stadt Tuttlingen stellt jährlich 120 bis 130 neue Wohnberechtigungsscheine aus – Tendenz steigend“, teilt OB Beck auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Daran lasse sich ablesen, dass auch in Tuttlingen ein Bedarf an gefördertem Wohnraum bestehe. Die Tuttlinger Wohnbau habe in der letzten Zeit einige Projekte in diese Richtung gestartet. Beck: „Als Aufsichtsratsvorsitzender gehe ich davon aus, dass die Wohnbau diesen Weg auch weiter beschreiten wird.“ Wohnen sei in den vergangenen Jahren teurer geworden, für immer mehr Leute sei es immer schwerer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Kreis derer, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben, wird zudem größer. Singles dürfen bis zu 51 000 Euro und als vierköpfige Familie bis zu 69 000 Euro verdienen, um einen Wohnberechtigungsscheines zu bekommen. „Zusammengefasst kann man sagen: Geförderter Wohnungsbau spielt auch für die Mittelschicht eine immer größere Rolle. Darauf müssen wir reagieren.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 24.06.2020


Begrenzter platz mit maximaler belegung

Durch Masse soll der Kaufpreis so günstig wie möglich werden: Im Technischen Ausschuss sind am Donnerstag Pläne der Tuttlinger Wohnbau vorgestellt worden, im Wohngebiet Unter Jennung III in der Möhringer Vorstadt 27 baugleiche Einfamilienhäuser zu bauen.

 

Die Häuser sollen auf einer rund 6000 Quadratmeter großen Fläche zwischen den Straßen Beim Heiligental und Beim Grenztäle hoch oben in der Möhringer Vorstadt entstehen. Da das Hanggelände ein Gefälle von rund 20 Höhenmetern aufweist, sei das Vorhaben nicht ganz einfach zu realisieren, betonten sowohl Bauherr Horst Riess von der Tuttlinger Wohnbau als auch Andreas Theilig vom beauftragten Architekturbüro. Wichtig sei es deshalb auch, so viel Häuser wie möglich auf der Fläche unterzubringen. Da die Grund- und Allgemeinkosten des Bauprojekts später auf den Kaufpreis der einzelnen Häuser umgelegt werden, könne man nur durch eine möglichst enge Bebauung Preise erzielen, die für Familien erschwinglich seien.

 

Wie viel ein Haus letztendlich kosten soll, ließen die Planer noch im Vagen. „Der Kaufpreis soll unter dem eines normalen freistehenden Einfamilienhaus liegen“, sagte Riess, der von einer geschätzten Investitionssumme von rund 15 Millionen Euro sprach. Wenn alles optimal laufe, „könnten die Häuser 2023 bezugsfertig sein.“ Die Wohnbau gehe davon aus, dass sich etwa 50 Prozent der Gebäude im Voraus vermarkten ließen.

 

Die mit einem dreieckigen Grundriss geplanten Häuser mit KfW 55-Standard sollen jeweils 150 Quadratmeter Wohnfläche bieten. Die Grundstücksgröße beträgt 200 Quadratmeter. Modern und nachhaltig, architektonisch interessant und Platz sparend: So wurde die geplante Siedlung im Technischen Ausschuss beschrieben.

 

Die Ausschuss-Mitglieder begrüßten das Bauvorhaben überwiegend. Ulrike Martin (LBU) lobte das flächensparende Bauen, auch Michael Seiberlich (CDU) befand die Pläne als „eine gute Lösung“. Klaus Cerny (SPD) gefiel die Gestaltung der Häuser mit viel Holz, wies aber auch auf den nicht eingehaltenen Abstand zum Wald hin.

 

Denn: Regelkonform sind die Pläne derzeit noch nicht. So reicht die Bebauung bis zum Waldrand – laut Baugesetzbuch müssen jedoch 30 Meter Abstand zwischen Häuser und Wald liegen. „Hier müsste man eventuell ein Stückchen Wald wegnehmen“, sagt Stadt-Pressesprecher Arno Specht auf Anfrage unserer Zeitung. Es handle sich bei der betroffenen Waldfläche nicht um ein Biotop, sondern um einen Wirtschaftswald. „Die Bäume dort wurden als Rohstofflieferant gepflanzt und würden ohnehin irgendwann gefällt werden“, sagt Specht.

