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Aktueller Stand unserer Bauprojekte

40 Mietwohnungen in der Stuttgarter Straße


Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2019

Bewerben Sie sich bereits jetzt auf eine der attraktiven 1,5 bis 3-Zimmer-Wohnungen unter der Tel.: 07461/1705-11.


16 Eigentumswohnungen und 2 Gewerbeeinheiten in der BahnhofstrAßE 39


Weitere Informationen unter der Rubrik Kaufen.


12 neue Eigentumswohnungen entstehen in der Goethestr. 14+14/1

Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2020 gerechnet.

 

Mehr Informationen zu den Wohnungen unter der Rubrik KAUFEN.


Tuttlinger Wohnbau will 80 bis 90 Wohnungen am honberg bauen

Das nächste Bauprojekt steht an: Auf der Rückseite des Honbergs, an der Bodenseestraße, sollen zwei große Mehrfamilienhäuser entstehen. Acht Stockwerke sind geplant, insgesamt 80 bis 90 Wohnungen. Bauträger ist die Tuttlinger Wohnbau, und sie hat ein hehres Ziel: Ein Gebäude soll komplett förderfähigen Wohnraum beinhalten.

Dabei gehe es nicht nur um Sozialwohnungen zur Miete, sagte Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess in der Sitzung des Tuttlinger Gemeinderats am Montagabend. Einige Wohnungen in dem Haus sollen auch verkauft werden, und zwar in einem Preissegment, für das es öffentliche Fördergelder gibt. „Wir haben ziemlich alle Wohnungsgrößen im Fokus“, sagte Riess. Sowohl Ältere und Singles als auch Familien seien Zielgruppen. Auf einem Geschoss seien bis zu sechs Wohnungen untergebracht.

Förderprogramme ausgelotet

Erst kürzlich habe es ein Treffen mit einem Vertreter der L-Bank gegeben, mit dem man mögliche Förderprogramme ausgelotet habe. Auch wenn nicht alle Wohnungen förderfähig werden, ist in der Beschlussvorlage festgehalten, dass mindestens 30 Prozent diesen Kriterien entsprechen müssen.

Wie hoch die Mieten beziehungsweise die Verkaufspreise ausfallen werden, war bislang nicht zu erfahren. Klar ist: Im anderen Haus wird es wohl deutlich teurer. Das sei „dem Verkauf gewidmet“, so Riess.

Weitere Pläne für das Areal beinhalten einen Bolzplatz, der nördlich neben den Häusern entstehen soll. Schon lange gebe es in dem Gebiet die Nachfrage nach mehr Freizeitmöglichkeiten, heißt es in der Beschlussvorschlage. Die Idee dürfte auch von den Plänen der TG Tuttlingen übrig geblieben, die an der Bodenseestraße einen Sportpark bauen wollte.

Tausch für Landschaftsschutz

Im Gemeinderat wurde nun einstimmig der Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Ein paar Hürden gibt es allerdings noch. Die Bebauung ist zwischen In Aspen und der Bodenseestraße geplant und liegt damit im Landschaftsschutzgebiet des Honbergs. Werden die Grundstücke bebaut, muss die Stadt eine andere Fläche als Schutzgebiet ausweisen. Das sei ebenfalls am Honberg geplant, sagte Stadtsprecher Arno Specht auf Nachfrage. Eine vergleichbar große Fläche auf Höhe der Alexanderstraße am Honberg-Rücken soll neu Landschaftsschutzgebiet werden. Nach Aussage des Landratsamts könne diese Änderung parallel mit dem Bebauungsplan umgesetzt werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Bei den Räten kam das Bauvorhaben gut an. Schon vor zwei Jahren gab es einen Grundsatzbeschluss zu diesem und weiteren möglichen Bauprojekten entlang des Honbergs. Nur die massive Bebauung gefiel Hans-Peter Bensch (FDP) nicht hundertprozentig. Auf dem Nachbargrundstück gibt es zwar ein ähnliches Gebäude, das aber kleiner ist. „Das sind jetzt zwei Stockwerke mehr“, sagte er und regte an, die Gestaltung „etwas dezenter“ zu halten. Grundsätzlich sei die Bebauung „etwas massiver, aber noch verträglich“ mit der Umgebung, sagte Oberbürgermeister Michael Beck.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.11.2018 von Dorothea Hecht

Grafik: Tuttlinger Wohnbau GmbH


Aus der Katharinenstraße könnte eine Allee werden

So könnte die Katharinenstraße auf der Südseite des geplanten Drei-Kronen-Areals aussehen. Entstehen sollen dort insgesamt 60 Wohneinheiten, Büros und Gewerbeflächen.
So könnte die Katharinenstraße auf der Südseite des geplanten Drei-Kronen-Areals aussehen. Entstehen sollen dort insgesamt 60 Wohneinheiten, Büros und Gewerbeflächen.

Die Katharinenstraße könnte in Zukunft zu einer vierspurigen Straße mit Baumallee ausgebaut werden. Das geplante Drei-Kronen-Quartier gegenüber dem Innovations- und Forschungszentrum soll rund fünf Meter von der jetzigen Grundstücksgrenze wegrücken und so Platz für die Straße schaffen. Diese Pläne sind am Donnerstag in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses vorgestellt worden. Bei den vom Büro Kauffmann, Theilig und Partner vorgestellten Plänen geht es um weit mehr als nur das sogenannte Drei-Kronen-Quartier, das auf dem Union-Areal entstehen soll. Es geht auch um die Frage, wie sich die Innenstadt in Zukunft entwickeln und der Verkehr um die erweiterte Fußgängerzone herumfließen soll.

