aktueller stand unserer Bauprojekte

RÖNTGENSTRAße 104

Im Neubauprojekt in der Röntgenstraße entstehen 14 Eigentumswohnungen und 14 Stellplätze – zwei davon für Schwerbehinderte. Das Gebäude wird durch einen Aufzug komplett barrierefrei sein.

Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2021 gerechnet.



UNTER DEM HONBERG (Katharinenstraße 26 + 26/1)

28 Wohnungen entstehen in zwei Häusern über einer Tiefgarage mit 28 Plätzen. Die Wohnungen sind zum Verkauf vorgesehen.

 

Die hellen Wohnungen orientieren sich auf die Südseite weg vom Verkehr. Ein zukunftsträchtiges Energiekonzept mit einem Blockheizkraftwerk führt zu einer guten Ökobilanz (KfW 55).

 

Die geplante Bauzeit ist mit zwei Jahren veranschlagt.



TORHAUS THIERGARTEN

Mit dem  Spatenstich im Oktober 2019 wurde das Projekt Torhaus in der Nordstadt begonnen.

Bei diesem Neubauprojekt werden 16 Wohnungen und eine Kindertagesstätte mit drei Gruppen realisiert. 36 Stellplätze sind in einer Tiefgarage vorgesehen.

 

Die Bauarbeiten am Kindergarten sollen möglichst Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein. Die Wohnungen (teilweise öffentlich gefördert) werden im Frühjahr 2021 fertig.



BAUSTART demnächst

Bodenseestraße 51 + 53

Die Gebäude der Bodenseestraße werden insgesamt 100 Wohnungen umfassen. 49 davon im Gebäude 51 – dieses bleibt im Eigentum der Wohnbau und wird komplett als Mietwohnungsbau angeboten.

 

Mit den umlaufenden Balkonen und bodentiefen Fenstertüren werden alle Wohnungen über eine große Privatheit und einen attraktiven Außenbereich verfügen.



dREI-kRONEN-hOF

Beim Projekt Drei-Kronen-Hof handelt es sich um ein beachtliches Projekt, das die Innenstadt erheblich aufwerten wird. Der sensible Umgang mit Materialität, Nutzer und Umfeld zählt hier zu der zentralen Aufgabe, die die Tuttlinger Wohnbau zwar fordert, ihr aber auch viel Freude bereitet.



PRESSE

Wohnbau gratuliert auszubildenden

TUTTLINGEN (PM) Die Tuttlinger Wohnbau ist stolz auf ihre zwei frisch  ausgelernten Auszubildenden. Stephanie Ramsperger hat eine dreijährige  Ausbildung zur Immobilienkauffrau absolviert und hat nun ihre Prüfungen  erfolgreich abgeschlossen. Sie wird künftig das Team der  Wohnungseigentumsverwaltung unterstützen. Sie übernimmt die Verwaltung  von 19 Objekten und wird Versammlungen leiten.

 

Ebenfalls besonders stolz ist  die Tuttlinger Wohnbau auf ihre Auszubildende Hannah Dilger. Sie hat eine  Ausbildung zur Bauchzeichnerin mit Schwerpunkt Architektur absolviert und  hat bei ihren Prüfungen einen Preis abgeräumt. Hannah Dilger wird die  Wohnbau verlassen, da sie sich für ein aufbauendes Architekturstudium  entschieden hat. Auch hier freut sich die Wohnbau, dass sich junge Menschen  weiterbilden möchten.

 

Quelle: www.suedfinder.de, Artikel vom 26.08.2020


Wohnbezugsschein für viele möglich

Bezahlbarer Wohnraum ist inzwischen nicht nur in den Hotspots wie  München, Nürnberg, Frankfurt oder Düsseldorf ein Thema, sondern immer  mehr auch in Tuttlingen.

 

TUTTLINGEN (SK) Dabei geht es vor allem darum,  dass auch in dem von der Wohnbau neu geschaffenen Wohnraum die  Kaltmieten so gestaltet werden, dass diese auch für Durchschnittsverdiener  erschwinglich sind. Eine Möglichkeit dazu ist der Wohnberechtigungsschein,  der, angesichts von angepassten Einkommensgrenzen, inzwischen für viel  mehr Tuttlinger erreichbar ist, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. 

 

Dass die Wohnbau selber intensiv bestrebt ist, sich dieses Themas vermehrt  anzunehmen, zeigen die steigenden Quoten von gefördertem Wohnraum bei  einigen Neubauprojekten. So wurden etwa im Projekt Graf-von-Stauffenberg-  Platz fünf geförderte Wohnungen zwischen 69 und 87 Quadratmetern  Wohnfläche geschaffen.

 

Noch höher ist der Anteil des geförderten  Wohnraums beim neuen Prestigeprojekt an der Bodenseestraße. Dort werden  alle 49 Wohnungen, von insgesamt 100 geplanten Wohneinheiten, die im  Besitz der Wohnbau verbleiben, zum geförderten Wohnraum gehören und  damit mit einem Wohnberechtigungsschein zu erwerben sein. „Wir fühlen uns  der ehrenvollen Aufgabe, eine sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bebölkerung zu verfolgen, immer noch verpflichtet“, so Rita  Hilzinger, Prokuristin der Wohnbau.

 

Die Brutto-Einkommensgrenzen, die zum Erhalt eines solchen Berechtigungsscheines herangezogen werden, sind in den  vergangenen Jahren auch an die steigenden Bruttogehälter angepasst worden. So liegt die Einkommensgrenze bei ein und zwei Personen - und einem Wohnraum  von bis zu 63 Quadratmetern - bei 51 000 Euro. Bei einem Haushalt mit drei Personen, also der Größe einer aktuellen deutschen Durchschnittsfamilie, liegen die  Rahmenwerte bei 60 000 Euro und einer geförderten Wohnungsgröße von 79 Quadratmetern. Den Wohnberechtigungsschein kann man mit Vorlage der  Einkommensverhältnisse einer Familie etwa im Bürgerbüro der Stadt Tuttlingen beantragen.

 

Wer jetzt nicht mieten, sondern kaufen möchte - auch für den gibt es  angepasste Förderrichtlinien. So liegt die Brutto- Einkommensgrenze für eine Person bei 60 000 Euro, für drei Personen bei 69 500. Noch einmal höher liegen die  Einkommens- umd Raumgrenzen für geförderten Wohnraum, wenn Menschen mit Handicap einziehen oder kaufen wollen. Wer jetzt Interesse bekommen hat,  kann sich an die Experten der Wohnbau direkt wenden: info@wohnbau-tuttlingen.de

 

Quelle: www.suedfinder.de, Artikel vom 12.08.2020


Drei-Kronen-Hof: Wohnbau will Bauantrag im September stellen

Beim Innenstadt-Quartier „Drei-Kronen-Hof“ will die Tuttlinger Wohnbau im September den Bauantrag einreichen; Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Das erklärte Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess anlässlich der Vorstellung der Bilanz 2019 seines Unternehmens.

 

Geplant sind dort Wohn- und Geschäftsräume. Fraglich ist noch die Integration einer neuen Mediathek – da liegt die Entscheidung noch beim Gemeinderat. Die Wohnbau hat ihre Pläne so modular aufgebaut, dass die Konzeption mit oder ohne Mediathek funktioniert, ertklärt Riess. Geplant hat das Areal das Architekturbüro Kauffmann Theilig und Partner aus Ostfildern. Mit dem Vorhaben wollen Stadt und Wohnbau die Innenstadt „erheblich aufwerten“. Das Grundstück liegt in exponierter, zentraler Lage; zu den Rahmenmaßnahmen gehört auch eine neue Führung des Verkehrs rund um die dreieckige Fläche. Zum Bau gehört eine Tiefgarage. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Gewerbenutzern.

 

Zum nächsten Projekt: In der Bodenseestraße 51 und 53 entstehen demnächst 100 Miet- und Eigentumswohnungen der Wohnbau – eines der größten Vorhaben dieser Art weit und breit. Das Projekt hat gerade seine Baugenehmigung erhalten. „Wenn die beiden Objekte belegt sind, ist das Thema Wohnungsnot in Tuttlingen erst einmal erledigt“, gibt sich Wohnbau-Chef Horst Riess optimistisch. Das Konzept sieht zwei massive Blöcke vor, wo jetzt noch Schafe auf einer Wiese grasen. In einem sind 50 geförderte Mietwohnungen geplant, im anderen 50 Eigentumswohnungen. Beide Häuser nehmen eine große Fläche ein und verteilen – vereinfacht ausgedrückt - sieben Wohneinheiten auf einer von jeweils sieben Etagen. Clevere Planung sorgt für maßvolle Baukosten – etwa durch das Detail, dass in beiden Gebäuden nur jeweils ein Liftschacht die einzelnen Stockwerke erreicht.

 

Der Bebauungsplan ist in Kraft, der Vertrag mit einem Generalunternehmer ist unterzeichnet, Baubeginn soll im Herbst sein. Sie liegen am Fuße des Honbergs in einem früheren Landschaftsschutzgebiet, für das ein Ausgleich an anderer Stelle geschaffen wird.