 

Unproblematisch sehen die Stadtverwaltung als auch die Wohnbau eine mögliche Änderung des momentan bestehenden Bebauungsplans. Dieser müsste schon deshalb angepasst werden, da die neuen Häuser aus Platzgründen direkt auf die Grundstücksgrenzen gebaut werden sollen. „Ein Bebauungsplan ist nichts, was für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt ist“, sagt Specht.

 

„Das ist jetzt erstmal nur ein Vorschlag“, betont Horst Riess gegenüber unserer Zeitung. Er gehe davon aus, dass das Bauprojekt noch etliche Diskussionen nach sich ziehen werde. In Sachen Bebauungsplan sei es oft so, „dass ein in die Jahre gekommener Plan nicht mehr ausreicht, wenn man mit einem neuen, guten Konzept aufwartet“, so Riess. Aus diesem Grund stelle er in seinen ersten Entwürfen immer wieder auch mal Dinge vor, die noch nicht den Auflagen entsprächen. „Es gibt immer einen Ermessensspielraum.“

 

Riess stellt jedoch klar: „Die Wohnbau hält das Baurecht immer ein und umgeht keine Bauvorschriften.“ Seien Stadt und Gemeinderat gegen die Pläne, „dann verschwinden sie wieder in der Schublade“.

 

Angesprochen wurde in der Sitzung auch das Thema Parken. „Wir alle wissen, dass ein Parkplatz pro Haus zu wenig ist“, blickte Joachim Klüppel (CDU) auf die vorgestellte Planung.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 20.06.2020


Eines der größten Wohnbau-Vorhaben in ganz Baden-Württemberg

99 neue Wohnungen will die Wohnbau Tuttlingen an der Bodenseestraße bauen. Warum sich der Baustart leicht verzögert, erklärt der Geschäftsführer Horst Riess im Gespräch mit dem Südfinder.

TUTTLINGEN

Ganze 99 Wohnungen sollen an der Bodenseestraße entstehen - 50  Eigentums- und 49 Mietwohnungen. Horst Riess, Geschäftsführer der Wohnbau Tuttlingen, spricht von einem „gewaltigen Projekt“. Eigentlich sollten die Bauarbeiten in diesem Frühjahr beginnen. Doch der Baustart lässt auf
sich warten. Die leichte Verzögerung ist entstanden, weil sich die Bedingungen für den Förderbescheid zum 1.April geändert haben. „Wir haben erwartet, dass die Bedingungen dadurch besser für uns werden“, sagt Riess. Deshalb war es wichtig, die günstigeren Bedingungen abzuwarten und erst danach zu starten.
Jetzt steht die Wohnbau in den Startlöchern. Riess verrät, dass die  Verhandlungen mit den Generalunternehmern bereits in
der Endphase sind.

 

Danach beginnt der Bau - vorausgesetzt, der Bescheid oder eine Erlaubnis
zum vorzeitigen Baubeginn liegt vor. Er vermutet, dass das noch in dieser Woche geschehen könnte. Erste Interessenbekundungen von Käufern gebe es schon,  erklärt Riess. Er rechne damit, dass bis Weihnachten viele Wohnungen reserviert und einige schon verkauft sein werden.  Unter dem Vorbehalt, dass es wegen  Corona zu Verzögerungen kommen kann, geht  Horst Riess davon aus, dass die  Gebäude in der Bodenseestraße  im Sommer 2022 bezugsfertig  sein werden.  Planung und Architektur für die  Neubauten entstammen übrigens  gänzlich dem Architekturbüro  der Wohnbau. „Wir legen  größten Wert darauf, dass wir  uns   tädtebaulich nicht versündigen“,  sagt Horst Riess durchaus  stolz dazu. „Es gibt einen  wirklich tollen Wohnungsmix  mit wunderschönen Balkonlandschaften.“

 

Quelle: www.wochenblatt-online.de, Artikel vom 27.05.2020


Spatenstich mit Corona-Abstand

TUTTLINGEN (pm) - Ohne Gäste aber mit Sicherheitsabstand hat der Spatenstich beim Wohnbau-Projekt „Unter dem Honberg“ stattgefunden. Insgesamt 28 Wohnungen sollen hier in zwei Häusern gebaut werden. „Anspruchsvoll, insbesondere während der Bauphase, sind vor allem die Lage direkt neben einem Kindergarten und die Verkehrssituation“, meint Wohnbau-Chef Horst Riess. Eine Besonderheit ist der Fußgängertunnel, der den Kindergartenkindern den sicheren Zugang zur Kita ermöglicht. Die geplante Bauzeit ist mit zwei Jahren veranschlagt. Auf dem Bild zu sehen sind von links Bauleiter der Firma Schwarz Johannes Villing , Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess und Prokuristin Rita Hilzinger, Oberbürgermeister Michael Beck, Geschäftsführer der Firma Schwarz Jörg Schwarz und Wolfram Ringeis von der Tuttlinger Wohnbau.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.05.2020