 

Eingangstor zur Innenstadt

Die Vision: Das Drei-Kronen-Quartier soll Eingangstor von Innenstadt und Fußgängerzone werden. Der Verkehr in Richtung Norden im Bereich Schützenstraße und Willy-Brandt-Platz soll auf lange Sicht zwar nicht komplett eingeschränkt, aber definitiv beruhigt werden. Das ist zumindest eine der Varianten, die am Donnerstag vorgestellt wurden – und bei den Stadträten weitgehend auf positive Resonanz stieß. Sollte sich die Variante am Ende durchsetzen, würde sich die Grundfläche um 500 Quadratmeter verkleinern. „Es wird keine Wohnung schlechter und es gibt auch keine Wohnung weniger“, sagte Horst Riess, Chef der Tuttlinger Wohnbau, die das Union-Areal zum Drei-Kronen-Quartier entwickelt. „Für uns war wichtig, dass wir eine Zukunftslösung schaffen. “Die Wohnbau hatte das 3300 Quadratmeter große Areal Ende 2017 von der Stadt Tuttlingen gekauft. Rund 60 Wohnungen sollen in der Innenstadtlage, zwischen Katharinen- und Schützenstraße, entstehen. Auch Büro- und Gewerbeflächen sind geplant. Ein entsprechendes Verkehrskonzept, das die Vergrößerung der Katharinenstraße und die Beruhigung von Willy-Brandt-Platz und Schützenstraße vorsieht, gebe es derzeit noch nicht. „Das haben wir verschoben, weil die Diskussionen im Nirvana endeten“, sagte Oberbürgermeister Michael Beck. Ob der Plan genau so umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. Der Ausschuss stimmte am Donnerstag zunächst über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans ab. Den befürwortete der Ausschuss bei einer Enthaltung.

 

Zukunft des Enslin-Hauses

Eine offene Frage ist allerdings immer noch die Zukunft des Enslin- Hauses. Das Gebäude mit Baujahr 1804 und noch deutlich älterem Kellergewölbe ist denkmalgeschützt. Ob es abgerissen werden kann oder nicht, entscheidet die untere Denkmalbehörde. In den vergangenen Wochen hat die Wohnbau ein Gutachten erstellt (wir berichteten). Dieses sei nun eingereicht worden. Mit einer Entscheidung werde in den kommenden drei bis vier Wochen gerechnet. Varianten mit und ohne das Enslin-Haus seien denkbar, hatte Hort Riess vor einigen Wochen auf Nachfrage unserer Zeitung gesagt. Im Falle, dass das Gebäude erhalten werden muss, rechnet die Tuttlinger Wohnbau mit deutlich höheren Kosten.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 13.10.2018 von Sebastian Heilemann

Grafik: KTP Architekten, Tuttlinger Wohnbau GmbH

 

 

 

 


Metzgerei und Partyservice Bühler eröffnet in der Bahnhofstr. 39

Tuttlingen, 04.10.2018 

Die Metzgerei und der Partyservice Erik Bühler prägen fortan das Geschehen in der Bahnhofstraße in Tuttlingen. Die Tuttlinger Wohnbau hat ein neues hohes Haus mit 16 Wohnungen und einer Arztpraxis in den Obergeschossen errichtet. Im Erdgeschoss befindet sich ein neues attraktives Angebot im Bereich aller Fleisch- und Wurstwaren verbunden mit einem Imbiss in attraktivem Ambiente und dem Angebot eines Partyservices in jeglicher Hinsicht. Mit dem Gebäude in der Bahnhofstraße 39 findet die Wohnbau-Projektentwicklung „Tuttlinger Höfe“ ihr vorläufiges Ende. Exponiert positioniert stellt diese Immobilie ein besonderer Hingucker im Stadtbild dar. Bei der Eröffnung in den zum Bersten vollen Räumlichkeiten von Erik Bühler betonte Oberbürgermeister Michael Beck, dass es dieses Angebot geradezu gebraucht habe. Er wünschte den Betreibern und den Familien den bestmöglichen Erfolg. Der Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, Horst Riess, gratulierte mit einer Schwarzwälder-Kirschtorte weil er sich habe sagen lassen, dass Metzger-Familien auch gerne Süßes essen. Für ihn war die Eröffnung eine grandiose Leistung in Sachen Zusammenarbeit aller Handwerker, der Betreiberfamilien Bühler und der Bauleitung durch seinen Chefarchitekten Michael Heim. Erik Bühler zeigte sich glücklich, dass der mit heißer Nadel gestrickte Eröffnungstermin geklappt habe. Er bedankte sich bei der Wohnbau, den Handwerkern und seinem Personal für den unermüdlichen Einsatz und insbesondere bei seiner Frau und seinen nach wie vor tatkräftig wirkenden Eltern.

 


Neueröffnung Café Dream - Stadtkirchstr. 12-14

Tuttlingen, 01.10.2018

Die Stadt hat eine neue Gastronomie. In der Stadtkirchstraße im Haus des ehemaligen Café Ribler befindet sich seit dem 01. Oktober ein neues attraktives Caféhaus-Angebot. Die Tuttinger Wohnbau hat das gesamte Gebäude generalsaniert, in zwei Geschossen Studentenwohngemeinschaften eingerichtet und das Erdgeschoss zu einem modernen und in seiner Art in Tuttlingen einmaligen neuen Caféhaus ausgebaut. Nach einer achtmonatigen Umbauzeit ist eine Gastronomie in neuem Design und mit komplett neuer Technik entstanden. Frau Makbule Capar, eine gelernte Konditorin, die lange Jahre zuvor im Vorgängercafé beschäftigt war, bietet neben allen Kaffeevariationen auch ihre hausgemachten Kuchen und einen Mittagstisch an. Dabei setzt Frau Capar auf viele neue Kunden, aber auch auf die Rückkehr der Stammkundschaft des Vorgängercafés. Bei einer bestens besuchten Eröffnungsveranstaltung ließ es sich auch Oberbürgermeister Michael Beck neben vielen Stadträten nicht nehmen, den Betreibern eine gute Zukunft zu wünschen. Er lobte die Kreativität der

Wohnbauarchitekten Ingrid Loch und Michael Heim. Der Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, Horst Riess, legte in seiner kurzen Ansprache klar, dass

sein Unternehmen zwar in allererster Linie für die Wohnungsversorgung zuständig sei, sich aber auch der Verbesserung der Infrastruktur und damit der

Lebensqualität für die Menschen der Stadt widme. Deswegen nehme man auch für die Sanierung der stadtbildprägenden Immobilien regelmäßig Geld in die Hand.

