PRESSE


Neubau am Hang: Das erste Haus steht

Auf dem Baugebiet „Unter Jennung“ in der Möhringer Vorstadt geht es sichtbar voran: Das erste Haus steht, weitere folgen im Zwei- Wochen-Takt. Damit nimmt das Einfamilienhausprojekt der Tuttlinger Wohnbau mit Namen „Wohnpark beim Heiligental“ nach zwischenzeitlichem Baustopp nun konkrete Formen an. „Wir haben oben am Hang angefangen“, sagt Wohnbau-Geschäftsführerin Rita Hilzinger. Diese Entscheidung sei bewusst gefallen: So werde vermieden, dass schwere Baustellenfahrzeuge später an schon bezogenen Häusern vorbeifahren müssen. Insgesamt entstehen 26 Einfamilienhäuser, umgesetzt in mehreren Bauabschnitten. Sind die ersten Gebäude fertiggestellt und verkauft, folgen die nächsten. Die Planungen haben schon vor Jahren begonnen. 2024 begann die Umsetzung mit der Erschließung des rund 7.000 Quadratmeter großen Areals zwischen Tuttlingen und Möhringen. Nachdem die Arbeiten weitgehend abgeschlossen waren, bremsten stark gestiegene Baupreise das Vorhaben aus. Nach damaliger Kalkulation hätte die Wohnbau pro Haus rund eine Million Euro verlangen müssen, um kostendeckend zu

arbeiten. Das Projektwurde daraufhin zunächst gestoppt.

 

Mitte 2025 erfolgte der Neustart mit überarbeitetem und angepasstem Konzept. Statt alle 26 Häuser gleichzeitig zu bauen, setzt die Wohnbau nun auf ein rollierendes System. „Das ist der aktuellen Marktsituation geschuldet“, so Hilzinger. Das Gelände erweist sich als technisch anspruchsvoll. Das Hangareal wurde vollständig modelliert und erschlossen. Einige Nachbarn haben sich deshalb auch bei unserer Redaktion beschwert - mit dem Hinweis darauf, ob diese gravierenden Einschnitte in den Hang sein mussten und die Wohnbau das Gelände nicht besser in die Planungen habe einbeziehen können. Denn diese Arbeiten brächten viel Lärm mit sich. „Das ist immer so“, meint Hilzinger: Wenn gebaut wird, bringe das auch Einschränkungen und Belastungen für Anwohner mit sich. Sie räumt aber ein, dass das Gelände durchaus eine Herausforderung sei und große Erdbewegungen notwendig seien. Leitungen, Kanäle, Glasfaser und der Straßenunterbau wurden vorbereitet; die Straße wird nach Fertigstellung an die Stadt Tuttlingen übergeben.

 

Die Häuser entstehen in Fertigbauweise mit individueller Planung. Drei Haustypen mit Wohnflächen zwischen 115 und 152 Quadratmetern stehen zur Auswahl. Die Wandelemente werden vorgefertigt angeliefert, inklusive Fenster. Beim ersten Gebäude dauerte es nach Angaben Rita Hilzingers rund 45Minuten bis das Erdgeschoss stand. Die Keller waren im Januar erstellt worden. Wie schnell ein Haus auf diese Weise wächst, habe sie selbst überrascht, sagt die Geschäftsführerin. Und das Tempo der Montage habe sie nachhaltig beeindruckt. Kurzerhand hat sie vergangene Woche einen Kleinbus organisiert und ließ die Wohnbau- Mitarbeiter, die überwiegend im Büro tätig sind, zur Baustelle fahren. „Das muss man gesehen haben“, sagt sie – auch, damit das Team unmittelbar miterleben könne, wie aus Planung konkrete Gebäude werden. Die Häuser werden schlüsselfertig übergeben, einschließlich Boden- und Wandbelägen, aller Anschlüsse sowie fertig angelegter Terrassen und Gärten. Zu jedem Gebäude gehört ein Carport, ein zusätzlicher Stellplatz kann erworben werden. Weitere Stellplätze stehen im Gebiet zur Verfügung. Die Grundstücke seien so geschnitten, dass sie umlaufend begehbar sind – ein Kriterium, das laut Wohnbau häufig nachgefragt werde.

 

Aktuell liegen die Preise zwischen 658.900 und etwas über 800.000 Euro, abhängig von Haustyp und Grundstück. Es gibt Interessenten und Reservierungen notarielle Beurkundungen stehen noch aus. Dennoch rechnet die Wohnbau mit einer zügigen Vermarktung, „nachdem das Ergebnis nun sichtbar wird“. Ein Gebäude wird als Musterhaus ausgestattet, möbliert und dekoriert, um es Kaufinteressierten zeigen zu können. Das habe beim Drei-Kronen-Areal bereits ganz viel gebracht. „Viele Menschen können sich das sonst nicht so gut vorstellen“, meint Rita Hilzinger. Zudem verweist sie auf das ökologische Konzept des Wohnparks: nachhaltig gebaut in Holzweise mit Photovoltaik, Wärmepumpe und Fassadenbegrünung. Die ersten beiden Häuser solle  im Sommer bezugsfertig sein, weitere folgen im Herbst. Wohnbau-Geschäftsführerin Rita Hilzinger ist überzeugt vom Konzept: „Ich bin begeistert, so habe ich das noch nie erlebt.“ Lage und Ausblick seien wunderschön: „Da baut einem keiner mehr vor die Nase!“

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 03.03.2026


Drei-Kronen-Hof: Massage- und Kosmetikstudio ziehen ein

Der Drei-Kronen-Hof in Tuttlingen gewinnt weiter an Attraktivität: Mit einem etablierten Massagestudio aus der Innenstadt sowie dem Kosmetikstudio „Leonique“ entstehen noch in diesem Jahr zwei neue Angebote rund um Lifestyle, Schönheit und Wohlbefinden im Erdgeschoss des Quartiers.

 

Das derzeit in der Unteren Hauptstraße 11 ansässige Massagestudio von Naruemol Wisaeng verlegt seinen Standort innerhalb der Tuttlinger Innenstadt und bleibt der Stadt damit treu. Auf einer Fläche von knapp 130 Quadratmetern entstehen vier moderne, wohnlich eingerichtete Massageräume sowie ein einladender Wartebereich. Der Zugang zu den neuen Räumlichkeiten erfolgt über die Katharinenstraße. Frau Wisaeng und ihre Mitarbeiterinnen sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Tuttlinger Innenstadt. Mit hoher fachlicher Kompetenz, langjähriger Erfahrung und einem breiten Kundenstamm – auch über die Stadtgrenzen hinaus – leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Belebung des innerstädtischen Angebots.

 

Zeitgleich zieht auch das etablierte Kosmetikstudio „Leonique“ von Leonie Krapf in den Drei-Kronen-Hof ein. Bislang in Mühlheim an der Donau ansässig, wird das Studio im Herbst 2026 seine neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss beziehen. Der Zugang erfolgt über den Innenhof. Auf rund 58 Quadratmetern entstehen zwei stilvoll gestaltete Behandlungsräume. Leonie Krapf freut sich auf den bevorstehenden Umzug nach Tuttlingen. Seit mehreren Jahren ist sie erfolgreich im Mühlheimer „Städtle“ tätig und hat sich dort einen treuen Kundenstamm aufgebaut. Mit dem neuen Standort wird sie bestehende Kundinnen und Kunden nach Tuttlingen führen und zugleich neue Interessenten gewinnen.

 

Die zentrale Lage, die gute fußläufige Erreichbarkeit sowie die ausgewogene Mischung aus Wohnen, Dienstleistung, Gewerbe und Gastronomie machen das Quartier Drei-Kronen-Hof zu einem lebendigen Anziehungspunkt in der Tuttlinger Innenstadt. Wenige Flächen im Drei-Kronen-Hof sind noch verfügbar und bieten weiteren Interessenten die Möglichkeit, Teil dieses vielseitigen innerstädtischen Konzepts zu werden. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 17.02.2026


Wettermoderatorin Claudia Kleinert bei der Wohnbau zu Gast

Mit einem inspirierenden Vortrag war die bekannte TV-Wettermoderatorin Claudia Kleinert zu Gast im Wohnbau-Forum der Tuttlinger Wohnbau GmbH. Geschäftsführerin Rita Hilzinger begrüßte die geladenen Gäste und freute sich über das große Interesse an den Themen Klimawandel und nachhaltige Zukunftsgestaltung.

 

Unter dem Titel „Wetter, Wandel, Weitblick – wie wir Klima verstehen und Zukunft nachhaltig gestalten“ spannte Claudia Kleinert den Bogen von Wetterprognosen bis hin zu den globalen Entwicklungen der Erderwärmung. Dabei zeigte sie auf, wie sehr sich Extremwetterereignisse häufen und welche Herausforderungen, aber auch Chancen sich daraus für Gesellschaft, Städtebau und nachhaltiges Wirtschaften ergeben.

 

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine lebendige Diskussionsrunde, in der das Publikum die Gelegenheit nutzte, Fragen zu stellen und gemeinsam über mögliche Lösungsansätze zu sprechen – von erneuerbaren Energien bis hin zur nachhaltigen Stadt der Zukunft.

 

Den Abschluss des Abends bildete ein geselliger Austausch bei Getränken und Häppchen, zu dem die Tuttlinger Wohnbau GmbH die Gäste herzlich einlud.

 

Mit der Veranstaltung setzte das Wohnbau-Forum erneut ein starkes Zeichen für Information, innerstädtischen Austausch und gemeinsame Verantwortung in Zeiten des Klimawandels.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 31.01.2026


Tuttlinger Wohnbau spendet für soziale Projekte in der Region

Tuttlingen Auch in diesem Jahr unterstützt die Tuttlinger Wohnbau im Rahmen ihrer Weihnachtsspende regionale Einrichtungen, die sich mit großem Engagement für Menschen in besonderen Lebenssituationen einsetzen. Jeweils 1.500 Euro gehen in diesem Jahr an das Frauenhaus Tuttlingen sowie an die FED gGmbH eine Tochter der Lebenshilfe Landkreis Tuttlingen. Mit der Spende möchte die Tuttlinger Wohnbau gezielt Projekte fördern, die nachhaltig wirken und direkte Hilfe vor Ort leisten.

 

Der FED (Familienentlastender Dienst) realisiert den Bau eines neuen inklusiven Spiel- und Bewegungsbereichs. Die Spende der Tuttlinger Wohnbau fließt in die Ausstattung des Geländes. Geplant sind unter anderem ein Spielturm mit Rutsche und integrierter Klettermöglichkeit, eine kombinierte Schaukel sowie eine robuste Hängematte, die Kindern abwechslungsreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten. Das Frauenhaus Tuttlingen nutzt die Weihnachtsspende zur Finanzierung unterstützender Angebote wie Reittherapie für Kinder, Selbstbehauptungskurse und Anti-Aggressions-Trainings. Diese Maßnahmen helfen Frauen und Kindern dabei, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, Selbstvertrauen aufzubauen und neue Perspektiven zu entwickeln.

 

Mit der Weihnachtsspende möchte die Tuttlinger Wohnbau gezielt Projekte vor Ort unterstützen, die Menschen in schwierigen Situationen helfen und Kindern neue Freiräume eröffnen. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 30.12.2025


Im Drei-Kronen-Hof entsteht ein weiteres Lokal

Von hier oben aus kann man dem Treiben in der Innenstadt zuschauen. „La Rosa – The Golden Circle“ heißt das Lokal, das im dritten Stock des Tuttlinger Drei-Kronen-Hofs eröffnet.

Auf einer Gesamtfläche von etwa 360 Quadratmetern finden sich 90 Sitzplätze sowie 40 auf der Dachterrasse, ergänzt durch einen Loungebereich.

 

Damit steht ein weiterer Pächter im neuen Gebäudekomplex fest. Im Untergeschoss gibt es bereist das vietnamesische „Yoake“ und das „Brauwerk“ mit gutbürgerlicher Küche. Rita Hilzinger, Geschäftsführerin der Tuttlinger Wohnbau verrät: Eigentlich wollten Willi Wirt und seine Partnerin Emanuela Larosa in Konstanz ein Restaurant eröffnen - „als wir das gehört haben, haben wir sie abgeworben“, sagt sie lachend. Die Wohnbau hat das Wohn- und Geschäftshaus Drei-Kronen-Hof gebaut.

 

Der neue Pächter Willi Wirt bestätigt das. „Als wir das in Tuttlingen gesehen haben, war uns gleich klar, dass wir hierher wollen.“ Er ist 23 Jahre alt, seine Verlobte 24, und beide kommen eigentlich aus ganz anderen Branchen als der Gastronomie.

 

Willi Wirt hat Zerspanungsmechaniker gelernt, ist aber schon frühzeitig ausgestiegen und hat mehrere Bars betrieben. Neben Albstadt auch eine in Tuttlingen, das „Selection“ an der Stadtkirchstraße. Das gibt er zum 1. Januar ab. Seine Verlobte arbeitet in der Privatkundenbetreuung einer Bank. Sie wird im „La Rosa“ für Verwaltung und Buchhaltung zuständig sein, das Management machen sie gemeinsam. Wirt: „Und wir beide können auch bedienen und uns um die Gäste kümmern, wenn Not am Mann ist.“ Nur in der Küche sind sie nicht zuständig.

 

Dort übernimmt ein professioneller Koch, der die italienische Tradition des Essens mit moderner Handschrift umsetzen will. Saisonale Produkte sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Einen Pizzabäcker und einen Hilfskoch wird es wahrscheinlich auch geben, meint Wirt. „Wir sind mit der Personalsuche schon recht weit.“ Auch eine Bar gehört zum Konzept.

 

Doch bis Gäste im „La Rosa“ essen können, dauert es noch ein bisschen, sagt Rita Hilzinger. Erst Mitte September 2026 öffnen sich die Türen. „Aus dem Grund, weil wir den Innenausbau mit dem Pächter abstimmen wollen“, erklärt sie. Dazu gehören Einrichtung, Ambiente, Laufwege und Platzierung der Theke. Nachdem die Verträge nun unterschrieben sind, geht es Mitte Januar mit den Arbeiten los.

 

Offiziell eröffnet wurde der Drei-Kronen-Hof im Oktober. Mittlerweile gebe es auch einen weiteren gewerblichen Mieter, der derzeit aber noch nicht an die Öffentlichkeit wolle. Zudem seien weitere fünf Wohnungen für Käufer reserviert. „Falls die Verträge zustande kommen, wären damit rund die Hälfte der 70 Wohnungen verkauft“, so Hilzinger. Die zunächst recht schleppende Nachfrage habe sich belebt, nachdem die Außenanlagen fertiggestellt waren. Auch die beiden schon geöffneten Gastronomiebetriebe hätten dazu beigetragen.

 

Anders als die beiden anderen Lokale, die im Erdgeschoss sind, wird das „La Rosa“ im 3. Stock sein, und damit nicht in Sichtachse der Passanten. Ist das ein Nachteil? „Nein“, meint Willi Wirt bestimmt.

 

Er sagt selbstbewusst: „Ich sehe es als Vorteil. Wir wollen eine Adresse werden, die man in Tuttlingen gesehen haben muss.“ Dabei hofft er auf Mund-zu-Mund-Propaganda.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.12.2025


Experte aus Frankfurt skizziert Zukunft der Tuttlinger Innenstadt

Der Leerstand von Ladengeschäften, die Konkurrenz durch Online-Handel und die Suche nach einer neuen Identität: Die Herausforderungen für deutsche Innenstädte sind vielfältig. Welche Lösungsansätze es gibt und wie auch eine Mittelstadt wie Tuttlingen davon profitieren kann, darüber informierte jetzt ein Fachvortrag im Wohnbau-Forum. Auf Einladung der Tuttlinger Wohnbau sprach Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main, vor einem geladenen Publikum aus Aufsichtsrat und Gesellschafterkreis der Wohnbau, Gemeinderäten, der städtischen Wirtschaftsförderung sowie Vertretern des Gewerbe- und Handelsvereins PROTUT.

