NEWS


Aktueller Stand unserer Bauprojekte

40 Mietwohnungen in der Stuttgarter Straße



16 Eigentumswohnungen und 2 Gewerbeeinheiten in der BahnhofstrAßE 39


06.07.2018

Wohnungen werden modernisiert

  • Bilanzpressekonferenz der Tuttlinger Wohnbau GmbH
  • Derzeit keine Neubauten in Neuhausen geplant
NEUHAUSEN OB ECK – Die Tuttlinger Wohnbau GmbH wird sich auch in Zukunft um ihren Standort in Neuhausen kümmern. Wie Geschäftsführer Horst Riess bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens in Tuttlingen weiter erklärte, plant das Wohnbauunternehmen in Neuhausen allerdings
keine Neubauten. Die Wohnbau wolle sich um ihren Schwerpunkt in der Kreisstadt Tuttlingen und ihren Stadtteilen bemühen, so Riess. Das bedeutet aber keineswegs, dass sich das Kreisstadt-Unternehmen aus Neuhausen zurückziehen werde. Allein in den vergangenen drei Jahren hat die Wohnbau für ihre rund 100 Wohnungen in Neuhausen insgesamt rund 700 000 Euro für die Modernisierung der Wohnungen und der Gebäude sowie für die
Neugestaltung des Wohnumfeldes investiert. Riess betonte: „Gegenwärtig sind die Arbeiten für die Optimierung unserer 40 Wohnungen in der  Schwandorfer Straße im Gange.“ Diese Arbeiten sollen bis spätestens 2019 abgeschlossen sein. Die Sanierungsarbeiten waren notwendig geworden, weil besonders bei den viergeschossigen Gebäuden die Fassaden schadhaft geworden waren. Die inzwischen erreichten Verbesserungen wertet der Geschäftsführer als deutliche Aufwertung der Wohnqualität in der Tuttlinger Nachbargemeinde. 
Für Neuhausen und Tuttlingen gilt die von der Wohnbau GmbH selbst formulierte Aufgabe, bezahlbare Mieten zu ermöglichen. Das gilt besonders in
der Kreisstadt. Dort stellt das Unternehmen mit seinen Mietwohnungen einen großen Anteil des Wohnungsangebots und beeinflusst über den Mietspiegel das Mietpreisniveau in Tuttlingen. Der Geschäftsbericht weist aus, dass in 60 Prozent der Wohnbau-Wohneinheiten zwischen 5 und 5,99 Euro pro Quadratmeter als Kaltmiete berechnet werden. Riess: „In 17,6 Prozent der Wohnungen liegt die Kaltmiete zwischen 4 und 5 Euro. Lediglich in 1,58 Prozent der Wohnungen müssen die Mieter zwischen 7 und 9 Euro bezahlen.“ Zur Erklärung für dieses Mietniveau erläutert der Tuttlingen Wohnbau-Chef: „Zum einen renovieren wir unseren Wohnbestand alle drei bis vier Jahre und erhöhen deshalb den Mietzins in diesen Intervallen nur geringfügig.“ Bei anderen Wohnbauunternehmen sei es üblich, die Wohnungen in längeren Zeitabständen zu modernisieren und dann gleich eine entsprechend hohe Mietpreissteigerung vorzunehmen. Dazu kommt bei der Wohnbau noch ein anderer Aspekt, den Riess so beschreibt: „Wir  schöpfen die uns gesetzlich zustehenden Möglichkeiten, Modernisierungsmaßnahmen auf die Mieter umzulegen, nicht in vollem Umfang aus.“ Das Unternehmen sei in der Lage, diese nicht auf die Mieter umgelegten Kosten aus den laufenden Mitteln zu finanzieren. Allerdings müssen sich die Tuttlinger in zweifacher Hinsicht den Marktgesetzen beugen. Da ist zum einen die Notwendigkeiten, finanziellen Gewinn zu erzielen. Außerdem betont Riess, dass es bei Neubauwohnungen angesichts der gestiegenen Handwerkerkosten nicht möglich sei, einen Mietpreis von sechs Euro zu berechnen. An diesen Kostensteigerungen sieht Horst Riess nicht nur die Handwerker beteiligt. Er wirft auch dem Gesetzgeber vor, durch nicht nachvollziehbare Vorschriften und Normen beispielsweise bei der Wärmedämmung einen hohen Anteil an der Kostensteigerung zu verursachen. Die Tuttlinger Wohnbau vermietet nicht nur Wohnungen. Sie baut Häuser und Wohnungen und bietet die Objekte zum Kauf an. Gerade im Hausbau sieht Riess eine Spanne, die die Wohnbau GmbH und andere Bauherren überwinden müssen. Gerade in Tuttlingen gibt es sehr gut verdienende Fachkräfte, die den Wunsch nach einem Einfamilienhaus haben. Riess: „Wenn ich heute 20 Bauplätze für Einfamilienhäuser habe, sind die morgen verkauft.“ Allerdings könne mit Einfamilienhäusern dem Wohnungsmangel nicht entgegengewirkt werden.
Wohnbau GmbH
Die Tuttlinger Wohnbau GmbH unterhält ein eigenes Architekten-Büro und beschäftigt zusammen mit den Auszubildenden 35 Mitarbeiter. Von 2016 auf 2017 steigerte das Unternehmen seine Bilanzsumme von 65 auf 70,3 Millionen Euro. Mit 52 Prozent Eigenkapitalquote liegt die Wohnbau nach eigenen Angaben deutlich über dem üblichen 30-Prozent-Niveau der Branche. Insgesamt verfügt das Unternehmen in Tuttlingen und Neuhausen über 1677 Mietwohnungen, von denen 82 Prozent frei finanziert sind. 15 Prozent sind öffentlich gefördert und drei Prozent wurden mit Bundesfördermitteln errichtet.
Für die Sanierung ihrer rund 100 Wohnungen in Neuhausen hat
die Tuttlinger Wohnbau in den vergangenen drei Jahren
700 000 Euro investiert. BILD: HERMANN-PETER STEINNMÜLLER