 


Gutachten soll Klarheit bringen

Die Tuttlinger Wohnbau, die das Union-Areal in Tuttlingen gekauft und es in Drei-Kronen-Hof umbenannt hat, will noch in diesem Jahr mit der Bebauung beginnen. „Wir streben einen frühstmöglichen Spatenstich an“, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Bis in rund drei Wochen soll ein Gutachten vorliegen, das sich mit dem denkmalgeschützten Haus Enslin am Rande des Areals befasst. Dessen Ergebnis entscheide, ob die Wohnbau einen Abbruchantrag stellen oder das Haus sanieren wird.Eine Einschätzung über die Holzqualität des Hauses liege bereits vor: „Die Schadensbilder sind mal größer, mal kleiner“, sagt Riess. Die Kostenberechnungen der Holzschäden sowie ein Gutachten eines Spezialarchitekten für Denkmalschutz stünden dagegen noch aus. Beides soll in rund drei Wochen vorliegen, inklusive einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Dann geht alles sehr schnell, so Riess: „Wir werden innerhalb einer Woche eine Entscheidung treffen.“ Der Wohnbau-Chef erklärt: „Wenn wir nachweisen könnten, dass wir jedes Jahr 30 000 bis 40 000 Euro drauf legen müssten, dann würden wir einen Antrag auf Abbruch stellen.“

 

Beide Varianten denkbar

Doch noch seien beide Wege denkbar, im Übrigen auch beide Varianten machbar. Die Wohnbau hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die Bebauung des Areals auch mit Erhalt des Enslin-Hauses möglich sei. Das Wohnbauunternehmen, das zu zwei Dritteln in städtischem Besitz ist, hat das 3300 Quadratmeter große Areal Ende 2017 von der Stadt Tuttlingen gekauft. Rund 60 Wohnungen sollen in der Innenstadtlage, zwischen Katharinen- und Schützenstraße, entstehen, plus Verkaufs- und Büroflächen. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Enslin-Hauses werden die jährlich zu erwartenden Mieteinnahmen nach der örtlichen Vergleichsmiete erhoben. Verwaltungskosten und ein Mietausfallwagnis würden ebenso eingerechnet wie der Sanierungsaufwand, aber auch steuerliche Vorteile, die sich durch eine Sanierung des Denkmals ergeben würden. Zudem erwarte das Denkmalamt eine umfassende Fotodokumentation des Bestands. Riess: „Ich schätze, dass sich mit diesen Aufnahmen leicht ein, zwei Leitzordner füllen lassen.“ Zehntausende Euro koste die Wohnbau dieses Gutachten, so schätzt der Wohnbau-Chef. Noch liege eine abschließende Rechnung nicht vor. Unabhängig davon will die Wohnbau die Inhalte des Gutachtens durch die eigene Architekturabteilung analysieren lassen, wie Riess sagt. Gehört werden muss dabei grundsätzlich auch das Landesamt für Denkmalpflege, das beim Regierungspräsidium Stuttgart angesiedelt ist. Die dortige Pressestelle weist daraufhin, dass bei einem Abbruchgesuch die Unzumutbarkeit des Erhalts durch den Denkmaleigentümer – in diesem Fall die Wohnbau – nachgewiesen werden muss. Die abschließende Prüfung erfolge durch die zuständige Baurechtsbehörde, die untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt Tuttlingen, so die Presseauskunft.

Währenddessen erstellen Mitarbeiter der Kommunalentwicklung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) einen Bebauungsplan für den Drei-Kronen-Hof. Der regelt, was wo auf dem Grundstück gebaut werden darf. Diesen Herbst wird der Gemeinderat über den Bebauungsplan entscheiden, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Bei einer Zustimmung soll dann zeitnah mit dem Bau begonnen werden. „Es wäre sehr günstig, wenn wir den Aushub der Tiefgarage in der kälteren Jahreszeit machen könnten“, erklärt der Wohnbau-Chef mit Blick auf die Baugrubensicherung. Die Arbeiten seien direkt an der Kante zu Straße und Nachbarhäusern. soll die Nachbarhäuser schützen.

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel und Foto vom 28.08.2018 von Ingeborg Wagner


Lacher will „Aufsteiger“ des Jahres werden

Kulinarisch hat es Tuttliungen mit dem Stern für Heiko Lacher und sein Anima in die Gastronomie-Spitzenklasse geschafft. Das ist auch den Experten vom Fachmagazin Feinschmecker aufgefallen. Ansonsten wäre er jetzt kaum unter den besten sechs Nachwuchsköchen, die um den Titel „Aufsteiger des Jahres“ kämpfen.


TUTTLINGEN – Die Wahl zum „Aufsteiger des Jahres“ hat für  junge Köchinnen und Köche in den letzten Jahrzehnten häufig den Weg für einen weiteren Karrieresprung geebnet.
Bei dieser Abstimmung hatten die Feinschmecker-Leser etwa die heute erfolgreichen Spitzenköche Joachim Wissler, jetzt „Vendôme“ im Schloss Bensberg, und Christian Bau, jetzt „Victor’s Fine Dining“ in Nennig, zum Aufsteiger gekürt. Daher verlassen sich die Organisatoren der Wahl auf das Urteil der Feinschmecker-Gemeinde. Und angesichts der exklusiven Konkurrenz, hofft Heiko Lacher auch ein wenig auf  die Unterstützung der Tuttlinger. Heiko Lacher. „Allein im Finale zu stehen ist schon eine enorme Ehre für uns. Jetzt hoffen wir, dass uns möglichst viele Menschen aus der Umgebung mit ihrer Stimme unterstützen.“
Folgende Köche stehen zur Wahl: Felix Weber (29), seit Mai 2016 Küchenchef des Restaurants „Hofstube“ im Hotel „Deimann“ in Schmallenberg. Valentin Rottner (29), seit April 2018 Küchenchef des Gourmetrestaurants „Waidwerk“ im Hotel „Rottner“ in Nürnberg. Stefan Barnhusen (30), seit Mai 2018 Küchenchef des Restaurants „Jellyfish“ in Hamburg, Fabio Daneluzzi (25), seit Juni 2018 Küchenchef des „Kronen-Restaurants“ und der „Pfälzer Stube“ im Hotel „Krone“ in Herxheim-Hayna und Heiko Lacher vom Anima in Tuttlingen.