 

Grieb, ein gebürtiger Friedrichshafener mit Stationen bei der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis und zuletzt als Abteilungsleiter in der Landeshauptstadt Stuttgart, gilt als ausgewiesener Experte für Innovation und urbane Transformation. In seinem Vortrag mit dem Titel „Zukunft Innenstadt“ analysierte er die treibenden Kräfte des Wandels: die fortschreitende Digitalisierung, ein tiefgreifend verändertes Konsumverhalten und gesellschaftliche Trends wie die Sehnsucht nach Erlebnissen und Gemeinschaft. „Die reine Einkaufsstadt hat ausgedient“, fasste er einen Kernpunkt zusammen, wie es in der Pressemitteilung der Tuttlinger Wohnbau heißt. Stattdessen brauche es „lebendige Nutzungsmischungen“ – also das Zusammenwirken von Handel, Gastronomie, Kultur, Wohnen, Büros und sozialen Angeboten auf engem Raum.

 

Anhand konkreter Projekte aus Frankfurt und anderen Städten veranschaulichte Grieb, wie solche Mischungen gelingen können. Ein Schlüssel liege in der Aufwertung des öffentlichen Raums. Attraktive Plätze, begrünte Zwischenbereiche, bequeme Sitzgelegenheiten und eine durchdachte Veranstaltungsplanung schüfen Aufenthaltsqualität und zögen Menschen auch ohne konkrete Kaufabsicht ins Zentrum. „Es geht darum, die Innenstadt als das lebendige Wohnzimmer der gesamten Stadtgesellschaft zurückzuerobern“, zitierte die Mitteilung den Referenten. Wichtig seien zudem flexible Flächennutzungen, sogenannte „Pop-up“-Konzepte, die Leerstände temporär überbrücken und Experimente ermöglichen.

 

Die sich anschließende Diskussion mit dem Publikum griff diese Impulse direkt auf und spiegelte die lokalen Debatten wider. Wie können leerstehende Ladengeschäfte in der Tuttlinger Innenstadt schneller einer Zwischennutzung zugeführt werden? Welche Rolle können Eigentümer von Gewerbeflächen dabei spielen, und wie muss die Verwaltung Prozesse beschleunigen? Ein weiterer Fokus lag auf der Stärkung des verbliebenen stationären Handels, der sich durch besondere Beratungskompetenz und Erlebnishaftigkeit vom Internet abgrenzen müsse. Auch die Frage nach zusätzlichen kulturellen und sozialen Ankerpunkten im Zentrum wurde lebhaft erörtert.

 

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Revitalisierung der Innenstadt eine Gemeinschaftsaufgabe ist, die den Dialog zwischen Wohnungswirtschaft, Kommune, Handel und Bürgerschaft erfordert. „Es wurde deutlich, dass die Zukunft der Innenstadt ein gemeinschaftliches Anliegen ist, das vom Dialog und voneinander Lernen lebt“, resümierte die Tuttlinger Wohnbau. Das Wohnbau-Forum will mit Formaten wie diesem weiter eine Plattform für diesen notwendigen Wissenstransfer zwischen Großstadt-Erfahrungen und kommunaler Praxis bieten.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 16.12.2025


Erfolgreiche Ausstellungseröffnung „Farbe & Holz“ bei der Tuttlinger Wohnbau GmbH

Rund 100 geladene Gäste kamen am Freitag zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Farbe & Holz“ des Künstler-Ehepaars Marion und Günter Liebermann in die Büroräume der Tuttlinger Wohnbau GmbH.

 

Geschäftsführerin Rita Hilzinger begrüßte die Besucher und eröffnete die Ausstellung mit warmen und lobenden Worten über das kreative Schaffen der beiden Künstler. Sie würdigte insbesondere die Verbindung von Natur, Handwerk und künstlerischer Ausdruckskraft, die sich in den Werken von Marion und Günter Liebermann widerspiegelt.

 

Für den kulinarischen Rahmen sorgte das Pandori Palace, das die Gäste mit einer Auswahl an Speisen aus der indischen Küche verwöhnte. Musikalisch wurde die Vernissage von Katarina Reinl gestaltet, die mit ihrer Harfe eine stimmungsvolle und harmonische Atmosphäre schuf.

 

Die Ausstellung „Farbe & Holz“ kann noch bis zum 19. Dezember 2025 während der Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Tuttlinger Wohnbau GmbH besucht werden. 

 


DIE WOHNbau verabschiedet Horst Riess

GRANDIOSE ABSCHIEDSFEIER FÜR HORST RIESS

 

Unter dem Motto „Ein Macher geht – wir sagen danke“ verabschiedete sich die Tuttlinger Wohnbau GmbH von ihrem langjährigen Geschäftsführer Horst Riess. Von 1992 bis 2025 stand er insgesamt 33 Jahre lang an der Spitze des Unternehmens. Zum 1. November 2025 trat er in den Ruhestand. 

 

In großer Dankbarkeit für das Geleistete erwiesen Gesellschafter, Aufsichtsräte und Belegschaft Horst Riess zum Abschied ebenso die Ehre wie Verbände, Geschäftsführerkollegen anderer Wohnungsunternehmen, Geschäftspartner und Wegbegleiter. Die Feier fand im Quartier Wöhrden-West statt, jenem Stadtbaustein, der – neben vielem anderen – aufgrund Riessens Beharrlichkeit entstand und exemplarisch für seine Visionen und seinen Glauben an das Machbare steht. Im passenden Ambiente des großen Saals im Scala-Kino wurde der Festakt ausgerichtet.

 

Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen und Aufsichtsratsvorsitzender der Tuttlinger Wohnbau GmbH Michael Beck würdigte Horst Riess für sein großartiges Wirken in der Stadt. „Seit Carl-Leonhard Uber, der Tuttlingen nach dem Stadtbrand wieder aufbaute, dürfte es nur wenige Menschen geben, die das Bild unserer Stadt so prägten wie Horst Riess“, so sein Resümee. Verbunden mit ihm seien zahlreiche Bauten, ohne die man sich Tuttlingen heute kaum vorstellen könne. Dabei sei das Scala und das ganze Wöhrden-Quartier nur eines von vielen stadtbildprägenden Projekten. Beispielhaft nannte er die Tuttlinger Höfe, die Légère-Hotels, den Schmelze-Turm und das Kronenareal in Möhringen sowie den am Ende seiner Amtszeit fertig gewordenen Drei-Kronen-Hof. Beck griff den Werdegang von Horst Riess auf, der sein Berufsleben mit einem Studium in Kehl zum Verwaltungswirt begonnen habe und anschließend verschiedene Stationen im klassischen Beamtenberuf durchlief.

 

Nach seinem Beginn bei der Wohnbau habe er sich autodidaktisch die Kenntnisse in den Bereichen Architektur und Städtebau angeeignet, was gelegentlich dazu führte, dass er gefragt wurde, wo er sein Architekturstudium absolviert habe. Horst Riess habe die Tuttlinger Wohnbau umgekrempelt und zu einem Best-Practice-Beispiel eines kommunalen Wohnungs- und Immobilienunternehmens gemacht, so das Stadtoberhaupt. Seine Ära bezeichnete Beck als eine Zeit der rasant wachsenden Zahlen. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 25 auf 45 an, die Bilanzsumme stieg von 36 auf 122 Millionen Euro und auch der Umsatz vervielfachte sich von 6,3 auf 21,5 Millionen Euro. Riess steigerte das Eigenkapital der Gesellschaft von 15 auf 52 Millionen Euro. Zu Beginn seiner Tätigkeit besaß die Wohnbau 1329 Mietwohnungen, heute sind es 1820. Die Zahl der Gewerbeeinheiten stieg von 4 auf 33. In seiner Ansprache lobte Michael Beck, dass Riess dabei nicht den Hauptzweck der Wohnbau vergaß – die Versorgung der Tuttlinger mit preiswertem Wohnraum.

 

Für Michael Beck ist Horst Riess und die Wohnbau ein Synonym. Für viele sei die Wohnbau ohne Horst Riess nicht vorstellbar. Er sei deshalb froh, dass er mit der Ernennung von Rita Hilzinger als Geschäftsführerin die Nachfolge frühzeitig eingeleitet habe. In der Gewissheit eines sauberen Übergangs könne sich Horst Riess beruhigt in den Ruhestand begeben.

 

Mit den Liedern „Stadt“ von Cassandra Stehen und „Ich liebe diese Stadt“ von Rolf Zuckowski überbrachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tuttlinger Wohnbau GmbH ihren Dank in Liedform. „Er baut ne Stadt für dich. Aus der Vision wird Stein. Und jede Straße, die hinausführt, führt auch wieder rein. Er baut eine Stadt für dich – und für mich.“ Horst Riess war über den Wohnbau-Chor gerührt.

 

Für besondere Freude sorgte der Besuch des ehemaligen EU-Kommissars und Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg a.D. Günther Oettinger , der seinem Junge-Union-Freund aus Jugendtagen die Ehre erwies. In seiner Festansprache schlug er den Bogen zwischen Politik und Wirtschaft. „Nahrung und Wohnen sind zwei Grundbedürfnisse, ein Dach überm Kopf und keine Hungersnot ist die Grundlage für Menschlichkeit“, betonte Oettinger. Oettinger lobte die Belegschaft für ihre musikalischen Einlagen. „Ich war angetan, die bauen sicher noch besser Wohnungen als sie singen, aber sie singen motiviert. Ihr strahlt zurecht Stolz aus, in der Wohnbau mitzuarbeiten.“ Oettinger war sich sicher, dass der Altersschnitt nun deutlich sinke, wenn Horst Riess von dannen ziehe. „Ich bin eigentlich nur da, um zu sehen, ob der Kerle loslassen kann“, witzelte er. Außerdem mache er sich Sorgen um die Ehefrau, wenn „der Kerle“ jeden Tag daheim sei. Abschließend dankte Oettinger seinem Freund für „die Freundschaft von dir zu mir in dieser Generation Junge Union.“ Er zollte Horst Riess „Respekt vor einem tollen beruflichen Lebenswerk – immer der Heimatstadt treu“.

 

ER HAT SPUREN HINTERLASSEN

 

Ein weiteres Highlight kam von der Belegschaft der Tuttlinger Wohnbau GmbH . Riessens Assistentin Corinna Hoffmann hatte die Belegschaft zu unterschiedlichsten Themen befragt und die Antworten filmisch festgehalten. Auf der großen Leinwand des Kinosaal vorgestellt, kam zum Ausdruck, dass es sich bei der Ära Riess nicht alleine um eine beeindruckende Zeit hinsichtlich der Entwicklung des Unternehmens und zahlreicher Projekte handelte, sondern der Chef auch unzählige Spuren in der Belegschaft hinterlassen hat.

 

In dem eigens produzierten Film würdigten die Mitarbeitenden ihren Geschäftsführer mit einem humorvollen und persönlichen Rückblick auf viele gemeinsame Jahre, kleine Anekdoten und große Gesten. Dabei wurde deutlich, wie viel Wertschätzung und Herzlichkeit Horst Riess im Laufe seiner Amtszeit nicht nur erfahren, sondern auch selbst weitergegeben hat.

 

Beim Blick in die Zukunft herrschte Einigkeit: Jetzt heißt es, sich zurückzulehnen, die Zeit zu genießen und den Terminkalender beiseitezulegen. Viele empfahlen ihm, die Welt zu bereisen, sich neuen Dingen zu widmen oder vielleicht sogar „Immoinfluencer“ zu werden. Andere wünschten sich mit einem Augenzwinkern, Riess möge eine neue Kneipe in Tuttlingen aufmachen oder ein Buch schreiben, damit all die Erinnerungen und das Wissen festgehalten werden. Immer wieder hat Horst Riess seine Mitarbeitenden überrascht, mit seiner liebevollen und humorvollen Art schon beim Bewerbungsgespräch oder auch damit, wie gut er sein Chaos im Büro im Griff hatte. Er war bei Feiern immer witzig und gut gelaunt, man hatte nie das Gefühl, dass da gerade der Chef neben einem sitzt. Humorvoll, zielstrebig, gesellig und authentisch – so beschreiben ihn die Kolleginnen und Kollegen, die ihn nicht nur als Vorgesetzten, sondern vor allem als Menschen erlebt haben.

 

Gelernt haben sie von ihm vieles: dass man mit Humor und guter Laune weiterkommt und nicht alles zu ernst nehmen sollte, dass die Ordnung auf dem Schreibtisch zweitrangig ist, Hauptsache, die Einstellung zum Leben und zum Beruf stimmt und dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Bodenständigkeit und Gelassenheit gehörten für ihn genauso dazu wie seine ruhige, überlegte und stets lösungsorientierte Art -- eine Mitarbeiterin fügt hinzu, dass ihn das Wort „eilig“ nie beeindruckte. In Erinnerung bleiben auch die kleinen Momente des Arbeitsalltags, zum Beispiel die kurzen Rücksprachen im Aufzug von Ebene 0 bis 6, denn da hat man ihn für einen kurzen Moment auch ohne vorherige Terminabsprache erwischt. Eine Mitarbeiterin erinnert sich an ein Eishockeyspiel der Schwenninger Wild Wings, bei dem das Crème brûlée am Buffet so lecker war, dass Riess und sie glatt ein Tor verpassten. Immerhin waren sie sich einig: Das war es wert. Und nicht zu vergessen, der wöchentliche Wurstwecken, den er donnerstags für sein Vorzimmer mitbrachte.

 

Was man an Horst Riess am meisten vermissen wird? Die langen Geschichten, Reden und Anekdoten, aus denen man viel über die Stadt erfahren und fürs Leben gelernt hat, hieß es. Ebenso seine positive Ausstrahlung, mit der er jeden Raum erfüllte, seine Freude am kollegialen Miteinander, sein beachtlicher Wortschatz und natürlich seine legendären blauen Post-it' s mit teils lustigen Kommentaren auf Briefen und Unterlagen. Auch über seine Zukunft herrscht unter den Mitarbeitenden wenig Zweifel: Er wird putzmunter die Welt bereisen und sicher neue Hobbys entdecken, mit denen er alle überrascht.

 

Rita Hilzinger, Geschäftsführerin der Tuttlinger Wohnbau GmbH , hat das Privileg, den Weg von Horst Riess bei der Tuttlinger Wohnbau von Anfang an begleitet zu haben. Mit einer bewegenden Rede blickte sie auf die gemeinsame Zeit zurück. Unter dem Titel „Gemeinsame Jahre – Erinnerungen einer Weggefährtin der ersten Stunde“ erinnerte sie an den Beginn seiner Laufbahn 1992 – eine Zeit des Umbruchs in der deutschen Wohnungswirtschaft. Nach dem Wegfall der Wohnungsgemeinnützigkeit und einer vakanten Führungsspitze stand die Tuttlinger Wohnbau damals vor großen Herausforderungen. Mit nur 36 Jahren übernahm Riess das Ruder – mutig, visionär und bereit, Verantwortung zu tragen. „Er betrachtete den Umbruch nicht als schwierige Aufgabe, sondern als einmalige Chance für einen Neuanfang“, so Hilzinger. Von Beginn an setzte er auf Modernisierung, ein neues Selbstverständnis und ein klares Erscheinungsbild. Seine Energie und sein Ehrgeiz forderten die Belegschaft – doch Riess verstand es, zu fördern, zu motivieren und Erfolge zu teilen.

 

Ein prägendes Beispiel seiner Arbeit ist die Entwicklung des Quartiers Wöhrden-West – ein Projekt, das Tuttlingen städtebaulich und wirtschaftlich voranbrachte. Riess weitete den Fokus der Wohnbau auf Stadtentwicklung und Infrastruktur aus, ohne deren soziale Verantwortung zu vernachlässigen. „Er hat die Menschen nie vergessen, die es nicht auf die Sonnenseite des Lebens geschafft haben“, betonte Hilzinger. Bodenständig, gradlinig und authentisch sei Riess stets geblieben – ein Mann, der seine Herkunft nicht verleugnet, sondern als Quelle seiner Stärke sieht. Zum Abschied würdigte Hilzinger ihn nicht nur als Vorgesetzten, sondern auch als Weggefährten und Freund: „Das Feld ist bestens bestellt.“

 

Bei der offiziellen Verabschiedung von Horst Riess im Scala Kino meldete sich Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen , mit einer Videobotschaft zu Wort. Gedaschko sprach voller Anerkennung über Riess und nannte ihn einen „Glücksfall für Tuttlingen“. Er hob hervor, dass Riess sich durch sein außergewöhnliches Engagement auszeichnet – mit Herz und Leidenschaft für jede Aufgabe, die ihm begegnet.