 

Besonders die 50 geförderten Mietwohnungen liegen Horst Riess am Herzen – die sind nämlich das, was man früher „Sozialwohnung“ genannt hat, deren Bau der Wohnbau immer abverlangt wird. Die Wohnungen sind so dimensioniert, wie es gefordert wird – 45 Quadratmeter für Alleinstehende, 60 Quadratmeter für Paare und so weiter, jeweils mit Wohnungsberechtigungsschein. Auch die Mieten selber sollen in unteren Bereich liegen, beginnen bei 6 Euro / Quadratmeter kalt; zudem sollen sie alle standardmäßig mit Einbauküchen ausgestattet sein. Die Investitionssumme für beide Blöcke liegt im zweistelligen Bereich. Damit beweise die Wohnbau, so Horst Riess, einmal mehr, dass sie in Tuttlingen sozialpolitisch „eine große Nummer“ sei. Im Bodenseestraße-Mietblock werde sein Unternehmen „kein Geld verdienen“; das Vorhaben sei ein „Nullsummenspiel, vielleicht sogar darunter.“

 

Den Vorwurf, zu wenig sozialen Wohnungsbau zu leisten weist er zurück; das Problem liege nicht in Tuttlingen, sondern beim Fehlen entsprechender Förderprogramme des Staates. Immerhin erkennt er, dass der Bund das Thema erkannt habe und passende Fördermöglichkeiten auflege. Die nutze man gleich in den Bodenseestraße für alle geplanten Mietwohnungen; man verzichte dort am Ende auf 33 Prozent der möglichen Mieteinnahmen.

 

Das geplante Baugebiet Unter Jennung mit 27 nach dem gleichen Muster gebauten Gebäuden war ursprünglich als Areal mit Einfamilien-Häusern geplant. Das neue Konzept ist ein Experiment und muss sich am Markt bewähren: Vorgesehen sind vergleichsweise kleine Parzellen mit Häusern im gleichen Stil und einer Wohnfläche von jeweils 150 Quadratmetern und nur einem Stellplatz. Ziel ist „eine moderne Architektur zu bezahlbaren Preisen.

 

Der Hang oberhalb von Aesculap umfasst eine Fläche von etwa 8000 Quadratmetern, auf denen bis 2014 die sogenannte Metzger-Villa stand. Sie ist 2014 dem Bagger zum Opfer gefallen. Zuerst waren dort konventionelle Einfamilienhäuser vorgesehen; dann übertrug die Wohnbau die Planung dem Architekturbüro KTP Kauffmann Theilig und Partner aus Ostfildern, das schon auf dem Drei-Kronen-Hof tätig ist. Und KTP hat geliefert: 27 kleine Flächen um eine Erschließungstraße angeordnet, die Häuser quasi seriell konzipiert. Die erste Planung wird nach der Vorstellung im Technischen Ausschuss des Gemeinderats wird jetzt überarbeitet; Ziel ist laut Horst Riess, innerhalb eines Jahres Baurecht zu erlangen. Die Vermarktung muss dann zeigen, ob diese ungewöhnlichen Häuser angenommen werden.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 05.08.2020


DIE TUTTLINGER wohnbau schafft weiter

TUTTLINGEN – Mit ungebremsten Aktivitäten geht die Tuttlinger Wohnbau in die Zukunft – aufbauend auf eine gute Bilanz 2019. Die ist jetzt von der Geschäftsleitung vorgelegt worden, verspätet durch die Corona-Krise. Mehrere große Vorhaben werfen ihre Schatten voraus – sie werden das Bild der Stadt verändern.

 

Bahnhof, Drei-Kronen-Areal, Bodenseestraße, Unter Jennung – das sind nur einige der Projekte, die derzeit in der Pipeline liegen. Dabei hat Corona auch beim städtischen Wohnungsunternehmen seine Spuren im laufenden Jahr hinterlassen, vor allem beim Gewerbe. Die Wohnbau verpachtet zumal einige Gastronomie-Objekte, deren Mieten zwölf Prozent des Umsatzes ausmachen.

 

Die Restaurants, Hotels oder Cafés waren am meisten vom Lockdown gebeutelt; das Start-up-Café Dream in der Stadtkirchstraße etwa hatte es besonders schwer: Neu am Markt hatte es gleich zu Beginn eine langwierige Baustelle vor der Nase, die monatelang den Zugang erschwerte. Über den langsamen Baufortschritt ärgert sich Wohnbau-Chef Horst Riess noch heute: „Die Schwarzdecke hätte ich persönlich in einem Tag planiert“ – stattdessen ging fünf Monate lang nichts. „Da hängen Existenzen von ab!“ Und als der Betrieb wieder lief, kam das Virus.

 

In vielen solcher Fälle hat sich die Wohnbau bei den Pachten als kulant erwiesen, gestundet, auch mal erlassen – und weiß damit, dass sie in der Bilanz 2020 Abstriche wird hinnehmen müssen. Die gleiche Haltung gilt für die Wohnungsmieten, wo das Unternehmen bei einigen Mietern Probleme registrieren musste, die etwa in Kurzarbeit sind und finanzielle Sorgen hatten. Auch da ist die Wohnbau den Mietern entgegengekommen. Und hofft, dass einige Pächter Rückstände maßvoll aufarbeiten können, wenn‘s wieder läuft. Es gab aber auch Fälle von Stundungsanträgen, in denen die Probleme bereits vor Corona aufgetreten waren, stellt Horst Riess klar.

 

Mit ihrer Haltung kommt die Wohnbau ihrem Auftrag nach, ein sozialer Faktor in der Stadt zu sein. Zu ihrem Portfolio gehört auch, Immobilien zu erwerben, die wichtig fürs Stadtbild sind oder Tradition haben. Beispiel: das Café Martin. Das Unternehmen hat das Haus in bester Lage gekauft, um es zu sichern, nachdem es geschlossen worden war. Noch gibt es keine konkreten Pläne (Riess: „Das hat keine Übereile“); Gastronomie ist möglich, aber nicht zwingend. Klar ist: Es wird nicht abgerissen; „das hat das Haus nicht verdient“, so Riess.

 

Das gleiche gilt für das alte Burgtheater, das „in Würde überleben soll“, und ein Beispiel für gelungene Substanzerhaltung ist das Paul-Anger-Haus an exponierter Stelle, wo jetzt das Gasthaus Baer‘s Place sein Domizil hat.

 

Geschlossen hatten in der Krise auch die Hotels wie das Légère, bei dessen Bau die Wohnbau mitgewirkt hat. Verpächterin ist sie nach wie vor bei „Charly‘s House“, das noch nicht wieder offen ist, weil es renoviert wird. Und es ändert seinen Namen in Légère Express, um die Nähe zur Gruppe zu symbolisieren. Bedarf sieht der Wohnbau-Geschäftsführer auf lange Sicht für ein Boarding House in der Stadt. Aber auch das hat keine Eile.

 

Die Wohnbau ist also auch in der Krise im Schaffermodus. Horst Riess lässt sich auch nicht von dem Thema bremsen, an dem er seit Jahren Kritik übt: die aus seiner Sicht Überregulierung am Bau. Die Zahl der laut Riess überflüssigen Vorschriften steige nach wie vor: „Das ist kolossal schwierig.“ Und erschwere Bau und Finanzierung: „Da geben Sie sechsstellige Summen für Gutachten aus, bevor es überhaupt losgeht.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 31.07.2020


corona schlägt bei den pachteinnahmen durch

Zwölf Prozent der Mieteinnahmen der Tuttlinger Wohnbau stammen aus dem gewerblichen Bereich. Die wochenlange Schließung durch den Lockdown hat die Gewerbetreibenden – auch die Gastronomie – an den Rand ihrer Existenz gebracht. Die Wohnbau hat deshalb bei den Pachtzahlungen überwiegend Stundungen mit den Mietern vereinbart, so Geschäftsführer Horst Riess, mit der Ankündigung, „dass wir nicht versuchen, alle Ausstände nach einer Woche einzutreiben“.

 

Riess gab sich zuversichtlich, dass „unsere Läden diese Krise alle überleben werden“ und wandte sich dabei auch an die Stadtverwaltung und die Gemeinderäte, denen er in der Ausschusssitzung den Jahresabschluss 2019 vorstellte: „Wir hoffen darauf, dass die Stadt großzügig beim Thema Außenbestuhlung ist. Dann kommen die Cafés und Restaurants wieder in die Spur“, sagte er.

 

Dabei sprach er zum Beispiel das Café Dream in der Stadtkirchstraße an. Erst gebeutelt durch die Sanierung der Fußgängerzone, dann für mehr als zwei Monate der komplette Lockdown. Riess: „Wir werden unsere treuen Mieter so gut es geht über diese Zeit retten.“ Die Wohnbau habe aber auch nichts zu verschenken. „Man muss sich das Leid da schon mal teilen.“

 

In der krisenhaften Zeit gibt es zudem immer mehr Haushalte, die in eine prekäre Lage kommen, sagte OB Beck und sprach Entlassungen und Kurzarbeit an. Stadtrat Jürgen Hau (LBU) hatte zuvor geäußert, dass er im Bereich des sozialen Wohnungsbaus und der Schaffung bezahlbarer Mietwohnungen beim Wohnbauträger, der zu zwei Dritteln in städtischer Trägerschaft ist, durchaus Luft sieht: „Der Zweck der Wohnbau ist es nicht, die Eigenkapitalquote ins Unermessliche zu erhöhen“, bilanzierte Hau. Was in Tuttlingen fehle, sei der Bereich unter acht Euro. „Das wird uns gerade in Coronazeiten noch beschäftigen“, ist er sich sicher.