Mediathek wertet Drei-Kronen-Hof auf

Die Tuttlinger Stadtbibliothek könnte in das Union-Areal ziehen und sich dort als Mediathek präsentieren. So zumindest die Überlegungen im Verwaltungsausschuss am Montag. Die Stadtverwaltung möchte nun ein erstes Konzept erarbeiten.

 

Die Fläche im Union-Areal, das von der Wohnbau in Drei-Kronen-Hof umbenannt wurde, ist vorhanden. Nur: Was soll rein? „Wir hatten mit Einzelhändlern Kontakt“, erzählt Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau. Der größte Teil habe aber abgesagt. Deshalb diskutiert die Stadt nun über eine andere Nutzung: Gedacht ist, im Erdgeschoss des Drei-Kronen-Hofs die Stadtbibliothek als Mediathek anzusiedeln und zusammen mit Cafés oder einem Veranstaltungsbereich, „einen Platz der Begegnung zu schaffen“, erklärte Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck das Konzept.

Das sei eine wichtige Überlegung, vor allem, weil es im Drei-Kronen-Hof, dessen Spatenstich im Herbst erfolgen könnte, an einer sinnvollen Belegung fehlt, so Beck. „Mit der Mediathek hätten wir die Chance, das ganze Areal durch eine anspruchsvolle Nutzung aufzuwerten.“ Der Meinung schließt sich Riess an: „Für die Stadt wäre es ein Gewinn. Auch wegen der Nähe zum Busbahnhof und zur Stadtmitte.“

 

Dennoch stößt die Idee bei einzelnen Fraktionen auf gemischte Gefühle. „Der Plan sah eigentlich etwas anderes vor“, gab Jürgen Hau von der LBU zu bedenken. Ursprünglich war geplant, dort den Einzelhandel ein Stückweit unterzubringen. „Zu Beginn haben wir auch über eine Lebensmittelversorgung für die Innenstadt diskutiert. Die Mediathek war schon vor einigen Jahren an anderer Stelle im Gespräch und wurde damals aber wieder verworfen“, sagte Beck. So seien die aktuellen Überlegungen eine Reaktion, weil der ursprüngliche Plan nicht aufgegangen sei.

 

„Hätte die Wohnbau dort eine Ladennutzung mit vielen Geschäften geboten, würden wir heute nicht über das Thema diskutieren“, so Beck. Trotzdem solle man die Idee als Chance sehen. „Wir würden uns freuen, wenn das Projekt klappen würde“, sagte Hellmut Dinkelaker stellvertretend für die Tuttlinger SPD. Auch städteplanerisch sei es eine Chance, die Innenstadt weiter zu beleben, bemerkte Florian Steinbrenner, Leiter des Baudezernats.

Nun müsse erst einmal geprüft werden, wie sich das Projekt umsetzen ließe. „Es geht nun auch darum, wie groß der Raumbedarf ist, was für ein Raumprogramm erforderlich ist und mit welchen Kosten wir rechnen müssen“, sagt Beck.

 

Die Wohnbau sei aufgeschlossen, was die Pläne der Stadt betrifft: „Der Standort wäre für solch eine Begegnungsstätte ideal“, erklärt Riess. Es sei wichtig, für die Bürger den bestmöglichen Nutzen aus der Fläche zu gewinnen. „Man muss darüber nachdenken, was in Tuttlingen fehlt und was man ergänzen kann“, so der Wohnbau-Chef. Noch ist die Planung Zukunftsmusik: „Wir haben noch keine seriösen Zahlen“, so der OB. In der Sitzung beschlossen die Räte daher, eine fundierte Konzeption ausarbeiten zu lassen. Dazu wird die Stadt auch einen Bibliotheksexperten zu Rate ziehen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 21.04.2020