Wer mitmachen möchte, geht auf  https://derfeinschmecker.de/2018/08/06/wer-wird-aufsteiger-des-jahres-2018 und klickt seinen Favoriten an.

 

Quelle: Wochenblatt Tuttlingen, Artikel vom 16.08.2018; Artikel von Sven Krause, Foto  Heiko Lacher


Horst Riess reagiert auf SPD-Vergleich

Der Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, Horst Riess, hat zur Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion über deren Besuch in einem neuen Wohnprojekt in Villingen-Schwenningen Stellung bezogen.„Das von der SPD-Stadtratsfraktion besichtigte und zurecht gelobte Projekt NeckarFair taugt als aktuelles Beispiel leider nur bedingt“, gibt Riess zu bedenken. Das Projekt sei seit einigen Jahren schon bezogen und zu Baupreisen von vor rund vier Jahren errichtet worden. „Der von mir überaus geschätzte Schwenninger Kollege, Rainer Müldner, baut aktuell das genau gleiche Projekt in Villingen nochmal. Und siehe da, jetzt liegen die Kaltmietpreise um nahezu zwei Euro pro Quadratmeter höher als beim von der SPD besichtigten Projekt“, so Riess. Dies gehöre zur vollständigen Information dazu, findet der Wohnbau-Chef. Und er setzt hinzu: „Und dann gibt es immer noch Leute, die behaupten, das Bauen sei auch in jüngster Zeit nur unwesentlich teurer geworden. “Die Tuttlinger Wohnbau habe vor etlichen Jahren ein „Vorzeigeprojekt“ in der Schmelze gebaut. Dort begännen die Kaltmietpreise heute noch bei 5,30 Euro pro Quadratmeter und lägen im Schnitt nur knapp über sechs Euro, bei einer immer noch fast neuen Wohnanlage. „Wir stellen demnächst das von uns unverschuldet mehrfach verschobene Projekt mit 40 Wohnungen in der Stuttgarter Straße fertig“, so Horst Riess weiter. „Dort haben wir für heutige Verhältnisse einen absolut moderaten Kaltmietpreis von 7,50 Euro vorgesehen gehabt. Durch die uns überordneten schallschutzbedingten Zusatzaufwendungen kommt leider ein glatter Euro Kaltmiete pro Quadratmeter oben drauf. Schade.“ Wie Riess betont, befinden sich die Geschäftsführer der Wohnungsunternehmen im regelmäßigen Austausch und Kontakt. Jedes Jahr erhalte Riess Info-Besuche von anderen Wohnungsunternehmen, die wissen wollen, was in Tuttlingen geschieht.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 06.08.2018; Foto: Archiv Tuttlinger  Wohnbau GmbH


Leute

Seit 30 Jahren ist Eva Zepf Architektin bei der Tuttlinger Wohnbau. Aufsichtsratsvorsitzender OB Michael Beck und Geschäftsführer Horst Riess dankten für ihren Einsatz und übergaben die Ehrennadel des Verbandes baden-württembergischer Wohnungsunternehmen. Als Eva Zepf 1988 anfing, war sie als Mitarbeiterin für Sanierungsfragen zur Stadtverwaltung abgeordnet, wo sie zahlreiche Sanierungsprojekte betreute. Zu ihren ersten Aufgaben gehörte die Planung der Honbergstraße 1-3, in dem heute unter anderem das Café "DaVinci" untergebracht ist. Seit 1997 arbeitet Eva Zepf direkt bei der Wohnbau. Als eines der größten Projekte koordinierte sie den Bau der Tuttlinger Höfe, als nächstes stehen Wohnungsprojekte im Schafrain und in der Goethestraße an. Riess dankte Eva Zepf für ihren Einsatz und würdigte die Kompetenz der Architektin: "Ihr Rat ist bei uns hochgeschätzt."

Quelle: Gränzbote, Artikel vom 02.08.2018; Foto: Archiv Tuttlinger  Wohnbau GmbH


"Wir haben auch Druck im Kessel"

„Wohnen in Tuttlingen“ – angesichts der prekären Situation und vieler Mahner aus den verschiedensten Reihen hat das WOCHENBLATT eine mehrteilige Serie zu diesem Thema gestartet.

TUTTLINGEN – Im heutigen zweiten Teil stellt sich Wohnbau-Chef Horst Riess den Fragen des WOCHENBLATTs.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Wohnlandschaft in Tuttlingen, vor allem im Mietsektor?

Die Situation in Tuttlingen ist zwar nicht vergleichbar mit der in den Großstädten und Metropolen, aber dennoch ist auch bei uns ein gewisser Druck im Kessel. Das Mietwohnungsangebot ist gesplittet. Es gibt uns, die Tuttlinger Wohnbau, die insgesamt vom Preisniveau her ein attraktives Angebot unterbreiten kann und es gibt natürlich die Neubauten, die oftmals von Kapitalanlegern gekauft und dann vermietet werden. Das ist natürlich eine außerordentlich gute Kapitalanlage, aber die Mieten sind dort den Baupreisen entsprechend angepasst.
Die Diskussion um die Wohnungsversorgungengpässe ist aber politisch bedingt immer etwas schärfer als die eigentliche Not selbst. Dabei gibt es überhaupt nichts zu verniedlichen. Ich will einfach darauf hinweisen, dass in dieser Stadt vieles geschieht - von uns der Tuttlinger Wohnbau sicher mit am meisten - um die Wohngsversorgungssituation für diejenigen, die sich nicht alles leisten können, befriedigend zu gestalten.


Was fehlt Ihrer Meinung nach, um die Nachfrage besser befriedigen zu können?

Wenn Wohnungen fehlen hilft nur bauen. Und es muss das gebaut werden, was die Menschen benötigen. Das Angebot an sogenanntem bezahlbaren Wohnraum ist ganz sicher verbesserungsbedürftig, wobei zuerst einmal konkret formuliert werden sollte, was bedeutet eigentlich „bezahlbar“. Aber Wohnungen für Eigentümer bzw. Eigenheime jeglicher Art zum Selbstbezug wie auch zur Vermietung, fehlen meiner Einschätzung nach wie vor in größerem Umfang.