 

Bei den Kaltmieten liege die Wohnbau bei 80 Prozent ihrer Immobilien unter sieben Euro, bei gut der Hälfte unter sechs Euro, sagte der Wohnbau-Chef. 9,60 Euro den Quadratmeter betrage die Miete in einer Penthouse-Wohnung im Schafrain. Riess: „Ein solcher Mietzins wäre ohne eine gute Eigenkapitaldecke nicht möglich. Dann wären es deutlich mehr.“

 

Knapp 300 Wohnungen der Wohnbau fallen unter die Rubrik geförderter Wohnungsbau. Die Mieter müssen einen Wohnberechtigungsschein vorweisen und die Kosten müssen 30 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Weitere 49 geförderte Wohnungen entstehen in der Bodenseestraße (wir berichteten). Riess ging dabei auf den schwierigen Prozess mit den Förderbehörden ein: „Die Anträge bleiben wochenlang liegen, man zeigt sich demütig, weil man ja gewogen bleiben will.“ Zudem sieht er teilweise Probleme, passende Mieter zu finden. Seit die Einkommensgrenzen gesenkt wurden, habe sich die Zahl der Berechtigten erhöht. Das Problem sei aber, dass die Quadratmeterbegrenzung (zwei Personen bis 60, drei Personen bis 75 Quadratmeter) nicht passe. Diese Größen seien nicht mehr zeitgemäß. Das habe sich bei einer Wohnung mit Berechtigungsschein im Paracelsusweg gezeigt, die monatelang leer gestanden habe.

 

„Die Stadt Tuttlingen stellt jährlich 120 bis 130 neue Wohnberechtigungsscheine aus – Tendenz steigend“, teilt OB Beck auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Daran lasse sich ablesen, dass auch in Tuttlingen ein Bedarf an gefördertem Wohnraum bestehe. Die Tuttlinger Wohnbau habe in der letzten Zeit einige Projekte in diese Richtung gestartet. Beck: „Als Aufsichtsratsvorsitzender gehe ich davon aus, dass die Wohnbau diesen Weg auch weiter beschreiten wird.“ Wohnen sei in den vergangenen Jahren teurer geworden, für immer mehr Leute sei es immer schwerer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Kreis derer, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben, wird zudem größer. Singles dürfen bis zu 51 000 Euro und als vierköpfige Familie bis zu 69 000 Euro verdienen, um einen Wohnberechtigungsscheines zu bekommen. „Zusammengefasst kann man sagen: Geförderter Wohnungsbau spielt auch für die Mittelschicht eine immer größere Rolle. Darauf müssen wir reagieren.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 24.06.2020


Begrenzter platz mit maximaler belegung

Durch Masse soll der Kaufpreis so günstig wie möglich werden: Im Technischen Ausschuss sind am Donnerstag Pläne der Tuttlinger Wohnbau vorgestellt worden, im Wohngebiet Unter Jennung III in der Möhringer Vorstadt 27 baugleiche Einfamilienhäuser zu bauen.

 

Die Häuser sollen auf einer rund 6000 Quadratmeter großen Fläche zwischen den Straßen Beim Heiligental und Beim Grenztäle hoch oben in der Möhringer Vorstadt entstehen. Da das Hanggelände ein Gefälle von rund 20 Höhenmetern aufweist, sei das Vorhaben nicht ganz einfach zu realisieren, betonten sowohl Bauherr Horst Riess von der Tuttlinger Wohnbau als auch Andreas Theilig vom beauftragten Architekturbüro. Wichtig sei es deshalb auch, so viel Häuser wie möglich auf der Fläche unterzubringen. Da die Grund- und Allgemeinkosten des Bauprojekts später auf den Kaufpreis der einzelnen Häuser umgelegt werden, könne man nur durch eine möglichst enge Bebauung Preise erzielen, die für Familien erschwinglich seien.

 

Wie viel ein Haus letztendlich kosten soll, ließen die Planer noch im Vagen. „Der Kaufpreis soll unter dem eines normalen freistehenden Einfamilienhaus liegen“, sagte Riess, der von einer geschätzten Investitionssumme von rund 15 Millionen Euro sprach. Wenn alles optimal laufe, „könnten die Häuser 2023 bezugsfertig sein.“ Die Wohnbau gehe davon aus, dass sich etwa 50 Prozent der Gebäude im Voraus vermarkten ließen.

 

Die mit einem dreieckigen Grundriss geplanten Häuser mit KfW 55-Standard sollen jeweils 150 Quadratmeter Wohnfläche bieten. Die Grundstücksgröße beträgt 200 Quadratmeter. Modern und nachhaltig, architektonisch interessant und Platz sparend: So wurde die geplante Siedlung im Technischen Ausschuss beschrieben.

 

Die Ausschuss-Mitglieder begrüßten das Bauvorhaben überwiegend. Ulrike Martin (LBU) lobte das flächensparende Bauen, auch Michael Seiberlich (CDU) befand die Pläne als „eine gute Lösung“. Klaus Cerny (SPD) gefiel die Gestaltung der Häuser mit viel Holz, wies aber auch auf den nicht eingehaltenen Abstand zum Wald hin.

 

Denn: Regelkonform sind die Pläne derzeit noch nicht. So reicht die Bebauung bis zum Waldrand – laut Baugesetzbuch müssen jedoch 30 Meter Abstand zwischen Häuser und Wald liegen. „Hier müsste man eventuell ein Stückchen Wald wegnehmen“, sagt Stadt-Pressesprecher Arno Specht auf Anfrage unserer Zeitung. Es handle sich bei der betroffenen Waldfläche nicht um ein Biotop, sondern um einen Wirtschaftswald. „Die Bäume dort wurden als Rohstofflieferant gepflanzt und würden ohnehin irgendwann gefällt werden“, sagt Specht.

 

Unproblematisch sehen die Stadtverwaltung als auch die Wohnbau eine mögliche Änderung des momentan bestehenden Bebauungsplans. Dieser müsste schon deshalb angepasst werden, da die neuen Häuser aus Platzgründen direkt auf die Grundstücksgrenzen gebaut werden sollen. „Ein Bebauungsplan ist nichts, was für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt ist“, sagt Specht.

 

„Das ist jetzt erstmal nur ein Vorschlag“, betont Horst Riess gegenüber unserer Zeitung. Er gehe davon aus, dass das Bauprojekt noch etliche Diskussionen nach sich ziehen werde. In Sachen Bebauungsplan sei es oft so, „dass ein in die Jahre gekommener Plan nicht mehr ausreicht, wenn man mit einem neuen, guten Konzept aufwartet“, so Riess. Aus diesem Grund stelle er in seinen ersten Entwürfen immer wieder auch mal Dinge vor, die noch nicht den Auflagen entsprächen. „Es gibt immer einen Ermessensspielraum.“

 

Riess stellt jedoch klar: „Die Wohnbau hält das Baurecht immer ein und umgeht keine Bauvorschriften.“ Seien Stadt und Gemeinderat gegen die Pläne, „dann verschwinden sie wieder in der Schublade“.

 

Angesprochen wurde in der Sitzung auch das Thema Parken. „Wir alle wissen, dass ein Parkplatz pro Haus zu wenig ist“, blickte Joachim Klüppel (CDU) auf die vorgestellte Planung.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 20.06.2020


Eines der größten Wohnbau-Vorhaben in ganz Baden-Württemberg

99 neue Wohnungen will die Wohnbau Tuttlingen an der Bodenseestraße bauen. Warum sich der Baustart leicht verzögert, erklärt der Geschäftsführer Horst Riess im Gespräch mit dem Südfinder.

TUTTLINGEN

Ganze 99 Wohnungen sollen an der Bodenseestraße entstehen - 50  Eigentums- und 49 Mietwohnungen. Horst Riess, Geschäftsführer der Wohnbau Tuttlingen, spricht von einem „gewaltigen Projekt“. Eigentlich sollten die Bauarbeiten in diesem Frühjahr beginnen. Doch der Baustart lässt auf
sich warten. Die leichte Verzögerung ist entstanden, weil sich die Bedingungen für den Förderbescheid zum 1.April geändert haben. „Wir haben erwartet, dass die Bedingungen dadurch besser für uns werden“, sagt Riess. Deshalb war es wichtig, die günstigeren Bedingungen abzuwarten und erst danach zu starten.
Jetzt steht die Wohnbau in den Startlöchern. Riess verrät, dass die  Verhandlungen mit den Generalunternehmern bereits in
der Endphase sind.