UMBAU des Paul-Anger-Hauses ist bald abgeschlossen

TUTTLINGEN (lik) - Im Erdgeschoss des Paul-Anger-Hauses an der Unteren Vorstadt schreiten die Bauarbeiten voran. Nachdem nun auch der Estrich verlegt ist, kann der Innenausbau des künftigen Grill-Restaurants starten. „Die
Arbeiten an der Orangerie befinden sich nun auch in den letzten Zügen, sodass pünktlich im April geöffnet werden kann“, sagt Rita Hilzinger, Prokuristin bei der Tuttlinger Wohnbau. Sie leitet das Großprojekt am Ufer der Donau. Und groß sei auch genau das richtige Stichwort, erzählt sie. Denn im Innenraum finden künftig mehr als 100 Gäste und außen mehr als 80 Gäste
Platz. „Auf Wunsch von Oberbürgermeister Michael Beck wird künftig auch auf dem Platz am Sonnenbrünnele bestuhlt“, sagt die Projektleiterin.

 

Bevor der Betreiber Robin Bär dann Anfang Mai Eröffnung feiert, öffnet er ab Anfang April schon das Restaurant. „Quasi als Testphase“, erläutert Hilzinger. Nachdem bereits 2012 die Studentenwohnungen in den oberen Stockwerken
fertiggestellt und bezogen wurden, standen die unteren Räume bislang leer. Die Sanierungen des Projekts, in das die Wohnbau einen niedrigen siebenstelligen Betrag investiert hat, seien sehr aufwendig gewesen. „Wir haben die Räume komplett kernsaniert. Das war wirklich arbeitsintensiv. Umso mehr freuen wir uns, dass das Projekt nun in der Endphase geht“, sagt die Prokuristin.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 25.01.2020


Von Lagerschuppen zum beliebten Stadtviertel: WöHrden-West feiert 15. Geburtstag

Wöhrden-West, das lebendigste Quartier der gesamten Stadt Tuttlingen, so Wohnbaugeschäftsführer Horst Riess, hat am Freitagabend seinen 15. Geburtstag gefeiert. Mit dem Kino, dem Irish-Pub, den beiden Bars – im Kino und die W6-Bar – mit dem ANIMA, dem einzigen Sterne-Restaurant Tuttlingens, der Arztpraxis und den Schulungsräumen der Volkshochschule zieht es jährlich rund 450 000 Menschen in das Quartier.

 

Horst Riess ging kurz auf die Geschichte des Bereichs ein: Noch im Jahr 2000 sei das Quartier mit den alten, heruntergekommenen Lagerschuppen einer der verwahrlosesten Stadtteile Tuttlingens gewesen. Bei seiner Ansprache zum 60-jährigen Bestehen der Tuttlinger Wohnbau hatte der damalige Oberbürgermeister Heinz-Jürgen Koloczek bemerkt, dass in Tuttlingen ein richtiges Kino fehle. Auch Horst Riess hatte dieses Thema in seiner Rede aufgegriffen. So entstand die Idee, aus Wöhrden-West ein modernes Quartier mit einem großen Kino, verschiedenen Gastronomieeinrichtungen, Büros und Wohnungen zu erstellen.

 

Gemeinsam mit Ulrich Baumann (Baumann Bauconsult) wurde das Quartier geplant. „Ein Kino mit 833 Plätzen, zwei Bars, ein Irish Pub und ein Speiselokal kamen heraus“, erzählte Horst Riess. „Meine Mitarbeiter und ich hatten Respekt vor dem Projekt, denn wir befanden uns in einer Größenordnung von rund 17 bis 18 Millionen Euro an Kosten. 2004 fand die Einweihung statt“, berichtete er. „Es ist gut geworden. Viele haben uns geholfen und dabei unterstützt, dass das Quartier eine Erfolgsgeschichte wurde. Sie zahlen pünktlich ihre Mieten und Pachten, haben Wohnungen und Büros gekauft. Die Wohnbau schreibt die Geschichte nun aber weiter, denn als nächstes neues Quartier kommt der Drei Kronenhof. Wir zeigen nach außen, dass die Wohnbau neben den Miet- und Eigentumswohnungen auch für die Infrastruktur der Stadt sorgt.“

 

Für die musikalische Unterhaltung des Abends sorgte das A-Cappella-Ensemble CASH-N-GO aus Augsburg, das im vergangenen Jahr auch bei der A-Cappella-Nacht beim Honberg-Sommer aufgetreten war. Sie beeindruckten nicht nur durch ihren Gesang, sondern auch durch die ansprechende Moderation und kurzweiligen Showelemente, für die sie mit viel Beifall bedacht wurden.