Wie kann dieses Vorhaben besser realisiert werden?

Wir brauchen Baugrund und Baurecht. Da tun sich natürlich häufig große Schwierigkeiten auf. Wie gelangt man an Baugrund? Wer begegnet dir als Verkäufer? Welche Preisvorstellungen hat der Veräußerer? Sind wir in der Innenstadt oder an der Peripherie? Und wie schnell erlangen wir Baurecht, wenn doch das Bauen sehr häufig den Nachbarn und Angrenzern nicht gefällt und wir mit Einwendungen umzugehen haben. Das ist zwar alles gutes Recht – es macht`s halt nicht einfacher.


Welche Projekte im Bereich Mietwohnungen hat die Wohnbau aktuell in der Umsetzungsphase?

Im zeitigen Frühjahr 2019 werden die 40 Mietwohnungen in der Stuttgarter Straße bezugsfertig werden, auf die man sich heute schon bewerben kann. Das ist eine attraktive Wohnanlage und sie wird ausschließlich der Vermietung zugeführt. Dann haben wir demnächst Baggerbisse in der Goethestraße und auf dem Schafrain.
„Wir führen insgesamt 30 Prozent der Wohnungen dem geförderten Wohnungsbau zu.“
In der Goethestraße, auf dem Gelände unserer ehemaligen Werkstatt werden zwölf Eigentumswohnungen entstehen, wobei es dort sicher durch einzelne Erwerber auch zu Vermietungen kommen wird. Auf dem Schafrain werden 20 Wohnungen entstehen und wir haben uns dazu verpfl ichtet, und das tun wir gerne, 30 Prozent, also sechs Wohnungen, dem geförderten Wohnungsbau zuzuführen. Im Wohngebiet Thiergarten bauen wir für die Stadt Tuttlingen eine wunderbare Kinderbetreuungseinrichtung und auf gleichem Grundstück entstehen 16 Mietwohnungen.
Auch in unserem Projekt Bahnhofstraße 39 kommt es zu Wohnungen unterschiedlichster Größe, wo manche Erwerber vermieten werden. Hinzu kommt, dass wir in zahlreichen Bestandbauten die Dächer zu Wohnungen umwandeln und dadurch zuallermeist 8 bis 10 neue Mietwohnungen pro Jahr entstehen.


Gibt es Projekte, die in der Endphase der Planungen stehen und bald umgesetzt werden?

Der Drei-Kronen-Hof (früheres Union Areal) befindet sich zwar noch nicht in der Endphase der Planung, wird aber zu drei gemischt genutzten Immobilien führen, mit denen es auch ca. 60 Wohnungen geben wird, die wir aber verkaufen wollen und wo überhaupt noch nicht absehbar ist, ob die Käufer vermieten oder selbst einziehen. Dort entsteht eine neue Lage für hochwertigste Immobilien; es kommt also auch zu komfortablen Büros oder Praxen und möglichst attraktiven Einzelhandelsflächen. Sowohl für Wohnungen als auch für gewerbliche Räume kann man sich ab sofort als Interessent registrieren lassen. Wer hier zeitig dran ist, kann auch noch individuell entsprechend eigener Bedürfnisse Einfluss auf die Gestaltung nehmen.


Wie viele neue Mietwohnungen im welchem Preissektor entstehen dadurch?

Dazu kann man im Moment, mit Ausnahme zu den oben genannten und bereits im Bau oder fast im Bau befindlichen Immobilien, noch nicht präzise werden. Wir werden aber immer bestmögliche Angebote unterbreiten. Diese sind abhängig von den Baukosten und vielleicht in näherer Zukunft sogar einmal davon, auf welche kostentreibenden Vorschriften man auch verzichten kann. Die Diskussion hierüber ist ja im Gang, aber bislang wirkungslos.

 

Welche langfristige Strategie verfolgt die Wohnbau, um in Tuttlingen neue Wohnflächen zu einem angemessenen Preis zu schaffen?

Seit eh und je sind wir in der Grundstücksbevorratung offensiv unterwegs. Das ist das A und O. Frage zurück: Was ist denn ein angemessener Preis? Angemessen ist er doch, wenn der Investor über seine Einnahmen, sei es die Miete selbst oder seien es Fördergelder, seine Ausgaben refinanzieren kann. Wir dürfen uns da auch keine falschen Illusionen machen. Die Wohnung ist nämlich zunächst einmal eine richtig wertvolle Ware. Gleichwohl glaube ich, dass die neuen Förderprogramme und die möglicherweise hinzukommende Unterstützung der Stadt, dazu führen kann, dass sich viele Menschen die Mietpreise für neue Wohnungen leisten können. Daran arbeiten wir ganz besonders.


Was sind die Hauptprobleme bei der Umsetzung?

Es gibt keine Hauptprobleme. Es gibt viele Aufgabenstellungen. Die erste Aufgabe heißt: Zu vernünftigen Konditionen bauen, dann kann man auch zu vernünftigen Konditionen vermieten. Ein anderes Problem ist die Erwartungshaltung von Wohnungssuchenden. Vor allem die hohe Politik suggeriert, dass “bezahlbar“ gleichzusetzen ist mit “billig“. Aber wirklich günstig sind unsere Wohnungen, die wir schon länger im Bestand haben. Da ist eine Kaltmiete von unter 6 Euro pro Quadratmeter die Regel und nicht die Ausnahme.


Kann sich etwas ändern und wenn ja, wer kann das?

Zunächst ist aus meiner Sicht die Politik gefordert. Was wir in den vergangenen Jahren an kostentreibenden Vorschriften vom Bund, über das Land bis in die Städte und Gemeinden hinein präsentiert bekommen haben, ist gelegentlich an Fragwürdigkeit nicht mehr zu überbieten. Die Fortschreibung der Energieeinspar-vorschriften hat sich geradezu zum Treppenwitz entwickelt. Da benötigt man allenfalls minimales physikalisches Grundwissen, um zu erkennen, dass die Verdoppelung von Wärmedämmverbundsystemen, zum Beispiel von zehn Zentimeter auf 20 Zentimeter, einen Wirkungsgrad hat, der in einem unteren einstelligen Prozentbereich liegt. Viel Geld für nichts. Aber die Lobbyisten haben die Politiker mal wieder eingeseift.