 

Danach beginnt der Bau - vorausgesetzt, der Bescheid oder eine Erlaubnis
zum vorzeitigen Baubeginn liegt vor. Er vermutet, dass das noch in dieser Woche geschehen könnte. Erste Interessenbekundungen von Käufern gebe es schon,  erklärt Riess. Er rechne damit, dass bis Weihnachten viele Wohnungen reserviert und einige schon verkauft sein werden.  Unter dem Vorbehalt, dass es wegen  Corona zu Verzögerungen kommen kann, geht  Horst Riess davon aus, dass die  Gebäude in der Bodenseestraße  im Sommer 2022 bezugsfertig  sein werden.  Planung und Architektur für die  Neubauten entstammen übrigens  gänzlich dem Architekturbüro  der Wohnbau. „Wir legen  größten Wert darauf, dass wir  uns   tädtebaulich nicht versündigen“,  sagt Horst Riess durchaus  stolz dazu. „Es gibt einen  wirklich tollen Wohnungsmix  mit wunderschönen Balkonlandschaften.“

 

Quelle: www.wochenblatt-online.de, Artikel vom 27.05.2020


Spatenstich mit Corona-Abstand

TUTTLINGEN (pm) - Ohne Gäste aber mit Sicherheitsabstand hat der Spatenstich beim Wohnbau-Projekt „Unter dem Honberg“ stattgefunden. Insgesamt 28 Wohnungen sollen hier in zwei Häusern gebaut werden. „Anspruchsvoll, insbesondere während der Bauphase, sind vor allem die Lage direkt neben einem Kindergarten und die Verkehrssituation“, meint Wohnbau-Chef Horst Riess. Eine Besonderheit ist der Fußgängertunnel, der den Kindergartenkindern den sicheren Zugang zur Kita ermöglicht. Die geplante Bauzeit ist mit zwei Jahren veranschlagt. Auf dem Bild zu sehen sind von links Bauleiter der Firma Schwarz Johannes Villing , Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess und Prokuristin Rita Hilzinger, Oberbürgermeister Michael Beck, Geschäftsführer der Firma Schwarz Jörg Schwarz und Wolfram Ringeis von der Tuttlinger Wohnbau.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.05.2020


Mediathek wertet Drei-Kronen-Hof auf

Die Tuttlinger Stadtbibliothek könnte in das Union-Areal ziehen und sich dort als Mediathek präsentieren. So zumindest die Überlegungen im Verwaltungsausschuss am Montag. Die Stadtverwaltung möchte nun ein erstes Konzept erarbeiten.

 

Die Fläche im Union-Areal, das von der Wohnbau in Drei-Kronen-Hof umbenannt wurde, ist vorhanden. Nur: Was soll rein? „Wir hatten mit Einzelhändlern Kontakt“, erzählt Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau. Der größte Teil habe aber abgesagt. Deshalb diskutiert die Stadt nun über eine andere Nutzung: Gedacht ist, im Erdgeschoss des Drei-Kronen-Hofs die Stadtbibliothek als Mediathek anzusiedeln und zusammen mit Cafés oder einem Veranstaltungsbereich, „einen Platz der Begegnung zu schaffen“, erklärte Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck das Konzept.

Das sei eine wichtige Überlegung, vor allem, weil es im Drei-Kronen-Hof, dessen Spatenstich im Herbst erfolgen könnte, an einer sinnvollen Belegung fehlt, so Beck. „Mit der Mediathek hätten wir die Chance, das ganze Areal durch eine anspruchsvolle Nutzung aufzuwerten.“ Der Meinung schließt sich Riess an: „Für die Stadt wäre es ein Gewinn. Auch wegen der Nähe zum Busbahnhof und zur Stadtmitte.“

 

Dennoch stößt die Idee bei einzelnen Fraktionen auf gemischte Gefühle. „Der Plan sah eigentlich etwas anderes vor“, gab Jürgen Hau von der LBU zu bedenken. Ursprünglich war geplant, dort den Einzelhandel ein Stückweit unterzubringen. „Zu Beginn haben wir auch über eine Lebensmittelversorgung für die Innenstadt diskutiert. Die Mediathek war schon vor einigen Jahren an anderer Stelle im Gespräch und wurde damals aber wieder verworfen“, sagte Beck. So seien die aktuellen Überlegungen eine Reaktion, weil der ursprüngliche Plan nicht aufgegangen sei.

 

„Hätte die Wohnbau dort eine Ladennutzung mit vielen Geschäften geboten, würden wir heute nicht über das Thema diskutieren“, so Beck. Trotzdem solle man die Idee als Chance sehen. „Wir würden uns freuen, wenn das Projekt klappen würde“, sagte Hellmut Dinkelaker stellvertretend für die Tuttlinger SPD. Auch städteplanerisch sei es eine Chance, die Innenstadt weiter zu beleben, bemerkte Florian Steinbrenner, Leiter des Baudezernats.

Nun müsse erst einmal geprüft werden, wie sich das Projekt umsetzen ließe. „Es geht nun auch darum, wie groß der Raumbedarf ist, was für ein Raumprogramm erforderlich ist und mit welchen Kosten wir rechnen müssen“, sagt Beck.

 

Die Wohnbau sei aufgeschlossen, was die Pläne der Stadt betrifft: „Der Standort wäre für solch eine Begegnungsstätte ideal“, erklärt Riess. Es sei wichtig, für die Bürger den bestmöglichen Nutzen aus der Fläche zu gewinnen. „Man muss darüber nachdenken, was in Tuttlingen fehlt und was man ergänzen kann“, so der Wohnbau-Chef. Noch ist die Planung Zukunftsmusik: „Wir haben noch keine seriösen Zahlen“, so der OB. In der Sitzung beschlossen die Räte daher, eine fundierte Konzeption ausarbeiten zu lassen. Dazu wird die Stadt auch einen Bibliotheksexperten zu Rate ziehen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 21.04.2020


UMBAU des Paul-Anger-Hauses ist bald abgeschlossen

TUTTLINGEN (lik) - Im Erdgeschoss des Paul-Anger-Hauses an der Unteren Vorstadt schreiten die Bauarbeiten voran. Nachdem nun auch der Estrich verlegt ist, kann der Innenausbau des künftigen Grill-Restaurants starten. „Die
Arbeiten an der Orangerie befinden sich nun auch in den letzten Zügen, sodass pünktlich im April geöffnet werden kann“, sagt Rita Hilzinger, Prokuristin bei der Tuttlinger Wohnbau. Sie leitet das Großprojekt am Ufer der Donau. Und groß sei auch genau das richtige Stichwort, erzählt sie. Denn im Innenraum finden künftig mehr als 100 Gäste und außen mehr als 80 Gäste
Platz. „Auf Wunsch von Oberbürgermeister Michael Beck wird künftig auch auf dem Platz am Sonnenbrünnele bestuhlt“, sagt die Projektleiterin.

 

Bevor der Betreiber Robin Bär dann Anfang Mai Eröffnung feiert, öffnet er ab Anfang April schon das Restaurant. „Quasi als Testphase“, erläutert Hilzinger. Nachdem bereits 2012 die Studentenwohnungen in den oberen Stockwerken
fertiggestellt und bezogen wurden, standen die unteren Räume bislang leer. Die Sanierungen des Projekts, in das die Wohnbau einen niedrigen siebenstelligen Betrag investiert hat, seien sehr aufwendig gewesen. „Wir haben die Räume komplett kernsaniert. Das war wirklich arbeitsintensiv. Umso mehr freuen wir uns, dass das Projekt nun in der Endphase geht“, sagt die Prokuristin.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 25.01.2020


Von Lagerschuppen zum beliebten Stadtviertel: WöHrden-West feiert 15. Geburtstag

Wöhrden-West, das lebendigste Quartier der gesamten Stadt Tuttlingen, so Wohnbaugeschäftsführer Horst Riess, hat am Freitagabend seinen 15. Geburtstag gefeiert. Mit dem Kino, dem Irish-Pub, den beiden Bars – im Kino und die W6-Bar – mit dem ANIMA, dem einzigen Sterne-Restaurant Tuttlingens, der Arztpraxis und den Schulungsräumen der Volkshochschule zieht es jährlich rund 450 000 Menschen in das Quartier.

 

Horst Riess ging kurz auf die Geschichte des Bereichs ein: Noch im Jahr 2000 sei das Quartier mit den alten, heruntergekommenen Lagerschuppen einer der verwahrlosesten Stadtteile Tuttlingens gewesen. Bei seiner Ansprache zum 60-jährigen Bestehen der Tuttlinger Wohnbau hatte der damalige Oberbürgermeister Heinz-Jürgen Koloczek bemerkt, dass in Tuttlingen ein richtiges Kino fehle. Auch Horst Riess hatte dieses Thema in seiner Rede aufgegriffen. So entstand die Idee, aus Wöhrden-West ein modernes Quartier mit einem großen Kino, verschiedenen Gastronomieeinrichtungen, Büros und Wohnungen zu erstellen.

 

Gemeinsam mit Ulrich Baumann (Baumann Bauconsult) wurde das Quartier geplant. „Ein Kino mit 833 Plätzen, zwei Bars, ein Irish Pub und ein Speiselokal kamen heraus“, erzählte Horst Riess. „Meine Mitarbeiter und ich hatten Respekt vor dem Projekt, denn wir befanden uns in einer Größenordnung von rund 17 bis 18 Millionen Euro an Kosten. 2004 fand die Einweihung statt“, berichtete er. „Es ist gut geworden. Viele haben uns geholfen und dabei unterstützt, dass das Quartier eine Erfolgsgeschichte wurde. Sie zahlen pünktlich ihre Mieten und Pachten, haben Wohnungen und Büros gekauft. Die Wohnbau schreibt die Geschichte nun aber weiter, denn als nächstes neues Quartier kommt der Drei Kronenhof. Wir zeigen nach außen, dass die Wohnbau neben den Miet- und Eigentumswohnungen auch für die Infrastruktur der Stadt sorgt.“

 

Für die musikalische Unterhaltung des Abends sorgte das A-Cappella-Ensemble CASH-N-GO aus Augsburg, das im vergangenen Jahr auch bei der A-Cappella-Nacht beim Honberg-Sommer aufgetreten war. Sie beeindruckten nicht nur durch ihren Gesang, sondern auch durch die ansprechende Moderation und kurzweiligen Showelemente, für die sie mit viel Beifall bedacht wurden.