Einen weiteren Part übernahm die Tuttlinger Künstlerin Gertrud Labor, deren Gemälde, meist in der Grundtechnik der Pastellmalerei geschaffen, in allen Etagen des Wohnbau-Bürogebäudes betrachtet werden konnten. „Sie hat einen kraftvollen, eigenen Stil“, bemerkte Horst Riess und fügte hinzu: „Es lohnt sich die Bilder genau anzuschauen, auch in sie hineinzuschauen.“

 

Gefeiert wurde am Freitagabend mit vielen geladenen Gästen, die vom Irish-Pub mit Getränken versorgt wurden und vom Partyservice Bär mit Speisen. Inhaber Robin Bär wird im Frühjahr des kommenden Jahres auf der anderen Donauseite im Paul-Anger-Haus sein neues Lokal „Bärs Place“ mit einer Orangerie, also einer Terrasse zur Donau hin, sowie einer Bestuhlung rund um das Sonnenbrünnele eröffnen, und so für einen weiteren Treffpunkt im Bereich von Wöhrden-West sorgen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 25.11.2019


AN BALINGER STRAße ERÖFFNET BÄCKEREI

Seit der Supermarkt Treff 3000 an der Balinger Straße im vergangenen Jahr in eine Netto-Filiale umgewandelt worden ist, gibt es in der Tuttlinger Nordstadt keine Bäckerei mehr. Zudem schloss auch Ende des vergangenen Jahres Tuttlingens letzter Tante-Emma-Laden an der Brückenstraße, der ebenfalls stets frisches Gebäck im Angebot hatte.

Außer dem Selbstbedienungs-Backshop in der Netto-Filiale an der Balinger Straße gibt es in der Nordstadt derzeit keine Möglichkeit, Backwaren zu kaufen. Schon im vergangenen Jahr hatten Bürger deswegen Kontakt zur Bäckerei Schneckenburger aufgenommen.

Vor dem Hintergrund, dass in der Nordstadt mehrere tausend Menschen leben, war es nun auch Oberbürgermeister Michael Beck ein Anliegen, das Stadtviertel besser zu versorgen. Mit der Bäckerei Schneckenburger und der Tuttlinger Wohnbau wurde ein Modell erarbeitet, mit dem das Problem recht kurzfristig behoben werden kann: Auf dem Gelände bei den Stern-Hochhäusern wird in Modulbauweise ein Backshop errichtet. Die Planung übernimmt die Wohnbau, Bau und Betrieb Schneckenburger. Ein ähnliches Modell gibt es bereits im Gewerbepark TakeOff.

„Das Neuhauser Modell hat mich inspiriert“, so Beck, „so etwas muss doch auch in Wohngebieten möglich sein. Schließlich ist es wichtig, dass die wohnortnahe Versorgung möglichst gut ist.“

Ein Vorzug dieser Variante seien die kurzen Bauzeiten: Bereits im Februar 2020 soll es in der Balinger Straße frische Brötchen und andere Backwaren sowie ein kleines Café geben.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 04.10.2019


Der Thiergarten bekommt seinen Kindergarten

Mit dem Spatenstich am Mittwoch, 23. Oktober, wird nach mehr als vier Jahren Planungszeit das sogenannte Torhaus im Neubaugebiet Thiergarten auf den Weg gebracht. Bauherr ist die Tuttlinger Wohnbau. Neben 16 Wohnungen wird auch ein Kindergarten verwirklicht. „Wir strengen uns an, damit die Einrichtung bis Jahresende 2020 eingeweiht werden kann“, sagt Wohnbau-Chef Horst Riess.

Drei Gruppen sind geplant, die die Stadt Tuttlingen betreiben wird: Eine Gruppe für unter Dreijährige mit zehn Kindern, eine Ganztagsgruppe Ü3 mit 20 Kindern sowie eine Ü3-Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten, die 25 Plätze vorhält. „Grundsätzlich ist das Torhaus so ausgelegt, dass Ganztagsbetreuung angeboten werden kann. Das zukünftige Angebot wird sich am Bedarf orientieren“, erklärt Benjamin Hirsch von der Stadtverwaltung Tuttlingen.