Bei Neubauprojekten kümmere er sich höchstpersönlich, als wäre es sein eigener Bau und dabei sei immer spürbar gewesen, wie sehr er für das Unternehmen und die Stadt brenne. Gedaschko betonte, dass Riess die Stadtentwicklung mit herausragenden Projekten nachhaltig geprägt habe. Stolz und Leidenschaft für das, was er tue, seien ihm in jedem Schritt anzumerken gewesen. Für sein langjähriges Engagement als Delegierter beim GdW-Verbandstag dankte Gedaschko ebenfalls herzlich. Zum Abschluss wünschte er Riess eine schöne Rentenzeit bei bester Gesundheit – nach einer langen „Dienstreise“, die nun zu Ende gehe.

 

Dr. Iris Beuerle, Verbandsdirektorin des Verbands baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen (vbw) , würdigte Horst Riess in einer bewegenden Rede. Sie beschrieb seinen beruflichen Werdegang metaphorisch als den Film „33 Jahre Horst Riess – ein Lebenswerk“, in dem Riess zugleich Regisseur und Hauptdarsteller ist. Ein Werk über die kleine Zwei-Zimmer-Wohnung, Quartiers- und Stadtentwicklung, Weitblick und Visionen bis zu großen Gebäuden wie Kinos und Gewerbeimmobilien. Ein Filmwert mit genügend Stoff, betonte Beuerle. Wenn jemand mit diesem Willen nach außen geht – Ich liebe diese Stadt – sich bekennt und mit Herzblut und Begeisterung für etwas eintritt, dann kann man wirklich etwas erreichen. Beim vbw hat Horst Riess immer seine Stimme erhoben und genau das schätzte Dr. Beuerle besonders, weil man so ins Gespräch kommt und Entwicklung erfährt. Für sein langjähriges, unermüdliches Engagement im Verbandsrat des vbw sprach sie ihm von Herzen ihren Dank aus. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung überreichte sie ihm die Goldene Verdienstmedaille, die höchste Auszeichnung des Verbandes. Im Namen aller Mitgliedsunternehmen würdigte sie sein Wirken, seine Inspiration und seine Haltung und wünschte ihm von Herzen alles Gute für die kommenden Jahre.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 15.11.2025


Tuttlingens „neues Schmuckstück“ wird eröffnet

Tuttlingens „neues Schmuckstück“, wie Oberbürgermeister Michael Beck es nannte, hätte sich nicht schöner präsentieren können. Über dem Drei-Kronen-Hof strahlte die Sonne und rund 200 geladene Gäste genossen im Anschluss an den offiziellen Teil Sushi und Häppchen, die von den beiden neuen Lokalen, dem Brauwerk und von Yoake, serviert wurden.

 

70 Wohnungen, 3000 Quadratmeter Gewerbefläche, 300 Fenster, 400 Türen, 4200 Quadratmeter Parkett, 2000 Quadratmeter Fliesen, 90 Kilometer verlegte Kabel, 40 beteiligte Handwerkbetriebe und 18 Ingenieure - das sind die Fakten zum neuen Drei-Kronen-Hof. Nach vier Jahren Bauzeit ist er nun fertig. Seine Baukosten: rund 45 Millionen Euro. Gelobt wurde vor allem eines: Sein optisch ansprechendes Äußeres. Beck sprach von einem „Meilenstein in der Stadtentwicklung“. Gelohnt habe es sich, die teurere Klinkerfassade zu wählen, wegen der es seinerseits Diskussionen gegeben hatte.

 

Von einem „neuen Kapitel der Stadtgeschichte“ sprach Wohnbau-Geschäftsführerin Rita Hilzinger. Sie dankte allen, die an der Entstehung des Drei-Kronen-Hofs beteiligt waren. „Alles Gute braucht seine Zeit“, umschrieb sie humorvoll die lange Zeitspanne bis zur Fertigstellung. So war es für die Wohnbau bereits im Jahr 2016 losgegangen: Damals wurde von der Stadt Tuttlingen der Wettbewerb zur Bebauung des Union-Areals ausgelobt, wie das Quartier einst hieß. Im Dezember 2017 erfolgte der Verkauf der Grundstücke an die Wohnbau, im November 2021 begannen die Rohbauarbeiten.

 

Pünktlich fertig geworden ist auch der Außenbereich, den die Stadt Tuttlingen für rund fünf Millionen umgestalten ließ. Der neue Willy-Brandt-Platz besticht mit einem Wasserlauf und kleinen Wasserbecken. Ein Teil der Fläche wird künftig von den beiden neuen Lokalen für die Außenbewirtung genutzt. Diese haben ab sofort geöffnet: 160 Plätze innen und bis zu 150 Plätze außen bietet das „Brauwerk Drei-Kronen-Hof“. Mit 120 Plätzen innen und bis zu 100 Plätzen außen eröffnet zudem das vietnamesische Restaurant „Yoake“.

 

Teile der Wohngebäude sind indes bereits seit Anfang des Jahres bezogen. 70 Wohnungen gibt es insgesamt - vom Ein-Zimmer-Appartement mit 35 Quadratmeter Fläche bis hin zur Vier-Zimmer-Wohnung mit 105 Quadratmetern. Die Hälfte der Wohnungen ist verkauft. Die Quadratmeterpreise liegen je nach Etage bei rund 4800 Euro - bei einer Penthouse-Wohnung sind es gar 5600 Euro.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 04.10.2025


Positive Nachhaltigkeit statt Verzicht - Michael Braungart zu gast im Wohnbau-Forum

„Langsam aber sicher wird das Wohnbau-Forum in Tuttlingen zu einer kleinen Akademie, wenn es ums Bauen, um die Stadtentwicklung und um Nachhaltigkeit geht.“, so lautete eine Aussage aus dem Publikum bei der Veranstaltung mit Professor Michael Braungart. Der Geschäftsführer Horst Riess der Tuttlinger Wohnbau konnte bei der Begrüßung seinen Stolz über die Gewinnung eines so hochkarätigen, international renommierten Referenten nicht verbergen, heißt es in einer Pressemitteilung. Michael Braungart ist in Tuttlingen aufgewachsen, seine Mutter war Gemeinderatskollegin von Horst Riess und so war es für Michael Braungart geradezu ein Heimspiel. Er hatte in Tuttlingen Abitur gemacht und demzufolge fand sich bei der Veranstaltung auch eine ganze Reihe seiner Klassenkameraden ein. Braungart ist Chemiker, Verfahrenstechniker und Umweltwissenschaftler. Er ist international bekannt als Mitbegründer des „Cradle to Cradle“-Konzepts. Er studierte Chemie und Verfahrenstechnik und war zeitweise auch bei Greenpeace tätig. Später gründete er ein internationales Forschungs- und Beratungsinstitut in Hamburg. Er lehrt als Professor an unterschiedlichen Universitäten, heißt es in der Mitteilung.

 

Mit seinem Vortrag fesselte er das Publikum und er forderte auch dazu auf, in seinem Sinne zu agieren. „Produkte sollten so gestaltet sein“, so Braungart, „dass ihre Materialien vollständig in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden können – ohne Abfall, sondern als ,Nährstoff ́ für neue Produkte oder natürliche Systeme“. Braungart erklärte auch den Unterschied von Ökoeffektivität zu Ökoeffizienz. Es gehe nicht nur darum, weniger Schaden anzurichten (Effizienz), sondern darum, positiven Nutzen zu schaffen (Effektivität). Er appellierte daran, Materialien und Chemikalien so zu wählen, dass sie gesund und unschädlich für Menschen und Umwelt sind. Dabei betonte er gleichzeitig, dass Nachhaltigkeit keine Einschränkung, sondern eine Gestaltungsaufgabe sei, heißt es in der Mitteilung.

 

Innovation entstehe, wenn Produkte von Anfang an so entworfen werden, dass sie Teil eines Kreislaufes sind. So sei auch der Kern des „Cradle to Cradle“-Prinzips, dass alles in Kreisläufen bleiben soll. Das Ziel sei nicht, weniger schlecht zu sein, sondern gut. Dieses Plädoyer für eine positiv zu gestaltende Nachhaltigkeit, statt einer reinen Schadensbegrenzung war ihm ein großes Anliegen. So formuliere er eine positive Vision: anstatt Verzicht und „weniger schlecht“ stehe bei ihm die Vision einer Überflussgesellschaft im Einklang mit der Natur im Mittelpunkt. Menschliches Handeln müsse nützlich, statt schädlich sein. Michael Braungart steht für die Idee, dass Design, Chemie und Technik so zusammenspielen können, dass es gar keinen Müll mehr gibt, sondern nur noch Rohstoffe im Kreislauf und dass wir dadurch nicht „weniger zerstören, sondern mehr Gutes schaffen“.

 

Jeder habe bei sich die Möglichkeit, diese Ideen umzusetzen. Man müsse es nur wollen und eben auch tun und damit beginnen. Schließlich wies Professor Braungart auch auf eine Design-Aufgabe hin. Nachhaltigkeit entstehe durch intelligentes Produktdesign. Das solle man nicht vergessen. Gerade sein Designkonzept „Cradle to Cradle“ bedeute Innovation, Qualität und Schönheit. „Cradle to Cradle“ sei der erste ganzheitliche Ansatz, der Menschen als Chance und nicht als Belastung begreift.

 

Geschäftsführer Horst Riess lud nach seinen Dankesworten zur Diskussion ein, die einen regen Verlauf nahm. Er gratulierte Professor Michael Braungart auch dafür, dass er den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises erhalten habe. Dies sei für sein Lebenswerk geschehen. Horst Riess übergab zusammen mit der Veranstaltungsorganisatorin Jasmin Schölzel ein kleines Geschenk an den „großen“ Gast.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom  12.09.2025


Werner Sobek führt Architektur, Ingenieurbau und ökologische Verantwortung zusammen

Mit einem besonderen Gast setzte die Tuttlinger Wohnbau die Veranstaltungsreihe im Wohnbau-Forum fort. Der international bekannte Bauingenieur, Architekt und Nachhaltigkeitsexperte Werner Sobek sprach vor Fachleuten aus Architektur, Ingenieurwesen und Stadtentwicklung. 

 

Schnell wurde dabei laut einer Pressemitteilung der Tuttlinger Wohnbau deutlich, dass Sobek technologische Spitzenleistung mit ästhetischem Anspruch vereint. Er präsentierte zahlreiche Projekte – von Hochhäusern bis zu experimentellen Wohnbauten – und setzte dabei Maßstäbe für zukunftsorientiertes Bauen.

Geschäftsführer Horst Riess bezeichnete Sobek als Vordenker einer Baukultur, die Ästhetik, Technik und Ökologie verbindet. Besonders beeindruckte Sobeks interdisziplinärer Ansatz, der Architektur, Ingenieurbau und ökologische Verantwortung zusammenführt. Sein Leitmotiv lautet: „Mit weniger Material für mehr Menschen emissionsfrei bauen.“ Er warnte zudem, dass Bauentscheidungen oft trotz vorhandenen Wissens nicht umgesetzt werden. Deshalb fordert er eine enge Zusammenarbeit zwischen Architekten und Ingenieuren. Tragstrukturen, so Sobek, sollten sichtbar, materialgerecht und gestalterisch integriert sein – ein Prinzip, das er als konstruktive Ehrlichkeit bezeichnet, wie es in dem Schreiben heißt.

 

Sobek gründete das Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren an der Universität Stuttgart, das innovative Tragwerke mit interdisziplinärer Forschung verbindet. Als Mitbegründer und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) prägte er die Zertifizierung nachhaltigen Bauens. Er wies darauf hin, dass das Bauwesen etwa 60 Prozent des globalen Ressourcenverbrauchs verursacht und forderte einen deutlich reduzierten Materialeinsatz. „Bitte formulieren Sie Ihre Ziele“, appellierte Sobek an die Anwesenden, und wird weiter zitiert: „und betreiben Sie eine integrale Planung, also eine enge Kooperation von Architektur und Ingenieurwesen.“ Sein Appell betonte die Verantwortung, mit Blick auf kommende Generationen zu bauen.

 

In jüngster Zeit plädiert Sobek zusammen mit anderen Wissenschaftlern für einen Schwerpunkt auf CO2-Reduktion statt auf reine Energieeinsparung. „Wir haben kein prinzipielles Energieproblem, da allein die Sonne 10.000-mal mehr Energie auf die Erde einstrahlt“ , wird er in dem Schreiben zitiert. Das Problem sei vielmehr hausgemacht, so Sobek: Emissionen entstünden durch Bau und Betrieb von Gebäuden. Die Konzentration auf Energieeffizienz im Betrieb reiche nicht aus. Wichtiger sei ein emissionsfreier Betrieb und die drastische Senkung der grauen Emissionen, also der CO2-Emissionen, die bei der Herstellung von Baumaterialien entstehen. Sobek schlug vor, Bauanträge bereits bei Einreichung auf Materialverbrauch, Recyclebarkeit und Emissionskonzepte zu prüfen. Höhere Emissionen sollten höhere Kosten verursachen. Dadurch würde emissionsarmes Bauen gefördert – eine Voraussetzung für eine Net-Zero-Gesellschaft, in der ausgestoßenes CO2 vollständig kompensiert wird. Sobek forderte eine ganzheitliche Betrachtung der CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.

Nach dem Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in der Sobek seine Ausführungen vertiefte. Geschäftsführer Horst Riess und Corinna Hoffmann, Leiterin des Wohnbau-Forums, dankten ihm mit einem kleinen Geschenk. Sobek würdigte die Arbeit der Tuttlinger Wohnbau im Gästebuch und lobte das Wohnbau-Forum als Plattform für Wissenstransfer und Weiterbildung.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 27.08.2025


Tuttlinger Wohnbau will radikaler gegen Tauben vorgehen

Ratte der Lüfte oder Friedenssymbol: Die Stadttaube spaltet die Gemüter. So oder so, in Tuttlingen ist sie ein Problem – es gibt zu viele davon. Jetzt hat sich ein Unternehmen mit der Bekämpfung beschäftigt. 

Die Falknerin Vanessa Müller aus Schönbuch und Fachleute war bei der Tuttlinger Wohnbau zu einem Forum zu Besuch und hat verschiedene Methoden vorgestellt. Fazit: Die Taube hat den ungleichen Zweikampf eigentlich schon gewonnen. Die Stadt wird sie so schnell nicht mehr los. Wenn überhaupt. Die Stadttaube selbst ist nicht mal das größte Problem; es sind ihre Hinterlassenschaften. Taubenkot ist gesundheitsgefährdend, wenn das getrocknete Material eingeatmet wird. Zumal Kinder ihn oft aufnehmen, wenn sie in den Straßen spielen. In Tuttlingen ist die Gefahr real, denn Schätzungen zufolge gibt es hier 1200 bis 1500 Tauben.

 

Alle bisherigen Bemühungen, ihre Zahl zu reduzieren, seien letztlich gescheitert. Auch die Wohnbau hat Erfahrungen mit verdreckten Balkonen und Dächern, Mieter und Hausbesitzer sind verärgert. Der Landtagsabgeordnete Guido Wolf konnte im Forum als Experte auftreten – auch er muss sich in seiner Stadtwohnung mit den gefiederten, ungebetenen Gästen herumschlagen. Er sieht sie als „lästige Masse“ und schildert „schönere Begegnungen am Morgen“ als Tauben, die auf seinem Balkon gurren und diesen vollkoten. Als Jurist weiß er auch, dass das Rechtsgut Tierschutz sich an anderen, konkurrierenden Rechtsgütern messen lassen muss. Das aber ist nicht einfach, erklärte Ordnungsamtsleiter Benjamin Hirsch, in dessen Fachbereich das Problem fällt: Tauben gelten rechtlich nach dem Infektionsschutzgesetz nicht als Schädlinge wie Ratten, sondern nur als „Lästlinge“, was ein Bekämpfen ungleich schwieriger macht. Sie in der Stadt zu bejagen, ist praktisch unmöglich.