Einen weiteren Part übernahm die Tuttlinger Künstlerin Gertrud Labor, deren Gemälde, meist in der Grundtechnik der Pastellmalerei geschaffen, in allen Etagen des Wohnbau-Bürogebäudes betrachtet werden konnten. „Sie hat einen kraftvollen, eigenen Stil“, bemerkte Horst Riess und fügte hinzu: „Es lohnt sich die Bilder genau anzuschauen, auch in sie hineinzuschauen.“

 

Gefeiert wurde am Freitagabend mit vielen geladenen Gästen, die vom Irish-Pub mit Getränken versorgt wurden und vom Partyservice Bär mit Speisen. Inhaber Robin Bär wird im Frühjahr des kommenden Jahres auf der anderen Donauseite im Paul-Anger-Haus sein neues Lokal „Bärs Place“ mit einer Orangerie, also einer Terrasse zur Donau hin, sowie einer Bestuhlung rund um das Sonnenbrünnele eröffnen, und so für einen weiteren Treffpunkt im Bereich von Wöhrden-West sorgen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 25.11.2019


AN BALINGER STRAße ERÖFFNET BÄCKEREI

Seit der Supermarkt Treff 3000 an der Balinger Straße im vergangenen Jahr in eine Netto-Filiale umgewandelt worden ist, gibt es in der Tuttlinger Nordstadt keine Bäckerei mehr. Zudem schloss auch Ende des vergangenen Jahres Tuttlingens letzter Tante-Emma-Laden an der Brückenstraße, der ebenfalls stets frisches Gebäck im Angebot hatte.

Außer dem Selbstbedienungs-Backshop in der Netto-Filiale an der Balinger Straße gibt es in der Nordstadt derzeit keine Möglichkeit, Backwaren zu kaufen. Schon im vergangenen Jahr hatten Bürger deswegen Kontakt zur Bäckerei Schneckenburger aufgenommen.

Vor dem Hintergrund, dass in der Nordstadt mehrere tausend Menschen leben, war es nun auch Oberbürgermeister Michael Beck ein Anliegen, das Stadtviertel besser zu versorgen. Mit der Bäckerei Schneckenburger und der Tuttlinger Wohnbau wurde ein Modell erarbeitet, mit dem das Problem recht kurzfristig behoben werden kann: Auf dem Gelände bei den Stern-Hochhäusern wird in Modulbauweise ein Backshop errichtet. Die Planung übernimmt die Wohnbau, Bau und Betrieb Schneckenburger. Ein ähnliches Modell gibt es bereits im Gewerbepark TakeOff.

„Das Neuhauser Modell hat mich inspiriert“, so Beck, „so etwas muss doch auch in Wohngebieten möglich sein. Schließlich ist es wichtig, dass die wohnortnahe Versorgung möglichst gut ist.“

Ein Vorzug dieser Variante seien die kurzen Bauzeiten: Bereits im Februar 2020 soll es in der Balinger Straße frische Brötchen und andere Backwaren sowie ein kleines Café geben.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 04.10.2019


Der Thiergarten bekommt seinen Kindergarten

Mit dem Spatenstich am Mittwoch, 23. Oktober, wird nach mehr als vier Jahren Planungszeit das sogenannte Torhaus im Neubaugebiet Thiergarten auf den Weg gebracht. Bauherr ist die Tuttlinger Wohnbau. Neben 16 Wohnungen wird auch ein Kindergarten verwirklicht. „Wir strengen uns an, damit die Einrichtung bis Jahresende 2020 eingeweiht werden kann“, sagt Wohnbau-Chef Horst Riess.

Drei Gruppen sind geplant, die die Stadt Tuttlingen betreiben wird: Eine Gruppe für unter Dreijährige mit zehn Kindern, eine Ganztagsgruppe Ü3 mit 20 Kindern sowie eine Ü3-Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten, die 25 Plätze vorhält. „Grundsätzlich ist das Torhaus so ausgelegt, dass Ganztagsbetreuung angeboten werden kann. Das zukünftige Angebot wird sich am Bedarf orientieren“, erklärt Benjamin Hirsch von der Stadtverwaltung Tuttlingen.

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der Stadt ist groß. Wie der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck dem Gemeinderat sagte, fehlen in den kommenden Jahren bis zu 400 Kindergartenplätze. Für das Torhaus gibt es aber noch keine Belegungslisten und damit auch keine Wartelisten. Die neue Einrichtung ist so konzipiert, dass in der Freifläche Erweiterungspotenzial besteht. „Das ist auch im Bebauungsplan entsprechend ausgewiesen“, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Zudem könnte in Zusammenarbeit zwischen Stadt und dem Unternehmen Karl Storz eine Art Betriebskindergarten umgesetzt werden, wie bei der Alten Post und dem Partner Aesculap bereits geschehen. Beide Seiten – Verwaltung und Storz – bekunden auf Nachfrage unserer Zeitung ein generelles Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es aber weder konkrete Verhandlungen, noch Vorstellungen, wie ein Konzept umgesetzt werden könnte, so Specht.

3,3 Millionen Euro investiert die Wohnbau in den „Kindergarten Torhaus“ – so der Arbeitstitel. Dafür bekommt sie rund 300 000 Euro an Fördermitteln vom Land. Gebaut wird schlüsselfertig, auch Außenanlagen und Spielbereich gehören zum Auftragsvolumen.

Der Mietvertrag mit der Stadt laufe zunächst auf 15 Jahre mit der Option auf Verlängerung, wie Riess ausführt. Für die Möblierung und übrige Ausstattung ist die Verwaltung zuständig.

Diskussion um Gebäudehöhe

Am Kindergarten haben sich die Anwohner, die ihre Häuser im ersten Bauabschnitt Thiergarten erstellt oder in eine der neuen Wohnungen gezogen sind, nicht gestört. Umstritten war dagegen der benachbarte „Wohnturm“ im Torhaus, der ursprünglich 26 Einheiten umfassen sollte. Die Auseinandersetzung darum, was an dieser Stelle sinnvoll und vertretbar ist, hat das Projekt verzögert. Riess: „Wenn man auf einer bestimmten Grundstücks-Größe mehr Wohnungen unterbringen will, geht das nur in der Höhe.“ Das Aufbegehren der Nachbarschaft auf die geplanten sieben Vollgeschosse plus Sattelgeschoss erfolgte umgehend (wir berichteten). Das gab der Bebauungsplan auch nicht her. Eine Änderung der Planungsrichtlinien kam in den Gemeinderat – der lehnte nach den Protesten aber ab.

Nun werden 16 Wohneinheiten in fünf Vollgeschossen gebaut. Die Gebäudehöhe beträgt 15 Meter. „Das finde ich auch nicht schlecht. Das passt dorthin, das passt in Thiergarten“, sagt Horst Riess. Er kann sich einen Seitenhieb aber nicht verkneifen: „Unser Haus steht im Norden und kann keinen Schatten werfen, sonst müsste der Erdball abgeschossen werden.“ Schattenwurf war eine der Befürchtungen der Anwohner in der Diskussion um das Torhaus gewesen, neben der Anzahl der geplanten Wohnungen und dem damit einhergehenden zusätzlichen Verkehrsstrom.

Fünf der 16 Wohnungen fallen unter geförderten Wohnungsbau. Das beinhaltet die Festlegung, dass die Miete 25 Jahre lang um 33 Prozent unter der örtlichen Vergleichsmiete liegen muss. Die anderen Einheiten – es entstehen Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen – werden ebenfalls vermietet. Ein Mietzins unter zehn Euro pro Quadratmeter sei aber nicht machbar, sagt der Wohnbau-Chef. Bezugsfertig sollen die Wohnungen im späten Frühjahr 2021 sein. Insgesamt investiert die Wohnbau im Torhaus sieben Millionen Euro.

Dazu gehört auch eine Tiefgarage mit 36 Stellplätzen. „Die ist viel zu groß“, sagt Riess und rechnet vor: 16 für die Bewohner und drei, die die Stadt anmietet – macht 19. Die restlichen 17 unterirdischen Parkplätze entstehen mit Blick auf eine Fortführung der Thiergarten-Bebauung. Das Torhaus soll dabei das verbindende Element darstellen.

„Wenn die Bebauung in Thiergarten weitergeht, dann hat die Wohnbau das Zugriffsrecht auf das angrenze Grundstück“, betont Horst Riess. Auch die Tiefgarage könnte entsprechend erweitert werden. Doch der weitere Grundstücksankauf gestaltet sich für die Stadt schwierig. Wie berichtet ist noch nicht entschieden, ob und wie die Bauabschnitte zwei und drei umgesetzt werden können.