„Zunächst ist aus meiner Sicht die Politik gefordert. Wir können nicht noch mehr Bauvorschriften gebrauchen.“
Denken Sie mal, in Berlin sind 2.300 Verbände angesiedelt! Alles Lobbyisten! Wir sollten jetzt aber aufhören, in unserer Branche permanent über die Pfl icht zur Schaffung überdachter Fahrradabstellplätze zu jammern. Wir haben ganz andere und gewaltigere Aufgaben vor uns. Aber diese Vorschrift ist halt ein guter Beleg
für kostentreibenden Unsinn. Fachleute in der Wohnungswirtschaft würden solche und ähnliche Vorschriften nie erfinden. Besser wäre es, man würde sich zum Beispiel einmal mit der Baunutzungsverordnung beschäftigen.
Diese ist 1962 erlassen, zwar in manchem Detail geändert worden, aber die Grundzüge sind erhalten geblieben. Es gilt im Wesentlichen die Baunutzungsverordnung von 1990! Denken Sie mal: 28 Jahre ist das her. Warum wird bei der Festlegung der Grundflächen- und der Geschossflächenzahlen (da geht es jetzt um die Baumasse) nur das Baugrundstück berücksichtigt und nicht auch die öffentlichen Flächen drumherum? Das ist nur ein Beispiel, wie man verdichteter bauen könnte. Die Gutachteritis ist ein weiteres Beispiel für Kostensteigerungen – mir geht es um das übermäßig häufige Einholen von Gutachten (Umwelt- und Naturschutz, Schallschutz, Brandschutz und und und …) oder die viel zu hohe Grunderwerbsteuer – ich könnte hier “abendfüllend“ Verbesserungsvorschläge machen. 


Wenn Sie fünf Jahre vorausschauen, wie sieht Tuttlingen für Sie als Experten dann als Wohnstadt aus?

Tuttlingen wird sich wunderbar entwickeln. Tuttlingen ist eine attraktive Stadt. Sie finden hier Infrastrukturen vor, die sich manche Städte mit 50.000 oder 60.000 Einwohnern wünschen würden. Das macht Lebensqualität aus. Das macht auch das Wohnen in einer Stadt interessant. Das ist mit ein Grund warum wir uns als Infrastruktur- und Stadtentwicklungsgesellschaft dermaßen ins Zeug legen und viele Dinge zur Attraktivitätserhöhung in unserer Stadt realisieren. Gleichzeitig läuft der Wohnungsbau und Tuttlingen wird neue zusätzliche Einwohner haben und demzufolge, ich denke gesund und nutzenstiftend wachsen.

Quelle: Wochenblatt Tuttlingen, Artikel vom 26.07.2018, S. Krause

Foto: Tuttlinger Wohnbau GmbH


06.07.2018

Wohnungen werden modernisiert

  • Bilanzpressekonferenz der Tuttlinger Wohnbau GmbH
  • Derzeit keine Neubauten in Neuhausen geplant
NEUHAUSEN OB ECK – Die Tuttlinger Wohnbau GmbH wird sich auch in Zukunft um ihren Standort in Neuhausen kümmern. Wie Geschäftsführer Horst Riess bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens in Tuttlingen weiter erklärte, plant das Wohnbauunternehmen in Neuhausen allerdings
keine Neubauten. Die Wohnbau wolle sich um ihren Schwerpunkt in der Kreisstadt Tuttlingen und ihren Stadtteilen bemühen, so Riess. Das bedeutet aber keineswegs, dass sich das Kreisstadt-Unternehmen aus Neuhausen zurückziehen werde. Allein in den vergangenen drei Jahren hat die Wohnbau für ihre rund 100 Wohnungen in Neuhausen insgesamt rund 700 000 Euro für die Modernisierung der Wohnungen und der Gebäude sowie für die
Neugestaltung des Wohnumfeldes investiert. Riess betonte: „Gegenwärtig sind die Arbeiten für die Optimierung unserer 40 Wohnungen in der  Schwandorfer Straße im Gange.“ Diese Arbeiten sollen bis spätestens 2019 abgeschlossen sein. Die Sanierungsarbeiten waren notwendig geworden, weil besonders bei den viergeschossigen Gebäuden die Fassaden schadhaft geworden waren. Die inzwischen erreichten Verbesserungen wertet der Geschäftsführer als deutliche Aufwertung der Wohnqualität in der Tuttlinger Nachbargemeinde. 
Für Neuhausen und Tuttlingen gilt die von der Wohnbau GmbH selbst formulierte Aufgabe, bezahlbare Mieten zu ermöglichen. Das gilt besonders in
der Kreisstadt. Dort stellt das Unternehmen mit seinen Mietwohnungen einen großen Anteil des Wohnungsangebots und beeinflusst über den Mietspiegel das Mietpreisniveau in Tuttlingen. Der Geschäftsbericht weist aus, dass in 60 Prozent der Wohnbau-Wohneinheiten zwischen 5 und 5,99 Euro pro Quadratmeter als Kaltmiete berechnet werden. Riess: „In 17,6 Prozent der Wohnungen liegt die Kaltmiete zwischen 4 und 5 Euro. Lediglich in 1,58 Prozent der Wohnungen müssen die Mieter zwischen 7 und 9 Euro bezahlen.“ Zur Erklärung für dieses Mietniveau erläutert der Tuttlingen Wohnbau-Chef: „Zum einen renovieren wir unseren Wohnbestand alle drei bis vier Jahre und erhöhen deshalb den Mietzins in diesen Intervallen nur geringfügig.“ Bei anderen Wohnbauunternehmen sei es üblich, die Wohnungen in längeren Zeitabständen zu modernisieren und dann gleich eine entsprechend hohe Mietpreissteigerung vorzunehmen. Dazu kommt bei der Wohnbau noch ein anderer Aspekt, den Riess so beschreibt: „Wir  schöpfen die uns gesetzlich zustehenden Möglichkeiten, Modernisierungsmaßnahmen auf die Mieter umzulegen, nicht in vollem Umfang aus.“ Das Unternehmen sei in der Lage, diese nicht auf die Mieter umgelegten Kosten aus den laufenden Mitteln zu finanzieren. Allerdings müssen sich die Tuttlinger in zweifacher Hinsicht den Marktgesetzen beugen. Da ist zum einen die Notwendigkeiten, finanziellen Gewinn zu erzielen. Außerdem betont Riess, dass es bei Neubauwohnungen angesichts der gestiegenen Handwerkerkosten nicht möglich sei, einen Mietpreis von sechs Euro zu berechnen. An diesen Kostensteigerungen sieht Horst Riess nicht nur die Handwerker beteiligt. Er wirft auch dem Gesetzgeber vor, durch nicht nachvollziehbare Vorschriften und Normen beispielsweise bei der Wärmedämmung einen hohen Anteil an der Kostensteigerung zu verursachen. Die Tuttlinger Wohnbau vermietet nicht nur Wohnungen. Sie baut Häuser und Wohnungen und bietet die Objekte zum Kauf an. Gerade im Hausbau sieht Riess eine Spanne, die die Wohnbau GmbH und andere Bauherren überwinden müssen. Gerade in Tuttlingen gibt es sehr gut verdienende Fachkräfte, die den Wunsch nach einem Einfamilienhaus haben. Riess: „Wenn ich heute 20 Bauplätze für Einfamilienhäuser habe, sind die morgen verkauft.“ Allerdings könne mit Einfamilienhäusern dem Wohnungsmangel nicht entgegengewirkt werden.
Wohnbau GmbH
Die Tuttlinger Wohnbau GmbH unterhält ein eigenes Architekten-Büro und beschäftigt zusammen mit den Auszubildenden 35 Mitarbeiter. Von 2016 auf 2017 steigerte das Unternehmen seine Bilanzsumme von 65 auf 70,3 Millionen Euro. Mit 52 Prozent Eigenkapitalquote liegt die Wohnbau nach eigenen Angaben deutlich über dem üblichen 30-Prozent-Niveau der Branche. Insgesamt verfügt das Unternehmen in Tuttlingen und Neuhausen über 1677 Mietwohnungen, von denen 82 Prozent frei finanziert sind. 15 Prozent sind öffentlich gefördert und drei Prozent wurden mit Bundesfördermitteln errichtet.
Für die Sanierung ihrer rund 100 Wohnungen in Neuhausen hat
die Tuttlinger Wohnbau in den vergangenen drei Jahren
700 000 Euro investiert. BILD: HERMANN-PETER STEINNMÜLLER