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der Stadt ist groß. Wie der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck dem Gemeinderat sagte, fehlen in den kommenden Jahren bis zu 400 Kindergartenplätze. Für das Torhaus gibt es aber noch keine Belegungslisten und damit auch keine Wartelisten. Die neue Einrichtung ist so konzipiert, dass in der Freifläche Erweiterungspotenzial besteht. „Das ist auch im Bebauungsplan entsprechend ausgewiesen“, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Zudem könnte in Zusammenarbeit zwischen Stadt und dem Unternehmen Karl Storz eine Art Betriebskindergarten umgesetzt werden, wie bei der Alten Post und dem Partner Aesculap bereits geschehen. Beide Seiten – Verwaltung und Storz – bekunden auf Nachfrage unserer Zeitung ein generelles Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es aber weder konkrete Verhandlungen, noch Vorstellungen, wie ein Konzept umgesetzt werden könnte, so Specht.

3,3 Millionen Euro investiert die Wohnbau in den „Kindergarten Torhaus“ – so der Arbeitstitel. Dafür bekommt sie rund 300 000 Euro an Fördermitteln vom Land. Gebaut wird schlüsselfertig, auch Außenanlagen und Spielbereich gehören zum Auftragsvolumen.

Der Mietvertrag mit der Stadt laufe zunächst auf 15 Jahre mit der Option auf Verlängerung, wie Riess ausführt. Für die Möblierung und übrige Ausstattung ist die Verwaltung zuständig.

Diskussion um Gebäudehöhe

Am Kindergarten haben sich die Anwohner, die ihre Häuser im ersten Bauabschnitt Thiergarten erstellt oder in eine der neuen Wohnungen gezogen sind, nicht gestört. Umstritten war dagegen der benachbarte „Wohnturm“ im Torhaus, der ursprünglich 26 Einheiten umfassen sollte. Die Auseinandersetzung darum, was an dieser Stelle sinnvoll und vertretbar ist, hat das Projekt verzögert. Riess: „Wenn man auf einer bestimmten Grundstücks-Größe mehr Wohnungen unterbringen will, geht das nur in der Höhe.“ Das Aufbegehren der Nachbarschaft auf die geplanten sieben Vollgeschosse plus Sattelgeschoss erfolgte umgehend (wir berichteten). Das gab der Bebauungsplan auch nicht her. Eine Änderung der Planungsrichtlinien kam in den Gemeinderat – der lehnte nach den Protesten aber ab.

Nun werden 16 Wohneinheiten in fünf Vollgeschossen gebaut. Die Gebäudehöhe beträgt 15 Meter. „Das finde ich auch nicht schlecht. Das passt dorthin, das passt in Thiergarten“, sagt Horst Riess. Er kann sich einen Seitenhieb aber nicht verkneifen: „Unser Haus steht im Norden und kann keinen Schatten werfen, sonst müsste der Erdball abgeschossen werden.“ Schattenwurf war eine der Befürchtungen der Anwohner in der Diskussion um das Torhaus gewesen, neben der Anzahl der geplanten Wohnungen und dem damit einhergehenden zusätzlichen Verkehrsstrom.

Fünf der 16 Wohnungen fallen unter geförderten Wohnungsbau. Das beinhaltet die Festlegung, dass die Miete 25 Jahre lang um 33 Prozent unter der örtlichen Vergleichsmiete liegen muss. Die anderen Einheiten – es entstehen Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen – werden ebenfalls vermietet. Ein Mietzins unter zehn Euro pro Quadratmeter sei aber nicht machbar, sagt der Wohnbau-Chef. Bezugsfertig sollen die Wohnungen im späten Frühjahr 2021 sein. Insgesamt investiert die Wohnbau im Torhaus sieben Millionen Euro.

Dazu gehört auch eine Tiefgarage mit 36 Stellplätzen. „Die ist viel zu groß“, sagt Riess und rechnet vor: 16 für die Bewohner und drei, die die Stadt anmietet – macht 19. Die restlichen 17 unterirdischen Parkplätze entstehen mit Blick auf eine Fortführung der Thiergarten-Bebauung. Das Torhaus soll dabei das verbindende Element darstellen.

„Wenn die Bebauung in Thiergarten weitergeht, dann hat die Wohnbau das Zugriffsrecht auf das angrenze Grundstück“, betont Horst Riess. Auch die Tiefgarage könnte entsprechend erweitert werden. Doch der weitere Grundstücksankauf gestaltet sich für die Stadt schwierig. Wie berichtet ist noch nicht entschieden, ob und wie die Bauabschnitte zwei und drei umgesetzt werden können.