 

Also sie vergrämen, sprich: vertreiben? Zum Portfolio der Falknerei Garuda gehört die Vergrämung von Tauben – vor allem ihre Wanderfalken schaffen es, Tauben für eine gewisse Zeit durch ihre schiere Anwesenheit zu vertreiben. Die Stadttauben fliehen vor den Greifvögeln, wenn sie diese nur sehen. Doch solches Vorgehen verdrängt die Tiere buchstäblich lediglich, ist nur auf begrenzten Gebieten und für eine gewisse Zeit praktikabel. Vanessa Müllers Tiere werden vor allem bei einzelnen Gebäuden wie Krankenhäusern, Fabriken oder auf dem Stuttgarter Flughafen eingesetzt. Und sind dort auch erfolgreich – doch in einer Innenstadt wie Tuttlingen mit bis zu 1500 Vögeln erscheint dieses Vorgehen als wenig erfolgversprechend, bestenfalls als ein Mosaikstein. Wanderfalken sind Taubenjäger par excellence. Sie schlagen ihre Beute im Kurzstrecken-Sturzflug bei einer Geschwindigkeit von mehr als 300 km/h, und sie haben sich mit dem Lebensraum Stadt ebenso gut arrangiert wie die Taube der Gattung columba livia domestica, die von verwilderten Haustauben abstammt. Von einer Beute kann ein Falke ein, zwei Tage leben. Die Taube würde in einer Stadt wie im Paradies leben: Überall liegt Nahrung herum, gerade in der Fußgängerzone im Umfeld von Bäckereien oder an Markttagen. Und dann gibt es nach wie vor Menschen, die säckeweise Weizenkörner ausbringen. Das ist zwar illegal, doch rechtlich gleichwohl schwer zu packen: Die Staatsanwaltschaft hat einzelne Anzeigen der Stadt gegen verbotenes Füttern mehrfach eingestellt.

 

Dazu kommt die ungeheure Produktivität der Tauben beim Eierlegen. Und sie sind schlau: Tauscht man ihre Eier durch Gipseier aus, merken sie das nach einer gewissen Zeit. Und legen weiter. Aus Sicht des Tierschutzvereins sprach beim Forum Vorstandsmitglied Birgit Ströhle. Im Tierheim laufen an jedem Wochenende Anrufe von Bürgern auf, die verletzte Tauben gefunden haben. Birgit Ströhle verwies auf (Groß-)Städte mit funktionierendem Taubenmanagement wie Stuttgart. Aus ihrer Sicht kann man die Zahl der Tiere mit einem gut geführten Taubenhaus begrenzen, an das man die Tiere mit regelmäßigen Fütterungen bindet und in dem man die Brut kontrollieren kann. Eine Daueraufgabe, für die es allerdings viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer braucht. Und eine Arbeit, „die keinen Spaß macht“: Eben wegen des mit Tauben verbundenen Kots und Schmutz. Viele andere Mittel wie der Einsatz von Ultraschall gelten als wenig Erfolg versprechend. Und wenn die Wohnbau mal einen besonders „taubenintensiven“ Balkon mit einem Netz schützen will, schilderte Co-Geschäftsführerin Rita Hilzinger einen Fall, „dann kommen gleich Vertreter von drei Behörden, um das zu untersagen.“

 

Ihr Kollege Horst Riess regte gar an, „radikaler zu denken“ und ein „Vernichten“ ins Auge zu fassen. Nur: wie? In der Praxis wäre das ein fast unmögliches Unterfangen. Die Aussichten der Stadt im Kampf gegen Tauben sind also nicht gerade optimistisch. Schon die Suche nach einem zweiten Standort für ein Taubenhaus löst Benjamin Hirsch zufolge „keine Begeisterung aus.“ Vor allem aber das private Füttern bereitet Sorgen und ist kaum greifbar: Auf öffentlichem Grund lässt sich kaum jemand erwischen, auf Privatgelände sind der Kommune die Hände gebunden.

 

Eine gute Nachricht für alle Taubengeplagten hatte Hirsch gleichwohl mitgebracht: Ein Falkenpaar hat sich in der Stadt niedergelassen und wird vom Rathaus als Kampfgenossen angesehen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 10.06.2025


Taubenproblem in tuttlinger mehrfamilienhaus

Quelle: https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-baden-wuerttemberg/taubenplage-in-tuttlinger-mehrfamilienhaus/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwOTA1MzE



medical device certification zieht in den drei-kronen-hof tuttlingen

Die mdc medical device certification GmbH, Benannte Stelle und Zertifizierungsstelle für Qualitätsmanagementsysteme im Gebiet der Medizinprodukte, hat einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Unternehmensgeschichte gemacht. In Anwesenheit der Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess und Rita Hilzinger sowie dem leitenden Architekten Michael Heim haben der Prokurist Karsten Kudlek und der Leiter der Niederlassung Tuttlingen Tobias Hensler den Pachtvertrag für ihre neuen Büroräume im Drei-Kronen-Hof in Tuttlingen unterzeichnet. Mit ungefähr 150 festangestellten und weiteren 70 freiberuflichen Mitarbeitern gehört mdc in ihrem Gebiet zu den führenden Stellen. Der Stuttgarter Spezialanbieter mit weiteren Standorten in Berlin, Österreich und Israel hatte bereits 2019 seine operative Niederlassung in Tuttlingen, im „Weltzentrum der Medizintechnik“ gegründet und konnte das Personal stets erweitern.

Die jetzigen Räume in der Rathausstraße werden nun zu klein und bei dem knappen Angebot an Büroflächen in Tuttlingen bot der Drei-Kronen-Hof eine willkommene Gelegenheit zur Erweiterung direkt vor Ort. Die Vergrößerung der Raumkapazitäten auf 15 Arbeitsplätze setze ein deutliches Zeichen, dass das Ziel eines ortsnahen Service für die in Tuttlingen und Umgebung sowie in der nahen Schweiz ansässigen Kunden weiterhin verfolgt werde, bekräftige Tobias Hensler. Karsten Kudlek betonte, dass der Geschäftsleitung der mdc weiterhin sehr viel an der lokalen Kundschaft und dem Standort liege.

 

Rita Hilzinger, Geschäftsführerin der Tuttlinger Wohnbau GmbH, freut sich über die erfolgreiche Vertragsunterzeichnung: „Wir sind stolz, einen weiteren seriösen und renommierten Partner wie die mdc medical device certification GmbH gewonnen zu haben.“ Sie versichert eine faire Partnerschaft. Mit den individuell auf die mdc abgestimmten Ausbauten der Gewerbeeinheit werde nun begonnen und der Umzug der mdc soll im Januar 2025 stattfinden.

Die Stadt Tuttlingen werde demnächst mit der Gestaltung der Außenanlagen beginnen, was sowohl für die neuen Büronutzer, wie auch für die künftigen Gastronomen im Drei-Kronen-Hof von Bedeutung sei. Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, ist überzeugt, dass der Drei-Kronen-Hof ein großartiges Projekt für Tuttlingen sein wird: „Wir können uns nun gemeinsam auf die positive Entwicklung freuen.“

Derzeit führt die Tuttlinger Wohnbau GmbH weitere Verhandlungen mit Interessenten aus verschiedenen Bereichen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir weitere wertvolle Partner für den Drei-Kronen-Hof gewinnen werden können“, so Hilzinger abschließend.

 

Quelle: www.wochenblatt.de, Artikel vom 17.07.2024


Tuttlinger Wohnbau opfert Teil des Gewinns dem Klimaschutz

TUTTLINGEN – Energetisch sanieren lautet das Gebot der Stunde. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, sollen so viele Häuser wie möglich bis 2050 gedämmt und mit besseren Fenstern ausgestattet werden. Denn dickere Wände sorgen für weniger Heizbedarf, ergo weniger CO2-Emissionen.

 

Für die Tuttlinger Wohnbau ist dieses Vorhaben in erster Linie eins: teuer. „Klimarettung ist ein Drauflegegeschäft“, sagt Geschäftsführer Horst Riess. Das hat die Wohnbau 2023 vor allem bei einem Projekt zu spüren bekommen, der Sanierung der Chiron- Siedlung. Die zehn Mehrfamilienhäuser im Karree Olgastraße/Ringstraße/ Kreuzstraße zu dämmen, hat sechs Millionen Euro gekostet. „So etwas kann die Wohnbau nicht jedes Jahr machen“, meint Riess. Dabei gibt es ordentlich Fördergeld, 2,4 Millionen Euro zahlt der Bund für die Chiron-Siedlung dazu. Weil das Geld aber noch nicht da ist, ist die Jahresbilanz der Wohnbau etwas getrübt.

 

Knapp 600.000 Euro Gewinn hat das Unternehmen 2023 gemacht - nach den 2,5 Millionen Euro vom Jahr davor ist das geradezu ein Einbruch. Allerdings nur rein rechnerisch, versichert Rita Hilzinger, ebenfalls Geschäftsführerin der Wohnbau - eben weil das Fördergeld noch aussteht. „Wir bekommen die Zuschüsse über mehrere Jahre verteilt.“ Kein Grund zur Sorge also um den finanziellen Zustand des Tuttlinger Wohnbauunternehmens, das zu zwei Dritteln der Stadt gehört.

 

„Wenn die Investitionen in den Klimaschutz nicht wären, hätten wir das beste Betriebsergebnis aller Zeiten“, bekräftigt Riess. Dennoch wird der Klimaschutz die Wohnbau weiter beschäftigen. 270 Gebäude hat die Wohnbau im Bestand, elf wurden nun energetisch ertüchtigt. Dazu gehört die Bodenseestraße 37. Das neungeschossige, 30 Meter hohe Gebäude wurde an zwei Seiten mit Photovoltaik-Paneelen verkleidet, die 70.000 Kilowatt Strom im Jahr liefern sollen. Weitere Projekte in dieser Größenordnung seien kaum möglich, sagen Hilzinger und Riess. Auch, weil sie die Kosten nicht eins zu eins an die Mieter weitergeben können. „5,63 Euro hätten wir bei der Chiron-Siedlung umlegen können, 1,50 Euro haben wir umgelegt“, sagt Hilzinger. „Alles andere wäre nicht sozialverträglich.“

 

Insgesamt hat die Wohnbau 2023 7,4 Millionen Euro für Instandhaltungen und Modernisierungen ausgegeben. Die Mieteinnahmen betrugen 2023 knapp 12,5 Millionen Euro (Vorjahr: 11,7 Millionen Euro), 11,5 Millionen Euro erwirtschaftete sie aus dem Verkauf von Wohnungen (Vorjahr: 10,7 Millionen Euro). Die Tuttlinger Wohnbau hat Schulden von 56,5 Millionen Euro, das sind knapp drei Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Es gebe keinerlei Probleme, die Kredite zu bedienen, heißt es im Geschäftsbericht. Auch die Finanzierung von Investitionen in 2024 stehe bereits. Nach wie vor ist die Eigenkapitalquote der Wohnbau  hoch, sie liegt bei 46 Prozent (Vorjahr 44,4 Prozent). Für 2024 rechnet die Wohnbau wieder mit einem deutlich höheren Gewinn, und zwar etwa 2,4 Millionen Euro. Unter anderem dürfte dabei der Verkauf des Hotels Légère Express eine Rolle spielen. Ein Unsicherheitsfaktor ist dagegen der Verkauf der Wohnungen im Drei-Kronen-Hof, der schleppend läuft. Das millionenschwere Neubauprojekt war stark von Preissteigerungen betroffen, die Wohnungen kommen nun in einer hohen Zinsphase auf den Markt.

 

 Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 12.07.2024


Siedlung seriell saniert

Nach dem Energiesprong-Prinzip hat die Tuttlinger Wohnbau eine Siedlung aus den 1940er Jahren zum Vorzeige-Sanierungsprojekt gemacht. Die Kosten für den Klimaschutz waren jedoch hoch.

Die zehn Mehrfamilienhäuser im Karree zwischen Olgastraße, Ringstraße und Kreuzstraße sehen mit ihren Fassaden aus senkrechter Holzlattung aus wie Neubauten. Dabei wurden sie als Werkswohnungen des Werkzeugmaschinenbauers Chiron bereits in den 1940er Jahren errichtet. Durch die serielle Sanierung erhielten die Z-förmig angeordneten Häuser eine 36 cm dicke Dämmung und Holzverkleidung sowie alle 55 Wohnungen einen Balkon.

Im Sommer 2023 begann das Sanierungsprojekt, für das die Firma Niersberger aus Erlangen als Generalunternehmer tätig war, dieses Frühjahr wurde es abgeschlossen. Energiesprong heißt die innovative Methode, mit der die Gebäude zukunftsfit gemacht wurden.

 

In den Niederlanden bereits seit Jahren gängige Praxis, in Baden-Württemberg ist die Chiron-Siedlung eines der ersten seriell sanierten Wohnquartiere.

Durch digitale Vermessung und Vorfertigung konnte die schnelle energetische und passgenaue Sanierung gelingen. Der Holzrahmenbau hängt an Stahlwinkeln, die aufgeschraubt wurden. Die alten Fenster wurden beim Einbau der neuen Fassade nach innen weggenommen. Ein Eingriff in die Wohnungen selbst war nicht notwendig. Zum Energiekonzept gehören eine Wärmepumpenheizung und eine Photovoltaikanlage mit Mieterstrommodell.

 

Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess rechnet mit einer Heizkostenersparnis von etwa 60% und gleichzeitig mit einer Reduktion der CO2-Emissionen von knapp 70%. In das Sanierungsprojekt hat die Tuttlinger Wohnbau rund 6 Mio. Euro investiert, 40% davon fließen als öffentlicher Zuschuss. Die Mieter sollen von den hohen Investitionskosten wenig spüren, sie werden laut Geschäftsführerin Rita Hilzinger nur mit einer Umlage von rund 1,50 Euro/qm belastet, obwohl eine Umlage von 5,89 Euro/qm zulässig wäre.

 

Quelle: www.immobilienzeitung.de, Artikel vom 04.07.2024


Tag der offenen baustelle lockt über 1.000 besucher an

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags öffnete die Tuttlinger Wohnbau die Baustelle des künftigen Drei-Kronen-Hofs und lud die Bevölkerung zur Baustellenbesichtigung ein. Mit über tausend Gästen wurden die Mitarbeiter der Wohnbau völlig überrannt.

 

Geschäftsführer Horst Riess sprach von einer „überwältigenden Resonanz“ und bedankte sich bei seinen Mitarbeitern dafür, dass diese ganze Veranstaltung problemlos ablaufen konnte. Von Jung bis Alt strömten Neugierige herbei, um den Baufortschritt zu begutachten. Der Innenausbau läuft derzeit auf Hochtouren. Die ersten Wohnungen im sogenannten Haus Drei sind bereits fertiggestellt. Nachdem die Musterfassade kürzlich von der Stadt Tuttlingen freigegeben wurde, beginnen nun auch die Verkleidungsarbeiten an der Fassade.

 

Die Besucher hatten am vergangenen Sonntag die Möglichkeit, an informativen Führungen über das Gelände teilzunehmen und die Fortschritte hautnah zu erleben. Der Leitende Architekt Michael Heim konnte mit viel Detailwissen die Besucher informieren und die Vertriebsabteilung unter der Führung von Tina Andric freute sich insbesondere darüber, dass die mit viel Mühe und Gefühl ausgestattete Musterwohnung so sehr überzeugen konnte. Die Schreinerei Harscher hat hierfür Möbel aus ihrem Einrichtungshaus zur Verfügung gestellt.

 

Das Interesse an den entstehenden Wohnungen war deutlich spürbar und das Feedback der Besucher war nahezu ausschließlich positiv. Ein Besucher fasste zusammen: „Da kann man als Tuttlinger froh und stolz sein, eine Wohnbau in der Stadt zu haben, die solche Projekte schultern kann.“ Insgesamt 70 Wohnungen – ein Teil davon ist bereits verkauft – entstehen in dem Innenstadt-Quartier. Kaufinteressenten wurden direkt vor Ort vom Vertriebsteam der Wohnbau beraten. Auch

Mitarbeiter der Sparkasse Tuttlingen standen für Fragen rund um die Finanzierungsmöglichkeiten bereit. Doch nicht nur die Wohnungen stehen im Fokus. Auch für die Gewerbeeinheiten werden derzeit intensive Verhandlungen bei der Tuttlinger Wohnbau geführt.