Quelle: Südkurier Nr. 153, Artikel und Foto vom 06.07.2018, Hermann-Peter Steinmüller


05.07.2018

Tuttlinger Wohnbau-Chef kritisiert hohe Baupreise

TUTTLINGEN - Die Kosten für Neubauten sind hoch. Damit steigen auch die Mieten. Laut dem Wohnbau-Chef sei daran auch Politik und Bauwirtschaft schuld.

Quelle: regio-tv, Beitrag vom 05.07.2018; Redaktion: Sebastian Heilemann, Kamera: Corinna Krüger


21.06.2018

Café Ribler wird wiederbelebt

TUTTLINGEN - Das ehemalige Café Ribler, das bis Ende 2016 rund 60 Jahre lang in der Stadtkirchstraße beheimatet war, wird wiederbelebt: Hier eröffnet im Oktober ein Tagescafé mit modernem Konzept und kleinem Mittagstisch, sagt Michael Heim, Architekt bei der Tuttlinger Wohnbau, die das Haus gekauft hat. Bei dem Pächter handelt es sich um einen hiesigen Gastronom, ergänzt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Momentan laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Obergeschosse werden zu Studenten-Wohngemeinschaften umgebaut, vier Wohneinheiten mit je fünf Zimmern entstehen. Diese sollen bereits zum 1.
September bezugsfertig sein, führt Heim aus. 

Quelle: www.schwaebische.de - Artikel und Foto vom 21.06.2018, Ingeborg Wagner


13.06.2018

Der Wohnungsbau wird immer teurer

An der Stuttgarter Straße baut die Tuttlinger Wohnbau derzeit ein Haus mit 40 Mietwohnungen.