Die Außenfassade des Torhaus-Kindergartens wird aus dem gleichen Material wie die des Hotels „Charlys House“ in der Tuttlinger Innenstadt sein. „Zudem wollen wir es freundlich farbig für Kinder gestalten“, sagt Horst Riess. Er gibt sich selbstbewusst: „Das wird der schönste Kindergarten von ganz Tuttlingen.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 02.10.2019


spatenstich in der röntgenstraße

Die Nachfrage nach Wohnraum wächst, sagt Horst Riess, Leiter der Tuttlinger Wohnbau. Sie entstehe hauptsächlich durch einpendelnde Mitarbeiter der ansässigen Firmen. Und die würden außerdem expandieren. Die Wohnbau plane und baue daher gerade 375 Wohnungen. Ein Haus mit 14 barrierefreien Eigentumswohnungen soll im Frühjahr 2021 auf einem Eckgrundstück der Röntgenstraße stehen. Verteter der Wohnbau, Gemeinderäte und Oberbürgermeister Michael Beck haben am Mittwoch mit einem Spatenstich den Baubeginn gestartet. Die Wohnungen mit einer Größe von 35 bis 75 Quadratmetern will die Wohnbau verkaufen. Der Gewinn soll in den Bau weiterer Mietobjekte fließen. Die bisher geplanten Wohnungen würden den Bedarf noch nicht decken, sagt Riess: „Es wird weiter nachverdichtet.“ Die Wohnbau sucht Grün- und Leerflächen in Wohngebieten oder stockt gegebenenfalls Etagen auf Wohnhäusern auf.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 19.09.2019


Union-Areal: Zeitplan hinkt hinterher

 

Mehr als 30 Millionen Euro nimmt die Tuttlinger Wohnbau zur Bebauung des Union-Areals in die Hand. Der Start war auf Mitte 2019 geplant gewesen, nun wird es wohl Frühling 2020 werden, bis der erste Spatenstich gemacht wird. „Wir liegen insgesamt rund eineinhalb bis zwei Jahre hinter dem Zeitplan“, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Das verteuere die Baukosten um rund 15 Prozent. Riess: „Sozialen Wohnungsbau wird es hier nicht geben.“

 

Die Einladung zur Bilanz-Pressekonferenz der Wohnbau am Montag geriet zu einem Ausblick auf die aktuellen Projekte des Wohnungsbauunternehmens, das zu zwei Dritteln in städtischer Trägerschaft ist. Ein Großprojekt: Die Bebauung des Union-Areals mit dem Drei-Kronen-Hof. Das habe sich in Abstimmungsgesprächen mit Behörden und Beteiligten zu „zeitraubenden Planungsprozessen“ entwickelt. Neben dem Hin und Her um das denkmalgeschützte Enslin-Haus (wir berichteten) spielt dabei auch die geplante Änderung der Verkehrsführung eine Rolle.

Dabei ist die Wohnbau laut Riess selbst auf die Tuttlinger Stadtverwaltung zugegangen, mit dem Vorschlag, die Katharinenstraße vierspurig, mittig mit Baumbepflanzung, und mit Begegnungsverkehr auszubauen. Das sei nur dann möglich, wenn einer der drei geplanten Baukörper im südlichen Bereich des Union-Areals zurückgesetzt wird. Zudem müsste es der Stadt gelingen, weitere Häuser in diesem Viertel aufzukaufen. Die Wohnbau erhofft sich dadurch eine Beruhigung des Verkehrs im Bereich der Schützenstraße/Willy-Brandt-Platz - die Verbindung des Drei-Kronen-Hofs in die Fußgängerzone. Riess sagt aber auch: „Was nicht sein kann, ist, dass durch verkehrliche Veränderungen unser Projekt teurer wird.“ Auch das Abgeben der Fläche müsste kompensiert werden.

Zum weiteren Zeitplan: Dem Bebauungsplan für den Drei-Kronen-Hof wurde im Gemeinderat bereits zugestimmt. Nun arbeitet die Wohnbau am Bauantrag, der im Herbst eingereicht werden soll. Mit einem Bescheid der Stadt rechnet der Wohnbau-Chef noch in diesem Jahr, sodass Baubeginn im Frühjahr 2020 sein könnte. Ende 2021 würden dann die ersten Mieter einziehen.

Riess spricht von aufwändigen Bauarbeiten, auch durch die zweistöckige Tiefgarage. „Wenn wir die bauen, darf die Katharinenstraße nicht in die Baugrube fallen.“ Deshalb brauche es eine spezielle Sicherung.