 

Die Tuttlinger Wohnbau blickt zufrieden auf den hochfrequentierten Tag der offenen Baustelle zurück und freut sich auf die kommenden Gespräche mit den Interessenten. Auch weiterhin steht das Vertriebsteam jederzeit für individuelle Beratungen zur Verfügung. Anfragen können an die folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: [email protected]

 

Quelle: www.wochenblatt-online.de, Artikel vom 30.04.2024


Wohnbau zahlt bei Chiron-Siedlung drauf

Die Sanierung der Chiron-Siedlung gilt als gelungenes Projekt – aber wirtschaftlich ist es wohl kein Beispiel für die Zukunft. Darauf wies Gemeinderat Michael Seiberlich (CDU) im Technischen Ausschuss des Gemeinderats hin, wo Rathaus und Wohnbau die neuen Holzfassaden vorgestellt hatten. Obwohl die Wohnbau alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft hat, lägen die Kosten der Maßnahmen so hoch, dass man sich ähnliche Projekte kaum werde leisten können. Hätte die Wohnbau die rund sechs Millionen Euro an Investition komplett auf die Mieter umgelegt, wäre das eine Steigerung um 5,83 Euro pro Quadratmeter gewesen, so Geschäftsführerin Rita Hilzinger. Am Ende hat es das Unternehmen bei 1,50 Euro belassen. Das, so Seiberlich, sei „kein Weg in die Zukunft, wenn die Wohnbau am Ende Geld drauflegt“.

Wegen dieser Ausgaben müsse man darüber nachdenken, auf dem Bau Standards und damit Kosten zu senken. Ulrike Martin (LBU) sagte, dass energetische Sanierungen vonnöten seien, um dem Klimawandel zu begegnen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.01.2024


Tuttlinger Wohnbau ehrt Rita Hilzinger

Rita Hilzinger ist seit 40 Jahren Mitarbeiterin der Tuttlinger Wohnbau. Anlässlich dieses außergewöhnlichen Jubiläums lud das Unternehmen zu Ehren der „immer noch neuen“ Geschäftsführerin zu einer Feierstunde ein, wie der Tuttlinger Wohnbau mitteilt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Oberbürgermeister Michael Beck, ließ es sich nicht nehmen, besonders ehrende Worte für Rita Hilzinger zu finden. Ihre Kompetenz und auch ihre Führungsstärke innerhalb des Unternehmens sei lange schon bekannt. Um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, sei es aber geradezu angezeigt gewesen, sich die Dienste dieses „Wohnbau-Urgesteins“ zu sichern. Über weiterhin hohen Besuch konnte sich Rita Hilzinger freuen. Die höchste Repräsentantin der baden-württembergischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Verbandsdirektorin Iris Beuerle, fand anerkennende Worte. Geschäftsführer Horst Riess, als langjähriger Kollege, ließ die, wie er sagte, bemerkenswerte Entwicklung der Jubilarin noch einmal Revue passieren. Seine Kollegin sei fachlich mit allen Wassern gewaschen und trotz der beachtlichen Karriere immer bescheiden und eine Vertrauensperson im Kollegenkreis geblieben. Die Geehrte bedankte sich in der ihr ureigenen zurückhaltenden

Art für die anerkennenden Worte. Mit gemütlichem Umtrunk schloss die Feierstunde.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 19.01.2024


Wohnbau ehrt langjährige Mieter

TUTTLINGEN (sz) - Die Tuttlinger Wohnbau feierte kürzlich ein besonderes Jubiläum: Die Geschäftsleitung ehrte Mieter mit Mietverhältnissen von 40 Jahren und mehr und lud aus diesem Anlass zu einer Feier ein (Foto: Wohnbau). Horst Riess betonte in seiner Ansprache im Wohnbau- Forum die Bedeutung der langjährigen Treue der Mieter. Es sei ihm eine große Freude, dass sie bereits viele Jahrzehnte lang treue Mieter sind. Dies ist für ihn nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein Zeichen für ein erfolgreiches und vertrauensvolles Miteinander. Zur Feier gab es ein festliches Abendessen im Grillrestaurant Baers Place in Tuttlingen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 25.11.2023


Erfolgreicher Abschluss Bachelor professional of marketing

 

Die Tuttlinger Wohnbau ist stolz darauf, dass kürzlich Corinna Hoffmann, Sekretärin des Geschäftsführers Horst Riess (Foto: Wohnbau), den Bachelor Professional of Marketing mit der Note 1,5 bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg erfolgreich abgeschlossen hat. Corinna Hoffmann ist neben den Sekretariatsaufgaben auch für den Bereich Marketing und das Erscheinungsbild des Unternehmens im Bereich des Corporate Designs verantwortlich und leitet das erst kürzlich eröffnete Wohnbau-Forum in der Tuttlinger Innenstadt. Hoffmann, so Geschäftsführer Riess, sei geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie man mit neuen Qualifizierungen in einem Unternehmen großen Nutzen stiften könne.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 23.09.2023


Drei-Kronen-Hof: Der Rohbau steht

 

Die Rohbauarbeiten auf dem ehemaligen Union-Areal sind nahezu fertig. Der „Drei-Kronen-Hof“ soll bis Sommer 2024 abgeschlossen sein. Seit 2021 baut die Wohnbau an der zentralen Stelle der Stadt. Alles in allem entstehen dort 70 Wohnungen mit fast 5000 Quadratmetern Wohnfläche, 14 Gewerbeeinheiten mit 3000 Quadratmetern Fläche sowie eine Tiefgarage. Für die Gastronomie - vorgesehen im Erdgeschoss ebenso im vierten Stock mit Rooftop-Bar - werden Pächter gesucht. Die Wohnbau investiert in das Projekt rund 40 Millionen Euro.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 01.09.2023


GdW-Präsident Axel Gedaschko zu Gast bei der Tuttlinger Wohnbau

 

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Axel Gedaschko, der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), das kürzlich eröffnete Wohnbau-Forum der Tuttlinger Wohnbau GmbH.

 

Er vertritt die Interessen der Wohnungswirtschaft gegenüber Politik, Wirtschaft und den Medien und setzt sich für eine konstruktive Zusammenarbeit ein. Der GdW ist der größte Dachverband in der Branche und vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 Wohnungsunternehmen. Bei seiner bundesweiten Sommertour standen zwei Wohnungsunternehmen aus Baden-Württemberg auf dem Programm: In Mannheim und in Tuttlingen.

 

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Frau Dr. Iris Beuerle, die Verbandsdirektorin des Verbandes baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen (vbw), die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss und der Landtagsabgeordnete Niko Reith.

 

Axel Gedaschko, bekannt für sein Expertenwissen in Bezug auf bezahlbaren Wohnraum, faire Mietbedingungen und nachhaltige Entwicklung des Wohnungsmarktes, sorgte mit seinem Vortrag im Wohnbau-Forum für eine inspirierende Diskussionsgrundlage. Mit den Worten „Sie leisten hier wirklich Vorbildliches“ lobte Gedaschko das gesamte Team der Tuttlinger Wohnbau und auch die Stadt selbst. Er hatte am Vorabend gemeinsam mit Wohnbau-Chef Horst Riess einige Projekte des Tuttlinger Unternehmens besichtigt und habe dort „einige Dinge gesehen, die in vielen Städten nicht selbstverständlich sind“.

 

In seinem Grußwort betonte der städtische Baudezernent Florian Steinbrenner, dass die Tuttlinger Wohnbau eine zentrale Rolle bei der Stadtentwicklung spiele. Er zeigte sich optimistisch, dass die derzeitige Krise am Bau vorübergehe. „Wir werden weiterbauen.“

 

Axel Gedaschko ging in seinem Referat auch mit der Bundesregierung hart ins Gericht. Die Verunsicherung in der Gesellschaft und damit auch in der Baubranche sei groß. Gedaschko schlug mehrere Schritte hin zu einem bezahlbaren Wohnraum vor. Das Beseitigen von Vorschriften, die alle nur zu Verteuerungen führen, sei zwingend angesagt. Auch das oftmals völlig übertriebene Sicherheitsdenken beispielsweise bei Erdbeben und Brandschutz müsse hinterfragt werden. Oftmals seien hier teure und wenig nachvollziehbare Gutachten im Raum. Es müsse durchforstet werden, so Gedaschko. Auch die Reduzierung oder Abschaffung der Grunderwerbssteuer und oftmals überbordender Notargebühren helfe.

 

Geschäftsführer Horst Riess verabschiedete die Gäste mit kleinen Aufmerksamkeiten aus Tuttlingen. Mit dieser und den kommenden Veranstaltungen möchte die Tuttlinger Wohnbau einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Immobilienbranche in Tuttlingen und darüber hinaus leisten.

 

Quelle: www.wochenblatt-online.de, Artikel vom 31.07.2023


Ein bisschen Berlin: Wohnbau feiert Richtfest des Drei–Kronen–Hof

Mit dem Drei–Kronen–Hof geht es auf die Zielgerade. Am Mittwoch feierte die Tuttlinger Wohnbau nach 18 Monaten Bauzeit das Richtfest bei dem 40 Millionen Euro teuren Gebäude, das im Sommer 2024 fertig sein soll. Bis dahin müssen sich aber noch Mieter und Käufer überzeugen lassen, in das Gebäude mit „großstädtischen Zügen“ einzuziehen. Horst Riess machte keine Umschweife, wo er sich für den Bau des Drei–Kronen–Hofs hat inspirieren lassen. „So etwas gibt es in Berlin. Da habe ich es mir abgeschaut. Das ist für Tuttlingen eine einmalige Immobilie“, meinte der Geschäftsführer der Wohnbau zu dem „Bauwerk“, das künftig das Eingangstor der Stadt von Westen und Süden ist

 

Viel Wohn– und Gewerbefläche — noch zu haben

Und wirklich: Den Eindruck kann man bekommen. Zwischen den drei Gebäudeteilen wirkt der Innenhof wie das Center am Potsdamer Platz — im kleineren Maßstab. Ist mit 5000 Quadratmeter Wohn– und 3000 Quadratmeter Gewerbefläche für Tuttlinger Verhältnisse aber schon riesig. „Ein paar Wohnungen haben wir noch. Und auch für Büros und Arztpraxen findet sich noch Platz“, meinte Riess. Bei den 70 Wohnungen nähere man sich der 50 Prozentmarke, konkretisierte Rita Hilzinger, Prokuristin der Wohnbau und Leiterin der kaufmännischen Abteilung. „Einige haben wir verkauft, einige sind reserviert“, erklärte sie, wobei der Abschluss mit einem Notartermin absehbar sei. Bei den Verkäufen müsse man aber berücksichtigen, dass die Wohnbau „erst spät in den Vertrieb gegangen ist. Wir mussten ja erst die eigenen Kosten ermitteln, bevor wir Preise machen.“

 

Diese waren seit Baubeginn durch Corona–Pandemie, Störung der Lieferketten, höhere Energiepreise und Ukraine–Krieg gestiegen. Sogar ein Baustopp war diskutiert worden. „Der Schaden wäre aber größer gewesen, wenn wir das Gebäude einmotten. Also haben wir bei den Kosten weitergemacht“, meinte Oberbürgermeister Michael Beck, der auch die lange Planungszeit nochmals in den Blick nahm. „Es war nicht immer einfach.“

 

Beck ärgert sich, was nicht geplant wurde

Vor 15 Jahren habe man begonnen, die Flächen aufzukaufen. Anschließend musste bei dem „Enslin–Haus“ noch die Frage des Denkmalschutzes geklärt werden und ob es nicht in den Drei–Kronen–Hof integriert werden müsse. Dann war zehn Jahre über die Nutzung diskutiert worden. Rückblickend, so Beck, ärgere es ihn, dass man die Mediathek nicht im Drei–Kronen–Hof untergebracht habe.

 

Wohnbau verhandelt mit zwei Gastronomen

Dafür, dass das Areal belebt wird, will die Stadt sorgen, indem die Innenstadt nach dort vergrößert wird, erklärte der OB in einer Pressemitteilung. Und auch die Wohnbau scheint auf einem guten Weg, für hohe Lebensqualität am Drei–Kronen–Hof zu sorgen. „Wir sind mit zwei Gastronomen in guten Verhandlungen. Die sollen das Quartier aufwerten“, meinte Hilzinger. Über Namen wollte sie nicht reden. Das wird man spätestens dann sehen, wenn der Drei–Kronen–Hof bezugsfertig ist. In einem Jahr, wenn alles glatt läuft.

 

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 13.07.2023


Wohnbau saniert Häuser in der Chironsiedlung

Bis 2045 sollen die Gebäude in Deutschland klimaneutral sein. Mit der Sanierung der  Chironsiedlung startet die Tuttlinger Wohnbau nun in dieses — bundespolitisch abverlangte — Großprojekt. Für die Bewohner der zehn Häuser wird die Miete steigen, auch wenn die Wohnbau nicht alle Modernisierungskosten umlegen will.

 

Insgesamt 270 Gebäude hat die Wohnbau in ihrem Bestand. Die Baujahre reichen von 1944 bis heute. Trotz der großen Spanne stehe die Wohnbau bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude nicht am Anfang , betont Rita Hilzinger, Prokuristin und Leiterin der kaufmännischen Abteilung. Auch aufgrund der jährlichen Investition „beachtlicher Summen in die Bestandspflege und Modernisierung — insbesondere in energetische Ertüchtigungen“ ist die Zahl der Gebäude mit den schlechtesten Energieeffizienzklassen gering. Mehr als 160 KWH pro Quadratmeter werden nur in acht Prozent der Gebäude verbraucht. Das sind 150 Wohnungen.

 

Zuerst die Häuser mit größtem Einsparpotential sanieren

 

Und um diese Häuser will man sich nun zuerst kümmern. Allein 70 Wohnungen werden in der Chironsiedlung derzeit modernisiert. „Wir werden erst die Häuser mit den Energieeffizienzklassen F–H anpacken, weil darin auch der größte Hebel besteht“, sagt Hilzinger. Die größte Herausforderung sei es, zwischen dem Klimaschutz, der Sozialverträglichkeit der Modernisierung und der Finanzierung die richtige Balance zu finden. Allein die Klimaneutralität der Chironsiedlung wird rund sechs Millionen Euro kosten. Geld, das den Gewinn der Wohnbau schmälert und wenigstens teilweise durch die Mieten wieder zurückfließen soll. „Eigentlich könnte ich den Mietern nach der Modernisierung 3,50 Euro mehr pro Quadratmeter abverlangen. Aber wir müssen dabei auch die Sozialverträglichkeit im Blick haben“, meint Wohnbau–Geschäftsführer Horst Riess.

 

Sozialverträglich? Miete wird um 1,50 Euro pro Quadratmeter teurer

Wahrscheinlich, so erläutert es Hilzinger, werde es nur zu einer Mietsteigerung von 1,50 Euro pro Quadratmeter kommen. „Bei einer 50 Quadratmeter großen Wohnung sind das aber auch 75 Euro monatlich. So viel zur Sozialverträglichkeit“, meint sie. „In der Chironsiedlung gibt es Mieter, die schon sehr lange und gerne dort wohnen, manchmal gerade deswegen, weil es einfache und damit auch günstige Wohnungen sind.“

 

Info–Nachmittag sorgt für höhere Akzeptanz

Um die Bewohner auf dem Weg zur Klimaneutralität mitzunehmen, habe man einen Info–Nachmittag mit den betroffenen Mietern veranstaltet. „Das Verständnis für die Maßnahme hat sich dadurch verbessert“, sagt Hilzinger. Zumal es durchaus möglich ist, dass der Energieverbrauch und die -kosten für die Bewohner sinken. Dies, sagt Riess, liege aber am Verbrauch und sei von Mieter zu Mieter unterschiedlich.

Die Voraussetzungen, um Energie zu sparen, sind dann aber gegeben. Geplant sind die Kellerdecken zu dämmen, neue Türen und Fenster einzubauen, eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und eine Wärmepumpe zu installieren sowie Abstellräume für Müll und Fahrräder zu bauen.

 

Der Clou: Fassaden kommen passgenau aus der Fabrik

Der Clou bei der Sanierung ist aber: die neue Fassade der Häuser. Diese wird nach einem 3D–Aufmaß seriell in einer Fabrik produziert und dann passgenau am Haus angebracht. „Das Verfahren wird Einzug halten“, ist Riess überzeugt und sieht die Gefahr, dass „Städte ein einheitliches Erscheinungsbild bekommen“. Hält man alle Vorgaben ein, werden die Sanierungen mit bis zu 40 Prozent der Summe gefördert.