Die Außenfassade des Torhaus-Kindergartens wird aus dem gleichen Material wie die des Hotels „Charlys House“ in der Tuttlinger Innenstadt sein. „Zudem wollen wir es freundlich farbig für Kinder gestalten“, sagt Horst Riess. Er gibt sich selbstbewusst: „Das wird der schönste Kindergarten von ganz Tuttlingen.“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 02.10.2019


spatenstich in der röntgenstraße

Die Nachfrage nach Wohnraum wächst, sagt Horst Riess, Leiter der Tuttlinger Wohnbau. Sie entstehe hauptsächlich durch einpendelnde Mitarbeiter der ansässigen Firmen. Und die würden außerdem expandieren. Die Wohnbau plane und baue daher gerade 375 Wohnungen. Ein Haus mit 14 barrierefreien Eigentumswohnungen soll im Frühjahr 2021 auf einem Eckgrundstück der Röntgenstraße stehen. Verteter der Wohnbau, Gemeinderäte und Oberbürgermeister Michael Beck haben am Mittwoch mit einem Spatenstich den Baubeginn gestartet. Die Wohnungen mit einer Größe von 35 bis 75 Quadratmetern will die Wohnbau verkaufen. Der Gewinn soll in den Bau weiterer Mietobjekte fließen. Die bisher geplanten Wohnungen würden den Bedarf noch nicht decken, sagt Riess: „Es wird weiter nachverdichtet.“ Die Wohnbau sucht Grün- und Leerflächen in Wohngebieten oder stockt gegebenenfalls Etagen auf Wohnhäusern auf.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 19.09.2019


Union-Areal: Zeitplan hinkt hinterher

 

Mehr als 30 Millionen Euro nimmt die Tuttlinger Wohnbau zur Bebauung des Union-Areals in die Hand. Der Start war auf Mitte 2019 geplant gewesen, nun wird es wohl Frühling 2020 werden, bis der erste Spatenstich gemacht wird. „Wir liegen insgesamt rund eineinhalb bis zwei Jahre hinter dem Zeitplan“, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess. Das verteuere die Baukosten um rund 15 Prozent. Riess: „Sozialen Wohnungsbau wird es hier nicht geben.“

 

Die Einladung zur Bilanz-Pressekonferenz der Wohnbau am Montag geriet zu einem Ausblick auf die aktuellen Projekte des Wohnungsbauunternehmens, das zu zwei Dritteln in städtischer Trägerschaft ist. Ein Großprojekt: Die Bebauung des Union-Areals mit dem Drei-Kronen-Hof. Das habe sich in Abstimmungsgesprächen mit Behörden und Beteiligten zu „zeitraubenden Planungsprozessen“ entwickelt. Neben dem Hin und Her um das denkmalgeschützte Enslin-Haus (wir berichteten) spielt dabei auch die geplante Änderung der Verkehrsführung eine Rolle.

Dabei ist die Wohnbau laut Riess selbst auf die Tuttlinger Stadtverwaltung zugegangen, mit dem Vorschlag, die Katharinenstraße vierspurig, mittig mit Baumbepflanzung, und mit Begegnungsverkehr auszubauen. Das sei nur dann möglich, wenn einer der drei geplanten Baukörper im südlichen Bereich des Union-Areals zurückgesetzt wird. Zudem müsste es der Stadt gelingen, weitere Häuser in diesem Viertel aufzukaufen. Die Wohnbau erhofft sich dadurch eine Beruhigung des Verkehrs im Bereich der Schützenstraße/Willy-Brandt-Platz - die Verbindung des Drei-Kronen-Hofs in die Fußgängerzone. Riess sagt aber auch: „Was nicht sein kann, ist, dass durch verkehrliche Veränderungen unser Projekt teurer wird.“ Auch das Abgeben der Fläche müsste kompensiert werden.

Zum weiteren Zeitplan: Dem Bebauungsplan für den Drei-Kronen-Hof wurde im Gemeinderat bereits zugestimmt. Nun arbeitet die Wohnbau am Bauantrag, der im Herbst eingereicht werden soll. Mit einem Bescheid der Stadt rechnet der Wohnbau-Chef noch in diesem Jahr, sodass Baubeginn im Frühjahr 2020 sein könnte. Ende 2021 würden dann die ersten Mieter einziehen.

Riess spricht von aufwändigen Bauarbeiten, auch durch die zweistöckige Tiefgarage. „Wenn wir die bauen, darf die Katharinenstraße nicht in die Baugrube fallen.“ Deshalb brauche es eine spezielle Sicherung.

Rund 60 Wohnungen sollen entstehen, ebenso Büro- und Einzelhandelsflächen sowie Gastronomie. Gesamtnutzfläche: rund 11 000 Quadratmeter. Gespräche mit Einzelhandelsketten habe es bereits gegeben. Riess macht aber klar: „Die Tiefgarage im Quartier wird auf Wunsch der Stadt nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. 90 Prozent des Einzelhandels kommen dann nicht.“ Da die Nutzer noch nicht feststehen, wird die Aufteilung des Erdgeschosses flexibel geplant. „So können wir mehrgleisig verhandeln.“

Vorgesehen sei ein Wohnungsmix mit vielen eher kleineren Wohnungen und ein paar größeren für Familien. Insgesamt gehe der Anspruch bei der Wohnungsgröße eher wieder zurück. Der Innenhof des Drei-Kronen-Hofs ist so geplant, dass in Teilen ein „grüner Deckel“ über das Erdgeschoss gelegt wird, sodass eine kleine Passage entsteht und die Wohnungen im ersten Stock ebenerdig liegen. „Das wird in Qualität und Ausführung herausragend“, sagt Riess zum Gesamtprojekt. „Also kein sozialer Wohnungsbau.“

 

 

Geförderter Wohnungsbau

Bei einigen Bauvorhaben der Wohnbau werden neu aufgelegte Förderprogramme in Anspruch genommen, die Auswirkungen auf den Mietpreis haben, wie Rita Hilzinger, Prokuristin der Wohnbau, im Pressegespräch darlegt. So beim Bau des Torhauses in Thiergarten. Neben einem Kindergarten entstehen 16 Wohnungen. Fünf davon sollen 33 Prozent unter der ortsüblichen Miete liegen - also rund 6,58 Euro pro Quadratmeter kosten. Dafür nimmt die Wohnbau von den 9,5 Millionen Euro an Projektkosten ein gefördertes Landesdarlehen in Höhe von einer Million Euro in Anspruch.

Die neuen Förderprogramme seien viel flexibler, ebenso habe sich das Anheben der Einkommensgrenze für Berechtigte als sinnvoll erwiesen. Hilzinger: „In den vergangenen Jahren haben sich kaum noch Menschen mit Wohnberechtigungsschein bei uns gemeldet.“ Was sie nach wie vor bemängelt, ist der große bürokratische Aufwand, den die Förderprogramme mit sich bringen, sowie die Durchmischung der künftigen Mieter, wie im Falle Thiergarten: „Fünf zahlen 6,58 Euro Miete, elf andere um die 9,82 Euro. Wir glauben, dass das ein Problem gibt.“

Sinnvoller ist es aus Sicht der Wohnbau, wenn ganze Wohneinheiten gefördert würden. Das ist in der Bodenseestraße geplant, in der knapp 100 Wohnungen entstehen sollen: „Den Mietwohnungsbau wollen wir so weit wie möglich ganz fördern.“ Für das Projekt Auf dem Schafrain 17, das bereits im Entstehen ist, wird ein Förderprogramm für Bestandsbauten in Anspruch genommen. Dort entstehen rund 20 Wohnungen. (iw)

 

Weitere Projekte

Stadtkirchstraße 17: Die Wohnbau hat das ehemalige Geschäftshaus von privat gekauft und baut es um. Die Stiftung Liebenau als Pächter wird an diesem Standort Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung anbieten. Die Nutzungsänderung ist beantragt, im Erdgeschoss soll es einen Empfangsbereich mit Aufenthaltsraum und Besprechungsraum geben. Das erste und zweite Obergeschoss soll zu altersgerechtem Wohnen umgenutzt werden.

Wettbewerb Bahnhof: Die Tuttlinger Wohnbau hat sich am Investorenwettbewerb Tuttlinger Bahnhof beteiligt und gehört zu einem von zwei Unternehmen, mit denen Stadt und Aesculap die Entwürfe weiterverfolgen wollen, wie Horst Riess im Pressegespräch sagte. Dafür hat sich die Wohnbau das Architekturbüro RKW Architektur Plus ins Boot geholt. Ziel ist es, eine deutliche Aufwertung für den westlichen Stadteingang rund um den Bahnhof zu erhalten. (iw)

 

 

Quelle: Gränzbote, Artikel vom 25.06.2019, Ingeborg Wagner


Tuttlinger Wohnbau Erzielt sattes Plus

Vorjahresüberschuss wird um eine Million Euro übertroffen - Zuwächse dank Zinszahlung

 

Die Tuttlinger Wohnbau GmbH hat den Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um beinahe eine Million Euro gesteigert. In der Gemeinderatssitzung am Montag präsentierte Geschäftsführer Horst Riess die Zahlen. Einstimmig wurde dessen Entlastung sowie der Verwendung des Bilanzgewinns zugestimmt.