Foto: Zoge

TUTTLINGEN - Das Bauen von Wohnraum ist in Tuttlingen kaum mehr unter 3000 Euro pro Quadratmeter möglich. Das sagte Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, in der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Gemeinderats am Montagnachmittag. Das hat zur Folge, dass günstige Mieten bei neuem Wohnraum eigentlich nicht realisierbar seien: „Sechs Euro Kaltmiete geht nicht. Das ist verständlich“, sagte er. Einer der Gründe für die hohen
Baupreise seien auch die hohen Sätze für Handwerkerleistungen. Das sei auch ausschlaggebend dafür gewesen, dass die Wohnbau im vergangenen Jahr lediglich zwei Millionen Euro in ihre Gebäude investiert habe: „Wir hätten gerne mehr gemacht“, sagte Riess. Ein weiterer wichtiger Grund sei aber auch gewesen, dass die Handwerker kaum Termine übernehmen konnten. „Die Ware Wohnen wird immer teurer, da das Bauen immer teurer wird“, sagte er. Die Nachfrage nach Eigenheim sei in Tuttlingen nach wie vor ungebrochen. Der Anteil der Kapitalanlage sei dabei aber weiterhin höher als der der Selbstnutzer. Der Druck ist laut Riess bei den Eigentumswohnungen genauso groß wie bei Mietwohnungen. „Viele Menschen investieren wegen der niedrigen Zinsen in Immobilien. Dabei haben sie ein höheres Sicherheitsgefühl“, betonte der Wohnbau-Chef. Angesichts von Preisen von 5000 Euro je Quadratmeter für eine Penthouse-Wohnung werde ihm aber „Angst und Bange“. Weitere Wohnungen im Blick. Das Angebot der Wohnbau sei „breit und vielfältig“. Sie würde sich weiterhin umschauen, ob es Häuser gebe, die sie kaufen und vermieten könne. In den vergangenen Wochen und Monaten habe sich Riess einige leerstehende Wohnungen angeschaut – so etwa in der Bismarckstraße, die aber in einem desolaten Zustand seien: „Es ist teilweise ernüchternd, was einem unterkommt“, sagte er. Auch nach Möhringen würde die Wohnbau gerne kommen, um sich die Wünsche anzuhören. Mit Blick auf die langjährigen Mieter einer Altbauwohnung könne die Miete für den Neubau an der Stuttgarter Straße nicht lediglich 50 Cent mehr pro Quadratmeter kosten. Das könnte man ihnen nicht plausibel erklären. Es seien nicht etwa die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Moltkestraße, die die Wohnbau in Neubauten haben wolle, sondern vielmehr die Pendler, die in Tuttlingen arbeiten und den Verkehr belasten. Nur so könne die Stadt auf die anvisierten 40 000 Einwohner wachsen. Es gebe Pläne für 80 bis 100 Wohnungen, für die alle Förderprogramme angezapft werden sollen.
Die Leute müssten dann bei einer solch sozialen Durchmischung auch zusammenleben wollen: „Das ist eine heikle Aufgabe“, meinte Riess.


Quelle: www.schwaebische.de - Artikel und Foto vom 13.06.2018, Christian Gerards


13.06.2018

Einige Zahlen

Die Tuttlinger Wohnbau hat im vergangenen Jahr einen Überschuss in Höhe von 1,55 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr war es noch etwas mehr als eine Million Euro gewesen. Von dem Überschuss wurden bereits 1,2 Millionen Euro in die Gewinnrücklage eingestellt. Über die restliche Summe entscheidet die Gesellschafterversammlung. Die Wohnbau zahlt laut Gesellschaftervertrag eine Dividende von vier Prozent. Die Eigenkapitalquote liegt laut Geschäftsführer Horst Riess bei rund 52,2 Prozent und damit deutlich über dem Schnitt in Bund und Land. An Mieten nahm die Wohnbau, die 1700 Wohnungen in Tuttlingen besitzt, 9,4
Millionen Euro ein. Das waren 700 000 Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Das sei laut Riess einerseits durch eine Zunahme an Wohnungen, aber „natürlich auch durch eine moderate Mieterhöhung“ zustande gekommen. An Steuern zahlte das Unternehmen rund 900 000 Euro. Die gezahlten Löhne und Gehälter an die Wohnbau-Mitarbeiter bezifferten sich im vergangenen Jahr auf fast zwei Millionen Euro.

Quelle: www.schwaebische.de - Artikel und Foto vom 13.06.2018, Christian Gerards