 

Angesichts hoher Baupreise glaubt der Wohnbau–Chef, dass man in Zukunft darüber nachdenken muss, „wo man Gebäude umnutzen kann“. Vor Jahren hätte man sich vielleicht auch bei der Chironsiedlung überlegt, die Gebäude einfach abzureißen. „Das machen wir nicht. Die Bausubstanz ist da. Wir wollen es lieber ertüchtigen“, so Riess. Und fit machen für das Jahr 2045.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 11.07.2023


Fertiggestellt und dem Wohnen übergeben!

 

TUTTLINGEN – Die 50 Mietwohnungen gingen ab November 2022 an den Markt. 33 Einheiten wurden noch in 2022 bezogen, die restlichen 17 Anfang des Jahres 2023. Auch die 50 zum Verkauf bestimmten Wohnungen konnten Ende 2022 und Anfang 2023 an ihre Eigentümer übergeben werden.

 

Sowohl Selbstbezieher als auch Kapitalanleger können sich über eine gute Geldanlage freuen. Glücklicherweise war das Projekt von den Preissteigerungen, die uns im Jahr 2022 erreichten, nicht mehr betroffen. Lediglich Materiallieferschwierigkeiten – das Parkett kommt aus der Ukraine – haben zeitliche Verzögerung ausgelöst.

 

Wie schon mehrfach berichtet, ist die Tuttlinger Wohnbau mit diesem Projekt auch ihrem sozialen Auftrag nachgekommen. Alle 50 Mietwohnungen sind öffentlich gefördert und stehen zu deutlich preisreduzierten Konditionen zur Verfügung. Dank der angehobenen Einkommensgrenzen haben inzwischen breite Schichten Anspruch auf den hierfür notwendigen Wohnberechtigungsschein. Die Bewohner können sich über helle Räume, schöne Bäder und hochwertige Küchen freuen.

 

Auf dem Gebäude Bodenseestraße 51 – dem Mietgebäude – wurde erstmals in Tuttlingen eine Photovoltaikanlage mit Mieterstrommodell in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Tuttlingen in Betrieb genommen. Die Anlage läuft seit Oktober 2022 und das Mieterstrommodell erfreut sich großer Beliebtheit. Für die Mieter gibt es zwei Tarife: 19,76 Cent pro Kilowatt kostet der Solarstrom vom Dach und 38,58 Cent der Netzbezug.

 

Es zahlt sich also aus, wenn man seinen Stromverbrauch taktisch günstig steuert. Damit das gelingt stellen die Stadtwerke Tuttlingen eine App zur Verfügung, in der jederzeit die Leistung der Anlage abgelesen werden kann. Für den Allgemeinstromzähler sieht das am 24. Mai um 10.00 Uhr beispielsweise so aus, dass gerade zusätzlich Strom über das Netz bezogen werden muss – der bedeckte Himmel liefert aber immerhin noch knapp 40 Prozent des Stromverbrauchs über die Solaranlage.

 

Gemeinderat, Aufsichtsrat, Belegschaft und die zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung konnten die Wohnungen und die gesamte Anlage in Augenschein nehmen. Im Rahmen der Aktion „Schwäbische Zeitung öffnet Türen“, erhielt auch die Bevölkerung die Möglichkeit zum Besuch. Bei der Vielzahl der Besichtigungen durften wir Lob und Anerkennung für das gelungene Projekt erfahren. Darauf sind wir stolz. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 27.05.2023


Wohnbau eröffnet Forum für Stadtentwicklung

TUTTLINGEN - TUTTLINGEN (maj/sz) - Wie soll sich die Stadt Tuttlingen entwickeln? Eine Frage, die sich die Tuttlinger Wohnbau um Geschäftsführer Horst Riess permanent stellt. „Wir haben eine große Aufgabe. Wir sind Teil der Stadtgestaltung und -entwicklung“, sagte er. Nun gibt es auch einen Ort, an dem über die bauliche Zukunft gesprochen werden kann. Das Wohnbauforum ASN in der Honbergstraße wurde feierlich eingeweiht.


„Wir wollen in den Dialog treten, um Dinge voranzubringen. Für die Leute in der Stadt“, sagte Riess. Man habe verschiedene Räume in der Stadt ausgelotet. Die Wahl war aber gar nicht so leicht. „Wir wollten nichts Großes. Wir wollten etwas, wo man im exklusiven Rahmen arbeiten und über Ideen sprechen kann“, erklärte der Wohnbau-Geschäftsführer, dem das Forum als Ort für Wissenstransfer ein Herzensprojekt gewesen ist. Eines, das schon im Masterplan für Tuttlingen vorgeschlagen worden war. Anreize zur Stadtentwicklung gab es bei der Einweihung von Andreas Kipar. Der Landschaftsarchitekt und Stadtplaner ist seit Jahren weltweit tätig und hat beispielsweise die Stadt Mailand bei ihrer Entwicklung zu einer grünen Metropole begleitet. An mehreren Beispielen zeigte er auf, wie nachhaltige Stadtentwicklung möglich und wie wichtig diese ist. Diese könnte auch auf Tuttlingen übertrag-bar sein. „Aufbrechen“, sagte Kipar, „mit Mut“ an die versiegelten Flächen herangehen und es dort grün werden lassen, war ein Rat. Dort, wo es unproblematisch ist, sollte auf Asphalt verzichtet werden. Mit Blick auf einen Fluss in der Stadt, wie die Donau, hob Kipar die hohe Bedeutung von Wasser und die damit einhergehende Landschaftsgestaltung hervor.


Mit dem Wohnbau-Forum soll es einen Raum geben, in dem Ideen, Innovationen und Visionen für zukunftsfähiges Wohnen und Bauen ausgetauscht werden können. Es wird Experten, Architekten, Planer und alle Interessierten zusammenbringen, um innovative Konzepte für eine nachhaltige Stadtgestaltung zu entwickeln und zu diskutieren.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 22.05.2023


Drei-Kronen-Hof zum Leben erwacht

TUTTLINGEN - Am vergangenen Sonntag erwachte dieBaustelle des Drei-Kronen- Hofs zum Leben. Die  Tuttlinger Wohnbau GmbH öffnete die Baustelle für Interessenten und konnte zahlreiche Besucher begrüßen.  Neben kostenlosen Getränken, Kuchen und einem Gewinnspiel lud das Wohnungsbauunternehmen zu geführten  Baustellenbesichtigungenein. Der Drei-Kronen-Hof, ein neues städtebauliches Highlight, stieß bei den Besuchern offensichtlich auf Interesse. Viele waren beeindruckt von der architektonischen Gestaltung und der hohen Qualität der Bauausführung. Auch die Lage und die geplanten Nutzungsmöglichkeiten für Wohnen, Gastronomie und Gewerbe des Innenstadt- Quartiers wurden von den Besuchern positiv hervorgehoben. Erst kürzlich gab die Wohnbau den Verkaufsstart der 70 Eigentumswohnungen und der rund 3.000 Quadratmeter Wohnfläche bekannt. Mit dem Tag der offenen Baustelle wurde nun erneut ein starkes Signal für die Zukunft des Wohnens und die Stadtentwicklung gesetzt. Mehr Infos: www.drei-kronen-hof.com

 

Quelle: www.suedfinder.de, Artikel vom 03.05.2023


Interessenten für Gastronomie und Gewerbe sind da

TUTTLINGEN - Bis vor vier Wochen war Horst Riess, Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, „noch deutlich besorgter, als ich es heute bin“. Mittlerweile ist er sich sicher, dass sein Unternehmen das neue Quartier Drei-Kronen-Hof tatsächlich fertigstellen kann. Lieferengpässe, Materialknappheit, die enorme Teuerung am Bau, all das hatte dem Großprojekt in Innenstadtlage arg zugesetzt und macht sich nun bei den Preisen für Wohnungen und Büros bemerkbar.

 

Wer am Quartier vorbeiläuft und regelmäßig die Fortschritte beobachtet, wundert sich: Stockwerk um Stockwerk wächst der Bau in die Höhe – was soll da noch schiefgehen? Horst Riess beschreibt die enormen Anstrengungen, die notwendig sind, um Handwerker und Unternehmen zu finden. Bundesweit wurden die Gewerke ausgeschrieben, oft bei zwei Dutzend Firmen angefragt. Und dann kamen drei, manchmal auch vier Angebote. In Preisregionen, die vor dem Baustart noch völlig utopisch erschienen, jetzt aber normal sind.

 

Riess sagt, dass der Drei-Kronen-Hof das schwierigste Vermarktungsobjekt ist, dass er in seinen 30 Jahren bei der Wohnbau hatte. „Aber ich bin zuversichtlich und überzeugt: Das wird eine tolle Sache“, fügt er an. Die Wohnbau geht mit dem Verkauf und der Vermietung der 70 Wohnungen und 3000 Quadratmetern Büro- und Gewerbe-fläche demnächst an den Markt. Im Schnitt liege der Kaufpreis für die Wohnungen bei 5000 Euro pro Quadratmeter. Wer eine der drei Penthouse-Wohnungen in oberer Lage von Haus drei haben will, muss mehr hinblättern.

 

Das Gebäude in Richtung Marktplatz/ZOB (Haus 1), das Gewerbe, Büros und Arztpraxen vor-behalten ist, hat bereits seine end-gültige Höhe erreicht. Zwei Gastronomiebereiche sind vorgesehen. Interessenten gebe es bereits, mehrere Varianten sind vorstellbar. So auch im Erdgeschoss: „Wir denken da in Alternativen“, sagt Riess. Entweder entsteht ein großer Gastrobereich in Richtung Marktplatz oder eine sogenannte „Boxing-Lösung“. Drei bis vier verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Produkten, die die Sitzmöglichkeiten innen und im Außenbereich gemeinsam nutzen. Im vierten Geschoss ist ein weiteres Angebot geplant. „Von Roof-Top-Gastro zu sprechen, wäre auf der vierten Ebene wohl etwas übertrieben“, meint Riess. Aber ja, die Dachterrasse ist Teil des Konzeptes.

 

Zwischen 16 und 18 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter rechnet der Wohnbau-Geschäftsführer für Gewerbe und Gastronomie. Die Preise hängen auch davon ab, wie aufwändig die Installationen sein werden, die die Pächter brauchen. Im Verkauf sei der Gewerbebereich noch unter 5000 Euro pro Quadratmeter zu haben. Haus 2 ist L-förmig im hinteren Bereich des Areals angelegt und reicht bis zur Katharinenstraße. Es wird sechs Ebenen bekommen. In Haus 3 (Ecke Obere Hauptstraße/Katharinenstraße) sind es sieben Ebenen, derzeit werkeln die Bauarbeiter im vierten Geschoss. Die drei Gebäude sind um einen Innenhof angelegt. Auch abseits des Themas Quartiersentwicklung „wird es von der Attraktivität und Ausstattungen her mit das Beste sein, was wir in den vergangenen Jahren realisiert haben“, sagt Riess über den Drei-Kronen-Hof. 80 Prozent der Gewerke seien soweit ausgeschrieben, dass Angebote und meist auch schon unterschriftsreife Verträge vorliegen. Die restlichen 20 Prozent der Handwerkerleistungen fallen teilweise erst mit der Fertigstellung des Projekts an. Die Wohnbau holt dafür gerade Angebote ein. In gut einem Jahr soll alles fertig sein. Angedacht war das zeitige Frühjahr 2024, nun wird es wohl Mitte des Jahres. Der Drei-Kronen-Hof ist das eine, die Straßengestaltung rund um das Areal das andere. Dafür ist die Stadt Tuttlingen zuständig. Die Umbauten betreffen vor allem die Schützenstraße und die Obere Hauptstraße. Deutlich weniger Verkehr, stattdessen Pflasterungen und Bäume sehen die Planungen vor. In der Oberen Hauptstraße ist obendrein eine schmale Wasserrinne vorgesehen als Hommage an den unterirdisch fließenden Seltenbach. Die Schützenstraße im Bereich der Hochschule soll den Charakter eines Platzes bekommen, ebenso wie der Bereich zwischen Drei-Kronen-Hof und ZOB, der künftig Willy-Brandt-Platz heißen wird. Zwar gibt es laut Stadtsprecher Arno Specht noch keine Detailplanung, welche Bodenbeläge welche Farbe bekommen, aber das Grundkonzept stehe fest.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 03.03.2023


Tuttlinger Wohnbau spendet 3000 Euro an Stiftung St. Franziskus

TUTTLINGEN (pm) -  Schon seit vielen Jahren ist es bei der Tuttlinger Wohnbau GmbH Tradition, in der Weihnachtszeit auf Kundengeschenke zu verzichten und stattdessen eine Spende an gemeinnützige Organisationen zu tätigen. In diesem Jahr nahm eine kleine Delegation des Fördervereins und der Stiftung St. Franziskus den Spendenscheck im Wert von 3000 Euro entgegen (Foto: Hoffmann/Tuttlinger Wohnbau). An über 30 Standorten in Süddeutschland bietet die Stiftung St. Franziskus hilfs- und pflegebedürftigen Menschen neue Perspektiven für die Zukunft. Die Weihnachtsspende der Wohnbau wird insbesondere den Altenzentren Bürgerheim und St. Anna zugutekommen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Häuser wird von dem Spendengeld jeweils eine Veeh-Harfe angeschafft. Dieses besondere Zupfinstrument kann auch ohne jegliche Notenkenntnisse gespielt werden.

 

 

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 19.12.2022


Wohnbau-Azubi bei der IHK-Bestenehrung

TUTTLINGEN (pm) -  Mit den lobenden Worten „Wir sind stolz auf Sie und Ihre Prüfung!“ wandte sich IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos bei der diesjährigen Ehrung an die besten Absolventinnen und Absolventen. Ganze 134 Spitzen-Auszubildende und 43 Weiterbildungsbeste wurden in der Neuen Tonhalle in Villingen-Schwenningen ausgezeichnet.

Zur großen Freude von Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess (Foto, links) und Prokuristin Rita Hilzinger (Foto, Mitte) zählte in diesem Jahr auch der ausgebildete Bauzeichner Jonas Epple (Foto, Mitte) zu den besten Nachwuchsfachkräften der Region. Mit einem herausragenden Prüfungsergebnis von 96 Punkten (Note 1,2) hat Herr Epple beste berufliche Perspektiven. Bei der Tuttlinger Wohnbau GmbH hat er im Anschluss an die Ausbildung einen Arbeitsvertrag unterschieben und bleibt dem Unternehmen als Fachkraft erhalten.

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 03.12.2022


Vernissage von Gudrun REich in der Wohnbau

TUTTLINGEN (pm) -  Freudige Gesichter haben das Bürogebäude der Tuttlinger Wohnbau gefüllt. Die weit über den Landkreis bekannte Künstlerin Gudrun Reich ganze fünf Etagen mit ihren Ausstellungsstücken.

 

Geschäftsführer Horst Riess eröffnete im Wöhrdensaal die traditionelle Kunstausstellung. Die Pächter des Pandori Palace verwöhnten die Besucher mit indischem Finger Food und Getränken. Aquarelle, Federzeichnungen und Acrylmalereien laden noch bis zum 18. Dezember zum Bestaunen ein. Die Ausstellung kann während der Büroöffnungszeiten der Wohnbau besichtigt werden. Alle Exponate können auch käuflich erworben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 30.11.2022


Mieter beziehen künftig günstigen Strom

TUTTLINGEN (pm) - Es ist ein Pilotprojekt, was bald schon häufiger umgesetzt werden soll. Zusammen mit der Tuttlinger Wohnbau haben die Stadtwerke (SWT) auf einem Hausdach an der Bodenseestraße eine Photovoltaikanlage installiert, die den Mietern günstigen Strom liefern soll. Die Herausforderung beim „Mieterstrom“ ist, dass die Energie sofort genutzt werden muss, wenn sie produziert wird.