Die Tuttlinger Wohnbau sei ein gut aufgestelltes Unternehmen, schreibt die Verwaltung in der Vorlage. Eine These, die Riess mit Zahlen untermauerte. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan erzielte die Wohnbau ein um 1,64 Millionen Euro besseres Ergebnis. Das Plus ergibt sich aus Veränderungen auf der Ertragsseite. Bei den Aufwendungen lagen die Zahlen ungefähr im Bereich des Vorjahres.

Die Umsatzerlöse gingen im Jahr 2018 zwar von 16,66 Millionen Euro auf 13,12 Millionen Euro zurück. Bei den Bestandsveränderungen und aktiven Eigenleistungen (2018: 3,5 Millionen Euro; 2017: 606 000 Euro), sonstigen betrieblichen Erträgen (2018: 1,27 Millionen Euro; 2017: 98 000 Euro) und Zinserträgen (2018: 469 000 Euro; 2017: 2000 Euro) gab es ein Plus. Warum gerade die sonstigen Erträge und die Zinsen so hoch gewesen wären, wollte Franz Schilling (CDU) wissen. Das sei ein Fehler bei den Finanzbehörden gewesen, sagte Oberbürgermeister Michael Beck.

 

Wohnbau erkämpft sich Umsatzsteuer-Erstattung

In den Jahren 2011 und 2012 habe es Fälle von „umgekehrter Umsatzsteuer“ gegeben, erklärte Riess auf Nachfrage unserer Zeitung. Seinem Unternehmen seien Netto-Rechnungen gestellt worden. Als Empfänger oder Besteller der Handwerker-Leistungen habe die Wohnbau dann auch noch die Umsatzsteuer zahlen müssen. „Die Steuerzahlungsverpflichtung ist uns aufgetragen worden. Das ist gegen jede steuerrechtliche Logik“, sagte Riess, dessen Unternehmen gegen die Entscheidung vorging und Recht bekam. „Das Verfahren hat ergeben, dass das nicht in Ordnung war“, meinte Riess.

Weil die Zinssätze der Umsatzsteuer trotz Niedrigzinsphase nicht abgesenkt worden sind, musste der Staat auch sieben Prozent an Zinsen zurückzahlen. Der Wohnbau wurden 467 000 Euro an Zinsen zurückgezahlt. „Mit dieser Summe können wir uns entschädigt fühlen. Der Staat hätte bei der Verzinsung aber auch noch Jahre warten können“, erklärte Riess. Unter den sonstigen Erträgen verbuchte die Wohnbau einen Schadenersatz am Kino-Gebäude.

 

Wohnungsbau-Gesellschaft mit guter Eigenkapitalquote

Mit 52,4 Prozent hat das Unternehmen eine gute Eigenkapitalquote. „Das ist sicher eine der höchsten im Land“, sagte der Wohnbau-Geschäftsführer. Der Cashflow beträgt 4,68 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten von 34 Millionen Euro stammen vor allem aus Bankdarlehen (26,4 Millionen Euro).

Vom Jahresüberschuss wurden zwei Millionen Euro in Gewinnrücklagen eingestellt. Die Gesellschafterversammlung, die am 3. Juni tagt, entscheidet über den Bilanzgewinn von 515 468 Euro. „Das Geld bleibt im Unternehmen. Daran bedient sich niemand. Wir bei der Wohnbau wollen alle eine gute Versorgung mit Wohnraum“, erklärte Riess. Wie in den Vorjahren wird die Maximaldividende von vier Prozent ausgeschüttet.

Hellmut Dinkelaker (SPD) stellte die Frage, ob die Wohnbau nicht Räume zum Wohnen bereitstellen könne, die zwar saniert seien, aber man nicht die üblichen Auflagen erfüllen müsse. Er sei bei der Arbeiterwohlfahrt angesprochen worden, dass eine dreistellige Zahl dieser Wohnräume fehlen würden. Riess erklärte, dass man in diesem Bereich tätig, es aber auch nicht so einfach sei. „Wenn wir nichts anfassen, sind die Räume nicht bewohnbar“, erklärte er. Sobald die Wohnbau aber etwas umbaue, müssten Vorschriften - wie Statik oder energetische Maßnahmen - berücksichtigt werden. „Die ersten Kosten entstehen, da wohnt noch kein Mensch drin.“

Für Hans-Martin Schwarz (LBU) bleibt „Wohnen ein Riesenthema“ in Tuttlingen. Er sieht die Stadt durch die Wohnbau aber auf dem richtigen Weg. Auch im Bereich Wohnungen mit Sozialbindung werde die Aufgabe erfüllt. Beck lobte das „gesunde Wachstum im Wohnungsbau“ der Stadt. Man habe neu gebaut und aus dem Bestand nichts verkauft. „Bei der Wohnbau sind wir gut aufgestellt.“

 

Artikel vom 22.05.2019 von Matthias Jansen

Foto: Archiv Tuttlinger Wohnbau GmbH

 

 


Freiflächen an der Bodenseestraße im Wandel

Der Spatenstich könnte noch dieses Jahr sein:

Zwei große Mehrfamilienhäuser mit knapp 100 Wohnungen werden bis voraussichtlich 2021 an der Bodenseestraße entstehen (wir haben berichtet). Grünes Licht für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan hat nun der Technische Ausschuss gegeben. Am Montag entscheidet final der Gemeinderat. Und auch beim angrenzenden Gelände, auf dem die TG Tuttlingen einst ihren Sportpark bauen wollte, tut sich was.Auf der rund 630 Quadratmeter großen Fläche entlang der Bodenseestraße will die Tuttlinger Wohnbau bis 2021 fast 100 Wohnungen errichten. Einst waren acht Geschosse geplant, doch nach dem Überarbeiten der ersten Pläne werden es nur noch sieben sein.

 

Vermieten und verkaufen

Bei diesem Bauprojekt sollen verschiedene Förderprogramme zum Zuge kommen, um die Miet- und Verkaufspreise der Wohnungen niedrig zu halten. „Derzeit sind wir daran, verschiedene Förderprogramme auszuloten“, sagte Wohnbau-Chef Horst Riess im Gespräch mit dem Gränzboten. Während die Wohnungen im ersten Gebäude vermietet werden, sollen die des zweiten Hauses verkauft werden. Ein eigenes Blockheizkraftwerk soll die Häuser mit Wärme versorgen. Für die Fahrzeuge wird eine zweigeschossige Tiefgarage gebaut. Im Technischen Ausschuss empfahl Gesine Barthel-Wottke (FDP), die Gebäude an das Glasfaser-Netz anzuschließen. Dies könnte tatsächlich geschehen: Laut Aussage der Stadtverwaltung wird derzeit geprüft, ob die Häuser an das Wohngebiet Mattsteig angeschlossen werden könnten. Dort wurde erst vor einigen Monaten das von der Stadt verlegte Glasfaser-Netz in Betrieb genommen. Wie Michael Herre, Fachbereichsleiter für Planung und Bauservice, ausführte, wird der Radweg entlang der Bodenseestraße im Zuge der Bauarbeiten ein Stück verlängert. Weitere Pläne für das Areal beinhalten einen Bolzplatz, der nördlich neben den Häusern entstehen soll. Dieser wird jedoch nicht von der Wohnbau, sondern von der Stadtverwaltung geplant und gebaut. Trotz aller Neuerungen: Der kleine Fußweg hinüber zum Honbergrücken soll nach wie vor bestehen bleiben. Bislang lag das Grundstück allerdings im Landschaftsschutzgebiet des Honbergs. Dadurch, dass es nun bebaut wird, muss eine andere Fläche als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden – in diesem Fall eine vergleichbar große Fläche auf Höhe der Alexanderstraße etwas weiter stadteinwärts, ebenfalls am Honberg-Rücken.

 

Stadt möchte Grundstück zurück

Und noch mehr Neuerungen könnte es bald entlang der Bodenseestraße geben: Ein Stück weiter liegt das 3200 Quadratmeter große Gelände, auf dem die TG Tuttlingen für rund 4,5 Millionen Euro einst ein Sportzentrum samt Vereinsheim bauen wollte. Schon im vergangenen Jahr hatte OB Beck angekündigt, das Grundstück zurückhaben zu wollen, sollte sich weiterhin nichts tun. Wie beide Seiten bestätigen, laufen derzeit Gespräche, was mit dem Gelände künftig passieren soll. Die letzte Baugenehmigung für das geplante Sportzentrum datiert vom Oktober 2016 und ist noch bis August 2019 gültig. Da das Bauvorhaben nicht innerhalb der im Kaufvertrag vereinbarten Fristen gebaut wurde, hätte die Stadt danach ein Rückkaufsrecht. Wie Stadt-Pressesprecher Arno Specht sagt, rechne man noch in diesem Jahr mit einer Einigung. TG-Vorsitzender Thomas Ulrich wollte dieses Aussage allerdings nicht bestätigen. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 17.05.2019

Text: Sabine Krauss


Leute

Mit ihrer laut Pressemitteilung „charmanten und aufgeschlossenen Art“ hatte sich Michaela Möller einst als eine von mehr als 100 Bewerbungen auf die Stellenausschreibung am Empfang der Tuttlinger Wohnbau durchgesetzt. Nun feierte sie ihr zehnjähriges Betriebsjubiläum. Innerhalb kurzer Zeit habe Michaela Möller ihr „besonderes Talent in Sachen Organisation, strukturiertes Arbeiten, Loyalität und Kundenorientierung“ unter Beweis gestellt. Und so holte Geschäftsführer Horst Riess sie bereits nach zwei Jahren als Sekretärin in sein Vorzimmer. Heute gehöre Michaela Möller als Assistentin der Geschäftsleitung dem engen Führungsteam des Unternehmens an.