Quelle: Südkurier Nr. 153, Artikel und Foto vom 06.07.2018, Hermann-Peter Steinmüller


05.07.2018

Tuttlinger Wohnbau-Chef kritisiert hohe Baupreise

TUTTLINGEN - Die Kosten für Neubauten sind hoch. Damit steigen auch die Mieten. Laut dem Wohnbau-Chef sei daran auch Politik und Bauwirtschaft schuld.

Quelle: regio-tv, Beitrag vom 05.07.2018; Redaktion: Sebastian Heilemann, Kamera: Corinna Krüger


28.06.2018

Tuttlinger Wohnbau empfängt Delegation aus Schorndorf

Tuttlingen - Eine Delegation der Stadtbau Schorndorf besuchte jüngst die Tuttlinger Wohnbau zum Austausch über gleichartig gelagerte Anliegen der Wohnungs- und Immobilienbranche. Der Geschäftsführer Martin Schmidt reiste mit Bürgermeister Thorsten Englert, Aufsichtsratsmitgliedern aus dem Gemeinderat und der Verwaltung sowie Mitarbeitern des Unternehmens an, um Themen wie Grundstückspreise, Baukosten, geförderter Wohnungsbau und vieles mehr zu diskutieren. Die Gäste interessierten sich vor allem auch für Infrastrukturmaßnahmen, Projektentwicklungen und insbesondere für die Ansiedlung von Hotels. Oberbürgermeister Michael Beck begrüßte die Gäste und nahm sich zusammen mit Geschäftsführer Horst Riess die Zeit, Tuttlingen und die Tuttlinger Wohnbau vorzustellen. Die Schorndorfer

präsentierten stolz ihre Landesgartenschau, die sie in 2019 zusammen mit 15

weiteren Städten und Gemeinden über 80 km entlang der Rems ausrichten werden. Zum Abschluss ihres Besuches in Tuttlingen besichtigten die Schorndorfer Gäste die neue KLS Martin WORLD.

 

Quelle: Archiv Tuttlinger Wohnbau GmbH vom 28.06.2018, Text: Rita Hilzinger


25.06.2018

Tuttlinger Wohnbau verabschiedet Aufsichtsrat Lothar Broda

 

In Verbindung mit seinem Ausscheiden als Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Tuttlingen legte Lothar Broda auch sein Aufsichtsratsmandat bei der Tuttlinger Wohnbau, das er seit August 2006 innehatte, nieder. Im Rahmen der Gesellschafterversammlung verabschiedete das Unternehmen nun das langjährige Mitglied des Gremiums. Oberbürgermeister Michael Beck würdigte in seiner Rolle als Vertreter des größten Gesellschafters Stadt Tuttlingen und als Aufsichtsratsvorsitzender die Verdienste Brodas. Dessen großer Sachverstand, seine betriebswirtschaftliche Kompetenz sowie sein umfassendes Wissen und seine Kenntnisse über den Immobilienmarkt in und um Tuttlingen hätten dem Unternehmen gutgetan. Broda habe sich in vielerlei Hinsicht hilfreich eingebracht. In seinem Rückblick erinnerte OB Beck an die Zeit, als die Sparkasse bei Wegfall der Gemeinnützigkeit ihren Geschäftsanteil an der Tuttlinger Wohnbau an die Stadt Tuttlingen verkaufte. Es sei eine gute Entscheidung gewesen, dennoch einen Vertreter des größten regionalen Kreditinstituts am Aufsichtsratstisch zu behalten. Künftig wird Brodas Nachfolger Markus Waizenegger das Amt bekleiden. OB Beck dankte dem ausscheidenden Mitglied und überreichte ihm ein Gipsrelief von Künstler Roland Martin. Lothar Broda bezeichnete seine Zugehörigkeit zum Aufsichtsratsgremium als wertvolle Zeit. Es habe ihm Freude bereitet, das Unternehmen bei einer sehr positiven Entwicklung zu begleiten und dabei zur Stadtentwicklung beitragen zu dürfen.