 

Fast 44 Kilowatt Leistung erreicht die Anlage, die auf dem Dach des Hauses an der Bodenseestraße 51 installiert worden ist. Damit lassen sich rund 40 Prozent des Strombedarfs im Gebäude durch den Ökostrom decken. Innerhalb von nicht einmal zwölf Monaten wurde die Planung und Aufstellung in die Tat umgesetzt. Kostenpunkt: rund 109 000 Euro. Sobald die Bewohner in das neue Haus eingezogen sind, soll sich die Investition auszahlen. Und zwar für die Mieter. Der auf dem Dach produzierte Strom wäre um rund 50 Prozent günstiger im Vergleich zu der Elektrizität aus dem Netz. „Der Strom geht direkt vom Dach ins Haus“, sagt Branka Rogulic, Geschäftsführerin der SWT. Dadurch spare sich der Nutzer die Kosten für Netzentgelte oder andere Umlagen.

Um weniger für Strom zu bezahlen, muss der Verbraucher flexibler sein. Er muss den Strom verbrauchen, wenn er auf dem Dach produziert wird. Einen Stromspeicher gibt es in dem Gebäude nicht. Aus Kostengründen. Weil der Stromverbrauch morgens und abends in der Regel höher ist, zu den Tageszeiten aber kaum Strom durch die Photovoltaikanlage produziert wird, bräuchte es schon einen „sehr großen Speicher“, meint Kevin Haus von den Stadtwerken. Ein passender Speicher von 50 kw würde aber allein schon rund 50 000 Euro kosten. „Und es braucht Platz. Raum, der im Gebäude dann woanders fehlt“, betont Michael Heim, Leitender Architekt der Wohnbau.

 

Eine App soll die Mieter erinnern, dass nun günstiger Strom produziert wird, den sie nutzen sollten. „Dann gibt es eine Triggermeldung mit der Aufforderung, beispielsweise die Waschmaschine einzuschalten“, sagt Haus. Über die App könnten die Mieter auch nachvollziehen, ob sie Strom aus der PV-Anlage oder aus dem Netz entnehmen. Dies, so hoffen die Projektbeteiligten, soll die Mieter auch für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit der Energie sensibilisieren. Schließlich sei der günstige Mieterstrom, der nach jetzigem Stand bei rund 20 Cent pro Kilowattstunde liegen könnte, nicht immer verfügbar. Die Energie der PV-Anlage, die nicht genutzt wird, wird ins Netz eingespeist. Die Förderung erhalten die Stadtwerke, obwohl sie zugleich Mieterstrom- und Netzbetreiber sind. „Da wird nicht in den Rollen unterschieden“, erklärt Haus. Sobald man Strom über eine Solaranlage erzeuge, werde man bei der Einspeisung bezahlt. Erst bei größeren Konzernen müsse man die jeweiligen Rollen beispielsweise als Erzeuger und Betreiber durch unterschiedliche Namen kenntlich machen.

Mitmachen kann bei dem Modell jeder Mieter an der Bodenseestraße 51. Dafür wird ein Vertrag mit den Stadtwerken geschlossen. Ein Muss ist es nicht. Weil der Schaltschrank im Keller pro Wohnung zwei Plätze für Zähler hat, kann sich der Bewohner zwischen Mieterstrom und Versorgung durch einen anderen Stromlieferanten entscheiden. Auch eine spätere Teilnahme am Mieterstrommodell ist möglich.

 

Für die Wohnbau ist das Pilotprojekt schon jetzt so vielversprechend, dass das Unternehmen überprüft, ob eine PV-Anlage auch auf anderen Miethäusern installiert und für günstigen Mieterstrom sorgen kann.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 26.10.2022


Café Herzlich eröffnet in der Stadtkirchstraße

TUTTLINGEN (pm) - Das Café Herzlich in der Stadtkirchstraße hat am Dienstag  eröffnet. An gleicher Stelle, an dem das traditionsreiche Café Ribler 2016 nach 60  Jahren zugemacht hat. Die neuen Pächter des Cafés sind Gerlinde und Stefanie  Gross. Mutter und Tochter wollen gemeinsam den aktuellen wirtschaftlichen  Widrigkeiten trotzen. Unterstützung bekommen sie dabei auch von Stefanie Gross’  Schwester und ihrem Verlobten – ein echter Familienbetrieb. Ein Café geführt  haben die beiden bislang noch nicht, Stefanie Gross hat allerdings Erfahrungen in  der Gastronomie. Gerlinde Gross stammt aus dem rumänischen Siebenbürgen und  arbeitete elf Jahre lang in der Gebäudereinigungsbranche. Das Café ist ihr großer  Traum. Nicht nur Kaffee und Kuchen soll es dort geben, sondern auch einen  wöchentlich wechselnden Mittagstisch. Neben deutschen Gerichten sollen auch  einige deftige Spezialitäten der rumänischen Küche, wie Gulasch oder gefüllte  Paprika, auf der Speisekarte stehen. Festlegen will sich Gerlinde Gross aber nicht: „Wir sind sehr offen.“

 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.09.2022


Auf den Spuren der Tuttlinger Wohnbau

TUTTLINGEN (pm) - Anlässlich des 80sten Firmenjubiläums veranstaltete die  Tuttlinger Wohnbau für die Öffentlichkeit einen Stadtrundgang und eine  Stadtrundfahrt durch Tuttlingen „auf den Spuren der Wohnbau“. Geschäftsführer  Horst Riess persönlich machte es sich zur Aufgabe, die beide Teilnehmergruppen  zum Staunen zu bringen und hatte spannende Informationen rund um die  Wohnbau-Projekte parat. Die Ausmaße der Objekt- und Projektvielfalt war kaum  einem der Teilnehmer bewusst. Der Rundgang startete beim eigenen Firmensitz  und führte an Baustellen, Bestandsbauten und Sanierungsprojekten in der  Innenstadt vorbei bis hin zu den Tuttlinger Höfen. Der eigens für die Stadtrundfahrt  gemietete Bus brachte die Gruppe auch zu ferner gelegenen Projekten der  Tuttlinger Wohnbau. Zu den Haltestellen zählten neben vielen weiteren die beiden  Neubauten in der Bodenseestraße 51 und 53, der ehemalige Firmensitz in der  Lessingstraße und eines der jüngsten Projekte – das Torhaus Thiergarten. Nach  zwei gelungen Veranstaltungen sind nun die Kinder gefragt! Bis zum 15. September  läuft der Kindermalwettbewerb der Tuttlinger Wohnbau. Mehr Informationen gibt es  unter www.wohnbau-tuttlingen. de/malwettbewerb. Auf dem Bild: Eine kleine Stärkung gab´s bei Bäckerei Schneckenburger.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 30.07.2022


Aufsichtsrat verabschiedet Mitglieder

TUTTLINGEN (pm) - Im Rahmen der Gesellschafterversammlung verabschiedete  Oberbürgermeister Michael Beck als Aufsichtsratsvorsitzender und Vertreter des  Hauptgesellschafters Stadt Hellmut Dinkelaker und Joachim Schulz aus dem  Aufsichtsrat der Tuttlinger Wohnbau. Hellmut Dinkelaker war im Wohnbau-Gremium  ab Juli 2019 für die SPD-Fraktion des Gemeinderats tätig. Beck würdigte  die kommunalpolitisch geprägte Arbeit von Hellmut Dinkelaker. Sein Blick war stets  ausgerichtet auf die Wohnraumversorgung der Menschen in Tuttlingen. Nicht nur in  diesem Thema habe er das Wohnungsunternehmen während seiner Zeit im  Aufsichtsrat gut begleitet. Beck bedankte sich bei Dinkelaker für sein Engagement  im Gremium. Nach dem Ausscheiden aus dem Gemeinderat habe Dinkelaker nun  auch den Platz im Aufsichtsrat der Wohnbau freigemacht. Als sein Nachfolger  wählte die Gesellschafterversammlung Henner Lamm, ebenfalls von der SPD-  Fraktion des Gemeinderats. Als Firmenchef der freien Wirtschaft habe Joachim  Schulz sein Aufsichtsratsmandat aus einem anderen Blickwinkel wahrgenommen,  kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende Beck dessen Abschied aus dem  Aufsichtsrat. Mit einem tiefen Blick für Zahlen, Cash Flow und Liquidität war seine Arbeit geprägt von der betriebswirtschaftlichen Sichtweise. Der Aesculap-Chef  war seit Februar 2020 im Aufsichtsratsgremium. Dabei hatte er auch das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Zudem gehörte er dem Personalausschuss  an. Beck bedankte sich bei Schulz für seine leidenschaftliche Mitarbeit im Gremium. Als Nachfolger und Vertreter des zweitgrößten  Gesellschafters wurde Jens von Lackum gewählt. Durch eine veränderte Sitzverteilung beim Hauptgesellschafter Stadt im Gemeinderat wurde von der  Gesellschafterversammlung der Wohnbau als zusätzliches Mitglied des Aufsichtsrats Jürgen Hau von der LBU-Fraktion gewählt.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 26.07.2022


Die Wohnbau als Gastgeberin der KoWo-Tagung

TUTTLINGEN (pm) - Rund um die zentrale Frage „Mehr Wohnungen, mehr  Klimaschutz, weniger Zeit: Wie setzen wir die ambitionierten Ziele der  Bundesregierung auf Landesebene und in den Kommunen um?“ tagten die  Führungskräfte aus der Vereinigung baden-württembergischer kommunaler  Wohnungsunternehmen (KoWo) in Tuttlingen. Die Vereinigung zählt rund 60  Wohnungsunternehmen. Ziel der seit 1990 bestehenden Vereinigung ist es, ihre  spezifischen Interessen auf Landesebene zu vertreten und zu bündeln. Das  Organisationsteam der Tuttlinger Wohnbau GmbH nahm die Aufgaben als  Gastgeber ernst und punktete mit einem außergewöhnlichen Einfall. Zum ersten  Mal überhaupt verlegte man die KoWo-Tagung kurzerhand in einen Saal des Scala  Kinos. Das besondere Flair dieses Veranstaltungsraumes wird den Teilnehmern  vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben, ebenso das exzellente Catering des  Scala- Teams. Zum Tagungsbeginn begrüßten KoWo-Vorsitzender Peter Bresinski  aus Heidelberg, Oberbürgermeister Michael Beck und Wohnbau- eschäftsführer  Horst Riess die Teilnehmer, Referenten und Gäste. Beck und Riess betonten, dass  sie es als Ehre empfinden, wenn die Stadt Tuttlingen zu dieser hochkarätigen Tagung auserwählt wurde. Das Irish Pub Tuttlingen empfing die große Gruppe nach  den Beratungen und servierte ein feines Tagungsmenü.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 11.06.2022


Baers Place ist eines der schönsten Restaurants

TUTTLINGEN (pm) - Das Tuttlinger baers-place wurde im Pandemiejahr 2020 von  der Betreiberfamilie Bär neu eröffnet. Überzeugt von der Schönheit und der  Gemütlichkeit des Restaurants nahm die Tuttlinger Wohnbau als Eigentümerin und  Projektentwicklerin zusammen mit der Innenarchitektin Margrit Marquardt am  Wettbewerb teil. Die Jury bestehend aus Fachleuten des Deutschen Hotelund  Gaststättenverbands DEHOGA und der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-  Zeitung AGHZ sowie Architekten, Innenarchitekten, Gastronomen und Köchen teilte  die Auffassung. Mit den „von Innenarchitektin Marquardt geschickt verknüpften  traditionellen und zeitgenössischen Elementen“ wurde „ein Sinnbild moderner  Wirtshauskultur geschaffen“, resümieren die Fachleute. Gelobt wurde das „Indoor-  Grillerlebnis“ gepaart mit dem Angebot „regionaler Spezialitäten“. Ein besonderes  „Wohnzimmer- Gefühl“ vermittle die „umfangreiche Bildergalerie mit über 100  Schwarz-Weiß-Fotographien, die heimische Geschichten über bedeutende Gäste  und Tuttlinger Originale erzählen.“ „Beeindruckt vom Einfallsreichtum der Gestalter  und Betreiber, wie sie die Anliegen unserer Gesellschaft in erlebbare Räume  umsetzen, würdigen wir mit dem Award und der Publikation „Die schönsten Restaurants  & Bars 2022“ die gesamte Branche gerade im vergangenen  Pandemiejahr“, so die Auslober.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 23.04.2022


Wieder ein Stern für das Anima in Tuttlingen

TUTTLINGEN (pm) - Auch im Jahr 2022 darf sich das Tuttlinger Restaurant Anima  über die Verleihung des Guide Michelin Sterns freuen. Inzwischen zum fünften Mal  in Folge erarbeitete sich der Geschäftsführer, Heiko Lacher (Foto links), mit seinem  Team die begehrte Auszeichnung. Voller Freude berichtet Frau Lacher (zweite von  links) auch von einem deutlichen Aufstieg in der Geroldsteiner Restaurant-  Bestenliste. In Baden-Württemberg erkämpfte sich das Anima Platz 38 –  deutschlandweit Platz 149 von 350 betrachteten Restaurants. Die Freude über die  Auszeichnungen ist auch bei der Tuttlinger Wohnbau besonders groß. Ihren Stolz  über die Leistung ihres Pächters brachten Geschäftsführer Horst Riess (Foto  rechts) und Rita Hilzinger (zweite von rechts) ganz persönlich zum Ausdruck. Als  Zeichen der Anerkennung überreichten sie den Eheleuten Lacher ein kleines Präsent  und Blumen. „Weiter so!“, heißt es zum Abschluss vom Wohnbau-Chef.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 20.03.2022


Wohnbau spendet an zwei Sozialprojekte

TUTTLINGEN (pm) - Viele Jahre zählt es bei der Tuttlinger Wohnbau zur Tradition, auf Kundengeschenke zu  verzichten und stattdessen eine Weihnachtsspende zu tätigen. In diesem Jahr dürfen sich gleich zwei  Spendenempfänger über einen Scheck freuen. Das soziale und gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen Mutpol  unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Teilnahme am sozialen Leben und der Überwindung schwieriger  Lebenssituationen. Die Weihnachtsspende von der Tuttlinger Wohnbau über 1500 Euro kommt dem besonderen  Projekt „Wege 2“ zugute. Inspiriert durch den Künstler Keith Haring werden die Kinder und Jugendlichen motiviert,  Bezüge zu ihrer eigenen Lebensrealität zu finden und über ihre individuelle Kunstform auszudrücken. Dies alles  geschieht in einer Kooperation mit dem Team der Städtischen Galerie unter der Leitung von Anna-Maria Ehrmann-  Schindlbeck. Dieter Meyer (Mutpol Gesamtleiter, 2.v.l.) und Petra Bäßler (Mutpol Bereichsleiterin, rechts) freuen sich  über die Spende von Horst Riess (Geschäftsführer der Tuttlinger Wohnbau, 2.v.r.) und Michaela Möller  (Sponsoringbeauftragte der Tuttlinger Wohnbau, links). Ebenfalls einen Spendenscheck über 1500 Euro erhält der  Freiburger Verein Duwa Lofunga, der sich in Malawi um die Bildungsperspektive mittelloser Kinder bemüht.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 29.01.2022


abriss macht platz für neugestaltung

TUTTLINGEN-NENDINGEN – Das gelbe Vierfamilienhaus in der Ortsmitte von Nendingen lässt die Tuttlinger  Wohnbau GmbH um den Geschäftsführer Horst Riess und den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Beck seit  Mittwoch abreißen. Das einstige benachbarte Hanneleshaus wurde im Winter vergangenen Jahres abgerissen.  Somit ist das Vierfamilienhaus bereits das zweite Gebäude, das das Nendinger Ortsbild viele Jahrzehnte  maßgeblich geprägt hat und nun dem Bagger zum Opfer fällt.

 

Die derzeit durchgeführten Abbrucharbeiten werden  von einem mehrfach beauftragten Abbruchunternehmen durchgeführt, das für das Bauträgerunternehmen entlang  der Ortsdurchfahrt bereits mehrere Abbrüche in den vergangenen Jahren umsetzte. Die Abbrucharbeiten sollen bis  Ende nächster Woche andauern. Auf der dadurch entstehenden freien Fläche an der Mühlheimer Straße nahe der  Schule soll die Gestaltung einer neuen Ortsmitte vorangetrieben werden.