Als „herausgehobene Vertrauensperson“ sei sie zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle für interne und externe Gesprächspartner, so die Mitteilung.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 24.04.2019


Richtfest in der Goethestr. 14+14/1

Die Tuttlinger Wohnbau hat am Montagvormittag mit Handwerkern, Vertretern aus der Politik und Nachbarn das Richtfest in der Goethestr. 14+14/1 gefeiert. Die Gebäude entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Werkstatt der Tuttlinger Wohnbau in der Nordstadt. Den Richtspruch sprach die Firma Wiedenmann Holzbau, Herr Vosseler. Es entstehen zwölf helle Eigentumswohnungen mit zwei und drei Zimmern.

 

Quelle: Tuttlinger Wohnbau GmbH

 


Wohnbau wird auch auf Ostteil des Union-Areals aktiv

Sieben Flurstücke im östlichen Teil des Union-Areals in Tuttlingen, die der Stadt gehören, sollen an die Tuttlinger Wohnbau verkauft werden, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung ermächtigt, die Kaufverhandlungen mit dem Wohnbauunternehmen, das zu zwei Dritteln in städtischem Besitz ist, aufzunehmen. Wohnbau-Chef Horst Riess bestätigt die Verhandlungen.

 

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Riess. Noch gehe es um Details, nicht um den Preis. Die Wohnbau hat den westlichen Teil des Union-Areals bereits gekauft und will, wenn alles nach Plan verläuft, Mitte kommenden Jahres mit der Bebauung beginnen. Neuer Name für das Projekt: Drei-Kronen-Hof.Die Stadt hat seit 2010 auch im nicht überplanten östlichen Bereich dieses Areals nach und nach Häuser und Grundstücke von privat aufgekauft – daher seien mittlerweile rund 40 Prozent dieser etwa 2800 Quadratmeter in städtischem Besitz. Diese sollen nun an die Wohnbau gehen.Deren Entwurf für eine Bebauung des westlichen Teils ging als Sieger aus einem Wettbewerb hervor. Riess: „Es macht keinen Sinn, wenn im Prinzip im gleichen Quartier andere weitermachen. Aber das soll beurteilen, wer will.“

 

Sanierungsgebiet soll verlängert werden

Um die Grundstücke in einen Zustand zu bringen, dass sie bebaut werden können – die sogenannte Baureifmachung – hat die Tuttlinger Stadtverwaltung vorgeschlagen, das Gelände im Rahmen des Sanierungsgebiets „Obere Vorstadt/Uhlandstraße“ zu fördern. Dieses Gebiet wurde bereits 2008 für den Bau der Hochschule aufgelegt. Nun sei eine Verlängerung beim Land bis 2021 beantragt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Grundstücksverkauf erfolgt sein, sagt Specht. Bezuschusst werden könnten dann unter anderem Abrisskosten, auch Substanzwertentschädigungen seien möglich, die der Stadtsprecher so erklärt: „Wer ein Grundstück kauft und das bestehende Gebäude abreißt, hat Geld für etwas ausgegeben, das er nicht benötigt.“ Eine Bebauung bis 2021 wird laut Specht dagegen nicht umsetzbar sein – das müsse es laut den Richtlinien auch nicht, stellt er fest. Der Wohnbau-Chef will sich zum jetzigen Zeitpunkt zu Plänen für den Ostteil nicht äußern. Etliche Häuser und Grundstücke sind in Privatbesitz, ebenso zwei Gebäude im West-Teil (wir berichteten).

 

 Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 20.12.2018, Ingeborg Wagner


Wohnbau rechnet mit Millionen-gewinn

Horst Riess hat in der Sitzung des Gemeinderats am Montagnachmittag den Wirtschaftsplan der Tuttlinger Wohnbau für das kommende Jahr vorgestellt. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass die GmbH einen Überschuss in Höhe von mehr als einer Million Euro erwirtschaften wird. Das Geld würde in weitere Wohnbauprojekte investiert.

Bei den Einnahmen aus der Kaltmiete kommt die Wohnbau im kommenden Jahr voraussichtlich auf zehn Millionen Euro. 80 Prozent der Mietwohnungen der Wohnbau seien günstiger als sechs Euro pro Quadratmeter. In Neuhausen ob Eck verfüge die Wohnbau sogar noch über Wohneinheiten, bei denen der Mietzins unter vier Euro pro Quadratmeter liegen würde.

Den Einnahmen stehen Investitionskosten bei den Mietwohnungen in Höhe von einer Million Euro gegenüber. Die Wohnbau könnte laut Riess deutlich mehr machen, sie würde aber keine Handwerker finden: „Wir könnten statt 40 Bädern 60 Bäder machen. Wir gehen an die Grenze von dem, was wir beauftragen können“, sagte er. 3,3 Millionen Euro seien eigentlich eingeplant. Zu den Instandsetzungsarbeiten kämen noch Modernisierungsarbeiten, etwa Dachausbauten, hinzu.

Einzelhandel bereitet Sorgen

Bei den Bautätigkeiten der Wohnbau rechnet Riess mit einer Fertigstellung des fünften Gebäudes der Tuttlinger Höfe und der Wohnbebauung an der Stuttgarter Straße neben der Geschäftsstelle der TG Tuttlingen im kommenden Frühjahr. Das größte anstehende Projekt sei die Überplanung des Drei-Kronen-Areals, wo 60 Wohneinheiten und mehrere Dienstleistungseinheiten entstehen sollen (wir berichteten).

„Wir müssen beim Einzelhandel dicke Bretter bohren. Derzeit machen in Tuttlingen mehr Geschäfte zu als auf. Das ist kein gutes Zeichen für das Drei-Kronen-Areal“, betonte Riess. Insgesamt würden derzeit 100 Wohnungen der Wohnbau gebaut, in der Pipeline seien weitere 200.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 18.12.2018,  Christian Gerards


Bagger beißt sich ins Enslin-Haus

TUTTLINGEN (iw) - Die Abrissarbeiten des denkmalgeschützten Enslin-
Hauses im Drei-Kronen-Quartier sind am Dienstag gestartet. Bis Anfang
kommender Woche sollen sie inklusive der Aufräumarbeiten abgeschlossen sein. Die Tuttlinger Wohnbau wird auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Gelände 60 Wohnungen sowie Handels- und Büroflächen bauen. Seit mehr als zwei Jahren waren die Stadtverwaltung Tuttlingen sowie der Wohnbauträger im Austausch mit dem Landesdenkmalamt. Mit Dokumentationen und Gutachten für rund 45 000 Euro, wie Wohnbau-Chef Horst Riess ausführte, musste der Aufwand für den Erhalt des Hauses nachgewiesen werden. Die Sanierung nach Richtlinien des Denkmalschutzes hätten laut Rita Hilzinger, Prokuristin bei der Wohnbau, rund zwei Millionen Euro gekostet. Der jährliche Unterhalt – trotz Pacht- und Mieteinnahmen – rund 50 000 Euro. Damit sei der Erhalt wirtschaftlich nicht zumutbar gewesen, so das Ergebnis der Landesbehörde. Riess hofft auf einen Spatenstich Mitte kommenden Jahres. „Jetzt können wir nach vorne schauen“, sagte Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Text und Artikel vom 05.12.2018, Ingeborg Wagner


Bei der Wohnbau gibt es "Relative Unschärfe"

Ralf Behrendt stellt in den Büroräumen aus

 

TUTTLINGEN (val) - Die Tuttlinger Wohnbau hat am Freitagabend in ihre Geschäftsräume im Wöhrden 2 eingeladen, um sich in besonderer Weise mit einer Ausstellung des Künstlers Ralf Behrendt dem Thema Kunst zu widmen – auch wenn sich die Wohnbau eigentlich das ganze Jahr über diesem Thema widme, wie Geschäftsführer Horst Riess sagte: „Immer rechtzeitig vielen Menschen lebenswerte Bedingungen beim Wohnen zu schaffen – auch das ist Kunst.“ 


Der 1958 in Tuttlingen geborene Ralf Behrendt arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin, hat seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Schweden, Norwegen und Amerika präsentiert. Immer seien Landschaften zu sehen, und zu allermeist spiele der Horizont darin eine zentrale Rolle. Dieser Horizont ordne und sei zugleich die Trennung wie auch die Verbindung von oben und unten, erklärte Riess, der Behrendt seit seiner Kindheit kennt. „Schauen Sie genau hin. Sie werden Blick für Blick mehr sehen.

 

Wo führt die Linie hin? Schleicht da nicht ein Tier durch das Bild?“ Behrendt stellt unter dem Titel „Relative Unschärfe“ insgesamt 43 Bilder aus. Über seine Collagen, die er vor Kurzem in Berlin präsentierte, schreibt er: „Die Collage lebt von dem Drang zur Zerstörung, der Beachtung des zufälligen oft banalen Fundes und der Lust an ungewöhnlichen Verbindungen. Sie lehrt uns eine unvoreingenommene Sichtweise, eine Befreiung von Konvention und Regeln.“ 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel und Foto vom 27.11.2018