Quelle: Tuttlinger Wohnbau GmbH, Text: Rita Hilzinger


21.06.2018

Café Ribler wird wiederbelebt

TUTTLINGEN - Das ehemalige Café Ribler, das bis Ende 2016 rund 60 Jahre lang in der Stadtkirchstraße beheimatet war, wird wiederbelebt: Hier eröffnet im Oktober ein Tagescafé mit modernem Konzept und kleinem Mittagstisch, sagt Michael Heim, Architekt bei der Tuttlinger Wohnbau, die das Haus gekauft hat. Bei dem Pächter handelt es sich um einen hiesigen Gastronom, ergänzt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Momentan laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Obergeschosse werden zu Studenten-Wohngemeinschaften umgebaut, vier Wohneinheiten mit je fünf Zimmern entstehen. Diese sollen bereits zum 1. September bezugsfertig sein, führt Heim aus. 

Quelle: www.schwaebische.de - Artikel und Foto vom 21.06.2018, Ingeborg Wagner


13.06.2018

Der Wohnungsbau wird immer teurer

An der Stuttgarter Straße baut die Tuttlinger Wohnbau derzeit ein Haus mit 40 Mietwohnungen.

Foto: Zoge

TUTTLINGEN - Das Bauen von Wohnraum ist in Tuttlingen kaum mehr unter 3000 Euro pro Quadratmeter möglich. Das sagte Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, in der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Gemeinderats am Montagnachmittag. Das hat zur Folge, dass günstige Mieten bei neuem Wohnraum eigentlich nicht realisierbar seien: „Sechs Euro Kaltmiete geht nicht. Das ist verständlich“, sagte er. Einer der Gründe für die hohen Baupreise seien auch die hohen Sätze für Handwerkerleistungen. Das sei auch ausschlaggebend dafür gewesen, dass die Wohnbau im vergangenen Jahr lediglich zwei Millionen Euro in ihre Gebäude investiert habe: „Wir hätten gerne mehr gemacht“, sagte Riess. Ein weiterer wichtiger Grund sei aber auch gewesen, dass die Handwerker kaum Termine übernehmen konnten. „Die Ware Wohnen wird immer teurer, da das Bauen immer teurer wird“, sagte er. Die Nachfrage nach Eigenheim sei in Tuttlingen nach wie vor ungebrochen. Der Anteil der Kapitalanlage sei dabei aber weiterhin höher als der der Selbstnutzer. Der Druck ist laut Riess bei den Eigentumswohnungen genauso groß wie bei Mietwohnungen. „Viele Menschen investieren wegen der niedrigen Zinsen in Immobilien. Dabei haben sie ein höheres Sicherheitsgefühl“, betonte der Wohnbau-Chef. Angesichts von Preisen von 5000 Euro je Quadratmeter für eine Penthouse-Wohnung werde ihm aber „Angst und Bange“. Weitere Wohnungen im Blick. Das Angebot der Wohnbau sei „breit und vielfältig“. Sie würde sich weiterhin umschauen, ob es Häuser gebe, die sie kaufen und vermieten könne. In den vergangenen Wochen und Monaten habe sich Riess einige leerstehende Wohnungen angeschaut – so etwa in der Bismarckstraße, die aber in einem desolaten Zustand seien: „Es ist teilweise ernüchternd, was einem unterkommt“, sagte er. Auch nach Möhringen würde die Wohnbau gerne kommen, um sich die Wünsche anzuhören. Mit Blick auf die langjährigen Mieter einer Altbauwohnung könne die Miete für den Neubau an der Stuttgarter Straße nicht lediglich 50 Cent mehr pro Quadratmeter kosten. Das könnte man ihnen nicht plausibel erklären. Es seien nicht etwa die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Moltkestraße, die die Wohnbau in Neubauten haben wolle, sondern vielmehr die Pendler, die in Tuttlingen arbeiten und den Verkehr belasten. Nur so könne die Stadt auf die anvisierten 40 000 Einwohner wachsen. Es gebe Pläne für 80 bis 100 Wohnungen, für die alle Förderprogramme angezapft werden sollen.
Die Leute müssten dann bei einer solch sozialen Durchmischung auch zusammenleben wollen: „Das ist eine heikle Aufgabe“, meinte Riess.


Quelle: www.schwaebische.de - Artikel und Foto vom 13.06.2018, Christian Gerards


13.06.2018

Einige Zahlen

Die Tuttlinger Wohnbau hat im vergangenen Jahr einen Überschuss in Höhe von 1,55 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr war es noch etwas mehr als eine Million Euro gewesen. Von dem Überschuss wurden bereits 1,2 Millionen Euro in die Gewinnrücklage eingestellt. Über die restliche Summe entscheidet die Gesellschafterversammlung. Die Wohnbau zahlt laut Gesellschaftervertrag eine Dividende von vier Prozent. Die Eigenkapitalquote liegt laut Geschäftsführer Horst Riess bei rund 52,2 Prozent und damit deutlich über dem Schnitt in Bund und Land. An Mieten nahm die Wohnbau, die 1700 Wohnungen in Tuttlingen besitzt, 9,4
Millionen Euro ein. Das waren 700 000 Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Das sei laut Riess einerseits durch eine Zunahme an Wohnungen, aber „natürlich auch durch eine moderate Mieterhöhung“ zustande gekommen. An Steuern zahlte das Unternehmen rund 900 000 Euro. Die gezahlten Löhne und Gehälter an die Wohnbau-Mitarbeiter bezifferten sich im vergangenen Jahr auf fast zwei Millionen Euro.

Quelle: www.schwaebische.de - Artikel und Foto vom 13.06.2018, Christian Gerards