 

Bei dieser Neugestaltung sollen die  Wünsche der Bürger, die ihm Rahmen einer Bürgerwerkstatt vor wenigen Jahren geäußert wurden, berücksichtigt  werden. Auch die Fläche des seit vielen Jahren nicht funktionierenden Brunnens, der letztlich nur eine kurze Zeit  funktionierte, abgebaut wurde und dessen Wasserrinne nur eine Stolperfalle mitten im Ort darstellte, soll auf  Wunsch der Einwohner ebenso in eine Neugestaltung mit einbezogen werden. 

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 03.12.2021


Neuer Nachwuchs bei der Tuttlinger Wohnbau

TUTTLINGEN - Die Tuttlinger Wohnbau begrüßt ihre neuen Nachwuchskräfte für das Ausbildungsjahr 2021.


Am 01.09.2021 startete Leia Schneckenburger ihre Ausbildung zur Bau-zeichnerin mit Fachrichtung Architektur. Der Berufsschulunterricht findet an der Gewerblichen Schule Donaueschingen statt.


Jasmin Schölzel hat zum 01.10.2021 ihr Duales Studium im Studiengang BWL-Immobilienwirtschaft begonnen. Sie verbringt ihre Theoriephase an der Dualen Hochschule in Stuttgart. Die Tuttlinger Wohnbau stellt sich dabei als Dualer Partner zur Verfügung.


Geschäftsführer Horst Riess und Prokuristin Rita Hilzinger heißen die beiden herzlichen willkommen. Außerdem dürfen sich Anita Kurz und Tony Rempel über ihre erfolgreiche Ausbildung und Übernahme bei der Tuttlinger Wohnbau freuen.


Anita Kurz hat eine dreijährige Ausbildung zur Bauzeichnerin mit dem Schwerpunkt Architektur absolviert und hat bei ihren Prüfungen einen Preis abgeräumt. Als frischgebackene Bauzeichnerin wurde sie in das Architekturbüro des Unternehmens übernommen.


Tony Rempel hat eine dreijährige Ausbildung zum Immobilienkaufmann absolviert und seine Prüfungen ebenfalls erfolgreich abgeschlossen. Er widmet sich künftig dem Thema Digitalisierung und unterstützt zusätzlich das Team der Wohnungseigentumsverwaltung.


Seit Jahren zieht die Tuttlinger Wohnbau eigene Nachwuchskräfte heran. Zusammen mit der Ausbildungskoordinatorin Diana Kolesnikov sind sie bereits auf der Suche nach neuen Auszubildenden und Studenten für das Jahr 2022.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 15.10.2021


Tuttlinger Wohnbau als familienfreundlich ausgezeichnet

TUTTLINGEN - Der Tuttlinger Wohnbau war und ist es ein Anliegen, im Zusammenhang mit der Zufriedenheit am Arbeitsplatz, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bestmöglich sicherzustellen. Gerade für Eltern, die die Kindererziehung und die Ausübung des Berufes unter einen Hut bringen wollen, sei es von ausschlaggebender Bedeutung, ob ein Arbeitgeber Entgegenkommen und Rücksicht gewährleiste, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Tuttlinger Wohnbau ist nun von der Bertelsmann Stiftung als familienfreundlichen Arbeitgeber ausgezeichnet worden.


Zahllose, flexible Arbeitszeitmodelle von der Gleitzeit, über Teilzeit oder Homeoffice werden bei der Wohnbau gelebt. Aber auch die zusätzliche Altersvorsorge oder die Förderung von Jobrad, Hansefit und der Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, haben eine hohe Bedeutung.


Viele gesellige Anlässe münden auch in diesem Jahr in einem Familienfest, bei dem nicht nur die Mitarbeiter, sondern eben auch deren Familienangehörige zu einer bunten Unterhaltung mit Sport, Spiel und Spaß sowie einem Imbiss eingeladen werden. Nun war es naheliegend, die Bertelsmann Stiftung, die familienfreundliche Arbeitgeber zertifiziert, anzufragen und um eine objektive, neutrale Untersuchung zu bitten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden anonym mit einem durchaus umfangreichen Fragenkatalog befasst und die Bereitschaft zur Teilnahme war enorm. Fast alle Wohnbau-Beschäftigten haben mitge-macht.


Die Bertelsmann Stiftung hat der Tuttlinger Wohnbau als familienfreundlichen Arbeitgeber ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Diese Bewertung, so der Vertreter der Bertelsmann Stiftung, Oliver Schmitz, hebe sich auch im Vergleich zu den anderen bislang zertifizierten Unternehmen ab.  Die Tuttlinger Wohnbau gehört damit im ganzen süddeutschen Raum zu den wenigen Arbeitgebern, denen diese Auszeichnung zu Teil wird. Geschäftsführer Horst Riess betonte bei der Übergabe der Urkunde und Plakette, dass es aus vielerlei Hinsicht für einen Arbeitgeber wichtig sei, die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen. Dies fördere das Betriebsklima, das Wohlbefinden, aber auch das Engagement der Kolleginnen und Kollegen und in manchmal schwierigen Zeiten die Gewinnung von qualifiziertem Personal.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 11.09.2021


Rainer Buggle bekommt Ehrennadel überreicht

TUTTLINGEN - Seit 25 Jahren ist Rainer Buggle im Aufsichtsrat der Tuttlinger Wohnbau. Über die Jahre hinweg seien ihm vor allem die Familienfreundlichkeit und das Kummern um sozial Schwachere stets am Herzen gelegen, so Oberbürgermeister Michael Beck als Vertreter und als Aufsichtsratsvorsitzender in seiner Laudatio. Sein Wort werde gehört und die Loyalitat zum Unternehmen sehr geschätzt. Seit 15 Jahren führe Buggle im Gremium das Schriftführeramt aus. Auch die Tatigkeit im Personalausschuss der Wohnbau nehme er sehr ernst. Mit den besten Glückwünschen zum soeben gewesenen 70. Geburtstag des Jubilars gratulierte auch Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess und dankte für die gute Zusammenarbeit. Buggle bekam die Ehrennadel in-Silber vom Verband Baden-Württembergischer Wohnungs- und lmmobilienunternehmen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 10.08.2021


Wohnbau plant Ausstellungs- und Besucherzentrum

TUTTLINGEN - Die Tuttlinger Wohnbau plant, in der Honbergstraße 3 ein Ausstellungs- und Besucherzentrum einzurichten. Das sogenannte Wohnbauforum soll im kommenden Frühjahr in Betrieb genommen werden.


Schon lange hege man diesen Gedanken, sagt Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess – auch deshalb, da das Büro Albert Speer und Partner im Masterplan für die Stadt Tuttlingen genau so ein Forum angeregt habe. „Wir wollen nun ein Forum einrichten, das einen kleinen Akademie-Charakter in Sachen Bauen und Wohnen bekommt“, so Riess.


Konkret heißt das: Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Honbergstraße 3 werden so umgestaltet, dass sie zum einen als Versammlungs- und Seminarraum für bis zu 50 Personen dienen können. Zum anderen soll die Fläche als Ausstellungsraum genutzt werden, um Projekte der Wohnbau zu präsentieren. Auch sollen Wohnbau-Kunden dort künftig mögliche Produkte, wie verschiedene Fliesen- oder Bodenarten, zur Auswahl präsentiert bekommen. „Das geschieht bis jetzt bei uns im Architekturbüro“, so Riess.


Die Umsetzung soll bis zum Frühling geschehen – passend zum 80. Geburtstag, den die Wohnbau im November begehen wird.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 06.08.2021


Bauboom bei der Tuttlinger Wohnbau

TUTTLINGEN - Noch nie hat die Tuttlinger Wohnbau so viel gebaut, wie derzeit. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Wohnraum groß. Beim jährlichen Bilanzpressegespräch blickte Geschäftsführer Horst Riess indes auch auf kommende Bauprojekte, für die es zum Teil bereits rund 100 Interessenten gibt.


48 neue Wohnungen stellte die Wohnbau im Jahr 2020 fertig. Einige davon, wie etwa in der Goethestraße 14, wurden verkauft – andere, wie 20 Wohnungen auf dem Schafrain 17, bleiben im Besitz der Wohnbau und werden vermietet. Insgesamt 1743 Mietwohnungen besaß die Wohnbau Ende 2020. Das sind rund 250 mehr, als noch vor zehn Jahren. Einige andere Projekte stehen kurz vor dem Abschluss: Für das Torhaus im Wohngebiet Thiergarten werden derzeit die letzten Mieter gesucht. 14 neue Eigentumswohnungen gibt es an der Röntgenstraße 104, weitere 28 werden aktuell an der K-tharinenstraße gebaut. Das größte Projekt entsteht jedoch an der Bo-denseestraße: 100 Wohnungen in zwei Neubauten sollen ab Anfang 2023 bezugsfertig sein. Die Wohnungen des einen Hauses werden dabei komplett verkauft, die des anderen Gebäudes an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet.


Doch wann sind die Grenzen des Baubooms erreicht, wann lässt die Nachfrage in Tuttlingen nach? Noch sei dieser Punkt nicht erreicht, meint der Wohnbau-Chef. „Die Grenzen setzt die Bedarfssituation“, sagt er. Besonders bei den Verkäufen sei die Nachfrage ungebremst hoch. „Das sind hauptsächlich Kapitalanleger, die die Wohnungen dann vermieten“, beobachtet er. „Immobilien sind nach wie vor eine vortreffliche Kapitalanlage.“ Auch generell denke er nicht, dass die Nachfrage nach Wohnraum so schnell nachlassen werde. „Bevölkerungswachstum wird in prosperierenden Städten weiterhin stattfinden – und dazu zähle ich auch Tuttlingen“, meint Riess. Wo die Nachfrage bald nachlassen könnte, ist in Riess’ Augen der Bereich des geförderten Woh-nungsbaus. In solche Wohnungen dürfen nur Personen ziehen, die einen Wohnberechtigungsschein besitzen. Seit diese Grenzen von der Landesregierung ausgeweitet wur-den, sind deutlich mehr Personen berechtigt, als das früher der Fall war. So ist etwa berechtigt, wer als Einzelperson nicht mehr als 51 850 Euro brutto pro Jahr verdient. Bei einer vierköpfigen Familie liegt die Grenze bei einem Jahres-Bruttoeinkommen von 69 850 Euro. Das Angebot an derartigen Wohnungen sieht Riess für Tuttlingen mittlerweile gut abgedeckt: „Wenn nun die 50 öffentlich geförderten Wohnungen an der Bodenseestraße noch hinzugekommen sind, muss beobachtet werden, wie sich die Nachfrage entwickelt“, meint der Wohnbau-Chef.


Groß ist das Interesse jedenfalls an einem neuen Wohnbau-Projekt, für das noch in diesem Jahr der Bauantrag eingereicht werden soll: die geplante Siedlung „Wohnpark beim Heiligental“ in der Möhringer Vorstadt. Auf einer Fläche von 7600 Quadratmeter sollen 26 baugleiche Einfamilienhäuser entstehen. „Wir haben bereits 100 Interessenten auf unserer Liste“, berichtet Riess. Gro-ße Sorgen bereitet ihm allerdings der Holzpreis, da die Häuser eine Holzfassade erhalten sollen. Ob der bislang ungefähr angestrebte Verkaufspreis von rund 550 000 Euro pro Haus gehalten werden kann, sei noch nicht sicher. Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag eingereicht werden, der Baubeginn ist im kommenden Jahr geplant.


Vorhaben gibt es auch in den Stadtteilen. Bereits vor Weihnachten wurde bei der Stadtverwaltung die Bauvoranfrage für ein Wohnhaus in der Ortsmitte Nendingens eingereicht. Bis zu 40 Wohnungen könnten dort entstehen. Pläne gibt es auch für das freie Grundstück in der Möhringer Marktgasse. Dort soll ein Ge-bäude entstehen, das eine Arztpraxis und Wohnungen vereint. Einige Schritte weiter ist die Wohnbau in einem ihrer Großprojekte: die Entwicklung des Tuttlinger Union-Areals. Die Genehmi-gung für den Bau des Drei-Kronen-Hofs liegt vor, aktuell laufen die Ver-gaben für die Bauarbeiten. „In etwa zwei bis drei Wochen geht es mit dem Erdaushub weiter“, so Riess. Schwierigkeiten bereitet derzeit die Suche nach Mietern für die Ladenflächen. „Vor der Pandemie hatten wir gute Kontakte zum Einzelhandel, aber jetzt fangen wir praktisch wieder bei Null an“, sagt der Wohnbau-Chef.


Wo es derzeit hingegen nicht wei-tergeht, ist der Investorenwettbewerb zur Entwicklung des Bahnhofareals. Die Wohnbau und ein Mitbewerber hatten ihre Entwürfe samt späteren Optimierungen eingereicht. Wer das Rennen macht, müssen die Stadt Tuttlingen und die Firma Aesculap entscheiden, denen das Areal gehört. „Das stockt im Moment und wir von der Wohnbau warten ab“, meint Riess. Auch im Bereich der Stadtentwicklung mischt die Wohnbau mit: Allein in den vergangenen fünf Jahren wurden rund 20 innenstadtnahe Gebäude gekauft. „Die Entwicklung der Innenstadt liegt mir am Herzen“, sagt Riess. Prominentestes Beispiel ist das Gebäude des ehemaligen Café Martin, in dem nun vor kurzem ein indisches Restaurant eröffnete. Auch ein großes Eckhaus in der Unteren Vorstadt 30/32 kaufte die Wohnbau jüngst. Es soll abgerissen werden, um Platz für einen Neubau zu schaffen.

 

Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 02.08.2021


Feuer verwüstete Wohnung einer Familie an der Uhlandstraße – Wohnbau hatte erst frisch saniert

TUTTLINGEN - Der Alarm ging am Sonntag um kurz vor 19 Uhr ein: In der Tuttlinger Uhlandstraße brennt es in einem Mehrfamilienhaus – Bewohner werden vermisst, so lautete die Meldung, die die Feuerwehr bekam. Gebrannt hat es ordentlich, aber Menschen kamen nicht zu Schaden, wie Feuerwehr-Pressesprecher Andreas Hand sagte. Alle Bewohner hatten die Wohnung rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit gebracht.

 

Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang aus den Fenstern im ersten Obergeschoss zur Straße dichter, schwarzer Rauch. Im rückwärtigen Teil schlugen Flammen aus dem Gebäude. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und rund 35 Einsatzleuten vor Ort. Ihr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung darüber zu vermeiden, erklärte Hand.

 

Bewohner kommen in Notunterkunft

Dennoch: Beide Wohnungen in dem Gebäude – im Erdgeschoss sind Garagen untergebracht – sind nicht mehr bewohnbar. Die Familie, in deren Wohnung das Feuer ausbrach, kommt bei Freunden oder Verwandten unter. Für die Bewohner des oberen Geschosses, deren Wohnung durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist eine städtische Notunterkunft zur Verfügung gestellt worden. Was war die Brandursache? Dazu konnte die Polizei am Sonntagabend keine Auskünfte geben. Auch die Kriminalpolizei war vor Ort, die Beamten konnten das Gebäude aber wegen des Feuers und der Löscharbeiten zunächst nicht betreten. Bei einer ersten Schätzung der Schadenshöhe gehen die Beamten von rund 200 000 Euro aus.

 

Menschen konnten sich selbstständig retten

Dadurch, dass bei Alarmmeldung auch Menschenrettung gemeldet war, war ein Großaufgebot des DRK vor Ort, samt Notärzten. Laut des Feuerwehrsprechers hat es beim Alarm Probleme gegeben. „Notrufe, egal welcher Art, sind grundsätzlich über die 112 zu melden“, betont er. In diesem Fall seien sowohl Anrufe bei der integrierten Leitstelle eingegangen wie auch direkt bei der Feuerwache. Diese ist aber nicht durchgehend besetzt. Hand: „Diesen Notruf kann dann natürlich keiner annehmen.“

 

Ein Teil der Familienmitglieder, die in der ausgebrannten Wohnung lebte, waren beim Ausbrechen des Brandes in der Wohnung, erklärte Andreas Hand. Sie haben sich selbstständig retten können. Zur Brandursache konnten sie keine Auskünfte machen. Am Montag wird die Kriminalpolizei zur Spurensicherung erneut in das Gebäude gehen, dann vermutlich auch mit einem Brandsachverständigen, so die Auskunft der Polizeipräsidiums in Konstanz.

 

 Quelle: www.schwaebische.de, Artikel vom 26.07.2021