Rund 60 Wohnungen sollen entstehen, ebenso Büro- und Einzelhandelsflächen sowie Gastronomie. Gesamtnutzfläche: rund 11 000 Quadratmeter. Gespräche mit Einzelhandelsketten habe es bereits gegeben. Riess macht aber klar: „Die Tiefgarage im Quartier wird auf Wunsch der Stadt nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. 90 Prozent des Einzelhandels kommen dann nicht.“ Da die Nutzer noch nicht feststehen, wird die Aufteilung des Erdgeschosses flexibel geplant. „So können wir mehrgleisig verhandeln.“

Vorgesehen sei ein Wohnungsmix mit vielen eher kleineren Wohnungen und ein paar größeren für Familien. Insgesamt gehe der Anspruch bei der Wohnungsgröße eher wieder zurück. Der Innenhof des Drei-Kronen-Hofs ist so geplant, dass in Teilen ein „grüner Deckel“ über das Erdgeschoss gelegt wird, sodass eine kleine Passage entsteht und die Wohnungen im ersten Stock ebenerdig liegen. „Das wird in Qualität und Ausführung herausragend“, sagt Riess zum Gesamtprojekt. „Also kein sozialer Wohnungsbau.“

 

 

Geförderter Wohnungsbau

Bei einigen Bauvorhaben der Wohnbau werden neu aufgelegte Förderprogramme in Anspruch genommen, die Auswirkungen auf den Mietpreis haben, wie Rita Hilzinger, Prokuristin der Wohnbau, im Pressegespräch darlegt. So beim Bau des Torhauses in Thiergarten. Neben einem Kindergarten entstehen 16 Wohnungen. Fünf davon sollen 33 Prozent unter der ortsüblichen Miete liegen - also rund 6,58 Euro pro Quadratmeter kosten. Dafür nimmt die Wohnbau von den 9,5 Millionen Euro an Projektkosten ein gefördertes Landesdarlehen in Höhe von einer Million Euro in Anspruch.

Die neuen Förderprogramme seien viel flexibler, ebenso habe sich das Anheben der Einkommensgrenze für Berechtigte als sinnvoll erwiesen. Hilzinger: „In den vergangenen Jahren haben sich kaum noch Menschen mit Wohnberechtigungsschein bei uns gemeldet.“ Was sie nach wie vor bemängelt, ist der große bürokratische Aufwand, den die Förderprogramme mit sich bringen, sowie die Durchmischung der künftigen Mieter, wie im Falle Thiergarten: „Fünf zahlen 6,58 Euro Miete, elf andere um die 9,82 Euro. Wir glauben, dass das ein Problem gibt.“

Sinnvoller ist es aus Sicht der Wohnbau, wenn ganze Wohneinheiten gefördert würden. Das ist in der Bodenseestraße geplant, in der knapp 100 Wohnungen entstehen sollen: „Den Mietwohnungsbau wollen wir so weit wie möglich ganz fördern.“ Für das Projekt Auf dem Schafrain 17, das bereits im Entstehen ist, wird ein Förderprogramm für Bestandsbauten in Anspruch genommen. Dort entstehen rund 20 Wohnungen. (iw)

 

Weitere Projekte

Stadtkirchstraße 17: Die Wohnbau hat das ehemalige Geschäftshaus von privat gekauft und baut es um. Die Stiftung Liebenau als Pächter wird an diesem Standort Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung anbieten. Die Nutzungsänderung ist beantragt, im Erdgeschoss soll es einen Empfangsbereich mit Aufenthaltsraum und Besprechungsraum geben. Das erste und zweite Obergeschoss soll zu altersgerechtem Wohnen umgenutzt werden.

Wettbewerb Bahnhof: Die Tuttlinger Wohnbau hat sich am Investorenwettbewerb Tuttlinger Bahnhof beteiligt und gehört zu einem von zwei Unternehmen, mit denen Stadt und Aesculap die Entwürfe weiterverfolgen wollen, wie Horst Riess im Pressegespräch sagte. Dafür hat sich die Wohnbau das Architekturbüro RKW Architektur Plus ins Boot geholt. Ziel ist es, eine deutliche Aufwertung für den westlichen Stadteingang rund um den Bahnhof zu erhalten. (iw)

 

 

Quelle: Gränzbote, Artikel vom 25.06.2019, Ingeborg Wagner